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Allianz 32px Vâlaria Taublüte
Valaria01
Ingame-Name: Vâlaria
Titel: Schildwache
Rasse: IconSmall NightElf MaleIconSmall NightElf Female Nachtelfen
Klasse: IconSmall Warrior Krieger
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Vâlaria
Nachname: Taublüte
Geburtsdatum/-ort: Astraanar Eschental
Alter: 336 Jahre [1]
Gilde: Schildwache
Aussehen:
Größe: 195cm
Gewicht: 77 kg
Haarfarbe: Lila
Augenfarbe: Silbrig-blau
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Rechtschaffen gut
Valaria

Vâlaria mit Säbler[2][3]

Name

Valaria02

Beim Training

Aussehen des Charakters Bearbeiten

Vâlaria ist eine hochgewachsene schlanke Elfe. Trotz ihrer filigranen, fast zierlichen Statur wirkt sie durchtrainiert.

Ihre Rüstung ist meist tadellos gepflegt und in einem sehr gutem Zustand. Ihre Kleidung wirkt vagant und ein leicht süßlicher Blütenduft scheint an ihr zu haften.

Die feinen gleichmäßigen Gesichtszüge der Kaldorei haben einen fast teilnahmslosen Ausdruck was es schwer macht ihre Gefühlslage abzulesen. Ihr Gesicht ist mit großflächigen traditionell-darnasssichen Tätowierungen verziert.

Sie hat eine klare leicht melodisch klingende Stimme und in der allgemeinen Sprache (Menschensprache) ist der typisch darnassische Akzent unverkennbar.

Auftreten des Charakters Bearbeiten

Ihr Auftreten ist als sicher und selbstbewusst einzuordnen und auch ihre Bewegungen zeugen von einer antrainierten Gewandheit und Körperbeherrschung.

Gegenüber ihrem eigenen Volk ist sie meistens freundlich, bei Freunden und engeren Bekannten sind zum Teil launische Wesenszüge nicht selten. Ihr für nachtelfische Verhältnisse noch sehr junges Alter offenbart sich gelegentlich in mangelnder Geduld und spontaner Entscheidungsfindung. Sie ist stets bemüht pflichtgetreu ihren Dienst abzuleisten, neigt aber dazu phasenweise in schwierigen Situationen recht individuell zu handeln.

Gegenüber den Verbündeten der Allianz hat sie eine recht distanzierte Einstellung, welche nicht selten auch als Arroganz gedeutet werden kann. Dem Volk der Draenei steht sie besonders distanziert gegenüber was sich aber auch bis zum offenen Mißtrauen zeigen kann.

Bei den Völkern der Horde hat sie lediglich zu den Tauren ein neutrales Verhältnis. Alle anderen Rassen...besonders Orks und Untote steht sie zum Teil hasserfüllt gegenüber.


Verwandte Bearbeiten

  • Mutter: Jägerin Sirâ Taublüte († - durch die Katastrophe des Kataklysmus in Darkshore)
  • Vater: Alarion Flüsterwald († - in der Schlacht am Mt. Hyjal gefallen)
  • Geschwister: keine
  • Cousine: Namârie Nachtwind
  • Großmutter: Ononiél Taublüte - Mondpriesterin († - im Kampf beim zweiten Ansturm gegen die Brennende Legion im Eschental)
  • Großtante: Vannysa Nachttau
  • Urgroßmutter: Fâelandél von Eldarath († - beim ersten Ansturm der Brennenden Legion)

Freunde & Bekannte Bearbeiten

  • Âaron Mondstahl - Dämonenjäger
  • Enaya Evylivrin Schimmerklinge - Ihr unterstellte Rekrutin
  • Flyvia Slylyglow - Kommandantin a.D. der Mondklingen und ehem. Vorgesetzte
  • Síndariel Sternenwind - Kommandantin a.D. der Mondklingen und ehem. Vorgesetzte
  • Riverâ Ithildin – Freundin aus der Zeit der Mondklingen
  • Inarion Lightstalker - ehemaliger Gefährte (im Moment vermißt)
  • Juna Aszuna Jel'ifitin – ehem. Feldheilerin der Schildwachen der Mondklingen
  • Lanos Dunkelglanz - Gefährte und alter Freund (Stimme der Kaldorei)
  • Marina "Mahi" Kalisa-Kirûn - ehemalige Weggefährtin (im Moment vermißt, vermutlich †)
  • Nevar Nebelschwinge - Ehemaliges Schattenblutmitglied und einstiger Weggefährte
  • Ranaja Dunkelpfeil – ehem. Wächterin der Schildwachen
  • Rev Terasis - Paladin Alter Freund und enger Vertrauter (†)
  • Shellestra Dunkelschwinge "Blutauge" - ehemalige Weggefährtin (vermutlich †)
  • Silinia - Freundin aus Darnassus und ehem. Rekrutin der Mondklingen

