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Yorweth Leblanc/Bücher und Werke

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Yorweth Leblanc Bücher und Werke

Wesenheit der PolitikBearbeiten

EinleitungBearbeiten

Dieses Werk soll keine faktische Darstellung oder genaue Beschreibung der gegebenen Umstände liefern. Zum Zeitpunkt, da ich dieses Buch schrieb, herrschte eine andere Situation als heute - passend zum Thema des ersten Kapitels. Alle Theorien in diesem Werk sind Theorien, keine tatsächlichen Zustände. Wie unserem Volk oft genug demonstriert wurde, sind wir ohne die Politik maßlose und dekadente Kreaturen, die mehr zerstören als sie schaffen. 

Kapitel 1 - Der Mensch und sein WesenBearbeiten


Wesenheit der Politik.jpg
Der Mensch ist zugleich eine unheimlich komplizierte und einfach gestrickte Kreatur. Die Meinungsbildung des Individuums ist genauso einzigartig wie das Individuum selbst. Jeder einzelne Mensch - ob er aus Lordaeron, Gilneas oder Sturmwind stammt - besitzt eine eigene Art, Probleme anzugehen und Lösungen zu diesen zu finden. Der Mensch wird sich immer eine Art zu handeln angewöhnen, die in seiner Lebenssituation passend erscheint. Das Paradoxon dieses menschlichen Wesenszuges ist, dass die Situation eines jeden von uns sich ständig ändert, sie ist wie ein Fluss, der sich selbst seinen Lauf sucht. So mag das Auslöschen einer Kerze, wenn die Nacht naht und Müdigkeit den Menschen überfällt das richtige Vorgehen sein; doch ist es denkbar falsch, die Flamme zu löschen, wenn der Mensch des Nachts durch die Gassen der Stadt wandelt - denn nur durch das Licht können wir sehen; ein seltsamer gemeinsamer Nenner von Glauben und praktischer Lebenserfahrung.

Demnach scheint alles, was wir tun, situationsbezogen. Damit deute ich nicht an, dass der Mensch fremdbestimmt ist. Doch wirken äußere Umstände auf ihn. Zu jeder Sekunde seines Lebens muss er Entscheidungen treffen und wird dabei von einem elementaren Überlebenstrieb geleitet, der entgegen den gesellschaftlichen Normen und Konventionen verläuft - die meiste Zeit zumindest. Gezwungenermaßen ist so jeder Mensch ein Opportunist, denn auf anderem Wege könnte er nicht bestehen. Doch wirft dies nicht die Frage auf, inwieweit ein Mensch fähig ist, mit anderen zu kooperieren? Jeder Mensch sollte bei seinesgleichen leben und danach trachten, der Gemeinschaft so gut es geht zu dienen. Doch ist dies möglich, wenn doch jeder von uns sich selbst an eigene Stellen muss, um zu überleben? Aber die heutige Politik präsentiert die Lösung: Kooperation mit anderen Rassen, mit Völkern, die nichts von unserer Kultur verstehen und nichts von unserem Stolz haben. Wie ist eine solche Missachtung des menschlichen Wesens zu verstehen, die uns dazu zwingt, auf niedere Wesen Rücksicht zu nehmen und uns selbst in Verzicht zu üben? Häresie! Weiche, liberale Politik für die Schwachen und die Armen. Für solche, die nicht für sich selbst sorgen können und zu schwach sind, sich zu verteidigen. 

Aus all diesen Überlegungen ziehe ich folgenden Schluss: Ein Mensch, der eine bestimmte Art zu handeln gewohnt ist, ändert sich nie und muss, wenn die veränderten Zeitverhältnisse zu seinen Methoden nicht mehr passen, scheitern.

Kapitel 2 - Grundsätze der PolitikBearbeiten

Die Politik wurde ins Leben gerufen, der zwanglosen Gesellschaft und dem Zusammenleben der Völker dieser Welt Statuten und Regeln aufzuerlegen. Wer würde uns sagen, es sei böse, seinen Bruder zu töten, wenn die Politik nicht wäre? Etwas muss dem Menschen gegeben worden sein, was ihm sagte, was falsch und was richtig ist. Und diese graue Eminenz, die dem Menschen seinen Lebensweg vorgibt, ist die Ethik. Nun beziehe ich mich auf den Inhalt des ersten Kapitels dieses Werkes: Die Art zu handeln, die der Politiker wählt, wird immer leicht von der vorherigen differenziert ausgeführt werden und muss variiert werden, um der Situation gerecht zu werden. Der große Fehler der Politik ist es, die Beteiligten mit schriftlichen Vertrauensbeweisen - Verträgen - gefügig machen zu wollen; denn der Mensch ändert seine Meinung so schnell wie sich das Wetter ändert und Intrigen, Verschwörungen und Vertragsbrüche sind beim Volk der Menschen gang und gäbe.

