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Vendylon, der Klingendichter in der Schneiderei der Gossenguffler.

Vendylon Sae'Darnjee lebt zurzeit in dem Gasthaus der Mördergasse Silbermonds.

Das Aussehen und AuftretenBearbeiten

Glattes, blond-goldenes Haar schlängelt sich an seinen spitzen Ohren vorbei und fällt über seine Schultern auf Nacken und Brust. Die oft gerunzelte Stirn verleiht seinem Charakter einen misstrauischen und skeptischen Eindruck welcher durch die meist zusammengekniffenen Augenlieder nurnoch verstärkt wird. Die Spitze der dünnen Nase und der Rest seines Antlitzes, unterhalb der grasgrün leuchtenden Augen, werden von einem rot-goldenem Tuch verdeckt, welches man auf festlichen Veranstaltungen tragen könnte. Der Smoking gehört zu seinen liebsten Kleidungsstücken und wird daher oft von ihm getragen, dazu trägt er meistens lederne Handschuhe, Stiefel dunklerer Farben und einen ebenfalls schwarz-ledernen Gürtel.

Zeugen seines Kampfes berichten davon, dass er zwei Doppelklingen an den Armschienen hat, welche er als seine Waffen einsetzt. Als ob dies nicht schon merkwürdig genug ist leuchten seine Waffen bei jeder Zeugenaussage in anderen Farben, meistens jedoch in rot-gelb, was einen feurigen Eindruck vermittelt. Seine restliche Kampfausrüstung ist recht komplex, diese trägt er auf seinen "Ausflügen" und besteht aus einem langen schwarzen Mantel, welcher den Körper ganz verdeckt, doch darunter trägt er einen ledernen Kilt und eine Weste. Die Kleidung ist gänzlich schwarz und mit einem Arsenal an Objekten besetzt, die allesamt wohl eine explosive Wirkung haben, darunter Dynamitstangen, Sprengladungen für Türen, allerhand Säckchen mit unbekannten Inhalten und einige Bündel mit Kupferdrähten. Außerdem hängt ein schmuddeliges, himmelblaues Buch, mit einer silbernen Kette an seinem Gürtel, weiß der Roc wofür er dies braucht.

Beim Tragen all dieser Dinge hat er einen muskulösen, jedoch auch geschmeidigen Körper bekommen, welcher nicht nur eine Gefahr für seine Feinde darstellt, sondern auch für sich selbst. Denn zu sehr interessierte Frauen könnten sich daran machen, seine Verlobte und ihn auseinander zu bringen, um sich Vendylon als ihre Beute zu nehmen.

Die VergangenheitBearbeiten

Er spricht nicht viel über seine Vergangenheit, doch aus einigen Gesprächen mit Personen die ihm einst begegneten konnte man folgendes herausfinden:

Kindheit: Vendylon's Eltern lebten als Meister der Schneiderei in Silbermonds Hälfte, welche bei dem Angriff auf Quel'thalas überwiegend zerstört wurde. Schon früh experimentierte der kleine Vendylon mit allem was er in die Finger bekam, ob es nun Sand war, welchen er unter Begeisterung mit dem Herbeiführen von Wasser zu Schlamm machte und freudig an der Küste des Immersangwaldes bei Familienausflügen seinen Eltern ins Gesicht warf, nur um dann eine gehörige Lektion in Dingen Respekt zu bekommen oder die merkwürdig leuchtenden Substanzen aus der Schneiderei seiner Eltern waren, welche manchmal zu explodieren pflegten.

Jugendliches Alter: Sein großer Bruder trat dem Militär bei als Vendylon selbst noch zu jung dafür war. Eifersüchtig auf seinen Bruder, begann er seine Leidenschaft zu gefährlichen Dingen nurnoch auszuweiten, sodass er nun heimlich Kleidungsstücke aus der Schneiderei stahl, um sie gegen explosive Stoffe zu tauschen mit denen er seine Kenntnisse erweiterte. Dabei lernte er einen Quel'dorei kennen der ihn offenbar mit seinen eigenen Kenntnissen schulte, sofern er ihm regelmäßig Wollstoff geben würde. Vendylon hielt dieses Abkommen und entnahm immer mehr Gegenstände aus der Schneiderei um sein Talent zu finanzieren. Natürlich konnte dies nicht unbemerkt bleiben und schon bald wurde er ertappt, als er gerade ein seidenes Kleid zu stehlen gesuchte, denn die Eltern haben sein vorheriges Verhalten studiert und ihm somit eine Falle gestellt. Empört, enttäuscht und überaus wütend baten die Eltern das Militär von Silbermond um den Gefallen ihn für einige Jahre aufzunehmen, sodass er den militärischen Drill und Respekt lernte. Sein Talent fiel dem Militär ebenfalls auf und so schulten auch sie ihn darin, denn den Quel'dorei fehlt es an eben solchen Personen, welche den Sprengstoff lieben.

