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Tyrande Wisperwind Samen des Glaubens


Allianz 32px.png Tyrande Wisperwind
Tyrande Wisperwind (1).jpg
Rasse: IconSmall NightElf Male.gifIconSmall NightElf Female.gif Nachtelfen
Zugehörigkeit: Allianz[1]
Klasse: Mondpriesterin
Position: Hohepriesterin von Elune[1]
Co-Regierungsoberhaupt der Nachtelfen[1]
Lage: Tempel des Mondes, Darnassus
Status: am Leben[1]
Familie: IconSmall Malfurion.gif Malfurion Sturmgrimm (Gefährte)[1]
IconSmall Shandris.gif Shandris Mondfeder (Adoptivtochter)[1]
IconSmall Illidan.gif Illidan Sturmgrimm () (Schwager)[1]
WoWPedia: Tyrande Whisperwind

Tyrande Wisperwind ist die Hohepriesterin der Elune, Führerin der Schwesternschaft von Elune und gemeinsam mit Malfurion Sturmgrimm Regierungsoberhaupt der Nachtelfen.

Als unvergleichliche Jägerin im Mondlicht und Auserwählte der Göttin Elune führt Tyrande die Kriegsanstrengungen der Nachtelfen seit langer Zeit an.[2]

Hintergrund Bearbeiten

Krieg der Ahnen (10.000 vDP) Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Tyrande wuchs gemeinsam mit ihren Kindheitsfreunden Malfurion und Illidan Sturmgrimm in Suramar auf.[3] Sie unterstützte Malfurions Bestrebungen, sich von Cenarius zum Druiden ausbilden zu lassen während sie selbst im Tempel von Suramar den Weg als Novizin der Schwesternschaft einschlug. Vor Kriegsbeginn war sie zu einer "schlanken, doch wohl gerundeten Schönheit geworden, deren glatte Haut jetzt in einem weichen, hellen Violett schimmerte, während ihr dunkelblaues Haar von Silber durchzogen war. Das scheue Gesicht war voller, weiblicher und überaus anziehend geworden."[4] Das Verhältnis der Kindheitsfreunde sollte gerade deswegen auf eine Probe gestellt werden und Tyrande selbst war ebenfalls bewusst, dass langsam aber sicher die Zeit kommen würde, da sie sich für einen der beiden Brüder entscheiden müsste.[5]

Obwohl die Novizin sich geschmeichelt fühlte, wollte sie keinen von beiden verletzen. Und doch würde Tyrande diejenige sein, die zumindest einen der Brüder schwer enttäuschte, denn sie wusste in ihrem Herzen, wenn die Zeit kam, sich ihren Gefährten fürs Leben zu wählen, würde es entweder Illidan oder Malfurion sein.[5]
Tyrande Wisperwind (2).JPG

Bei einem Spaziergang durch das nächtliche Suramar entdeckte sie den zeitreisenden Orc Broxigar, welcher als Gefangener am Marktplatz eingesperrt stand. Sie behandelte Brox' Wunden[5] und beschloss, ihn zu befreien.[6][7] Malfurion, dem die Ereignisse in Zin-Azshari nicht geheuer waren, konnte später auf ihre Unterstützung zählen, als er sich in einer Traumreise in die elfische Hauptstadt begab.[8] Während sich Malfurion tagelang in einer todesähnlichen Trance befand, wurde sie von Jarod Schattensang aufgesucht, um sich um einen weiteren Kranken zu kümmern - den zeitreisenden Krasus.[9] Gemeinsam mit Krasus und Broxigar gelang es ihr, den im Geiste in Kämpfe mit Xavius verwickelten Malfurion wieder zurück zu seinem Körper zu holen.[10][11]

Nach ersten Erfolgen des Kaldorei-Widerstands unter Rabenkrones Führung gegen die Brennende Legion beschloss auch der Tempel, sich den Kämpfern anzuschließen. Tyrande wurde von der Hohepriesterin die Leitung der Novizinnen aufgetragen, welche den Kampf nicht nur als Heiler unterstützen sollten, sondern auch als Kämpferinnen.[3] Nach einem kleineren Sieg über die Legion nahe des Hyjal widmete sie sich den Verwundeten. Bei dieser Tätigkeit traf sie auf ein junges Mädchen namens Shandris, welcher sie sich annahm.[12] Nach diesen anfänglichen Gefechten kam es schließlich zum Ausfall mit Illidan, welcher "reinen Tisch" mit ihr machen wollte. Die Unterhaltung verlief sehr unglücklich und endete in einem erbosten, davonstapfenden Illidan, welcher ihr vorwarf, ihre Wahl längst getroffen zu haben.[13]