Die Theorie meinerseits, auf welche Art das System funktioniert ist: Zwang und Not, nicht geschriebene Verträge und Verpflichtungen treiben den Herrscher dazu, sein Wort zu halten. Bekannterweise enden Vertragsbrüche in der Politik unserer Art oft auf dieselbe Weise: Alle anderen Vertragspartner verbünden sich gegen den Wortbrüchigen und überziehen sein Land mit Krieg, bestrafen ihn für den Bruch. Zwang ist es, der die Politiker dazu treibt, ihr Wort zu halten. Denn tun sie es nicht, so droht ihnen Besetzung und Hinrichtung oder eine Gefangennahme. Not ist es, die die Systematik der Politik zusammenhält: Denn gäbe es keine Not, so wäre keine internationale Politik nötig, jedes Land wäre unabhängig von der Hilfe und den aufgebürdeten Verträgen anderer Nationen. Handel ist eine Folge von Not, nämlich der Ressourcennot. Krieg ist eine Folge von Not, nämlich der Not, sich nicht anders verständigen zu können und der Not, mehr Land für die eigene Krone besetzen zu wollen. Jeder Marktschreier und Händler wird zum Opfer der Nöte und der Zwänge, ergo der Politik - wenn wären die Menschen tolerant und ehrlich, so könnte der Marktschreier problemlos die Wahrheit verkünden, anstatt dem Volke Lügenmärchen aufzutischen, weil die Regierung des Landes Aufstände und Unzufriedenheit vermeiden will.

Wäre es nicht paradiesische Zustände, wäre solch umfassende Politik Vergangenheit und jedes Land würde sich um sich selbst kümmern? Heil Lordaeron, Heil Sturmwind und Heil Gilneas! Nicht mehr Heil dem gezwungenen Bündnis mit minderen Wesen, die die Ansprüche der Menschen verneinen und uns unseres rechtmäßigen Erbes berauben! Dieses Übel der Völkerverständigung, die edle Männer dazu treibt, sich dazu herabzulassen, Umgang mit solchen Individuen zu pflegen und ihre niederen Formen der Kommunikation zu lernen, um sich dem Druck der Politik beugen zu können!

Kapitel 3 - Verteilung der MachtBearbeiten

Die heutige Politik in den verbliebenen Bollwerken unserer glorreichen Rasse ist so einfach geordnet und dennoch kompliziert. Die Monarchie, die totalitäre Gesellschaftsform, in der ein Königsgeschlecht über sein Volk herrscht, ist bis heute vorherrschend für das Volk der Menschen. Ob Lordaeron, Sturmwind oder Gilneas - überall gab es Königsgeschlechte, die auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Falle Lordaeron das gefallene Haus Menethil, im Falle des Reiches Sturmwind die alte Familie Wrynn, deren letzter Abkömmling Varian heute die Krone hält. Oder Gilneas, das von der Familie Graumähne regiert wird und als einziges dieser Länder noch mehrere, große Adelsdynastien sein Eigen nennt. Was das System der aktuellen Politik genannt wird, ist nicht mehr als die Herrschaft einiger elitär lebenden Menschen, die durch ihr Blut in diese Position kamen. Doch ihr Blut ist ebenso edel wie das von uns allen - wie haben die ersten Adligen sich ihre Privilegien verdient, wie wurde ihre Herkunft edler als die unsere? Mit dem Schwert. Sie waren pur die durchsetzungsfähigsten Männer ihrer Zeit und durch diesen Umstand leben ihre Nachkommen bis heute in Luxus und in Herrschaft. Die fehlende Gleichberechtigung der Menschen ist mit einem Satz zusammenzufassen, der all dies umfasst. Das Volk muss gehorchen oder es wird bestraft, der Fürst muss befehlen oder wird bestraft. Er wird entweder von seinem König bestraft, der die ausbleibenden Steuern erwartet, oder er wird vom Leben bestraft, wenn seine Kammern plötzlich kein Korn mehr füllt. Die Adligen haben sich in ihrer langen Zeit ganz oben in der Gesellschaft eine gewisse Einstellung zugelegt: Sie haben zu herrschen und das Volk hat zu gehorchen. Zu einem zügellosen, aufrührerischen Volke kann ein wohlmeinender Mann sprechen und es leicht wieder auf den rechten Weg führen. Zu einem schlechten Fürsten kann niemand reden. Gegen ihn gibt es kein Mittel als das Eisen.

Der Fürst hat durch sein Militär und sein Kapital die Macht, Böses zu tun und die Ordnung zu untergraben. Das Volk hingegen kennt diese Mittel nicht; Rebelliert es gegen die menschengegebene Ordnung, so wird es brutal niedergeschlagen. Dieses System ist notwendig. Und es ist gerecht. Denn wer nicht stark genug ist, für sich zu sorgen und sein Leben auf dem wahren Weg zu lenken, hat es verdient, bestraft zu werden. Der hat es verdient, als Leibeigener zu leben, denn er hat durch eigenes Verschulden sein Recht auf Freiheit verwirkt.

Resumée des ScharlachrotenBearbeiten



EinleitungBearbeiten

Dieses Werk dient als subjektiver Rückblick auf die Ära des Scharlachroten Kreuzzuges, wie er tatsächlich wirkte. Nicht verfälscht von politischen Restriktionen oder gezwungenermaßen verändert aufgrund der allgemeinen Meinung in der Umgebung des Urhebers - man lese von den Zwängen solcherlei Mittel in Kapitel 2 meines Werkes 'Wesenheit der Politik'.

