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Valadya Alstradt als Hexe enttarnt

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Tagebuch des Captains Zeit... sich dem Schicksal zu stellen Valadya Alstradt als Hexe enttarnt Versiegelter Brief an Hochinquisitor Lighthand Der Malleus Maleficarum

Dieses in Leder gebundene Buch scheint auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches an sich zu haben. Beim Öffnen des Buches wird einem aber das gesamte Ausmass dämonischer Natur zuteil. Aktuell befindet sich dieser Foliant in den verschlossenen Gewölben von Burg Mardenholde. Einige engste Vertraute von Sir Jered McLeod versuchen immernoch diese Schriften zu studieren.


(Der Original Text entstammt von Menaaki/Sinaane/Valadya... in Gedenken an ne schöne Zeit im RP 07-08... thx Buddy)


2.12.07

Ich habe es geschafft! Ich bin in Azeroth. Dank einem einfältigen, jungen Ding, dass über mehr mentale Macht verfügte, als ich zuerst dachte! Sie hat es tatsächlich geschafft, ein Portal zu öffnen, das stabil genug war, um hindurch zu reisen. Der Illusionszauber, den ich vorbereitet habe, funktioniert ausgezeichnet. So kann ich mich unter den Sterblichen bewegen, ohne aufzufallen. Ich sehe genau so aus, wie diese Göre!


Ich denke es ist das beste, für den Anfang ihre Identität einzunehmen. Niemand wird sie vermissen...


3.12.07

Ich habe angefangen die Gegend etwas genauer zu untersuchen. Ich bemühe mich heute um eine Arbeit, der ich nachgehen kann, um nicht auf zu fallen. Die Scharlachroten Heinzelmännchen wollten mich direkt einziehen! Wenn selbst sie meine Illusion nicht durchschauen, muss sie wahrhaft perfekt sein.

In dieser vermalledeiten Kathedrale wurden drei Verletzte behandelt. Einer trug das lächerliche Wappen der Stadt. Ich hoffe sie krepieren elendig. Ich hatte versucht, ihnen zu "Helfen" und den Wundbrand ein wenig zu verstärken, aber leider ergab sich keine Gelegenheit. Vielleicht besser so. Ich muss mich zügeln, meine Tarnung hat oberste Priorität.

Dann war da noch dieser fette, kleine Zwerg, Brombadil Schlimm. Ein elendes kleines Mistvieh! Ich hätte sein Gesicht wegschmelzen sollen! Was erdreistet sich dieser Wicht, mir anzubieten seine Latrine zu säubern! Aber meine neue Rolle als dummes Gör gefällt mir immer besser. Mittlerweile habe ich fast schon Mitgefühl für die drei. Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr darin verlieren und mich auf die Dinge konzentrieren, die da kommen. Ausserdem suche ich nach einer abgelegenen Ecke, die ich als Basis verwenden kann. Sobald ich ein paar passable Idioten gefunden habe, werde ich weitere Rebellen in diese Welt holen, damit wir uns organisieren können.


4.12.07

Soll sie in der Hölle schmoren! Dieses dämliche Gör war nicht annähernd so begabt wie ich anfangs dachte! Ein grosser Teil meiner Essenz ist im Nether verschwunden. Zusammen mit den Energien, die ich für die Aufrechterhaltung des Illusionszaubers kanalisieren muss, bleibt mir kaum noch Kraft, den einfachsten Zauber zu wirken. Aber ich habe bereits eine Lösung für dieses Problem entwickelt. Ich werde mir die Macht der Seelen zu nutze machen. Mit der Lebenskraft dieser einfältigen Bauern sollte ich die nötige Kraft erlangen, um mich zumindest verteidigen zu können.

Um nicht unnötig Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, jage ich in der Nacht. Die Sterblichen haben Probleme ohne Licht zu sehen und lassen sich leicht übertölpeln. Ich habe schon ein halbes Dutzend Seelensteine füllen können. Eine ansässige Gruppe von Banditen bietet mir ausgezeichnete Jagdgründe. Sie treiben sich in dem Wald vor der Stadt herum und scheinen vogelfrei zu sein, was sie als Beute prädestiniert.

