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Verschlusssache - 1. Akt - Kapitel 3

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HeimwärtsBearbeiten

Flori liess gerade die Lichter des kleinen Ortes hinter sich, der nah am Wege lag, als sie Hufgetrappel vernahm und zur Seite ging, um Platz zu machen. Neugierig schaute sie zu Pferd und Reiter auf, als das Pferd, kaum dass es an ihr vorbei gelaufen war, anhielt, der Reiter aus dem Sattel sprang und auf sie zu kam. Jetzt fürchtete sie sich doch ein bischen und wünschte Vela wäre hier bei ihr. Der Mann, der auf sie zu kam, war in dunkle Gewänder gehüllt und trug einen ebenso dunklen Spitzhut auf dem Kopf. Seine Augen schienen Flori förmlich an der Stelle festhalten zu wollen.

Bang schaute sie ihm entgegen und überlegte, ob sie nicht besser in den Wald laufen sollte, aber als er sie mit „Florenna Zaubermond, seid ihr das?“ begrüsste, fiel alle Ängstlichkeit schlagartig wieder von ihr ab. Schon wieder einer, der sie verwechselte! Mit wilden Gesten machte sie ihn darauf aufmerksam, dass sie einfach nur Flori sei und mit dieser Floreanna Zaubermond nichts zu schaffen haben wollte. Inzwischen war der Mann so nahe gekommen, dass sein leise keuchender Atem ihr Gesicht streifte und seine Hand schloss sich schmerzhaft wie eine Klammer um ihren Oberarm.

Sie wollte sich befreien und wieder stieg die Angst in ihr auf, als er sie mit jeder Menge Fragen förmlich bombardierte. Sie verstand nicht einmal die Hälfte von dem, was er alles von ihr wissen wollte und am liebsten hätte sie die Hände auf die Ohren gepresst und die Augen geschlossen, damit der Mann verschwand. Wenn sie ihn nicht sehen und hören konnte, würde er sie auch nicht sehen können, aber leider funktionierte es nicht, da sie ihren Arm nicht frei bekam. Zum Glück hörte er alsbald wieder auf soviele Fragen zu stellen und zwang sie stattdessen ein violettes Bonbon zu lutschen.

Es schmeckte scheusslich und kaum dass sie es im Mund hatte, spuckte sie es auch schon wieder aus. Bonbons sollten süss sein. Soviel wusste sie immerhin, aber der Mann war hartnäckig und zwang sie durch den Klammergriff um ihren Arm und stechenden Schmerzen, die ihr fast die Luft zum Atmen nahmen, sich nach dem Bonbon zu bücken und es trotz des Schmutzes des Weges und der Nadeln von den Bäumen, die an ihm haften geblieben waren, erneut in den Mund zu nehmen und zu lutschen.

Flori schüttelte sich mehr und mehr, je kleiner das Bonbon in ihrem Mund wurde. Es war weder süss, noch salzig, nicht einmal bitter konnte man es nennen und dennoch hinterliess es ein ganz eigenartiges Gefühl in ihrem Mund und vor allem in ihrem Kopf. Sie konnte fühlen, wie der stechende Blick des Mannes sie beobachtete und regelrecht durchbohrte und kaum hatte sie das Bonbon ganz geschluckt, prasselten wieder die Fragen auf sie herab. Aber sie wusste doch nichts. Verzweifelt schüttelte sie immer wieder den Kopf, als auch der Mann immer unruhiger wurde, weil sie schienbar trotz des Bonbons nicht mehr wusste, als schon zuvor.

Unwirsch zerrte er sie am Arm hinter sich her. Er schlug einen ganz andren Weg ein, als sie eigentlich gehen wollte, mitten in den Wald hinein. Flori versuchte ihm zu erklären, dass sie nun aber wirklich nach Hause gehen müsste, aber er schien ihr gar nicht weiter zuzuhören. Ihre Angst und Sorge vergrösserten sich immer mehr, bis plötzlich grosse, hohe Mauern ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nahmen. An sich bewegenden Blechbüchsen vorbei, die fast das Aussehen von Menschen hatten, wenn man stattdessen nicht nur Rüstung gesehen hätte und hohen, weissen Statuen vorbei, die wohlwollend auf sie herablächelten und die sie staunend betrachtete, landete sie mit dem Mann mitten auf einem grossen Platz. Herrliche, prunkvolle Häuser umstanden den Platz und der Platz selbst war von Leben erfüllt, wie sie es noch nie gesehen hatte. Es summte und brummte um sie herum wie in einem Bienenstock und eigentlich wusste sie gar nicht, wo sie zuerst hinschauen sollte, wenn sie der Mann nicht auch immer weiter mit sich gezogen hätte.