Während sich Tyrande, dicht gefolgt von ihrem neuen "Schatten" Shandris, um die Verletzten kümmerte, erreichte sie über Marinda die Nachricht von Hohepriesterin Dejahnas Tod und der Anweisung, dass die Hohepriesterin sie, Tyrande, zu ihrer Nachfolgerin bestimmt habe. Tyrande nahm das Amt nur widerwillig an, befand sie doch dass ältere und erfahrenere Priesterinnen weit besser geeignet wären. Shandris wiederum war begeistert.[14] Nichtsdestrotrotz bemühte sich Tyrande redlich, ihrer neuen Rolle gerecht zu werden. Nach einem kurzen Wiedersehen mit Malfurion wurde sie von Satyrn unter Xavius enteführt.[15][16] Tyrande erwachte in einem Kerker in Zin-Azshari. Sie wurde magisch festgehalten, eine Folter erwies sich allerdings als zwecklos, da Tyrande augenblicklich von einer hellen Aura aus Mondlicht umgeben wurde..[17] Dank ihrer Kampfkünste entging sie einem Mordversuch der eifersüchtigen Lady Vashj[18] und erhielt häufig Besuch von Dath'Remar Sonnenwanderer.[19] Der Hochgeborene ließ immer öfters seine Ängste bezüglich des Verhaltens der Königin durchblicken, bis er den tollkühnen Plan fasste, Tyrande zu befreien und sie als Fürsprecherin für weitere Hochgeborene zu gewinnen. Bei der Flucht wurden sie von Dämonen angegriffen und Elunes Beistand für Tyrande äußerte sich derart, dass sie ein grelles Licht zum Himmel empor hielt welches die Dämonen derart blendete, dass sie sich abwenden mussten da sich das göttliche Licht nicht ertrugen. Tyrande selbst allerdingts stürzte von ihrem Reittier und wurde von der wohl unwahrscheinlichsten Person in diesem Moment aufgefangen: Illidan.[20] Er weihte sie in seinen Plan ein, den durch die Dämonenseele verursachten Sog des Mahlstroms umzukehren und die Dämonen in das Portal hindurch wieder in den Nether zu saugen. Dass er dazu bereitwillig auch die Magie der Legion nutzte, widerte Tyrande an.[21]

Nach dem dennoch erfolgreichen Zauber der Sturmgrimm-Brüder begann die Erde zu beben, die Große Teilung stand unmittelbar bevor. Gemeinsam mit Ysera flog Malfurion nach Zin-Azshari, um Tyrande und Illidan zu retten.[22] Auf dem Berg Hyjal versuchte Tyrande, zwischen den Adeligen und den Hochgeborenen zu schlichten, um in dieser kurzen Zeit nach der Katastrophe den Zusammenhalt zu stärken.[23]

Die Schildwache (9.400 vDP) Bearbeiten

Nach der Niederlage der Legion und der Großen Zerschlagung halfen Tyrande und Malfurion bei der Wiederherstellung der Elfengesellschaft; Illidan wurde unter dem Hyjal eingesperrt. Das Paar konnte nicht lange zusammenbleiben, denn schon bald, nachdem die Nachtelfen sich in der Nähe des Hyjal angesiedelt hatten, wurden Malfurion und die anderen Nachtelfendruiden im Smaragdgrünen Traum gebraucht. Während Malfurion dort schlief, führte Tyrande ihr Volk an und gründete die Schildwachen – die Armee der Nachtelfen – zum Schutz ihres Landes und ihrer Verbündeten.[2]

Die Schwesternschaft ging strukturell recht unbeschadet aus dem Krieg der Ahnen hervor. Tyrande platzierte sie sowohl als spirituelles als auch als militärisches Oberhaupt der neuen Nachtelfengesellschaft und füllte so das Machtvakuum, was durch den Krieg und die Große Teilung entstanden war. Zur Unterstützung begründete sie die "Schildwache", welche aus frommen und hochtrainierten weiblichen Nachtelfen bestehen sollte.[24] Die Entrücktheit der Druiden bereitete ihr und ihren Schildwachen wiederum Kopfzerbrechen, da die Druiden zwar helfend zur Seite standen, aber auch nur, wenn sie den Weckruf tatsächlich vernahmen.[25]

Krieg der Satyrn (9.300 vDP) Bearbeiten

Manga.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Warcraft Comics und Mangas.

