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Valendren

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Horde 32px.png Valendren Schreckenstäufer
Ingame-Name: Valendren
Titel: (selbsternannt) "Der Schreckenstäufer"
Rasse: IconSmall HighElf Male.gifIconSmall HighElf Female.gif Hochelfen (starb bereits vor der Existenz von Blutelfen)
Klasse: IconSmall ClassDeathKnight.gif Todesritter
Spezialisierung: Unheilig
Charakterdaten:
Vorname: Valendren
Nachname: Rendoras, nach dem Tod Schreckenstäufer
Geburtsname: Valendren Rendoras
Geburtsdatum/-ort: 230 Jahre vor dem 1. Krieg in Goldnebel
Alter: 257 Jahre
Zugehörigkeit: Keine
Aussehen:
Größe: 1.87m
Gewicht: 73 Kg
Haarfarbe: Weiß
Augenfarbe: Todesritter Blau
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Neutral Böse

Valendren Schreckenstäufer ist ein freier Todesritter im Kampf gegen den Lichkönig. Befreit durch Darion Mograin von dem Würgegriff Arthas' versucht er sich möglichst ohne Hilfe der Schwarzklingen durch die eisige Einöde Nordends' zu kämpfen.

GeschichteBearbeiten

Wie so jeder Charakter in Azeroth hat auch dieser Charakter eine Geschichte, bzw. eine erzählenswerte Vergangenheit, welche sich nicht nur auf sein Dasein als Todesritter beschränkt.

Frühe LebensjahreBearbeiten

Der junge Valendren wurde ungefähr 230 Jahre vor dem 1. Krieg in dem kleinen Dorf Goldnebel im Immersangwald (jetzt Geisterlande) als Sohn eines Architektens geboren. Innerhalb von diesem Dorf lebte er an die 70 Jahre lang, wo er gute Fähigkeiten im Feilschen und im Handeln, sowie dem Betrügen, entwickeln konnte. Ab dem 70. Lebensjahr begann Valendren als fliegender Händler durch Quel'Thalas zu ziehen und sich einen beträchtlichen Ruf anzueignen. Zu seinen Waren gehörten zu der Zeit noch Kräuter, besondere Tränke aus seinem Heimatdorf sowie Antiquitäten aus vergangenen Zeiten.

Um gegen Trollüberfälle gewappnet zu sein, reiste der Händler stets mit einigen Söldnern zusammen, wo er jedoch bemerkte, dass diese alleine nicht reichen werden. So eigenete Valendren sich schon früh Fähigkeiten mit Umgang des Schwertes und der Magie an. Mit dem Gewerbe als Händler innerhalb von Quel'thalas beschäftigte Valendren sich schon viele Jahre, doch früh begann er eine Abneigung gegen sein eigenes Volk zu entwickeln. Ab dem 200. Lebensjahr sah Valendren eine neue Möglichkeit, sich seine Brötchen zu verdienen innerhalb der gedeihenden Königreichen der Menschen. Kurzerhand beschloss er, seine Heimat auf ewig zu verlassen und Waren aus Quel'thalas (auch wenn der Großteil doch gefälschte Ware war) innerhalb der Grenzen von Lordaeron zu verkaufen.

Zeit in LordaeronBearbeiten

Das Geschäft Valendrens' entwickelte sich prächtig in dem fremden Königreich und Valendren gewann ebenso eine gewisse Sympathie für Menschen (wohl hauptsächlich, da er sie leichter hinter das Ohr hauen konnte als Elfen). Da die echten, elfischen Waaren schnell ausverkauft waren und, durch seinen Stolz, keine Waren aus Quel'Thalas nachkaufen konnte, verkaufte er die verschiedensten alltäglichen Waaren unter dem Vorwand, aus Elfenhand gefertigt und magisch zu sein. Alleine durch diese Behauptung floßen die Münzen nur in den Geldbeutel, wodurch Valendren sich bald einen eigenen Laden in der Stadt Andorhal gekauft hatte.

Ungefähr bis zum 17. Jahr nach dem 1. Krieg lebte Valendren in Andorhal ein relativ ruhiges Leben und genoß es mit Weib und Trunk. Allerdings wurde er bald darauf von Alpträumen heimgesucht, welche doch eher einen Visionären Character hatten. Er sah seine Heimat, Quel'Thalas, seine Familie, seine Feinde und all die aroganten Elfen die er zu tiefst hasste mit einem schwarzen Schatten überdeckt, der sie alle in sich verschlang. Geplagt von diesen Träumen suchte er nach einer Antwort oder einen Grund dieses immer wiederkehrenden Traumes und ging auf eine Reise, die Valendren wohl auf ewig verändern wird.

Der Kult der VerdammtenBearbeiten

Er wanderte Tage und Nächte ohne auch nur einmal an Schlaf zu denken. Die Suche nach dem Ursprung dieses Traumes übermannte ihn vollkommen und lies ihn seine allgemeinen Sorgen vergessen. Es gab keine Rast, kein Essen und auch kein Durst, die ihn aufhalteten. Wanderer, die ihn unterwegs antrafen bemerkten, dass er wohl nicht ganz er selbst sei und total neben der Spur steht. Er redete sich ständig ein, dass er so ein Ereignis, wie er es im Traum gesehen hat verhindern muss, doch im tiefsten Herzen loderte immernoch der Hass auf sein Volk. Valendren kämpfte auf der Reise mit sich selbst und bemerkte, dass diese Vision ihm doch zu gefallen begann.