Vor lauter Staunen hatte sie ganz vergessen, dass sie eigentlich gar nicht mit dem Mann hatte mitgehen wollen und erst, als das bunte Treiben der Stadt abgelöst wurde von einem dunklen, endlos scheinen Tunnel und die Luft nicht mehr nach Bäumen und blühenden Blumen roch, kam sie nach den vielen neuen Eindrücken etwas zur Besinnung. So gut es ging setzte sie sich zur Wehr, um wieder zurück in das pulsierende Leben irgendwo über ihr zu gelangen, aber es war zu spät. Unsanft schubste sie der Mann in einen kalten, nur von Fackeln leicht erhellten Raum irgendwo tief unter der Erde und mit einem lauten Quietschen fiel die massive Stahltür ins Schloss.


Der KellerBearbeiten

Ängstlich und mit klopfendem Herzen schaute sie sich um. Sie war allein in dem Raum. Nur der Mann war noch da, aber auf der andren Seite der Tür, an der er eine Klappe geöffnet hatte und zu ihr herein spähte. Während sie die karge Einrichtung betrachtete, den Tisch mit den zwei Stühlen, die Regale an der Wand und die erdige Luft einatmete, die immer beklemmender auf ihr zu lasten schien, redete der Mann auf sie ein. Er erzählte ihr irgendetwas davon, dass es notwendig sein, dass sie vorerst hier bliebe, aber das er dafür sorgen würde, dass es ihr an nichts mangeln sollte. Sie wollte das alles gar nicht hören. Sie wollte nur wieder raus hier und nach Hause und als dann auch noch die Klappe in der Tür zufiel und die Schritte des Mannes sich schlurfend entfernten, lies sie sich auf den leicht feuchten Boden ihres Gefängnisses sinken und weinte still vor sich hin.



Flori wusste nicht, wieviel Zeit vergangen war, als sich beschwingte Schritte der Tür näherten und diese öffneten. Sie schaute auf und sah sich einer hübschen jungen Frau gegenüber. Lange, schwarze, lockige Haare umrahmten ihr fast erschreckend blasses Gesicht. Sie trug ein sehr einfaches Kleid und ihre Stimme war leise und sanft, als sie nun zu Flori sprach. Sie heisse Sodarie, sagte sie und wäre hier, um sich um Flori zu kümmern. Flori mochte sie auf der Stelle, wenn sie auch nicht wusste weshalb. Vielleicht war es ihre Jugend, denn sie schien um einiges jünger als Flori zu sein, vielleicht aber auch, weil sie irgendwie hilflos und verloren wirkte, noch verlorener als sich Flori in diesem Keller fühlte und sie war nicht mehr allein. Allein zu sein war noch viel schlimmer, als von einem Mann in einen Keller gesperrt zu werden, aber nun war ja Sodarie da.



Sodarie war wirklich nett. Sie versuchte Flori jeden Wunsch zu erfüllen; fast jeden. Den Wunsch sie aus diesem Keller hinauszubringen wollte sie ihr nicht erfüllen, oder konnte es nicht. Flori erfuhr von Sodarie, dass der Mann, Indolesco sei sein Name, sie ebenfalls gezwungen hätte auf Flori aufzupassen und mehr noch, dass er selbst sogar von einer Frau namens Demisette dazu gezwungen sei. Sowas konnte Flori ja nun gar nicht verstehen. Wieso wollten Menschen etwas von andren Menschen, was diese andren Menschen gar nicht selbst auch wollten? Das war viel zu verwirrend und um Sodarie eine Freude zu machen, beschloss Flori die Wände und Regale bunt anzumalen. Ihr würde das natürlich selbst auch gefallen und wenn alles bunt wäre, wäre es vielleicht gar nicht so schlecht in dem Keller bleiben zu müssen.