Zitate Bearbeiten

"Möge die Göttin eure Wege erleuchten." "Tor ilisar'thera'nal!"

Sonstiges Bearbeiten

  • Vâlaria wurde zuletzt infolge der Katastrophe des Kataklysmus und des Angriffs der Horde auf Astraanar zur Verteidigung nach Ashenvale beordert.
  • Nach mehreren Monden ohne Lebenszeichen gilt sie als vermisst und ist vermutlich gefallen.

Geschichte Bearbeiten

I. Ausbildung Geschichtlicher Zeitabschnitt 20 [4]

„Hi hi hi“ die junge Elfe kicherte als sie Valaria dabei beobachtete wie sie erneut vergeblich versuchte den jungen Waldschreiter zu zähmen. Was damit endete, dass der aufmüpfige Vogel sie mit einem Hagel von Schnabelschlägen attackierte und aufgeregt, laut schackernd um sie herumflatterte.

„Ich werde es nie lernen.“ seufzte sie und schmiß lustlos den Köder über ihre Schulter, sehr zur Freude des jungen Waldschreiters der sich sofort genüsslich darüber her machte.

„Aber Val, du mußt einfach mehr Geduld haben. Die Tiere können deine Nervosität wittern und reagieren dementsprechend.“ sagte Namârie lächelnd. Sie saß auf einem Stein am Bachlauf und ließ ihre Füße von dem kalten Wasser sanft umspielen.

Namârie hat gut reden dachte sich Valaria neidisch. Ihre etwas ältere Cousine hatte nie große Mühe mit dem zähmen von Wildtieren gehabt. Sie schien die geborene Jägerin zu sein und würde auch bestimmt auf der Jägerschule keine Probleme haben. Auch wenn sie ihr manchmal etwas seltsam vorkam, mit welcher Inbrunst sie die Geheimnisse der Wälder studierte. Valaria hingegen mühte sich schon fast vergeblich in der Bestienkunde ab. Das Bogenschießen, Fährtenlesen oder aber die Kampfkunst machten ihr keine Sorgen, ganz im Gegenteil. Sie liebte es! Wenn nur diese verflixten Wildtiere nicht so verdammt mißtrauisch wären. Oder lag es im Endeffekt doch an ihr?

Bald sollte sie zusammen mit ihrer Cousine die Jägerschule besuchen, so wollten es ihre Eltern. Beide waren sie erfahrende Jäger und hatten sie oft, als sie noch klein war, mit auf die Jagd durch die Wälder von Ashenvale genommen. Valaria zeigte schon damals ein großes Geschick beim Fallenlegen und beim Umgang mit Pfeil und Bogen, aber leider auch ebenso große Furcht vor den größeren Wildtieren des Waldes. Ihre Eltern hatten gehofft, daß ihre Tochter es besser lernen würde wenn sie es zusammen mit ihrer Cousine in der Wildnis übte. Valaria galt mit ihren knapp 3.952 Mondzyklen in ihrer Kultur zwar fast noch als Kind aber es war höchste Zeit das sie anfing sich in einer Sache zu spezialisieren.

„Vielleicht sollte ich es doch besser sein lassen.“ sagte sie leise zu sich selbst und flocht sich zwei Zöpfe in ihren ihre langen lilafarbenen Haare. Vor ihrem geistigen Auge sah sie schon die enttäuschten Gesichter ihrer Eltern vor sich.

„Laß uns lieber wieder heimkehren.“ sagte Namârie und sprang flink von dem großen Stein herunter. „Mutter Mond wird nicht mehr lange über uns wachen können und der Tag bricht bald wieder an.“

Valaria sah schon vom weiten das Licht der Dämmerung hereinbrechen und nickte traurig. Schon wieder eine Nacht ohne nennenswerte Erfolge in der Wildtierzähmung verbracht dachte sie resignierend.