Was mich an meinen eigenen Zustand erinnert. Die Legion hat wohl mehr von meinem Verschwinden mitbekommen, als ich zunächst dachte. Heute abend habe ich kurz eine Aura gespürt, die mich an einen niederen Dämon, vielleicht einen Wichtel, erinnerte. Ich muss vorsichtiger sein, scheinbar hat sich ein Spion bereits an meine Fersen geheftet. Vielleicht gelingt es mir, ihn zu enttarnen, dann kann ich vielleicht diese knallroten Lichtfanatiker gegen ihn ausspielen.


5.12.07

Es ist wirklich ein Wichtel. Ich habe ihn gesehen. Ich war gerade im Herzen der Stadt, inmitten einer Menschentraube, als ich seine Nähe fühlte. Doch es war bereits zu spät. Unsichtbar für die Augen Sterblicher schlich das Biest durch die Massen. Er stand keine 2 Meter vor mir. Trodsdem hat er mich nicht bemerkt, ja regelrecht durch mich hindurch geschaut. Erst später ist mir klar geworden warum.

Meine fehlende Essenz! Er kann mich nicht als das wahrnehmen, was ich bin. Scheint so als hätte das Gör mir doch einen Gefallen getan. Eigentlich wollte ich ihren Seelenstein noch in dieser Nacht verbrennen, um ihr ihre Unfähigkeit zu danken, aber ich glaube vorerst hat sie sich ihre Existenz verdient.

Dennoch sollte ich mich um den Spion kümmern, sobald sich die Gelegenheit ergibt...

Heute habe ich mir unter einem fadenscheinigen Vorwand die Stadtwache näher angeschaut. Sehr schlampig organisiert. Wenn das ganze Pack so ist, frage ich mich, wie sie der Legion getrotzt haben. Dabei hat sich eine interessante Gelegenheit ergeben. Ich bin jetzt die Kasernenwärtin dieser Rasselbande. Hemden stopfen und Schilde polieren... Naja, es hätte schlimmer kommen können. Das Geld, das ich verdiene, kann mir später noch nützlich sein. Soweit ich es sagen kann, sind die Sterblichen korrupt bis ins Mark. Und dann sind da noch die Habseligkeiten der Banditen... die Kasse der Revolution füllt sich.

Ausserdem habe ich vielleicht Gelegenheit, Einsicht in die Fahndungsakten zu nehmen. Mit etwas Glück stehen ein paar Dämonenbeschwörer zur Festnahme an...


6.12.07

Ich habe Glück. Ich habe einen kleinen Zirkel von Dämonenbeschwörern gefunden, der in Sturmwind operiert. Es war relativ einfach, ihren Anführer unter meine Kontrolle zu bekommen, auch wenn das noch niemand ahnt. Jetzt habe ich zumindest übergangsweise ein Versteck.

Ausserdem war da noch Mirijam... Ein kleines Flittchen, das sich für Silber gibt, gerade alt genug um ihrem Erwerb nachzugehen. Nicht unatraktiv, dafür umso einsamer und auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit. Wäre doch gelacht, wenn ich ihr das nicht bieten könnte...

Mirijam ist sehr gelehrig, ich glaube sie ist äußerst begabt. Sie hat es bereits geschafft, einen Schatten aus dem Nether in diese Welt zu rufen, und halbwegs unter Kontrolle zu halten. Ich bin sicher, nach diesem Erfolgserlebnis wird sie alles tun, um mehr davon zu kosten. Sie hat Blut geleckt.


7.12.07

Mirijam scheint etwas labil zu sein. Ob es eine Folge der Korruption ist, kann ich nicht mit Gewissheit sagen - noch nicht. Ich muss sie im Auge behalten. Nicht auszudenken, wenn sie irgendwelchen Blödsinn anstellt. Sie ist eine vielversprechende Akolythin, und es wäre eine Schande wenn ich sie kaltstellen müsste. Sie ist immernoch versessen auf niedrige, fleischliche Lust. Vielleicht wäre es bald an der Zeit, ihr zu zeigen, dass es jenseits davon noch Dinge gibt, die viel intensiver sind, als alles was sie sich vorstellen kann. Wer könnte das besser als eine Sayaad?

