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Yonoko Teerose/Kindheit

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Nach einem der Stürme in den Nebeln von Pandaria, schwemmten die Wellen manchmal Wracktümmer an das Ufer der kleinen Insel. Die Klippen am östlichen Teil vom Jadewald waren oft zu hoch um sie ans Festland zu spülen. Treibgut, das von den Wellen an die Küste gespült wird, war selten aber immer voller Geschichten ihrer Herkunft.
Als Hiron, ein alter Fischer aus Sir-La, am Abend danach eine scheinbar unversehrte Kiste an Land zog und sich den Inhalt ansah, fand er ein in Seide gewickeltes kleines Bündel. Die rot-braune Pandaren im Tuch konnte nicht älter als einen Monat sein.
Völlig überrascht von seinem Fund, nahm er die schlafende Pandaren aus der Kiste. Der Sturm hatte die Kiste nicht beschädigt, das Kind war unverletzt und hatte scheinbar nichts von allem mitbekommen.

Hirons Anglerhütte.jpg
Hiron war fest davon überzeugt das es der kleinen besser geht, wenn er sie nach Sir-La bringen würde. Fest hatte sich der eigensinnige Pandaren vorgenommen das Kind in der Kiste an die Küste am Dorfrand zu stellen. Wenn es schreit, würde man es finden.

Mit seinem kleinen Fischerboot fuhr er weit nach Mitternacht in Richtung Norden nach Sir-La. Im Schutz der Dunkelheit legte er mehr schlecht als recht, um nicht gesehen zu werden an.
Aber als er sich umdrehen wollte um zu gehen, fing das kleine Mädchen an zu weinen. Im Haus nahe des Strands ging eine Kerze an. Hastig nahm er die kleine auf den Arm und versuchte sie zu beruhigen. Sein wiegen in den Armen beruhigte sie allerdings nicht wirklich.
Im Haus öffnete sich die Tür und eine ältere Pandaren trat heraus. Etwas verwirrt und dennoch die Situation erkennend, sah Nas-sia Hiron bitter böse an.
Bevor er sich raus reden oder gar die Situation aufklären konnte, redete die ältere Dame auf ihn ein.
Nas-sia nahm Hiron das Kind aus den Armen und packte seine Pfote. Schleifte ihn mit in die Hütte und belehrte den Fischer, wie er mit seiner Tochter umzugehen hat.
„Sie ist munter und scheint gesund. Sie weint nur weil sie Hunger hat und friert.“
In Hiron kamen Schuldgefühle auf, das kleine Mädchen tat ihm leid. Die Pandaren fragte ihn was mit der Mutter wäre, aber Hiron schwieg und drehte nur den Kopf zur Seite. Es schien, als hätte die gute Frau einen Gedanken gehabt. Tröstend legte Nas-sia ihre Pfote auf seine Schulter. Er konnte und wollte der alten Dame nicht erklären, das sie nicht seine Tochter war und gab sich mühe ihre Ratschläge zu befolgen.
Als sie ihn dann fragte, wie er sie nennen würde, war sein Entschluss mehr als gefasst.
Er taufte sie auf den Namen Yonoko.
Die ersten Tage blieb er bei Nas-sia und ließ sich helfen. Als er dann wieder zu seiner Hütte in den Norden fuhr um seinem Fischerhandwerk nach zu gehen, war Yonoko immer bei ihm. Keinen einzelnen Moment ließ er das Kind aus den Augen. Um Nas-sia zu danken, fuhr er einige Tage später mit einem pandarischen Leckerbissen der See zurück nach Sir-La.
Aber Nas-sia öffnete nicht ihre Tür. Einer der Dorfbewohner erzählte ihm dann das sie verstorben sein und gab ihm die Kiste in der er Yonoko gefunden hatte von Nas-sia zurück. Darin lag noch alles was er neben Yonoko darin gefunden hatte.
Nur ein Buch war dazu gelegt worden. Als er es aufklappte, konnte er in pandarischen Schriftzeichen lesen: Pass gut auf dein Findelkind auf, Einsiedler.
Woher sie es wusste, konnte Hiron nie herausfinden. Er riss damals die Seite aus dem Buch heraus und erzählte Yonoko nie ein Wort darüber. Das Buch ist ihr Notizbuch geworden.
Hiron besuchte das Dorf nur noch selten. Kümmerte sich nur noch um Yonoko und seinen Fischerhandel.
Seid sie denken kann, feierten die beiden ihren Fundtag, als ihren Geburtstag und Hiron erzählte ihr jedes mal aufs neue, wie er sie damals gefunden hatte. Yonoko hat bis Heute einige Gegenstände aus der Kiste behalten, wie die Zeichnung ihrer vermeintlichen Eltern und hütet sie wie einen Schatz.
Hiron brachte ihr im laufe der Zeit schwimmen und tauchen bei. Die Schwimmbewegungen hatte sie schon besser drauf, bevor sie überhaupt richtig laufen konnte. Bemerkte damals schon ihre Liebe zum Wasser und dem Meer.
Yonoko das Fischerhandwerk bei zubringen war einfach. War sie seid beginn schon immer mit im Boot gewesen. Hiron schenkte ihr später dann einen vielfältigen Bambusstab, in dessen Kopfende eine Art kleines Geheimfach mit Angelschnur und Haken unter einer geschnitzten Kugel versteckt war.
Als Halbstarke baute sie mit Hiron zusammen ein eigenes kleines Fischerboot. Es war zwar nie etwas besonderes gewesen, aber es war ihr kleiner Stolz. Sie taufte es Nasse Wolke.
Ihr leben lang schon begleitete sie ihn durch den Jadewald und verkaufte mit ihm Fisch. Morgenblüte und das Tiankloster waren nur zwei Ziele. Vor allem aber, freute sie sich immer auf Honigtau. Dort trafen sich Hiron und seinen alten Freund Man-Kun zum handeln.
Man-Kun brachte seinen Sohn, Tiaou mit. Die beiden lebten im Tal der Vier Winde und brachten ihre Wolle und das Gemüse zum Handeln nach Honigtau. Yonoko und Tiaou wurden schnell Freunde und freuten sich immer einander zu sehen.
Aus der anfänglichen Freundschaft entstand über die Jahre mehr, zumindest für ihn. Tiaou schenkte ihr einen goldenen Lotus und fragte Yonoko, ob sie seine Frau werden will. Yonoko fühlte sich damals zu jung und sagte das ihr die Freundschaft mit ihm wichtiger sei und seine Liebe nicht erwidern würde. Tiaou nahm es ihr nie übel, den goldenen Lotus behielt Yonoko und hütet ihn in ihrem Notizbuch, als wäre er aus echtem Gold.
Als Hiron im hohen Alter starb, übernahm sie seinen Platz und fuhr regelmäßig mit dem Karren voller Fisch durch den Jadewald. Conco, der Ziegenbock blieb ihr treu und war seid dem Tod ihres Ziehvaters ihr einziger Mitbewohner in der Hütte.
Oft schlich sie sich heimlich in die nähe des Jadetempels auf einen der Berge und beobachtete die Schüler im Hof beim Training. Was Hiron ihr früher verboten hatte. Es würde sich nicht gehören, sagte er immer.
Dann stand sie Nachts auf der Insel und machte heimlich die Übungen nach. Versuchte sich verzweifelt am Nebelwirken.

Yonoko traute sich nie selber in den Tempel, um mit den anderen zu lernen. Sie konnte auch ihre Aufgabe als Fischer nicht einfach so aufgeben und hat es als ihre Pflicht angesehen, die Arbeit ihres Ziehvaters weiter zu führen.

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