Kurz vor Astraanar trennte sie sich von ihrer Cousine da sie mit ihren Eltern etwas außerhalb im Wald wohnte. „Grüß mir Tante Sîra und Onkel Alarion!“ rief Namârie ihr noch hinter her. Ihre Eltern vermieden größere Siedlungen und zogen die Ruhe der Wälder vor. Unterwegs pflückte sie ein paar Wildblumen und sammelte Kräuter aus welchen sie einen leckeren Tee kochen konnte. Die Pflanzen kannte und liebte sie und sie waren viel berechenbarer als diese dummen Waldschreiter. Sie konnten ihr ja auch nicht davon laufen!

Vor ihrem Elternhaus begrüßte sie Latu, ein großer Geisterpfotenwolf ihres Vaters, mit einem kurzen Geheul. Er hielt sich immer unmittelbar in der Nähe des Hauses auf um die Familie vor unliebsamen Besuchern zu schützen. Erschöpft legte sich die Elfe in ihr Bett und dachte über ihre Zukunft nach. Bald würde sie es schon meistern und dann würde ihre Cousine nicht mehr über sie lachen dachte sie ehrgeizig Aber es sollte alles anders kommen…


II. Der Angriff

„Wir müssen sofort aufbrechen!“ rief ihr Vater mit ungewohnt strenger Stimme und riss sie aus dem Schlaf. Was war geschehen, es war doch noch mitten am Tage? Noch leicht geblendet vom Tageslicht sah sie wie ihre Mutter bereits gerüstet mit dem Köcher über den Rücken geschwunden vorsichtig aus dem Fenster schaute.

„Die Wilden werden bald hier sein, beeil dich Kind!“

Wilde, dachte sie und schüttelte benommen den Kopf um schnell in ihre Kleidung zu schlüpfen. Meinte ihre Mutter die Furbolgs? Sicher waren sie wilde bärenartige Wesen und barbarisch in den Augen vieler Nachtelfen aber seit circa 330 Mondzyklen lebte ihr Volk in Frieden mit dem Stamm der Distelfell-Furbolgs.

„Wohin gehen wir?“ fragte sie immer noch leicht verstört und mit den Augen blinzelnd. Dieses verflixte Sonnenlicht! Die Göttin wußte schon warum sie ihre Kinder davor bewahren will.

Ohne auf ihre Frage zu antworten wurde sie von ihrer Mutter halb mitgezogen. Ihr Vater spähte schon in die Wildnis und versteckte sich hinter einem dicken Baum. Auch er hatte scheinbar etwas Mühe sich in dem Tageslicht zu orientieren. Plötzlich sah sie von weitem seltsame grüne kräftige Gestalten aus dem Wald rennen. So etwas hatte sie noch nie gesehen und große Furcht stieg in ihr auf! Das waren keine Furbolgs, Trolle oder Tauren. Diese Wesen schwungen schwere Äxte und Schwerter, sie schrieen eine Art Schlachtruf, der genau wie ihr Äußeres grobschlächtig und fremdartig klang.


Schnell verließen einige gezielte Pfeile die Sehne ihrer Mutter und streckten zwei dieser brutal aussehenden Wesen noch im Lauf zu Boden. Latu schmiß sich auf einen weiteren Angreifer und durchbiss ihm die Kehle. Das röchelnde grüne Wesen versuchte vergeblich das wütende Tier von sich zu reißen, während das Blut ihm bereits über seine nackte bemalte grüne Haut floß. Der Geisterpfotenwolf hatte aber keine Chance als drei weitere Angreifer mit ihren scharfen Äxten nach ihm zielten. Im Laufen hörte sie noch das knacken von Knochen und wie das geschundene Tier schmerzhaft aufjaulte. Eine Träne rann an ihrem Gesicht herunter. Sie hatten dadurch etwas Zeit gewonnen und konnten tiefer in den unwegsamen Wald hineinlaufen, schon bald hatten sie die fremden Wesen abgeschüttelt. Erschöpft erreichte die kleine Gruppe Astraanar wo sich auf dem Hauptplatz schon Hunderte Elfen versammelt hatten.