In der Frühzeit des nachtelfischen Druidentums, noch bevor sie in den Traum gerufen wurden, experimentierten viele Kaldorei mit den neuen Formen, welche die Natur ihnen zur Verfügung stellte. Diskussionen löste dabei allerdings die Rudelgestalt aus, die laut Malfurion unkontrollierbar war. Als sich die Verluste der Nachtelfen im Krieg der Satyrn häuften, der einige Zeit nach der Großen Teilung ausgebrochen war, plädierte vor allem Malfurions Schüler Ralaar Flammzahn für den Einsatz der Rudelgestalt; auch Tyrandes Erläuterungen zu Goldrinn und der Wut des Wolfs auf Elune vermochten daran nichts zu ändern.[26] Die Worgen wurden letztlich durch Malfurion in den Smaragdgrünen Traum verbannt und die Nachtelfen entschieden den Krieg unter hohen Verlusten für sich.[27]

Die Lange Wacht (7.300 vDP) Bearbeiten

Auch nach der Verbannung der Hochgeborenen sollten die Anführer der Nachtelfen nicht zur Ruhe kommen. Die Druiden unter Malfurion verbrachten Jahrzehnte im Smaragdgrünen Traum, um das Gleichgewicht zu wahren und die dämonischen Überreste zu tilgen, während sich Tyrande, Shandris und die Schildwache um den Schutz der nachtelfischen Territorien kümmerten. Ihre Bemühungen zahlten sich allerdings aus, denn ihr Volk konnte friedlichere Zeiten genießen und Cenarius' Söhne und Töchter ließen sich im Eschental blicken. Nichtsdestotrotz konnte Tyrande den Gedanken nicht zur Gänze abschütteln, dass sie nicht zum letzten Mal von der Brennenden Legion gehört hätten.[28][29]

Dritter Krieg Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Nach dem Tod Cenarius' durch die Orcs, welche sich in den Wäldern des Eschentals ausbreiteten, war Tyrande den Neuankömmlingen alles andere als wohlgesonnen. Überzeugt davon, dass die Fremden (darunter auch die Menschen unter Jaina Prachtmeer) ihrer Heimat nur Unheil bringen würden, ließ sie jene mehrfach angreifen.[30] Recht bald wurde klar, dass diese Fremdlinge nicht die Einzigen waren, die im Eschental ihr "Unwesen" trieben: die Brennende Legion war zurückgekehrt. Um sich dieser Macht zu stellen, beschloss Tyrande, die Druiden aus ihrem Schlaf zu erwecken.[31][32] Gemeinsam mit dem erwachten Malfurion machte sie sich auf den Weg, die weiteren Druiden - jene der Kralle und Klaue - zu erwecken, nach wie vor nicht bereit, auch nur ansatzweise mit den Fremdlingen zusammenzuarbeiten.[33] In den Hügeltiefen des Berges Hyjal trennten sich die Wege der beiden, als sie auf Illidans Gefängnis stießen.[34]

Tyrande Wisperwind (3).jpg

Tyrande und ihr Säbler Ash'alah.

[...]


Obwohl Malfurion versuchte, es ihr auszureden, führte Tyrande ihre Schildwachen in das Gefängnis. Die Behüter weigerten sich, ihren Gefangenen kampflos zu übergeben, und so töteten Tyrande und ihre Soldatinnen die Wachen, die ihr den Weg zu Illidans Zelle versperrten. Sie sagte Illidan, dass sein Volk ihn erneut brauche im Kampf gegen die Brennende Legion. Illidan stimmte zu, wieder gegen die Legion zu kämpfen. Doch er war durch seine lange und - wie er glaubte - ungerechtfertigte Einkerkerung verbittert. Er machte Tyrande klar, dass er nicht wegen irgendeiner noch vorhandenen Spur von Loyalität gegenüber seinem Volk kämpfen werde, sondern nur um ihretwillen. Er folgte Tyrande nach oben in den verderbten Teufelswald. Tyrande und ihre Soldaten machten sich auf die Suche nach Malfurion, der die letzten schlafenden Druiden aufwecken wollte. Sie war sicher, wenn sie Malfurion erzählen würde, dass Illidan wieder frei war, würde er seinem Zwillingsbruder eine zweite Chance geben.


