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Voodoo

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RPG Icon 16x36.png World of Warcraft: The Roleplaying Game


Voodoo
Völker: IconSmall Troll Male.gifIconSmall Troll Female.gif Trolle
WoWPedia: Voodoo
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Folgende Informationen beziehen sich auf die P&P-Bücher. Da jene laut Blizzards Aussage zwar nicht zum Offiziellen Kanon zählen, sehr wohl aber ihren Weg in das Spiel "World of Warcraft" finden können, sollen sie als Information und Inspiration dienlich sein und seien zu dem Zweck hier aufgeführt.


Voodoo ist die Art von Magie, welche von den Trollen in Verbindung mit ihrem Loa-Glauben praktiziert wird. Als solche zählt die Voodoo-Magie zur großen Kategorie der Göttlichen Magie. Die Trolle besitzen in der Tat ein komplexes Glaubenssystem, welches "schädliche Geister" einbezieht und deren Einwirkung auf die Welt in Betracht zieht.[1] Obwohl auch der Schamanismus der Orcs und Tauren unter den Dunkelspeertrollen Anhänger gefunden hat, so ist Voodoo nach wie vor die Hauptreligion geblieben.[2]

Schädliche Geister Bearbeiten

Die Dunkelspeertrolle besitzen in dieser Hinsicht eine lange, dunkle und blutige Vergangenheit, welche mit Opferritualen, Kannibalismus und "dunkler Magie" gespickt ist. Sie sehen in den Geistern Individuen, ähnlich lebender Kreaturen. Geister sind gierig, feindselig und gefährlich. Trolle glauben ebenfalls, dass die Geister ihrer Verstorbenen weiterhin unter ihnen weilen, neidisch auf das Land der Lebenden, und daher mit Blutopfern milde gestimmt gehören.[1]

Trolle opfern und essen ihre Feinde. Dafür gibt es zweierlei Gründe:

  • zum einen glauben sie, dass das Opfer von intelligenten Wesen die schädlichen Geister besänftigt;
  • zweitens besagt ihr Glaube, dass der Geist eines Feindes nach dessen Tod den Mörder heimsuchen kann. Indem sie dessen Fleisch konsumieren, so der gängige Glaube, konsumieren sie auch dessen Geist, was eine weitere Heimsuchung unmöglich macht - oder den Geist zumindest hinreichend schwächt.[1]

Unter Thrall fand, zumindest bei den Dunkelspeertrollen, in dieser Hinsicht eine Mäßigung statt. Die Trolle, welche Thrall und die Horde unterstützen, haben eingesehen, dass ihre Rituale bei ihrem Verbündeten nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen. Unter Thralls Weisungen haben die Dunkelspeertrolle das Opfer von intelligenten Lebewesen durch Tieropfer ersetzt. Diese Trolle essen auch ihre Feinde nicht mehr, sondern haben andere Wege gefunden, die Geister ihrer Feinde einzufangen, zu verletzen oder zu zerstören, wie beispielsweise Segen von Hexendoktoren, das Verbrennen des Herzes des Feindes, Ertrinken oder auch Kopfschrumpfen.[1]

Hexendoktoren Bearbeiten

Hexendoktoren nehmen eine wichtige Stellung in der trollischen Gesellschaft ein. Sie werden als weiseste und mächtigste Stammesmitglieder respektiert und ihnen wird Höflichkeit und Achtung entgegengebracht. Trolle gelten auch als sehr abergläubisch und sehen schlechte Omen überall. In der Hinsicht wird in Kämpfen großes Vertrauen in die Hexendoktoren gesetzt[1]

Vor Thrall konnten nur männliche Trolle Hexendoktoren werden. Seit der Mitgliedschaft in der Horde ist aber auch den trollischen Frauen aufgefallen, dass die anderen Völker den Frauen mehr zugestehen. Nach wie vor sind aber weibliche Hexendoktoren eher die Ausnahme. Weibliche Hexendoktoren werden als "Zufli" bezeichnet, eine Verballhornung des üblichen Präfixes "Zul". Die Bezeichnung bedeutet, übersetzt, "Babyhexe" und hat dementsprechend eine definitiv negative Konnotation. Allerdings, oder vielleicht gerade deswegen, wird sie von den wenigen weiblichen Hexendoktoren durchaus mit Stolz getragen.[1]

Todesrituale Bearbeiten

Trollische Todesrituale beinhalten eine rituelle Verstümmelung des Körpers. Ihrem Glauben zufolge soll die Opferung eines Körpers die in der Nähe befindlichen schädlichen Geister ablenken. Jenen würde, dadurch dass sie durch das Ritual abgelenkt sind, dann auch nicht auffallen, dass sich gerade ein neuer Geist - eben jener, des Verstorbenen - zu ihnen begibt. Diese Praktik soll dem kürzlich Verstorbenen den Weg in die Geisterwelt erleichtern.[1]

Die Trolle innerhalb der Horde praktizieren dieses Ritual allerdings nur mehr selten, da sie auf die Verbündeten sehr verstörend wirken und auch unerwünschte Asoziationen mit der Geißel hervorrufen mögen. Trolle sind allerdings keine Freunde der Feuerbestattung. Den Körper derart zur Gänze zu zerstören würde, ihrem Glauben zufolge, den Geist herumirren lassen, da der Körper gewissermaßen eine Bindung darstellt mit der Welt der Sterblichen. Kürzlich haben die Trolle ebenfalls begonnen, dem Leichnam die Augen herauszuschneiden, um sich einen Weg in den Kopf zu bahnen, in welchem der Geist wohnt. In diesem Fall opfert ein Hexendoktor in der Nähe befindliche Tiere, um die schädlichen Geister abzulenken. Wahlweise lassen auch die Hinterbliebenen ihr eigenes Blut fließen, indem sie sich die Arme abschneiden, um so für die notwendige Ablenkung zu sorgen. Um eine Wiederbelebung als Untoter zu vermeiden, sind Trolle auch dazu übergegangen, die Leichname entweder an geheimen Orten zu begraben oder auch, die Leiche selbst in verschiedenen Teilen unter die Erde zu betten - den Körper an eine Stelle, den Kopf gänzlich woanders.[2]

Anmerkungen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Horde Player's Guide, S. 93
  2. 2,0 2,1 Horde Player's Guide, S. 94

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