Die Strassen des Ortes waren bereits schon voll, durch sie drängten sich viele teilweise verängstigte Kaldorei. Nach und nach kamen immer mehr aus den Wäldern hinzu, die sich hier Schutz versprachen. Die junge Elfe blieb immer dicht in der Nähe ihrer Eltern, da sie die Sorge hatte das sie sich in dem Gedrängel verlieren würden. Ihr Blick wanderte durch die aufgewühlten Massen und suchte Namârie, aber sie konnte sie aber in dem Gewühl von Leuten nirgendwo sehen, dafür sie sah eine Jägerin welche hektisch einige Schildwachen koordinierte. Es wurden Waffen und Rüstungen an die Bevölkerung des Ortes verteilt. Valaria kam es alles so unwirklich vor, noch vor nicht allzu viel Stunden ist sie zusammen mit ihrer Cousine friedlich durch die Wälder gelaufen. Unvermittelt war ein Krieg über sie hereingebrochen und sie wußte noch nicht einmal gegen welchen Feind sie sich stellen mußte...


III. Zeilen der Verzweifelung

Liebste Mutter,

ich hoffe das dieser Brief ankommt und das es Dir gut geht. In mir hingegen ist es leer geworden denn mein Liebster, Alarion ist tot aufgefunden worden. Er wurde grausam zugerichtet und mit ihm, starb in mir auch etwas. Schon seit fast einem Mondzyklus kämpft unser Volk an mehreren Fronten gegen Dämonen, Bestien und unbekannte barbarische Völker, welche in unsere Wälder eindringen. Es ist beinahe hoffnungslos, wir können nicht es nicht gegen diese Vielzahl schaffen!

Es ist alles dahin. Mir bleiben nur noch meine Tochter und Du. Valaria hat sich nach dem Tod ihres Vaters freiwillig bei den Sentinels gemeldet um die Wälder Ashenvales mit zu verteidigen. Ich verstehe sie, aber nun leide ich noch größere Angst und die Gefahr ist groß das ich sie auch noch verliere. Wann werden wir endlich aus diesem Albtraum erwachen? Werden wir die Prüfung die Elune uns stellt bestehen?

Deine Dich liebende Tochter Sîra

---

Elune adore Jägerin Sîra,

leider muß ich Euch mitteilen das eure Mutter, die Mondpriesterin Ononiél, vor wenigen Tagen bei der Verteidigung unserer heiligen Haine gefallen ist. Viele weitere Schwestern fanden dabei den Tod. Wir konnten vielen von den Dämonen töten, aber letztendlich leider nicht ihren Vormarsch stoppen. Es ist wahrlich einer der schwärzesten Stunden in unserem Volk, aber wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.

Wie ihr sicher wisst, sind der große Shan´do Stormrage und die Hohepriesterin Whisperwind ein Bündnis mit den wilden Völkern, den Menschen und den Grünhäuten eingegangen. Sie bereiten sich auf dem heiligen Berg für die dortige Entscheidungsschlacht gegen die Brennende Legion vor.

Möge Mutter Mond schützend ihre Hand über uns halten!

Gez. Yarvala Sternsucher Mondpriesterin'


IV. Neuanfang Geschichtlicher Zeitabschnitt 24-25

Der Gerüche von kaltem Qualm und verbranntem Fleisch stiegen in ihre empfindliche Nase und lösten bei ihr beinahe einen Brechreiz aus. Erschrocken öffnete sie ihre Augen und hätte dem Zwerg neben ihr beinahe vor Schreck den Teller aus der Hand geschlagen.

„Ho, Langohr! Wenn du das schlafen nicht verträgst dann halte gefälligst deine Augen offen!“ herrschte er sie an.

Valaria war kurz eingenickt, es war hellichter Tag und sie befanden sich in mitten in der Wäldern Darkshores. Es war für sie ungewohnt am Tage zu reisen und zu jagen, aber sie hatte nun mal dem Zwerg ihre Hilfe bei seinen Ausgrabungen angeboten und schließlich zahlte er auch gut dafür.