Tyrande traf sich wieder mit Malfurion, der den Rest der schlafenden Druiden aufgeweckt hatte. Sie erzählte ihm, dass Illidan zugestimmt habe, im Kampf gegen die Legion zu helfen. Mit großen Bedenken folgte Malfurion ihr in den Teufelswald. Illidan war während Tyrandes Abwesenheit nicht untätig gewesen. Er hatte einen magischen Gegenstand gestohlen, mit dessen Hilfe die Dämonen ihre Verderbnis im Teufelswald verbreitet hatten: den Schädel von Gul'dan. Statt den Schädel einfach zu zerstören, nahm Illidan seine Macht in sich auf und wurde sofort selbst in einen Dämonen verwandelt. Mit seiner neu gewonnenen Macht vernichtete er den Schreckenslord Tichondrius. Als Malfurion und Tyrande eintrafen, erklärte Illidan ihnen, dass der Wald nun heilen werde, nachdem der Schädel zerstört war. Die schwachen Rechtfertigungsversuche des Dämonen konnten jedoch keinen der entsetzten Nachtelfen täuschen. Malfurion, auf dessen Schultern immer noch die Verantwortung für Illidans Bestrafung lastete, sagte sich von jeder Verwandtschaft zu dem Dämonen los und verurteilte ihn zum Exil, fernab von allen Ländern der Nachtelfen.

Die Nachtelfen verbündeten sich mit Jaina Prachtmeers Heer und Thralls Horde. Sie hielten den Dämonenfürsten Archimonde lange genug auf, um [Malfurion Sturmgrimm|Malfurion]] und den anderen Druiden die Möglichkeit zu geben, ihm eine Falle zu stellen. Sie luden den Weltenbaum Nordrassil mit der Energie der Nachtelfen-Unsterblichkeit und zahlloser Nachtelfengeister auf. Als Archimonde dann schließlich den Brunnen der Ewigkeit erreichte, den der Baum schützte, da entlud sich die gesammelte Energie des Baumes in einem gewaltigen Schlag, der Archimonde auf der Stelle tötete. Ohne ihren Kommandeur fielen die auf Azeroth verbliebenen Truppen der Brennenden Legion unter der vereinten Schlagkraft von Horde, Menschen und Nachtelfen.


Das Opfer der Nachtelfen hatte Azeroth gerettet, doch nun waren sie sterblich. Trotzdem traf Aufseherin Maiev Schattensang ihre Entscheidung: Sie würde ihren früheren Gefangenen Illidan wieder einfangen oder bei dem Versuch sterben. Sie unterschätzte aber nicht die Macht des Dämonen, und so nahm Maiev die meisten der Behüter mit auf ihre Jagd. Sie verfolgten Illidan in das Grabmal von Sargeras. Der rachsüchtige Dämon hatte seine ehemaligen Gefängniswärter nicht vergessen. Nachdem er sich das Auge von Sargeras beschafft hatte, setzte er dessen Vernichtungskraft gegen die Steinmauern des Grabmals ein. Die Behüter waren plötzlich in einem Abschnitt des Grabes gefangen waren, den Illidan nun mit Meerwasser flutete. Allein Maiev konnte der Falle entkommen und sich zu ihrem Basislager durchschlagen. Rein technisch gesehen fielen die Behüter zwar unter Tyrandes Zuständigkeit, doch Maiev hasste Tyrande inzwischen, weil sie Illidan befreit und dabei einige Behüter getötet hatte. Außerdem war Malfurion immer noch für Illidans Bestrafung zuständig, und so schickte Maiev einen Boten zu Malfurion, um ihn um Hilfe zu bitten und ihn vor Illidans Aktivitäten zu warnen.