Als er die ungewöhnliche Ausbildung abgeschlossen hatte, konnte er sich nun Experte nennen wenn es um Stoffe ging, die explodieren können, die Eltern wollten sehen wie sich ihr Dieb verändert hatte und luden ihn zu einem Fest ein. Als er bemerkte das seine Eltern ihm noch immer misstrauten entschied er sich dazu beim Militär zu bleiben, denn hier konnte er auch seine bevorzugte Tätigkeit ausüben und verfeinern. Doch dies befürworteten die Eltern nicht, denn sie benötigten Arbeitskräfte in ihrem Betrieb und zwangen ihn bei der Familie zu bleiben und zu schuften. Die Tatsache, dass sich sein Bruder dem Militär versprechen durfte, brachte ihn in Rage und er hätte am Liebsten die gesamte Schneiderei gesprengt, doch fehlten ihm fortan die Mittel um dies zu tun, denn die Eltern hielten ihn streng bewacht und er konnte unbeobachtet keinen Schritt außerhalb des Anwesens tätigen, sofern er erstmal heraus gelassen wurde.

Einige Jahre in Gefangenschaft der Eltern haben ihn mehr gezüchtigt als die Jahre beim Militär, welches nun versuchte ihn zu kontaktieren, mit dem dringendem Gesuch er solle sich einem Trupp von Quel'dorei anschließen und auf eine geheime Mission gehen, die fernab der Heimat wäre. Vendylon war jedoch nicht so gutmütig wie seine Eltern inzwischen gedachten und so ergriff er diese Gelegenheit beim Schopf und brach aus seiner Zelle aus."Endlich eine Gelegenheit den Klauen der Wärter zu entgehen..", sprach er später selbst zu einem Vertrauten. Er schlich sich Nachts heimlich davon und begann die Reise ins Ferne. Sehr zu seiner Überraschung war sein größerer Bruder ebenfalls ein Mitglied des Trupps, was ihn mit Freude erfüllte, denn seine Eifersucht war verflogen als er ins Antlitz seines Bruders blickte, welches ihm bewusst doch nie ein Leid angetan hätte.

Erwachsenes Alter: Das Militär schickte sie nach Kalimdor. Während des Aufenthalts bei seinem Bruder lernte er alle Techniken des Kämpfens, welche Vendylon bei der militärischen Ausbildung nicht erlernt hatte. Schon bald beherrschte er den Umgang mit Kolben, Äxten und sogar Schusswaffen aller Art. Mit Nahkampfwaffen die eine Führung mit beiden Händen benötigten tat er sich schwer, so warf er einst eine Stangenwaffe aus Frust und Wut durch die Luft und erntete dadurch eine neue Kampfidee. Dolche waren ebenfalls nicht für ihn geschaffen. Das Kämpfen mit Schwertern hatte er bereits in der Ausbildung erlernt. Doch eine weitere Waffe beherrschte er mit äußerster Präzision... seinen Körper. Und wenn man komplizierte Kampftechniken, intilligentes Denkvermögen, einen Hauch von Fantasie und die aussichtslose Lage in einer Not zusammenwürfelt entsteht folgendes:

