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Ysriels Schriftrollen/Auberdine

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Ysriel Mondglanz Ysriels Schriftrollen Aldrassil oder Der verlorene Traum Ban'ethil oder Die Angst vor dem Vergessen Auberdine oder Die Schatten der Vergangenheit
Schon seit längerem ist von Schwester Gwennyth keine Nachricht mehr aus Auberdine im Tempel von Darnassus eingetroffen. Der Rat von Auberdine hatte seinerzeit um Unterstützung vom Tempel gebeten und Schwester Gwennyth hatte sich bereit erklärt, dem Ruf zu folgen. Immer wieder schickte sie Berichte über gestrandete Meereskreaturen, gewaltige Schildkröten, deren Kadaver an Land gespült wurden. Doch trotz ihrer Beobachtungen blieben die Hintergründe ungeklärt. Seit vielen Monden nun hat den Tempel keine Nachricht mehr von ihr erreicht. Und so wurde ich entsandt, um nach dem Rechten zu sehen.
Ysriel Auberdine2.jpg

Auberdine

Auberdine ist ein wichtiger Umschlagplatz für Waren aller Art. Eine Handelsroute verbindet den Hafen mit Sturmwind, der Stadt der Menschen. Die kleine Stadt an der nordwestlichen Küste Kalimdors ist dem rauen Seeklima schutzlos ausgesetzt. Feiner Regen prasselt hernieder als ich das Schiff aus Rut'theran verlasse.

Es dauert nicht lange bis ich Gwennyth gefunden habe und sie entschuldigt sich vielmals ob ihrer Nachlässigkeit und den Umständen, die sie verursacht hat. Voller Begeisterung erzählt sie mir, dass die Zwerge der Forscherliga sich nun auch für die gestrandeten Tiere interessierten, und dass sie glaubt der Lösung des Rätsels ganz nah zu sein. Sie führt mich am weißen Strand spazieren und erzählt von ihren Entdeckungen. Vieles davon kommt mir sehr eigenartig vor, aber ich höre ihr aufmerksam zu. Nachdem wir zum Pier zurückkehrten, deutet Gwenn auf einen Nachtelfen, der in Gedanken versunken am Wasser steht. Seine Haltung zeugt von tiefer Trauer. Gwenn spricht mit gedämpfter Stimme als sie mir davon erzählt, welche Sorgen sie sich um ihn macht. Schon als sie hierhergekommen war, war er ihr aufgrund seiner melancholischen Art aufgefallen. Und was sie mir über seine Geschichte erzählt, stimmt auch mich traurig. Mir war es noch nicht vergönnt die wahre Liebe kennenzulernen, war in meinem Herzen doch stets nur Platz für Elune. Doch ich kannte den Schmerz des Verlustes und so willige ich ein, mich Cerellean anzunehmen. Bereitwillig erzählt er mir von seinem Leid und seiner ewigen Liebe Anaya, deren hilfloser Geist an die Ruinen von Ameth'Aran gebunden ist.

Ameth'Aran -  bei dem Namen läuft mir noch heute ein Schauer über den Rücken. Und die Geschichten über die Zwillingsstädte Ameth'Aran und Bashal'Aran kommen mir wieder in den Sinn.


Ruhelose Seelen Bearbeiten

Wir alle wissen um den schändlichen Einfluß der Magie. Wie Körper und Geist ihr mit der Zeit verfallen.

Viele Jahrtausende waren unsere Vorfahren, die am Brunnen der Ewigkeit lebten, den magische Energien dieser Quelle ausgesetzt ohne von ihnen verdorben zu werden. Im Gegenteil, sie machten unser Volk stark, klug und unsterblich. Doch als man begann diese Quelle der Magie zu studieren und die magischen Kräfte aus ihr zu schöpfen und einzusetzen, da setzte ein schleichender Verfallsprozess ein. Immer tiefer brannte sich die Sucht nach Magie, bis sie die Seele des Individuums völlig ergriff.

Das Reich der Kaldorei erstrahlte in pompösem Glanz und über allem thronte die von allen geliebte Königin Azshara. Für die Hochgeborenen, zu denen sie die größte Zuneigung empfand, ließ sie die Zwillingsstädte Ameth'Aran und Bashal'Aran an den Ufern des Brunnens der Ewigkeit erbauen. Sie waren das Prunkstück des Reiches und aus feinstem Marmor erbaut. Nur ausgewählte Lieblinge der Königin durften in diesen Städten wohnen. Azshara ernannte Athrikus Narassin zum Regenten und Asterion zu seiner rechten Hand. Doch während Athrikus die meiste Zeit in einem Turm außerhalb der Städte verbrachte, um seine magischen Artefakte zu hüten, reiste Asterion immer wieder zwischen Ameth'Aran und Bashal'Aran hin und her, und kümmerte sich um das Wohl der Bürger.

Als die Wasser des Sees dunkel wogten und die Ankunft der Brennenden Legion, die Azshara und ihre Hochgeborenen auf diese Welt beschworen, unmittelbar bevor stand, eilte Athrikus seiner geliebten Königin zu Hilfe. Doch Malfurion verhinderte ihr Vorhaben und brachte die Quelle zum Einsturz. Und alles um den See herum wurde ins Verderben gerissen. So auch die Zwillingsstädte Ameth'Aran und Bashal'Aran. Die Erschütterungen brachten die Gebäude zum Einsturz und begruben tausende unter ihren Mauern. Die Überlebenden erwarteten angstvoll ihr Schicksal, als Athrikus, der durch die Explosion weitweggeschleudert worden war, kam, um sie in Sicherheit zu bringen. Er wollte sie durch einen Zauber schützen, so dass sie nichts mehr zu befürchten hätten und ewig leben würden. Und als Athrikus den Zauber zu wirken begann, da spürte Asterion die wahre Absicht seines Meisters. Selbst ein äußerst mächtiger Magier, suchte er Athrikus hinterhältige Pläne zu vereiteln. Doch er scheiterte und wurde zur Strafe von Athrikus in ein magisches Gefängnis in den Ruinen von Bashal'Aran gesperrt. Von dort mußte er tatenlos zusehen, wie Athrikus die Seelen der Hochgeborenen versklavte, um aus ihnen eine neue Quelle für seinen unstillbaren Durst nach Magie zu schaffen. Athrikus zog sich in seinen Turm zurück und studierte die dämonischen Kräfte, die ihm durch die jüngsten Ereignisse gegeben waren.

Asterion jedoch litt unbeschreibliche Qualen, als er das Leid der Hochgeborenen sah. Doch auch als sein fleischlicher Körper starb, war sein Geist weiterhin dort gefangen. Und die Stimmen der ruhelosen Seelen trieben ihn langsam in den Wahnsinn.

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