Aber wie sollte sie an die Farbe gelangen? Sodarie war einfach auch viel zu verängstigt und eingeschüchtert von Indolesco, dabei hatten sie doch sogar einen Wichtel, den ihnen Indolesco dagelassen hatte. Eigentlich war es ganz einfach. Flori brauchte dem Wichtel nur zu sagen, was er holen sollte und schon öffnete er die schwere Tür und verschwand in dem dunklen Tunnel dahinter. Sicher, er wetterte und schimpfte wie ein Rohrspatz, wenn er los zog, aber er brachte immer das Gewünschte: Farbeimer und jede Menge Pinsel, Lappen und Wassereimer zum Auswaschen der Pinsel und später auch Brot und Käse, um sich nach den schweren Malerarbeiten zu stärken.

Nur mit der Badewanne tat er sich schwer. Die konnte er vermutlich nicht tragen, aber dafür hatte Sodarie eine Idee. Sie holte einfach noch einen zweiten Wichtel dazu, der gemeinsam mit dem ersten die Wanne angeschleppt brachte und diese dann mit Eimern voll Wasser füllten. Aber das Wasser war kalt, eiskalt. Es fühlte sich an, als stamme es aus einem tiefen Brunnen. Darin konnte man ja nun wirklich nicht gemütlich baden und sich die Farbe aus Haaren, Gesicht und von den Händen waschen.

Und wieder war es Sodarie, die Rat wusste und nachdem die Wichtel genügend Holz um die Wanne gestapelt hatten den Haufen mit ein paar gemurmelten Worten in Brand steckte. So wurde es langsam richtig gemütlich in dem Kellerloch. Das Feuer wärmte nicht nur das Wasser, sondern auch den kalten Raum und verbreitete zusätzlich zu den Fackeln noch etwas Licht, so dass man die mit bunten Blumen, blauem Himmel und einer Sonne verzierten Wände auch besser sehen konnte.

Flori hatte keine Ahnung wieviele Stunden, Tage oder Nächte sie auf diese Weise mit Sodarie in dem Keller verbracht hatte. Indolesco hatte sich nicht wieder blicken lassen. Noch nicht. Sodarie meinte, es wäre noch nicht Montagabend, denn erst am Montag wollte Indolesco kommen und Flori nach Ratchet bringen. Sie wusste nicht, was sie in Ratchet sollte und auch Sodarie konnte es ihr nicht erklären, aber sie versprach bei ihr zu bleiben. Eigentlich waren sie schon richtige Freundinnen geworden.


Talisalia kommt und Sodarie geht
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Und dann kam der Zeitpunkt, an dem Sodarie mit ihr den Keller verlassen wollte. Vielleicht sehnte sich Sodarie selbst auch danach nicht immer nur die aufgemalte Sonne sehen zu müssen, aber Flori musste ihr versprechen, dass sie ganz dicht bei Sodarie bleiben würde und sie würde sie auch nicht nach Hause bringen. Einfach nur mal an die frische Luft gehen, wie sie sagte. Flori wars damit zufrieden und befolgte auch getreu alle Anweisungen, die Sodarie ihr gab. Sie musste ihr Gesicht verhüllen und die Haare verstecken und auch Sodaries Kleid tragen. Und sie durfte nicht reden. Erst wenn es Sodarie erlauben würde, sollte sie wieder sprechen und sich bewegen können, wie sie es gewohnt war.

Es war sogar ziemlich spannend und aufregend sich so verkleidet aus dem Keller zu schleichen, wie Flori fand, aber Sodarie war furchtbar aufgeregt und nervös. Ihre Hand, die sie Flori reichte war eiskalt und zitterte leicht, aber Flori konnte sie nicht mal beruhigen, weil sie ja nicht reden durfte. Erst als sie das Gebäude verlassen hatten und in einem kleinen Park neben einem Brunnen standen, entspannte sich auch Sodarie wieder etwas, erlaubte Flori auch wieder zu sprechen und die Kapuze und den Mundschutz abzunehmen.

