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Horde 32px Vecilis Whisperwell
Ingame-Name: Vecilis
Titel: Fürstin, Magistrix
Rasse: IconSmall BloodElf MaleIconSmall BloodElf Female Blutelfen
Klasse: IconSmall Warlock Hexenmeister
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Vecilis
Nachname: Whisperwell
Geburtsdatum/-ort: Sonnenkuppe, Quel'Thalas
Alter: über 113 Jahre
Zugehörigkeit: Horde, Sin'dorei
Gilde: Haus Elrennon
Aussehen:
Größe: 1,78 m
Gewicht: 63 kg
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Grün
Besonderheiten: In häufiger Begleitung ihres zahmen Manawyrms Kish oder des arkanen Dieners Aezur.
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: rechtschaffen böse

Vecilis Whisperwell führt seit einer auf Distanz arrangierten Heirat mit dem Fürsten Timurael Elrennon das blutelfische Haus Elrennon an.

Sie selbst bezeichnet sich als Blutmagier und steht dem Sanktum des Phönix vor. Nachdem dessen Betrieb zur Ruhe gekommen ist, lehrt sie seit Kurzem als Gastdozentin für Magiehistorie und Pyromantie im Fachbereich Hervorrufung an der Akademie des Arkaneums.

Aussehen und Auftreten Bearbeiten

Die Blässe ihrer Haut konkurriert dermaßen mit der Reinheit von feinstem Marmor, dass nicht viel fehlt, um Vecilis für eine kränkliche Gestalt zu halten, der Bettruhe und reichhaltige Nahrung dringend zu empfehlen sind. Umso weniger befremdet die ungewöhnliche, dem Fieber verwandte, aber nicht gleiche Wärme, die von ihr ausgeht.

In Hinblick auf ihre ebenholzfarbene Lockenpracht könnte man die jungerwachsene Blutelfe mit einem geschätzten Lebensalter von etwa hundert Jahren beinahe wunderschön und anmutig nennen, wäre da nicht ihr häufig entschlossener bis hartherziger Gesichtsausdruck. Sollte er sich dennoch zu einem Lachen auflockern, ist dem schadenfrohen Klang nach zu befürchten, dass es auf Kosten anderer schallt oder mit sonstigen Abgründen von Vecilis' Dasein verbandelt ist.

Der Geruch von Blutdisteln und mit Fruchtaromen angereichertem Tabak wandelt allenorts ihren Schritten nach und kann als Erklärung für Vecilis' sich hin und wieder behauptende Seligkeit herangezogen werden. Sofern in dem Zustand angetroffen, scheint sie eine andere Welt in ihrer Flucht wahrzunehmen und erkennt in dem geringsten Gegenstand ein faszinierendes Wunder.

Neben dem Duft zeichnet die Neigung zu einer exklusiven, teuren sowie bunten Verhüllung Vecilis' Präsenz aus, seit Jahren häufiger als zuvor. Sie muss vor einer Weile eine neue Geldquelle für sich und ihre Schneider erschlossen haben. Einen Hinweis auf diese könnte eine oberhalb der linken Brust getragene, zauberhafte Brosche geben, das ein amethystfarbenes Juwel einfasst, in dem sich zwei lange, lebendig wirkende Manawyrme ineinander schlängeln - das Wappen des Hauses Elrennon. Die ordinäre Robe eines Magielehrlings scheint sie endgültig abgelegt zu haben.

Leben Bearbeiten

Vergangenheit Bearbeiten

Geboren wurde Vecilis 81 Jahre vor Beginn des Ersten Krieges als Einzelkind zweier angesehener Hochelfenmagister der Magie, Mindories und An'shev Whisperwell, in der Stadt Sonnenkuppe. Ihre prestigeträchtige Herkunft sollte ihren Lebensweg vorzeichnen, als die Eltern alles Erdenkliche unternahmen, um Vecilis die beste Ausbildung zum Elementarzauberer zukommen zu lassen. Wechselweise studierte sie in der Akademie von Falthrien, in der Magiernation Dalaran an der Violetten Zitadelle oder unter der Beobachtung von Privatlehrern, doch mit höherem Alter bedurfte es ihr häufiger danach, den Zwängen ihres von anderen festgeschriebenen Schicksals zu entrinnen, indem sie sich nach Sonnenkuppe, in ihre Geburtsstadt, zurückzog, um die Gesellschaft selbstgewählter Freunde wie etwa die von Mywyn Cyredrae, Rhonid Teardrop und ihres Vetters Kireal zu suchen.