Der Hexerzirkel... ein leidiges Thema. Ich gehe davon aus, dass ich schon bald einige Mitglieder, die sich insgeheim gegen mich stellen, entsorgen muss. Zwar ist ihr Anführer immernoch von meinem... natürlichen Charme eingelullt, aber ich muss den Rest hinter mir einigen, solange dieser Zustand anhält. Dann kann ich ganz offiziell den Zirkel übernehmen.

Mirijam scheint bereit, weiter in den dunklen Künsten unterrichtet zu werden. Aber wenn ich noch ein paar Tage warten muss, soll es mich nicht stören. Zeit ist so ziemlich das Einzige, von dem ich mehr als genug habe. Sollen die Äonen verstreichen, wenn sie es wollen. Was interessiert das eine Unsterbliche?


8.12.07

Mirijam ist wirklich sehr gelehrig. Ich habe ihr gezeigt, wie man einfache Zauber webt, indem man den Nether anzapft. Um ihre natürliche Gabe zu stärken, habe ich ihr ein kleines Präsent gemacht. Ich lies sie von dem Blut eines Dämons kosten. Mit meinen Augen kann ich regelrecht sehen, wie die Fel-Energie durch ihren Körper ströhmt - Meine Energie. Wenn sie nur wüsste, von wem das Blut stammte, würde sie vermutlich ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Aber dafür ist sie noch nicht bereit, schätze ich.

Wir haben uns tief im Wald eine Lichtung gesucht, um ihre neuen Fähigkeiten auszuloten.

Einem dieser Kerle mit den roten Halstüchern, der uns im Wald zufällig über dem Weg lief, hat sie regelrecht den Kopf weggeschmolzen. Einer Kuh hat sie Terrorvisionen in die Gedanken gepflanzt, ich glaube das arme Vieh rennt jetzt noch durch den Wald von Elwynn. Ich habe ihr auch beigebracht, wie man sie Seelen der Toten für seine Zwecke nutzbar macht. Nicht mehr lange, und sie wird mir wirklich nützlich sein. Aber sie hat sich doch sehr verausgabt, sie schläft immernoch tief und fest. Soll sie sich ausruhen, sie wird die Ruhe brauchen.

Heute abend habe ich auch einen Paladin namens Jered getroffen. Ich glaube, er gehört zu den roten Knalltüten. Ich habe ihn eingeladen, mir etwas Gesellschaft zu leisten, in der Hoffnung et würde mir irgendwelche nützlichen Informationen preisgeben, aber diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Ich glaube, er ist nicht ganz uninteressiert an mir. Irgendwie gefällt mir die Idee, einen Diener des Lichts zu verführen. Vielleicht kann er mir in der Zukunft noch nützlich sein.


10.12.07

Die Ereignisse haben sich überschlagen. Vor lauter Dingen, die zu erledigen waren, bin ich nichtmal dazu gekommen, Tagebuch zu führen. Aber das will ich nun nachholen:

Ich war mir immer bewusst, dass diese Stadt, dieser Staat korrupt sind. aber dass ein Richter der Stadt sich in meinem Hexerzirkel befand, war mir neu. Aber ich muss zugeben, ich misstraue ihm doch. Irgendwie ist er anders. Vielleicht ist er auch nur ein Spitzel, ein Agent. Ich werde ihn unauffällig aus der Familie mobben. Sein Tod dürfte zu viele Fragen aufwerfen, die ich ungerne beantworten möchte.

Immerhin habe ich es mit seiner Hilfe geschafft, Mirijam den Kopf zu waschen. Sie hat ihre körperliche Gier nach Leidenschaft größtenteils abgelegt, und sich stattdessen voll und ganz auf mich fixiert. Die Situation entwickelt sich sehr zufriedenstellend. Sie würde alles tun, nur im meine Gunst zu erhalten.

Ausserdem hat sich der Paladin Jered bei mir gemeldet. Er hat mir einen lächerich rührseeligen Brief geschrieben, und um ein Treffen gebeten. Nett, wie ich nunmal bin, habe ich dem zugestimmt. Ich habe den ganzen Abend mit ihm geturtelt, und es ist nicht mehr zu verkennen, dass sein Herz mir gehört. Scheinbar ist er doch kein Mitglied in dem Verein der roten Knalltüten. Ich habe ihn ermutigt, sich bei der Stadtwache zu bewerben. Es kann ja nichts schaden, jemanden dort zu haben, den ich für meine eigenen Zwecke nutzen kann, nicht wahr? Ich glaube ich werde ihn aber noch eine ganze Weile zappeln lassen. Zwar wäre eine Liebschaft mit einem Paladin eine ausgezeichnete Tarnung, aber ich mag die Vorstellung, ihn betteln zu sehen.