Zwerge, was für ein seltsames Volk! Sie reisen weite Wege nur um an anderen Orten tief in der Erde nach irgendwelchen Dingen der Vergangenheit oder aber nach seltsamen Steinen und Metallen zu graben. Und das Schlimmste war, sie rochen alle so streng. Bei diesen hier war es besonders schlimm dachte sich die junge Elfe. Er stank nach einer Mischung aus Zwiebeln, Bier, Schweiß und muffiger Kleidung. Sie war froh wenn sie ihn bald wieder verlassen konnte.

„Tut mir leid Ûlgosh, aber es liegt nicht in meiner Natur am Tage zu reisen und des Nachts zu schlafen.“ sagte sie leise in der für sie immer noch ungewohnten Allgemeinsprache der Allianz.

„ULGOSCH! Ich heiße ULGOSCH!“ schnauzte er sie an.

„Verdammt nochmal, lern endlich mal meinen Namen richtig auszusprechen!“ sagte der Zwerg mit hochrotem Kopf und biß missmutig in sein leicht verkohltes Wolfssteak. Kleinere Fetttröpfchen spritzten aus dem sich widerstrebenden Fleisch und verfingen sich in seinem dichten braunen Bart.

Hoffentlich erstickt er bald daran, dachte sie sich und drehte sich angewidert von ihm weg. Wenn er und seine Forscherliga nicht soviel Silber zahlen würden, dann hätte sie den verlausten Zwerg schon längst kopfüber als Köder für die Nachtsäbler an den nächsten Ast gehängt!

Seit einiger Zeit schon zog sie rastlos zwischen den einzelnen Orten umher und bot den Fremden ihre Dienste als Gebietskundige und Reiseführerin an. Fremde, das waren viele neue Völker die sie vor dem Krieg teilweise nur aus alten Geschichten kannte. Zwerge, wie dieser Ulgosch, Menschen, Gnome und Orks. Zu letzteren konnte sie gar kein Vertrauen fassen und hielt sich fern von ihnen. Der Krieg war mittlerweile schon seit knapp 4,5 Jahren vorbei, neue große Städte sind entstanden und neue Bündnisse wurden geschlossen. Ihr Volk welches seit Jahrtausenden im Verborgenen für sich gelebt hatte, war nun Mitglied einer neuen Allianz zusammen mit den Völkern der Menschen, Zwerge und Gnome. Die Welt war im Wandel und vieles, sehr vieles hatte sich für sie geändert.

Die Legion war zwar besiegt, aber der Weltenbaum und mit ihm die Unsterblichkeit, war nicht mehr. Ihr Vater um den sie lange getrauert hatte war tot, genau wie ihre geliebte Großmutter. Ihre Mutter überlebte zwar, aber die Folgen des Krieges hatten ihr Herz gebrochen. Sie zog sich tief in die Wälder zurück um in der Einsamkeit sich ihrer Trauer hinzugeben. Trotz allen Bemühens und Flehens ihrer Tochter schien Sîra keinen Wert mehr Gesellschaft zu legen. Ihre Cousine hingegen verließ mit ihrer Sippe Astraanar und zog fort. Sie hatte schon seit mehreren Mondzyklen nichts mehr von ihr gehört. Zuletzt sagte man, sie sei dem Wahnsinn verfallen und ihr Verstand hätte durch die Grausamkeiten des Krieges gelitten.

Valaria kam sich unendlich einsam vor…sogar die Anwesenheit dieses mürrischen Zwerges war ihr lieber als allein durch die Wälder zu ziehen. Ulgosch wühlte grummelnd in seiner zerbeulten Ausrüstung, während die Elfe gedankenlos eine gelbe Blume in ihren Händen hielt. Sie dachte wehmütig an die Träume ihrer Kindheit. Schon immer wollte sie eine berühmte Jägerin oder aber eine ehrenvolle Schildwache werden.

Ein plötzlicher Gedanke schoß in ihr auf! Warum sollte sie es denn nicht versuchen? Was hatte sie schon zu verlieren? Muffigen Zwergen konnte sie dann immer noch als Reiseführerin dienen, falls ihr Vorhaben fehlschlüge. Ihre Gedanken richteten sich auf den neuen Weltenbaum Teldrassil. Dort wo auch die neue Hauptstadt Darnassus in einer schier unglaublich kurzen Zeit errichtet wurde, dort würde sie einen Neuanfang wagen.