Eingedenk der Bedrohung, die von dem Zweiten Krieg und dem Schulterschluss zwischen der Orcischen Horde und dem Trollführer Zul'jin ausging, ließen Vecilis' Eltern ihr einziges Kind vorsorglich aus Sonnenkuppe nach Silbermond evakuieren. Was vorgeblich ihrer Sicherheit dienen sollte, erwies sich als ein taktischer Schachzug, um die Tochter näher bei sich und damit unter Aufsicht zu wissen. Es dauerte nicht lange, bis Vecilis das Spiel durchschaute. Materielle Abhängigkeit erstickte allerdings jede noch so erzürnt begonnene Rebellion.

Etwa fünfzehn Jahre später sollte der Dritte Krieg und damit die Verheerung von Quel'Thalas durch den Todesritter Arthas den Zwiespalt noch verschärfen. Vecilis' und ihre engere Familie gehörten zu den Flüchtlingen, die es auf die Insel Quel'Danas verschlug. Während ihre Eltern sich für kurze Zeit den unmittelbar von Prinz Kael'thas befehligten Truppen in den Kämpfen im zerrissenen Königreich Lordaeron anschlossen, verblieb Vecilis auf dem Eiland mit ihren Artgenossen und fand trotz des Elends und der Wirren, die sie umgaben, Gefallen an dieser befristeten Freiheit. Sie sollte enden, als sich ihre Erzeuger von Kael'thas lösten, um dem von ihm benannten Lordregenten Lor'themar Theron im Wiederaufbau des Hohen Reiches beizustehen, doch säten sie in Vecilis einen Samen des gefährlichen Wissensdurstes, während sie ihrer Tochter unbedacht und in einem verächtlichen Tonfall vom neuen Stand des Blutmagiers erzählten. Traditionelle Elementaristen, die sie waren, argwöhnten sie ob dieser Schule.

Vecilis schien hingegen ihre Bestimmung gefunden zu haben – ein Studium der Magie, mit dem sie ihre Eltern zu verärgern vermochte. Während Quel'Thalas mühevoll zurückerobert wurde und Silbermond nach der Ankunft von Großmagister Rommath im neuen Glanz erstrahlte, widmete sich der Lehrling Vecilis heimlich seiner Zukunft als Blutmagier und nahm bereitwillig alles Verwerfliche auf, solange es genügte, ihren Vormund zu kränken oder in Sorge zu treiben. Ihre Eltern hatten einen Teil ihrer Macht über das Kind verloren, da sie sich nicht im Stande sahen, Vecilis das Studium, ein offenes Geheimnis, zu untersagen und damit ihre skeptischen Ansichten preiszugeben.

Vecilis verlor sich derweil darüber hinaus an Blutdisteln, Traumstaub und anderen Vergnügungen, zumal die Tragödie ihres Volkes auch ihren Freundeskreis ausgedünnt hatte, so dass ihre Leistungen zwischendurch nachließen und schließlich ihre Magister sie mehrmals ermahnen und darauf bestrafen mussten. So fand sie sich im fünften Jahr nach dem Dritten Krieg für einige Monate in den größtenteils feindlichen Geisterlanden als Mitglied einer Expedition, der auch die Verhörmeisterin Laurelyn Painsong angehörte, wieder. Vecilis wäre aber nicht Vecilis, richtete sie nicht auch in dieser misslichen Lage etwas an. In der Ferne zu Silbermond schloss sie sich dem ruchlosen, ehemals exilierten Adelshaus Schattenbiss an, nur um damit ihre empörten Eltern auf den Plan zu rufen.

Sie vermochten nichts gegen die Ausbildung ihrer Tochter als Blutmagier zu unternehmen, aber doch etwas gegen die Gesellschaft, mit der sie sich umgab. Ihr Gegenschlag bestand darin, Vecilis in einer arrangierten Hochzeit an das adäquatere Geschlecht der Elrennons zu binden. Ihren Gemahl sollte sie erst gar nicht zu Gesicht bekommen, da das betreffende, neue Oberhaupt des Hauses, Fürst Timurael, nach Draenor gepilgert und bis zum Angriff der Teufelsblütigen auf Silbermond nicht bereit war, seine wallfahrtähnliche Reise zu unterbrechen.

Vecilis, ohnmächtig gegenüber diesen Vorgängen, sah sich seitdem mit der Herausforderung konfrontiert, das Haus diesseits des Dunklen Portals überlebensfähig zu gestalten und sich innerhalb wie außerhalb der Sippe Neider und Feinde zu erwehren, während der Groll gegenüber Mutter und Vater wuchs und wuchs.

Obwohl Fürstin wider Willen im ersten Augenblick ließ sich Vecilis in kürzester Zeit von der Politik und ihren Möglichkeiten einnehmen und gar überzeugen, um schließlich die neue Synode von Silbermond als einen Rat verschiedener Häuser zu initiieren und als geliebtes Projekt zu betreuen. Mit nicht weniger, wenngleich auch geringfügig zur Schau gestellter Leidenschaft widmet sie sich ihrer Arbeit im Sanktum des Phönix, einer ihrerseits aus Mitteln des Hauses gegründeten Lehreinrichtung zur Ausbildung von Nethermanten und Blutmagiern. Unter ihnen unterrichtete sie Nathanas von Ryvengîrr als ihren Schüler.