"Sie schlugen mir die Waffen aus der Hand und umzingelten mich mit einer erdrückenden Übermacht. Mein gesamtes Dynamit war bereits aufgebraucht als wir versucht hatten den Hang zu sprengen, doch offenbar gab es noch einen geheimen Pfad den wir nicht beachtet haben. Ihre langen Hauer saßen so dich beieinander, dass diese bereits ausgereicht hätten uns zu töten, doch hinzu kamen die primitiven Keulen, welche sie energisch wirbelnd mit ihren massiven Körpern verbanden um uns zu Brei zu verarbeiten. Der Trolle sprangen auf uns zu. Ein Mitglied unseres Trupps wurde regelrecht zerfetzt, als eines der Ungetüme ihn mit seinem eben erwähnten Hauern aufspießte, die Axt in den Kopf rammte, diese losließ und mit seinen muskulösen Händen an den Hauern entlang in den Bauch griff um unseren Kräuterkündigen dann in zwei Teile zu reißen. Jahrelanges üben der Konzentration versagte genau dann als ich sie am meisten benötigte, denn nun bemerkte ich den anstürmenden Troll erst, als sich mein Bruder Venzyrel vor mich stellte und ebenfalls aufgespießt wurde, wie ein Luchsstück am Fest zu dem mich einst meine Peiniger einluden um mir ihre Gefühle zu offenbaren. ....Der Gedanke an meine Eltern und der Anblick meines Bruders Venzyrel, der selbst im Tode nicht aufgab mich zu schützen, überhäufte mich mit einer Menge von Gefühlen die ich nicht verkraften konnte und unter ihrer Last sank ich auf die Knie. Elfen starben, wurden dahingemetzelt und wofür ? Ich konnte mir darauf nichts dichten, wobei ich doch sonst so leicht Worte zu finden vermochte. Eine rote Substanz befleckte den Sand vor mir und machte ihn zu einer schlammigen Grütze.... jenem Schlamm, mit dem einst alles anzufangen begann. .... Ich bemerkte einen blendendes Aufleuchten und den dumpfen Aufprall von etwas; .... Das Leuchten einer Explosion und der dabei entstehende Knall ? .... Nein, es waren Venzyrels Dolche die vor mir auf den Boden fielen... Dolche, eine weitere Enttäuschung in meinem Leben... Das Gefühl der Nutzlosigkeit wurde durch den gurgelnden Ruf meines Bruders hinweggespült, er sagte: Vendylon, verzeih mir. .... Denn mit diesen Worten dachte ich, warum sollte ich ihm verzeihen ? ... und da wurde es mir klar, er war der Kundschafter des Trupps gewesen und hatte den Pfad nicht bemerkt, nun hatte er den seine Berufung als Kundschafter, welche auch seinen Lebenszweck ausmachte, ungenügend ausgeführt und einen Fehler gemacht der zum Tod seiner Freunde und ihn selbst geführt hatte, ein Gefühl der endlosen Schuld im Tod, dies wollte Vendylon nicht nachempfinden, doch wer hatte Schuld daran dass sein Bruder vom Troll getötet wurde, wer hatte nicht auf den anstürmenden Troll geachtet, der nun mit zwei Stichwunden in den Augen, tod am Boden lag, ähnlich wie Venzyrel ? ... Nein, ich werde hier nicht sterben... ICH NICHT, entfuhr es brüllend aus meiner Kehle, als ich unweigerlich an die Hauer der Trolle denken musste, welche den Tod über uns hereinbrachten, doch nun wird sich das Blatt wenden.. Mit dem Gedanken ergriff ich die Dolche im Sand und band sie mit einem Lederriemen von meinem Gürtel an meiner rechten Armschiene fest. Seine Reservedolche nahm ich auch noch und band sie an der anderen Armschiene fest. ... der letzte unserer Truppe starb während er einen Zauber wirkte, er war der Magier und dies beweiß er nun zum letzten Mal, indem meine "Klingen" nun rot-gelb zu leuchten begannen. ... Mit dem Tod des Trupps war ein neuer Elf geboren ..... Der Klingendichter..."

Nachdem er als Einziger den Trollangriff überlebte veränderte sich sein Leben. Das himmelblaue Buch des Magiers, welcher zuletzt im Kampf starb, wanderte in seine Hände. Viele Seiten waren leer, welche er nun mit seinen Erlebnissen füllte, es wurde zu einem Tagebuch. Zum Tagebuch des verloren gegangenen Quel'dorei.

Die GegenwartBearbeiten

... bald mehr ...

Zitate seiner selbstBearbeiten

  • "Das hier ist mein Geländer" .... "Ja, tut er.. (Vendylon deutet auf eine Schnitzerei im Metall des Geländers)"
  • "Dein Antlitz wird zum Krater, wenn du kratzt den Kater."
  • "Nicht im Geringsten..."
  • "Sie sind überall... (Fässt sich an die viel zu breiten Handgelenke)"
  • "Tut euch keinen Zwang auf..."

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