Lange Zeit wanderte der ehemalige Händler durch Lordaeron, passierte die Tore von der Hauptstadt, trottete durch das stolze Darroheim und lief durch die Straßen von Stratholme. Ungefähr ein ganzes Jahr verging, bis er in der Inselstadt Darrowehr ankam. Valendren wusste nicht warum, aber er hatte das Gefühl, am Ende seiner Reise angelangt zu sein. Er ging durch die Straßen, nurnoch als Abbild eines einst so stolzen Elfens, und fand' sich selbst vor dem Anwesen der Barovs' wieder, wo er auf unbestimmbarer Art und Weise bereits erwartet wurde. Ein Mensch in einer schwarzen Robe geleitete ihn durch das Gemäuer des einst so schönen Anwesens, bis sie zu einer schweren Tür gelangten, welche augenscheinlich in den Keller des Gebäudes führte.

Überwältigt von dem was er sah tritt Valendren durch die finsteren Flure der Scholomance, das Versteck des Kultes der Verdammten. Er wusste, dass dieser Ort großes Unheil vorhersagte, doch war ihm das egal, er war begeistert und aufgeregt wie noch nie in seinem Leben. Auch ihm wurde ein unsterbliches Leben und eine gleiche Gesellschaft versprochen, etwas, was ihm zwar eher weniger reizte, doch sah er seine Bestimmung in der dunklen Kunst der Nekromantie. Er trat dem Kult bei und verbrachte viele Monate innerhalb des Kellergewölbes, bis er wieder an die Oberfläche trat.

Valendren war voller neuer Stärke und machte auf die Menschen wieder einen normalen Eindruck, nichts wissend was für ein dunkles Geheimnis nun in ihm ruht. Besonders der Glaube an den Lichkönig, einem allmächtigen Wesen, gefangen innerhalb der Tiefen von Eiskrone, faszinierte den Elfen. Der ehemalige Händler bekam vom Kult den Auftrag, neue Ressourcen für den Kult zu beschaffen und ihn mit verschiedensten Waren für dunkle Experimente zu beliefern. Dabei war es Valendren mitlerweile egal, was für schreckliche Sachen er damit in die Wege leiten könnte.

Der dritte Krieg und das selbsterfüllte VersprechenBearbeiten

Bis zum Anfang des dritten Krieges versorgte Valendren mit seinem angesammelten Einfluss und verschiedensten Waren, von Kräutern bis hin zu lebenden Menschen, und genoß die Gesellschaft der anderen Kultisten. Er begann alle, die nicht unter Einfluss des Lichkönigs standen, aus tiefstem Herzen zu hassen, was jedoch nicht seiner Tarnung schaden sollte. Im dritten Krieg selbst betrachtete Valendren die Früchte der Arbeit vom Kult mit Erstaunen. Untote Massen zogen durch die Länder des einst so stolzen Königreiches und verwüsteten alles, was ihm in die Wege kam. Er sah zu , als der junge Prinz Arthas durch Stratholme zog (Natürlich von einer gesunden Distanz aus, aus einem anderen Viertel der Stadt, wo der Prinz selber nicht durchzog und verrichtete dort seine Arbeit) und dem Wahnsinn verfiel.

Nach diesem einschneidenden Ereigniss reiste Valendren wieder gen Scholomance und übte sich aus Hunger nach Macht weiter in der Kunst der Nekromantie. Der Wunsch, selber untot zu sein und über den Lebenden zu stehen wurde so groß, dass der Elf gegen seine Lehrer protestierte, die ihm diese Ehre nicht erteilen wollten. Im Geheimen schmiedete er einen Plan, seine Meister hinter das Licht zu führen und sich selber den Untot einzuhauchen.

Viele Jahre vergingen, in der Prinz mitlerweile als Todesritter aus Nordend wiederkehrte, den Dämonenlord Archimonde beschwörte, einen Angriff auf den Weltenbaum startete und zu guter Letzt auch den Lichkönig aus seinem Thron befreite, um mit ihm zu verschmelzen. In dieser Zeit verfeinerte Valendren seinen Plan und machte sich bald darauf auf den Weg nach Stratholme, um sich dort seine gerechte Belohnung für seine Zeit als Diener des Kultes abzuholen. In der von der Geißel besetzten Stadt ging er zu dem Schlachthaus, einer Pilgerstätte für Kultisten aufgrund der hohen Konzentration unheiliger Energie dort. Energie die ausreichen würde um sich selbst zu töten und wiederzubeleben, in der Hoffnung diese Macht in sich zu einigen.

Dieser Plan schlug fehl, als die untoten Wächter der Stadt und der dortige Herrscher Baron Totenschwur ihn bei dem Unterfangen aufhielt. Ruckartig wurde der Elf aus seinem Ritual rausgezogen und ebenso schnell dafür bestraft. Die Seele Valendrens' wurde an seinen toten Körper gebunden, der Körper wurde in einen Käfig gesteckt und unter dem verseuchten Boden der östlichen Pestländer begraben. Durch Nekromantie konnte die Seele den Körper nicht verlassen und Valendren verbrachte wieder Jahre unter dem Boden, gequält durch die eigene machtlosigkeit.

Die Acherus und der Kampf gegen den LichkönigBearbeiten

Unter der Erde gefangen schwor der Elf Rache gegen den Lichkönig und all seinen Dienern, doch zu seiner Überraschung gruben eben jene das Gefängnis wieder aus und brachten den toten Körper in eine neue Nekropole, der schwarzen Festung Acherus.

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