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Zweite Predigt

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Erste Predigt (22. Dezember 2011) Zweite Predigt (5. Januar 2012) Dritte Predigt (19. Januar 2012) Vierte Predigt (31. Januar 2012) Fünfte Predigt (13. Februar 2012) Sechste Predigt (17. März 2012)

Dies ist die zweite Predigt von Ilona - zum Nachlesen.

"Licht mit Euch, Schwestern und Brüder, Bürger und Reisende!
Mein Name ist Schwester Ilona Hellweg und ich bin gekommen, um zu Euch zu sprechen. Es freut mich sehr, dass ihr Euch die Zeit genommen habt, meinen Worten zu lauschen, die Euch zum Nachdenken anregen sollen. Ebenso freue ich mich über ein paar bekannte Gesichter, welche auch schon beim letzten Mal meiner Predigt lauschten.

Vor wenigen Tagen haben wir den Jahreswechsel gefeiert: Das alte Jahr ist nun vorbei und ein neues hat begonnen. Und wir stehen mittendrin. Dies soll auch der Anlass meiner Predigt sein:

Ein neues Jahr bringt viel Neues mit sich und andererseits wird vieles beibehalten. Und dennoch müssen wir nach vorn schauen. Wir *müssen* mit der Zeit gehen, denn wir sind ein Teil des Flusses der Zeit. Die Zeit treibt uns voran. Sie geht nicht einfach ans uns vorbei, denn schon allein körperlich gibt es diesen Alterungsprozess.
Jeder Augenblick, von dem wir sagen, er ist Zukunft, sei es der Augenblick in fünf Sekunden – von jetzt an: Ist nach fünf Sekunden Gegenwart und nach einem weiteren Lidschlag Vergangenheit.
Wir schauen oft in die Vergangenheit, was wir hätten besser machen können – aber es ist nicht mehr rückgängig zu machen, und deshalb müssen wir nach vorn sehen. Eventuelle Ausnahmen bestätigen nur die Regel.
Denn: Schauen wir zu lang zurück in die Vergangenheit, streift die Zukunft an uns vorbei, die ja jederzeit Gegenwart wird und dann ebenfalls Vergangenheit wird. Wir müssen die Zukunft nutzen, um die Gegenwart für all unsere Mitmenschen so zu gestalten, dass wir in ihr leben können, wie es sich für unsere Ansprüche und Verhältnisse ziemt. Dass wir nicht unter irgendwelchen Umständen leiden müssen oder etwas ertragen, was unsere Würde vermindert.


Für die Zukunft, um unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen zu pflegen oder sich selbst etwas Gutes zu tun .. um die Zukunft zu nutzen, um die Gegenwart nach unseren Wünschen zu formen, entwickeln die meisten von uns Vorsätze für das neue Jahr.
Es sind Vorsätze, die wir erfüllen wollen, aber es fällt vielen von uns schwer, diese Vorsätze, die wir uns setzen, einzuhalten und umzusetzen.
Ich frage: Weshalb? Sicherlich gibt es einige von uns in dieser Runde, auf die dies zutrifft – weshalb konntet Ihr Eure Vorsätze, die ihr entwickelt habt, nicht umsetzen? Sind Einflüsse von außen der Grund dafür? Oder gibt es vielleicht eine Blockade in Euch selbst, vielleicht auch unterbewusst, die Euch am Erfüllen dieser Vorsätze hindert?
Es ist nur selbstverständlich, dass nicht jeder Vorsatz für das neue Jahr zu Erfüllen ist und das wird auch seine Gründe haben, aber es ist wichtig, nach dem Warum zu fragen und dieser Sache auf den Grund zu gehen – man sollte es nicht einfach so hinnehmen. Man sollte dieses Ziel, den Vorsatz zu verwirklichen, nicht wegwerfen, wenn man es schon die ganze Zeit verfolgt hat, aber, sobald das neue Jahr begonnen hat, *scheinbar* nicht halten kann. Es ist förderlich, nach dem Grund zu suchen. Und wenn man Vorsätze wirklich einhalten will, nimmt man auch diese Aufgabe, den Grund für das Scheitern eines Vorsatzes, auf sich, um das Ziel, einen Vorsatz zu verwirklichen, zu erreichen.


Verehrte Zuhörer, jetzt ist es an der Zeit, seine Vorsätze für das neue Jahr zu verwirklichen, denn das neue Jahr hat bereits begonnen und jeden Moment, den wir verstreichen lassen, aber für die Umsetzung unserer Vorsätze nutzen könnten, können wir nicht mehr zurückholen, wenn er erst einmal ein Teil der Vergangenheit ist und hinter uns liegt. Um Vorsätze zu verwirklichen, müssen wir auch manchmal nach dem Grund fragen, weshalb es nicht zu funktionieren scheint, was wir uns vorgenommen haben – ist dies der Fall, ist dieses Hindernis nur eine weitere kleine Hürde auf Eurem Weg zum Ziel.

Ich wünsche Euch allen viel Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr und bitte Euch, denkt an Eure Mitmenschen, an Eure Vorsätze. Und vielleicht auch – gerne – an meine Worte. Vielen Dank – geht mit dem Licht!"

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