Das war doch einfach wundervoll alles. Es war zwar mitten in der Nacht und keine Sonne wärmte sie, aber immerhin gab es viel frische Luft, Bäume um sie herum und eine fremde Frau, die sie freundlich begrüsste, als sie so neben dem Brunnen standen. Sodarie wurde sofort wieder nervös, als die Frau stehenblieb und vor allem Flori eingehend musterte, aber die Frau war wirklich nett und freundlich und fragte sie nur nach ihren Namen und ob sie hier einen Spaziergang machen würden. Flori plapperte fröhlich drauf los und auch wenn Sodarie sie immer wieder zum Gehen aufforderte, fand sie es schön, mal mit jemand anderem als nur Sodarie reden zu können.

Die Frau verabschiedete sich dann auch alsbald und Flori war wieder mit Sodarie allein. Die beiden Frauen spazierten ein wenig durch die Strassen. Immer da entlang, wo es auch Bäume, Gras oder Blumen in der Nähe ihres Weges gab und gelangten so in einen zweiten, grossen weitläufigen Park. Sodarie war wieder ruhiger geworden und erzählte Flori von ihrem Leben, von dem was sie so alles schon getan hatte, ehe sie den Auftrag erhalten hatte auf Flori aufzupassen.

Flori fand das ganz aufregend, was Sodarie schon alles erlebt hatte und die beiden Frauen setzten sich gemütlich ins Gras. Flori war zwar schon recht müde und hatte Mühe die Augen offen zu halten, aber sie wollte unter keinen Umständen auch schon wieder in den Keller zurückkehren.

Gerade als ihr die Augen endgültig zufallen wollten, tauchten plötzlich wieder Fremde auf, die zudem Sodarie aufforderten, sie, also Flori frei zu geben
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Talisa kommt und Sodarie geht

um sie mit zu nehmen und sogar nach Hause zu bringen. Schlagartig war sie wieder hellwach und wollte sich erheben, um mit den Frauen mit zu gehen, als Sodarie sie zurück hielt. Aber ja, sie hatte ja versprochen bei Sodarie zu bleiben. Es fiel ihr wieder ein und so blieb sie sitzen und schüttelte nur bedauernd den Kopf, dass sie nicht mitgehen könnte.

Die beiden Frauen gaben aber nicht auf. Eine davon behauptete sogar eine Freundin von Flori zu sein, obwohl sie sich nicht erinnern konnte. Flori schwirrte immer mehr der Kopf, als die drei Frauen anfingen mehr und mehr zu streiten und sich sogar zu bedrohen, also blieb sie einfach sitzen, bis auf einmal Sodarie rief, sie solle so schnell wie möglich zum Keller zurück laufen und sich in Sicherheit bringen. Flori sprang auch auf und lief los, aber in dem dunklen Park und zwischen den Bäumen hatte sie vergessen in welche Richtung sie laufen musste, um den Keller wieder zu finden. Hilflos irrte sie durch den Park, bis sie wieder zu den lauten Stimmen zurück kehrte, um Sodarie mit zurück zum Keller zu nehmen.

Sie erkannte Sodarie kaum noch wieder. Sie schien völlig verzweifelt und hilflos zu sein und ehe Flori sie an der Hand nehmen konnte, lief sie auf einmal quer durch den Park davon. Flori wollte ihr nacheilen, aber die fremden Frauen hielten sie auf, versprachen, dass Sodarie zurück kommen würde und dass sie erst einmal nach Hause gehen müsse, um sich aus zu ruhen.

Ausruhen klang wirklich gut und zu Hause noch besser. Sie war noch immer furchtbar müde und nach der ganzen Aufregung, konnte sie sich auch kaum noch auf den Beinen halten und denken konnte sie erst recht nicht mehr und so liess sie sich von Talisa und Tajra, so hiessen die beiden Frauen zu einem Haus bringen. Es war auch gar nicht weit. Gleich um die Ecke, als sie den Park verlassen hatten und irgendetwas kam ihr auch eigenartig vertraut an dem Haus vor in das die beiden Frauen sie brachten. Es roch vertraut und fühlte sich vertraut an, als sie in das Bett sank und sofort einschlief.


Ein vetrauter Ort an einem fremden OrtBearbeiten

Der folgende Morgen weckte sie mit kitzelndem Sonnenschein an der Nase und fröhlich sprang sie aus dem Bett, als sie Talisas und Tajras Stimmen aus dem Nebenzimmer hörte. War Sodarie jetzt auch wieder da? Leicht enttäuscht stellte sie fest, dass es nur die beiden Frauen waren, die bald gehen müssten, wie sie sagten, aber Flori versprach im Haus zu bleiben und hier auch auf Sodarie zu warten. Sie musste ja zurückkommen. Bestimmt!