IV. Neue Pfade Geschichtlicher Zeitabschnitt 25-26

In dieser Zeit ist viel passiert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit hier vorab nur in Stichworten die Ereignisse:

  • Ausbildung und Ernennung zur Schildwache
  • Erste und wenige Freundschaften zu Angehörigen der (neuen) Verbündeten
  • Nach der Ausbildung zur Schildwache Unterstützung der Gemeinschaft Schattenblut im Kampf gegen die Seuche
  • Bruch mit der Gemeinschaft "Schattenblut" aufgrund der geplanten Zusammenarbeit mit Hexenmeistern
  • Stationierung in Pestländern der Östlichen Königreichen
  • Tod eines engen Weggefährten (Paladin)
  • Sinkendes Vertrauen in Handlungsfähigkeit der Allianz
  • Bitte um Heimat-Stationierung und Rückbeorderung nach Darnassus
  • Gescheiterter Versuch einen darnassischen Rat zur Unterstützung des Tempels zu organisieren
  • Eintritt in die Gemeinschaft "Stimme der Kaldorei"
  • Trotz des aufflammenden Krieges in Silithus auf eigenen Wunsch Verbleib als Schildwache in Darnassus
  • Erhöhtes Engagment in der "Stimme der Kaldorei" und Unterstützung Inarion Lighstalkers
  • Abkommandierung in die Scherbenwelt zur Unterstützung des Bündnisses
  • Rückkehr in die Heimat - Konfrontation mit vielen Vermißtenmeldungen enger Freunde und Vertrauter


V. Gedankenfragmente Geschichtlicher Zeitabschnitt 27

Fast schon apathisch schleicht ein großer schlanker Schatten durch die Gassen und Strassen Stormwinds. Gedanken jagen wie unbarmherzige Geißeln durch den Kopf. Das Werkzeug der Göttin fuhr mit unbarmheriger Brutalität in das Fleisch der Feinde...Werkzeug?

Feinde, Verbündete...ein Gesicht was sich auf seltsame Art und Weise nach Belieben zu verformen scheint. Eben noch hasserfüllt, dann schon wieder freundlich lächelnd...um plötzlich wie weiches Wachs zu verschmelzen. Augen gerinnen aus den Höhlen, Haut löst sich wie welkes Laubwerk, die Miene gebart sich in einer schrecklichen Fratze bis nur noch der blanke Schädel mit einem Grinsen zu verweilen scheint. Eine seltsame Form der Trauer....Trauer?

Ein paar spielende Menschenkinder laufen ihr entgegen. So jung, so unschuldig. Nichts ahnend von den Schrecken der Scherbenwelt, den staubigen Luft von Silithus...der Kälte der Geißel. Ein in der Dämmerung aufgehender Halbmond sollte Kraft schenken. Sieht sie es...weiß sie es?

Ein fast zärtliche Berührung über das Heft ihres Schwertes. Kinderstimmen verblassen im Hintergrund des Strassenlärms. Diese Stadt scheint nicht zu schlafen. Der Schatten wandert rastlos weiter...begleitet vom leisen klappern gut geölter Rüststücke, verborgen unter einem schwarzen Umhang. Dämmerung wandelt sich zur Dunkelheit...der Halbmond scheint, hellt die dunkel wirkenden verschlungenen Strassen ein wenig auf. Ein Blick nach oben. Sieht sie es...weiß sie es?

Vertraute Bilder tun sich auf - klare Sicht. Klare Sicht weicht einem Brennen in den Augen. Flüstern! Real, Träume? Bekannte Stimmen kaum wahrnehmbar. Werde ich verrückt? Bekannte Stimmen deren süßer Klang sich wie ein Speer tief ins Herz bohren. Augenwischerei! Der Schatten versucht das Stadttor zu passieren. Mißtrauische Blicke mit gleißenden Laternen vor den Gesichtern scheinen nur widerstrebend Platz zu machen. Frische Luft, klare Luft, Waldluft. Gedankenfragmente werden zurückgedrängt - vergessen!