Tyrande und Malfurion kamen gemeinsam, um Maiev zu retten, dann ließ Malfurion die beiden Frauen alleine, um sich mit der geplagten Natur zu verbinden. Die Frauen setzten ihre Suche nach Illidan fort und stießen dabei auf eine Gruppe Blutelfen, angeführt von Prinz Kael'thas Sonnenwanderer. Maiev verlangte, dass der Prinz und seine Leute ihr helfen sollten, Illidan zu finden, doch der Prinz bestand darauf, erst seine Leute in Sicherheit zu bringen. Tyrande schritt ein und schlug vor, dass sie und Maiev die Blutelfen über den Arevass eskortieren würden. Als Gegenleistung sollten die Blutelfen bei der Jagd auf Illidan helfen. Der Prinz nahm Tyrandes Vorschlag an, aber die Geißel griff sie mit starken Truppen an, als die Blutelfen den Fluss erreichten. Tyrande ritt tapfer voraus auf die Brücke und beschwor den Zorn von Elune, um den Ansturm der untoten Angreifer gleich im Keim zu ersticken. Eine Zeitlang hatte sie auch Erfolg damit, aber dann brach die Brücke zusammen, und Tyrande wurde von Fluss fortgespült. Völlig unberührt von Tyrandes Schicksal drängte Maiev Kael'thas und die Blutelfen, weiter voranzustürmen.

Malfurion kam aus dem Wald zurück mit der schlechten Nachricht, dass Illidan und eine Gruppe von Naga gerade einen Zauber fokussierten, der in der Lage war, Nordend in Stücke zu reißen. Zu seinem Schmerz nahm ihn Maiev beiseite und erzählte ihm, Tyrande sei gefallen, während sie die Blutelfen in Sicherheit geleitete. Sie fügte bedeutsam hinzu, dass Tyrande ohne Illidan gar nicht erst in diese gefährliche Situation gekommen wäre. Dieser Hinweis versetzte Malfurion in Zorn, und gemeinsam mit Maiev und den Blutelfen spürten sie Illidan auf und sorgten dafür, dass er seinen gefährlichen Zauber abbrechen musste. Dann erst erfuhr Malfurion zwei wichtige Tatsachen. Zum einen, dass Illidan nur versucht hatte, einen gemeinsamen Gegner zu bekämpfen: den Lichkönig. Zum anderen, dass Maiev gelogen hatte. Tyrande war wahrscheinlich immer noch am Leben, und falls ja, brauchte sie wahrscheinlich dringend Hilfe. Illidan bot sich freiwillig an, Tyrande zu suchen und zu retten. Nach einem kurzen Streit musste Malfurion zugeben, dass die Naga Tyrande viel schneller erreichen konnten, weil sie schließlich den Fluss hinunter gespült worden war. Außerdem war es mehr als offensichtlich, dass Illidan Tyrande immer noch liebte, trotz seiner Verwandlung in einen Dämonen.

Die Geißel griff Tyrande und die wenigen Schildwachen, die ihrer Anführerin mutig in den Fluss gefolgt waren, ohne Unterlass an. Obwohl der Kampf aussichtslos schien, hatten die tapferen Frauen sich eine Stellung gebaut und verteidigten sich hartnäckig. Als Illidan mit seiner Gruppe Naga erschien, glaubte Tyrande zunächst, er sei gekommen, um sie zu töten. Was sonst konnte sie schließlich von einem Dämonen erwarten? Doch stattdessen kämpften Illidan und seine Krieger Seite an Seite mit den Schildwachen gegen die Untoten. Mit vereinten Kräften schlugen sie sich eine Schneise und entkamen der Geißel. Schließlich trafen sie wieder auf den überglücklichen Malfurion und die anderen Nachtelfen. Auch wenn Illidan eine Menge Leiden und Zerstörung zu verantworten hatte, so machte seine Hilfe bei Tyrandes Rettung es Malfurion doch unmöglich, seinen Zwillingsbruder ins Gefängnis zurückzubringen oder ihn gar zum Tode zu verurteilen. So entschloss sich Malfurion, Illidan gehen zu lassen. Doch er warnte den Dämonen eindringlich, sich niemals wieder gegen die Nachtelfen zu wenden. Illidan öffnete ein Portal zur Scherbenwelt, und Maiev erschien genau in dem Moment, als Illidan es benutzte und verschwand. Tyrande versuchte noch, die zornige Aufseherin aufzuhalten, doch es hatte keinen Sinn. Ohne zu zögern stürzten sich Maiev und ihre angeschlagenen Kämpferinnen ebenfalls durch das Portal.