Als Talisa gegangen war, schaute sie sich erst einmal im Haus um. Es war hübsch hier. Hier könnte es ihr auch gefallen, wenn sie nur nicht allein hier wäre. Besonders die Rosen hinten im Garten, wenn man zur Küche hinausging, gefielen ihr besonders. Wie es wohl wäre, wenn sie alle blühen und duften würden? Sie konnte ja Talisa oder Sodarie fragen, ob sie eine Weile mit ihr hier bleiben würden.

Sie wandte sich wieder dem Zimmer zu, dass zur Strasse führte, setzte sich in einen Sessel und spähte wartend zum Fenster hinaus. Sie erschrak furchtbar, als plötzlich Indolescos Gesicht vor dem Fenster auftauchte und kurz darauf der ganze Mann mitten im Zimmer vor ihrem Sessel. Instinktiv legte sie die Hände schützend um ihren Hals, als rechne sie damit, dass er sie jeden Augenblick erwürgen würde, zumindest deutete sein zorniger Gesichtsausdruck darauf hin. Aber er schaute sie wortlos nur einige Momente an und verschwand dann so schnell wie er gekommen war wieder und nur eine kleine Rauchwolke deutete darauf hin, dass er tatsächlich vor ihr im Zimmer gestanden hatte.

Oder spielten ihr ihre Sinne nur wieder einen Streich? Sie riss die Tür auf und lief auf die Strasse, aber weit und breit war nichts mehr von Indolesco zu sehen, dafür hätte sie beinahe Vela über den Haufen gerannt. Vela! Natürlich war Ganndor auch nicht weit, den sie ein paar Schritte hinter Vela ausmachen konnte, aber das machte nichts. Vela würde sie nun endlich wieder nach Hause bringen. In ihr richtiges Zuhause nach Theramore...


Von Mücken und ElefantenBearbeiten

Wir suchten Flori überall. Abends waren wir im "Eremiten" verabredet - einer von uns würde Flori hoffentlich im Schlepptau haben. Dem war aber nicht so. Wir schlenderten durch die Stadt und überlegten, wie wir weiter vorgehen würden, als wir Flori dort trafen, wo wir sie nie gesucht hätten: Mitten in Stormwind. Sie war wieder etwas verwirrt, redete davon in einem Keller eingesperrt gewesen zu sein und von einem Mann, der sie dort festhielt. Ein anderes Mädchen war wohl auch noch dort. Ich wurde nicht gerade sehr schlau aus all diesen Satzfetzen, aber Ganndor schien etwas damit anfangen zu können. Ein ihm bekannter "Magier" kreuzte schließlich auch noch unseren Weg und um Flori nicht noch mehr zu verwirren, zog ich sie ein Stück mit mir, zu einer der Brücken. Ganndor würde schon regeln, was es zu regeln gibt.


Später erzählte er mir, dass es eine Möglichkeit gäbe, Flori zu heilen. Aus Flori wieder Floreanna Zaubermond zu machen. Aber ich mochte Flori viel lieber.


Eingestellt von Vela [1]


Die Schifffahrt verlief ruhig und war wieder viel zu kurz. Sodarie, Talisa und sogar Indolesco waren vergessen, auch wenn Vela genau wissen wollte, was es mit dem Keller und den Menschen auf sich gehabt hatte. Was sollte sie Vela auch gross erzählen. Sie konnte ja nicht in die Köpfe schauen und von dem ganzen Gerede verstand sie ja nicht viel. Vela pochte auch nicht weiter darauf herum, stattdessen stellte sie Flori einen Badeausflug in Aussicht. Das war fast genauso gut wie Schifffahren und wenn sie nicht wieder weglaufen würde, würden sie vielleicht schon morgen baden gehen.

Wieso sollte sie eigentlich weglaufen wollen? Sie war ja jetzt wieder zu Hause, wo sie immer hin wollte. Manchmal konnte sie selbst Vela nicht verstehen.



Vela und Ganndor brachten sie zu Hause ins Bett und noch lange hörte sie die beiden miteinander reden, ehe die Träume sie umfingen.

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