Kapitel 1 - Das ZielBearbeiten

Die Ideologie des Scharlachroten Kreuzzuges ist von edler Natur und wurde von starken Herzen geführt. Wir wollten unser gefallenes Land rächen und die Sünden der unnatürlichen Pest, die es heute heimsucht, sühnen. Das Licht an der Seite zogen wir in den Krieg und erkämpften uns immer mehr des von unseren Vorvätern besiedelten Landes. Es war ein gerechter Kreuzzug für die Armen, die, die ihre Heimat verloren hatten. Unser Ziel war es, Hoffnung zu schaffen in einer finsteren Welt, die nur Schmerz und Leid kennt; Unser Ziel war es, dorthin Licht zu bringen, wo die Verzweiflung undurchdringlich scheint. Nie hatten wir mehr im Sinn und nie wollten wir uns selbst an unserer Sache bereichern. Es waren edle Männer, die mit dem Wappen Lordaerons auf der Brust in ihr Verderben liefen, als die untoten Horden, die wider der Natur von dem Bösen, das wir zu bekämpfen suchten, geschaffen worden waren: Die Geißel, Feind allen Lebens auf unserer gütigen Welt. Doch wir verzweifelten nicht, wir hielten an unseren Zielen fest und standen für unsere Überzeugungen ein! Immer wieder wurden wir zu Boden geschmettert und erhoben uns neu aus der Asche der Niederlage, um zu einem neuen Morgen, zu einem neuen Sieg zu eilen.

So wie der Kreuzzug eine religiöse und rechtschaffene Bewegung war, waren die Kreuzfahrer gläubige und rechtschaffene Männer. Sie kämpften einzig und allein dafür, ihre Heimat von der Geißel, dieser Perversion des menschlichen Lebens, zu befreien und das Land ihrer Vorväter wieder zu bewohnen. Das Licht leitete ihre Pfade und ließ sie immer wieder Glaubensproben bestehen auf ihrem harten Weg durch das verheerte Lordaeron. Doch nie, nicht ein einziges Mal, strauchelten sie. Kein einziges Mal verloren sie ihr Ziel aus den Augen, nie verloren sie ihren unterschütterlichen Willen, das zu erreichen, was ihnen ihrer Herkunft wegen zustand. 

Jeder einzelne Kreuzfahrer, den ich je traf und von dem ich je hörte, ist als Held zu bezeichnen. Denn Männer wie sie sind es, die den Stolz der menschlichen Rasse darstellen. Männer wie sie sind es, die dafür Sorgen, dass Licht in der Welt bleibt und die Dunkelheit nicht Überhand nimmt. Unser Ziel war, unsere Herkunft und unsere Heimat in Ehren zu halten und die Landen unserer Vorfahren für unser Volk zurückzugewinnen. Und was tat die Mehrzahl unserer Rasse? Sie zauderten, zögerten und ließen uns im Stich, ließen edle Männer mit aufrechtem Herzen in den Tod gehen, obwohl ihr Ziel über alles erhaben edel war. Die Vernichtung dieser untoten Brut, die uns aus unserer Heimat vertrieben hatte, war nicht aufzuwiegen mit den Plänen Sturmwinds, eine Allianz mit so vielen niederen Völkern zu bilden, nur um "Sicherheit" für unser Volk zu erlangen. Sicherheit! Sicherheit, während Lordaeron in Trümmern lag, die prächtigste Nation unseres stolzen Volkes vernichtet war und nur wir, der Kreuzzug, uns anschickten, diese Schmach zu sühnen. 

Kapitel 2 - Der WegBearbeiten

Der Weg der Kreuzzügler war geradlinig und auf das Ziel bezogen. Nie verloren sie ihr übergeordnetes Ziel aus den Augen: Gerechtigkeit für Lordaeron. Dafür vernichtete der Kreuzzug gnadenlos alles Unnatürliche, was in der Zeit der Abwesenheit wie Parasiten über unsere Heimat Lordaeron hergefallen war! Stratholme, die einstmals so blühende Stadt, besudelt von der Pest der Geißel, verseucht von verdorbener Magie und der stinkenden Existenz des Untodes. Mit dem Licht im Herzen marschierte der Kreuzzug durch das gefallene Reich und säuberte es, sühnte die Sünden dieser verderblichen Pest, die die Landen des Königs erfasst und erobert hatte. Gerecht sprach das Schwert des Scharlachroten Tod für die Geißel und Hoffnung für die Allianz - Aus der Asche der Schlachten wurden Helden geboren, die sich hell strahlend über die Felder erhoben und wie eine Fackel des Lichts wirkten, Hoffnung in die Herzen der Menschen sähten.

Was erhielten diese strahlensten Helden dieser Zeit im Gegenzug für ihren aufopfernden Tod von ihren Zeitgenossen, die sich nicht unserer rechtschaffenen Bewegung anschlossen?

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