Endloser Traum Bearbeiten

Vor kurzem entdeckte Tyrande Malfurions leblosen Körper in seinem Grabmal auf der Mondlichtung. Zutiefst besorgt benachrichtigte sie den Zirkel des Cenarius und mehrere andere Schwestern von Elune. Die Druiden teilten ihr mit, dass Malfurion zuletzt meditiert habe, und dass es keine Anzeichen dafür gebe, dass jemand in die Mondlichtung eingedrungen sei. Auch bei ihren weiteren Nachforschungen blieben die Druiden erstaunt und ratlos. Irgendwie war Malfurions Traumgestalt von seinem Körper getrennt worden. Der Zirkel des Cenarius hat wiederholt vergeblich versucht, seinen Geist in den Körper zurück zu rufen oder ihn im Smaragdgrünen Traum zu erreichen - vergebens. Schließlich wandten sich die Druiden an Ysera, doch selbst sie konnte Malfurion weder finden noch Kontakt zu ihm aufnehmen. Es dürfte kein Zweifel mehr bestehen, dass er im Smaragdgrünen Traum verschollen ist. Die Schwestern von Elune konnten ebenfalls keine weiteren Informationen über Malfurions Zustand oder eine mögliche Heilung anbieten. Sie konnten nur feststellen, dass sein Körper bei bester Gesundheit war. Alles, was sie für ihn tun konnten, war, seinen Körper mit einigen Zaubern vor Schaden zu schützen, so lange er im Koma lag. Der Zirkel des Cenarius hat entschieden, dass es am besten wäre, Malfurions Körper da zu lassen, wo er gefunden wurde, in seinem Grabmal auf der Mondlichtung. Allgemein ist man der Meinung, dass Malfurions Geist am besten zu seinem Körper zurückfinden kann, wenn dieser nicht verlegt wird. Außerdem ist natürlich die Mondlichtung um einiges empfänglicher für Druidenmagie als etwa eine große Stadt wie Darnassus. Als Herrscherin der Nachtelfen verbringt Tyrande ihre meiste Zeit in Darnassus, denn sie weiß, dass ihre Herzenswünsche hinter ihren Pflichten gegenüber dem Volk der Nachtelfen zurückstehen müssen. Trotzdem besucht sie hin und wieder heimlich die Mondlichtung, um nach Malfurion zu sehen. Der Zirkel des Cenarius und mehrere Priesterinnen der Elune kümmern sich um seinen Körper, doch er zeigt keinerlei Anzeichen der Besserung.

Jüngere Ereignisse Bearbeiten

Weltenbeben Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Nach Magnis Diamantwerdung reisten Malfurion und Tyrande nach Eisenschmiede, um dem Zwergenkönig die letzte Ehre zu erweisen.[35]

[...]

Zitate Bearbeiten

  • "Ich bin nur ein Werkzeug von Mutter Mond. Ihr schuldet ihr Dank, nicht mir."[12]
  • "Erhebe dich. Diesen Gehorsam wünsche ich nicht. Wir sind alle Schwestern und im Herzen gleich. Wir alle beten zu Elune. Niemand soll mich anbeten."[14]
  • "Unsere Welt wird nie mehr so sein wie früher. Was wir einmal waren, sind wir nicht mehr."[23]
  • "Was auch immer diese lange Zukunft bringen mag, die man unserem Volk versprochen hat, ich möchte alles mit dir erleben."[36]
  • "So... diese Orcs und Menschen maßen sich also an, durch unser Land zu trampeln? Es wird ihnen Leid tun, dass sie Ashenvale je betreten haben. Wir errichten einen Stützpunkt und geben diesen Fremden, was sie verdienen."[30]
  • "Es sind BASTARDE, nichts weiter! Sie tragen die Schuld an Cenarius' Tod! Eher sterbe ich, als an ihrer Seite zu kämpfen."[33]
  • "Nur die Göttin kann mir etwas verbieten."[2]

Anmerkungen Bearbeiten


IconSmall NightElf Female.gif Themenportal Kaldorei

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