12.10.07

Heute habe ich Mirijam wieder Dämonenblut trinken lassen. Diesmal allerdings direkt aus meinen Venen. Ja, Mirijam weiss jetzt, wem sie dient. Ich habe mich ihr offenbart. Ich hatte mit einer gewissen Abscheu oder wenigstens Angst gerechnet, aber davon war nichts zu spüren. Vielleicht ist sie wesentlich anfälliger für die Fel-Korruption, als ich dachte. Oder es ist ihr wirklich absolut egal. Kann ein Mensch sich so sehr nach Liebe und Geborgenheit sehnen, dass er sich ohne mit der Wimper zu zucken einer Unsterblichen hingibt?

In ihrem Eifer hat sich die kleine Mirijam etwas verquasselt. Gott sei Dank war der Kerl, dem sie gegenüberstand mehr an ihren Brüsten als an ihren Worten interessiert. Ich habe sie trodsdem gezüchtigt, um ein Signal für die Zukunft zu setzen. Niemand gefährdet ungestraft die Pläne von Disantia!

Aber das beste zum Schluss: Scheinbar hat sich auch dieser Stadtwächter Belon in mich verschaut. Diese komische Anitje hat sowas erwähnt. Da Jered wohl bald seinen Dienst bei der Stadtwache antritt, wird das vielleicht für ein paar nützliche Spannungen zwischen den beiden sorgen. Wie praktisch. Zwei gebrochene Herzen zum Preis von einem.


23.12.07

Ich habe versucht, mit der Herrin Kontakt aufzunehmen, und unser weiteres Vorgehen zu bestimmen. Es lief auch Reibungslos, bis plötzlich irgendwas das magische Gefüge des Portals gestört hat. Am Anfang konnte ich es noch stabilisieren, aber dann ist es implodiert. Ich glaube ich war tagelang ohnmächtig. So stark war die Implosion. Ich kann von Glück sagen, dass ich das ganze überlebt habe.

Leider hat sich Mirijam wieder verquatscht, und der Tochter von Richter Leidenfrost Dinge erzählt, die sie besser verschwiegen hätte. Schlimmer noch, das dumme Gör droht mir mit Verrat.

Ich habe den Richter aufgetragen, dieses Leck zu schliessen, bevor ich es tue.


25.12.07

Der Richter hat mich enttäuscht. Nicht nur, dass sein Gör immernoch die Familie gefährdet, nein. Menschlich hat er mich enttäuscht. Ich hatte erwartet, dass er auf Knien vor mir rutscht, um das Leben seiner Tochter zu erbitten. Stattdessen war er vollkommen steif und hat fast schon darum gebeten, dass ich mich um dieses Problem kümmere.

Ich habe ihm geraten, schonmal einen schönen Flecken Erde zu suchen, der seiner Tochter als Grabmal dienen kann.

Die Vorbereitungen sind getrofften, die Falle wird bald zuschlagen.


26.12.07

Der Richter ist wohl doch ein Mensch. Scheinbar hat er den Schock meiner Mitteilung verdaut, und hat mich doch gebeten, das Leben seiner Göre zu schönen.

Ich werde wohl etwas umdisponieren müssen...


27.12.07

Ich habe einen Trank vorbereitet, der dem Gör ganz schön einheizen wird. Er wird sie leider nicht töten, aber ihr Kopf sollte danach so in Mitleidenschaft gezogen worden sein, dass sie sich an nichts mehr erinnert. Vielleicht bleiben ein paar Bruchstücke zurück, aber nichts, was irgendeinen Sinn ergeben würde. Mit dieser Methode kann ich mir vielleicht die ewige Dankbarkeit des Richters erkaufen. Auch wenn ich das Gör lieber still und heimlich im Moor versenkt hätte.

Es scheint funktioniert zu haben. Die Kleine hat es regelrecht aus den Socken gehauen. Ich werde sie aber noch im Auge behalten, und sicher gehen, dass der Trank seine Wirkung nicht verfehlt hat.