VI. Nordend Geschichtlicher Zeitabschnitt ab 27

Sich wieder auf ihre Aufgaben besinnend, reiste sie wie befohlen wieder zurück nach Darnassus um sich wie befohlen bei ihrer neuen Kommandantin zu melden. Die Truppenführerin der Mondklingen, Flvia Slylyglow erprobte ihr Können und erteilte ihr einige Standardaufgaben und Wachdienste. Immer noch von den Bildern der Vergangenheit verfolgend stürzte sie sich in ihren Dienst und schien beinahe froh zu sein wieder in der Heimat zu dienen. Diese Freude blieb jedoch nur von kurzer Dauer, da die Allianz Verstärkung für die in Nordend stationierten Truppen forderte.

Im eisigen Norden Azeroths angekommen machte sie das was sie am besten konnte - zu töten. Diesmal war es jedoch irgendwie anders. Vieles sollte anders werden. Ihren Dienst als Schildwache der Mondklingen brachte viele neue Aufgaben mit sich. Es schien als würde Eines ihrer Aufgaben wurde ihr jedoch zum Verhängnis. Sie stellte ihre Gefühle für einen Moment lang über ihre Pflicht, was schließlich zu einer törichten Aktion führte welche nicht ohne Folgen blieb.

In Darnassus zurück, verlor sie ihren Rang als Schildwache unehrenhaft und ist nur knapp einer Entlassung entgangen. Sie traf einen alten bekannten Shan in den eisigen Weiten des Nordens, scheinbar per Zufall. Sie wurde ihm kurze Zeit später als Rekrutin zugeteilt und diente unter seinem Befehl in Nordend. Aus dem Befehl den blinden Shan zu schützen und zusammen mit ihm den verbündeten Truppen zu unterstützen, wuchs langsam aber stetig eine Verbindung. Eine Verbindung welche die Agonie ihres Herzens vertrieb und in ihr längst vergessen geglaubte Gefühle entfachte.

Mittlerweile ist sie wieder nach Darnassus zurückbeordert und hat aufgrund ihrer Leistung ihren alten Rang als Schildwache zur Bewährung zurückbekommen.

VII. Darnassus bis zu Katastrophe des Kataklysmus Geschichtlicher Zeitabschnitt 28 und 29

Die Zeit in Darnassus schien im Vergleich zu den ereignissreichen Mondzyklen der Vergangenheit beinahe konstant. Valaria wurde erneut mit der Ausbildung der Rekrutinnen betreut und dank ihres blinden Gefährten und weisen Druiden Lanos Dunkelglanz konnte sie auch wieder ihren innerlichen Frieden finden.

Zu erwähnen ist nur das kurzfristge Wiedersehen mit ihrer im Geiste erkrankten Cousine, welches das kritischeVerhältnis zu ihr nicht verbesserte und mit einer Gefangennahme durch ihre Einheit und anschließender Strafe und Buße der Selbigen endete.

Nach dem Rücktritt ihrer Kommandantin wurde sie aufgrund ihres Vergehen in der Vergangenheit in der Nachfolgeregelung der Mondklingen nicht berücksichtigt und diente nun unter Síndariel Sternenwind weiterhin in ihrer alten Position als Ausbilderin.

Durch die verhängnisvollen Entwicklungen des Kataklysmus mit der anschließenden Zerstörung Auberdines überschlugen sich die Ereignisse im Leben der jugen Elfe. Durch die Entfesselung der Elemente in den Wäldern Darkshores wurde sie von ihren Gefährten - Lanos Dunkelglanz - infolge der sofortigen Gegenmaßnahmen der Druiden des Zirkels getrennt. Ihre Mutter die Jägerin Sirâ Taublüte starb noch in den Wirren dieser schrecklichen Katastrophe.

Sie selbst wurde nach einem zerstörerischen Angriff der Horde auf Astraanar mit anderen Schildwachen zur Verteidigung der schwindenen Gebiete der Nachtelfen nach Ashenvale beordert.

Ohne ein Lebenszeichen seit ihrer Versetzung, ist davon auszugehen das die junge Elfe wie so viele ihres Volkes in den Wäldern Ashenvales ihre letzte Ruhe fand.

Anmerkungen Bearbeiten

  1. Ausgehend davon, dass 300Jahre die Grenze zur "Volljährigkeit" bedeutet. Referenz im Netz: http://www.wowwiki.com/Life_spans
  2. Source: http://www.deviantart.com
  3. Source: http://www.angel3d.ch/
  4. Ausgehend von der offiz. Timeline. Referenz im Netz: http://www.worldofwarcraft.com/info/story/timeline.html

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