Die Vorhaben verzeichneten den einen oder anderen Erfolg. Über die Synode gelang es, mäßigenden Einfluss auf Kriegstreiber und solche Hitzköpfe, die eine weitere Spaltung des thalassischen Reichs provozierten, zu nehmen oder aber sie fast bis zur Bedeutungslosigkeit zu isolieren, auch wenn deswegen der Rat als Bremsklotz empfunden wurde. Für Vecilis war er ein nützlicher Bremsklotz zum Erhalt der Sin'dorei-Zivilisation beziehungsweise ihrer Vorstellung von jener. Im Haus Le'das fand man — insbesondere über Fürstgemahlin Gilwen Le'das — einen zweiten Träger für das Sanktum des Phönix. Vorübergehende Vasallenbeziehungen mit den Adelsgeschlechter Alah'ni und (später) Schattenfeuer kamen zustande.

Doch veränderten die erneuten Geißelangriffe in aller Welt die Lage. Es benötigte nicht erst den temporären Verlust ihrer Freundinnen Mywyn und Rhonid, um Vecilis zu veranlassen, die Kapazitäten des Hauses in den Dienst von Abwehrmaßnahmen auf dem Subkontinent Lordaeron, zusammengefasst in der Operation Tauwetter, zu stellen. Nachdem der kalte Griff des Lichkönigs nach den Reichen der Lebenden abgewandt schien, veranstalteten die verbündeten Häuser Elrennon und Le'das Übungslager im fernen Winterquell, um die Truppen gemeinsam auf den nach Nordend führenden Gegenschlag einzustellen. Der gemeinte Feldzug beanspruchte das Haus und auch Vecilis' Aufmerksamkeit, so dass sowohl die Synode als auch das Sanktum unter der Vernachlässigung litten. In Quel'Thalas machte sie sich zusehends rar.

Als die Gefahr, die von der Geißel ausging, eingedämmt war, kehrte die Fürstin in ein Land zurück, in dem das Heilige Licht Einzug gehalten hatte und täglich Anhänger gewann. Der restaurierte wie gereinigte Sonnenbrunnen beflügelte den alten Glauben, der Vecilis so fremd war. Da sie nicht willens war, die Einheit des Reichs aufgrund eines Streits der Ansichten zu opfern, begab sie sich mit ihrem nach langer Krankheit genesenen Gemahl Timurael auf ausgedehnte Seereisen, um an bislang weitgehend unbekannten Gestaden nach anderen Energieformen suchen und sie als Alternative friedlich anbieten zu wollen. Während dieser Zeit standen zuerst Shikako Vlyndrel als Legatin, später Vecilis' frühere Doppelgängerin Baynari Mooslauscher dem Haus treuhänderisch vor, doch vermochte keine das längst eingesetzte Siechtum der Macht aufzuhalten.

Noch vor dem Kataklysmus erschien Vecilis, um ihre Aufgaben wieder persönlich wahrzunehmen. Mit den Ereignissen, die Todesschwinge zu verantworten hatte, widmete sich Whisperwell allerdings abermals Studien und Exkursionen. Insbesondere ihrer Leidenschaft für Königin Azshara und die Naga kam sie nach, indem sie die entdeckte Meeresprovinz Vashj'ir mit der als Todesritter wiedererweckten Ex-Zofe Mywyn an ihrer Seite erforschte. Geheimniskrämerisch, wie sie geworden war, hielt sie sich auf Abstand zur thalassischen Politik und nutzte die häufige Entfernung, um sich während der Kriegswirren auf der Gefängnisinsel Tol Barad endgültig ihrer ungeliebten Eltern Mindories und An'shev zu entledigen. Erst befreite sie sie, dann tötete sie sie.

Aktuelle SituationBearbeiten

Gegenwärtig ist Vecilis als Gastdozentin für Pyromantie (im Fachbereich Hervorrufung) für Magiehistorie an der Akademie des Arkaneums befristet beschäftigt.

Soziales UmfeldBearbeiten

Familie Bearbeiten

Freunde und Bekannte Bearbeiten

Zitate Bearbeiten

  • "..., nicht wahr?"
  • "Sprecht."
  • "Berührt mich nicht."
  • "Wenn ich mir derart desaströse Zustände antun wollte, besuchte ich die Ruinen Silbermonds!" - Bezogen auf das Liebesleben einer Artgenossin.
  • "Glaubt einen Kniefall nicht so schlimm. Ihr könnt nach wie vor alle überragen. Ihr müsstet nur groß genug sein."

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