03.01.08

Der guten Sindalina hat es wohl wirklich die Sprache verschlagen. Ein Problem weniger. Ich habe sie zwar noch nicht persönlich gesehen, dazu geht es ihr wohl zu schlecht. Aber ihr Vater hat es zugesichert.

Was den Spion der Legion betrifft, so habe ich sein Versteck gefunden. Er hält sich in Mondbruch, einer runtergekommenen Gemeinde in Westfall auf.

Ich habe mir die Freiheit genommen, den Kommandant der Scharlachroten auf das Untotenproblem auf dem Friedhof von Mondbruch aufmerksam zu machen. Mit etwas Glück endet mein kleiner Verfolger als Kolateralschaden.


04.01.08

Heute habe ich einen trotteligen alten Mann namens Geoffry Gates getroffen. Der Ärmste hat bei seinen stümperhaften Alchemiestudien einen kleinen Unfall erlitten, und sein Gedächtnis, sowie weite Teile seines Verstands verloren. Liebend gerne hätte ich seinem Leiden ein Ende gesetzt.

Doch meine Tarnung hat das mal wieder nicht zugelassen. Also habe ich ihm, nett wie ich nunmal verflucht nochmal zu sein habe, dabei geholfen ein Gegengift zu brauen. Ich hatte gehofft, dass er wenigstens daran zu Grunde geht, aber auch das ist mir nicht vergönnt gewesen. Verdammt.

Ich habe auch Neugigkeiten aus dem Nether erhalten. Scheinbar hat die Legion einen Generalangriff auf eine mir bis gestern unbekannte Welt gestartet. Wie allgemein anzunehmen war, hat der Plan von Lord Kil´Jaeden bis ins letzte Detail funktioniert. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der letzte Widerstand zusammenbricht.

Für uns heisst das, dass die Legion fürs erste abgelenkt ist. Die Herrin hat mir die Weisung erteilt, unsere Bestrebungen voranzutreiben.


05.01.08

Heute habe ich eine junge Frau Anfang 20 in Sturmwind gesehen. Ich glaube, sie wäre eine Bereicherung für die Familie. Sie hat das gewisse Etwas, und sie scheint mit ihrem Leben nicht sonderlich zufrieden zu sein. Was mich bei ihrer kleinen Behinderung und ihrer sozialen Stellung nicht wirklich überrascht. Ich werde sie im Auge behalten.


06.01.08

Und ich habe mich nicht getäuscht. Das Weib, Joenn ist ihr Name, kam. Ich habe ihr erklärt, was ich von ihr erwarte, und was sie erwartet, sollte sie mich enttäuschen. Und dennoch ist sie begierig nach Wissen, begierig nach Macht...

Heute abend habe ich eine Kassette von der Herrin erhalten. Ich soll sie jemandem anbieten, der sich selbst Lindwurm nennt. Er war wohl mal irgendwie mit der Herrin verbandelt, aber genaues habe ich trots intensiver Recherche nicht in Erfahrung bringen können. Die Herrin ist der Überzeugung, dass dieser Pfuscher - und nichts anderes kann er sein, verglichen mit mir - mir bei meiner Aufgabe Hilfe sein kann.

Die Herrin greift tief in die Trickkiste, um diesen Drake auf ihre Seite zu ziehen. Die Kassette enthält eine Phiole mit dem Blut des Entweihers. Weiss der Teufel, wo sie die aufgetrieben hat, aber wenn der Kerl darauf nicht anspringt... so dämlich kann nichtmal ein Sterblicher sein. Das Blut würde ihm viele Dinge ermöglichen, von denen selbst ich nicht vollends überzeugt bin, sie zu bewerkstelligen. Wenn man weiss, wie man es zu verwenden hat, versteht sich.

Ich werde mal die Fühler ausstrecken, nach diesem Drake, und tun was die Herrin mir aufgetragen hat.


08.01.08

Es war garnichtmal so schwer, diesen Lindwurm zu finden. Ein Mitglied meines Zirkels kennt jemanden, auf den die Beschreibung dieses komischen Lindwurms passen könnte. Ich werde ihn mal eine Zeit lang beobachten und schauen was er so den ganzen Tag macht.


10.01.08

Wenn das nicht dieser Lindwurm ist, will ich nicht recht haben. Er tarnt sich sehr geschickt, aber meinen Augen offenbaren sich Dinge, die anderen verborgen bleiben. Die dunkle Aura, die diesen Lindwurm umgibt, ist unverkennbar. Ich muss gestehen, ich bin tatsächlich etwas beeindruckt. Wollen wir doch mal sehen, wie er auf das Geschenk der Herrin reagiert...


12.01.08

Menschen sind ja so berechenbar. Dieser Laffe hat sich förmlich überschlagen vor Freude. WIe man sich wegen einer einfachen Phiole Dämonenblut nur so aufspielen kann...

Der Lindwurm ist überaus gewillt, die Pläne der Herrin zu unterstützen, ohne dass er überhaupt weiss, um was es geht. Und es scheint ihn auch nicht zu kümmern. Ich liebe es, wenn die Dinge sich so einfach gestalten.

Ausserdem hatte ich heute Nacht ein wundervolles Randevouz mit Jered. Und Dank meiner magisch verstärkten Überredungskünste hat er sogar bei mir übernachtet. Soviel Ausdauer hätte ich einem Paladin garnicht zugetraut. Aber an der Technik muss er noch etwas feilen. Alles in allem ein sehr befriedigender Abend.


15.01.08

Irgendetwas stimmt nicht! Meine Akolythen und auch der Lindwurm haben sich tagelang nicht sehen lassen. Schlimmer noch, ich kann ihre Gegenwart nicht mehr spüren. Irgendwas ist furchtbar schief gegangen. Vielleicht die Legion? Vielleicht ein wütender Mob von Lichtfanatikern? Ich weiss es nicht, aber ich gehe kein Risiko ein. Ich werde mich erstmal eine Zeit lang verstecken, bis ich näheres weiss. Wenn es jemand auf mich abgesehen hat, wird er versuchen mich zu finden. Ich muss meine Spuren verwischen.


16.01.08

Der Hexerzirkel wurde kurz aber ungeheuer schmerzvoll "aufgelöst". Im wahrsten Sinne des Wortes. Ausser dem Lindwurm und den vermissten Akolythen habe ich alle erwischt. Vielleicht ist es nur Paranoia, aber mich beschleicht der Verdacht, dass der Lindwurm dahinter steckt.


27.01.08

Über zwei Wochen, und es ist rein garnichts passiert. Und man hört auch nichts über die Sache. In den Zeitungen liest man nichts, niemand redet darüber... Will man mich in Sicherheit wiegen?


19.02.08

Ich habe die Herrin mehrfach versucht zu kontaktieren. Als sie anfangs nicht reagierte, habe ich mir nichts dabei gedacht, dass ist nichts ungewöhnliches. Aber langsam gehen mir die Seelensplitter aus... ich weiss nicht ob ich es riskieren soll zu jagen. Bis auf weiteres werde ich wohl keinen Kontakt mehr aufbauen können...


25.02.08

Ich werde diese Stadt verlassen und mir eine neue Ecke suchen, wo ich meinen Kult neu aufziehen kann. Die Sache läuft aus dem Ruder. Ich muss nur eine günstige Gelegenheit abwarten. Ich habe da schon eine Idee. Ich habe da Gerüchte über einen Ort namens Caer Darrow gehört, der auf einer Nekromantenschule der Geissel errichtet wurde, oder so ähnlich. Angeblich wird dieser Ort gerade neu besiedelt, und Karawanen verlassen Sturmwind mit Baumaterial, Arbeitern, Soldaten und anderem Kram - Interessanterweise hat Jered dort das Kommando...


05.03.08

Geschafft. Ich habe einen Platz in dem letzten Konvoi ergattert. Ich habe Jered vor der Kathedrale abgefangen und mit Lügenmärchen dazu gebracht, mich mit zu nehmen. Wenn ich erstmal dort bin, schaue ich mir mal an was vom Inventar der Vormieter noch übrig ist. Es sollte mich überraschen, wenn die Unterrichtsräume der Geissel nicht irgendwie verwertbar wären. Und falls doch, kann ich mich immernoch unauffällig absetzen und wo anders ganz neu starten.

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