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Toriel/Tägliche erweitere Geschichte

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Toriel Gash Galerie Waren Das Arsenal Das Lager Täglich erweitere Geschichte

((Auch hier lesbar: http://gossenlaeufer.forumieren.de/t321-toriel-gash))

Toriels Gedankengänge, während er im Verlies ist (vom 25.1)

"Es war ein Fehler zurück zu kommen", murmelte Toriel als er an die Decke vom Verlies starrte. Erst ein paar Tage, vielleicht gut eine Woche, ist Toriel aus Schlingendorn zurück. Mitgebracht hat er jede Menge Trollkraut, Rum aus Beutebucht, Dschungelrankenwein, Raptorzähne und Krokodilzähne, sowie die Perle die Glenn wollte. Er hat die Freiheit und Schönheit von Schlingendorn genossen. Die Wärme, die Geräusche, das Meer, die Tiere, die Wasserfälle, die Bucht und Beutebucht selbst. Es gab ihm ein Gefühl der Heimat. Eine Zeit wieder bei Taz'ramal zu sein ermöglichte es ihm neue Trollwaren auszutesten und sogar einige mitzunehmen. Noch dazu hat er raue Mengen von Trollkraut bekommen. Auch wenn es an Toriel nicht mehr wirklich wirkt, ist Trollkraut, neben dem Uldum-Wüstenwind, sein liebster "Tabak". Er stellte sich oft die Frage ob er zurückgehen sollte, oder in Schlingendorn bleiben sollte. Dennoch ist er nach Sturmwind zurück. Er weiß nicht warum, aber irgendwas lockt Toriel immer wieder nach Sturmwind. Sind es die Märkte, die Einwohner oder doch eher die Zuflucht? Vermutlich eine Mischung aus allem. Dennoch sind die Rotschärpen von der Zuflucht seine Familie. Und niemand sonst konnte auf der Straße Trollkraut so gut verkaufen wie Toriel. Das Gold war es, was ihm auch immer wieder lockt. Doch wer hätte geahnt, dass es wieder so Enden würde, wie es begonnen hatte?

Toriel wurde von Riz' Geschluchze aus den Gedanken gerissen. Wer hätte gedacht, das Riz jemals im Verlies sitzen würde? Verdient hat sie es. Sie hat Toriel, der einzige der sie je verteidigt hat und um sie gekümmert hat verraten. Doch selbst wenn er sie zur Rede stellen würde, würde sie nur so debil grinsen, wie Wusel. Eins war jedenfalls sicher, er würde ihr so schnell nicht verzeihen und auch das Trollkraut würde er ihr abnehmen.

Toriel blickte an die Gitterstäbe. Gut ein Monat ist es vielleicht her, seit dem Toriel schonmal wegen Mordes hier saß. Glücklicherweise hatte er eine beschränkte Wache erwischt, die vergessen hat eine Akte zu machen. Es wurde deshalb freigelassen. Damals hatte er mehrere Morde begangen, doch er wurde dabei nie als Täter gefunden. Und nun? Nun sitzt er hier im Untersuchungshaft, wegen Trollkraut? Wegen einer so lächerlichen Lappalie? Er schüttelte nur ungläubig den Kopf und senkte diesen dann. Er starrt zu Boden. Wie lange konnte sie ihn hier einsperren? Würde er hart Bestraft werden?

Er legte den Kopf zurück auf die Holzumrandung in seiner Zelle. Er schloss die Augen und träumte von einer neuen Zukunft. Einen Traum, den er schon oft hatte. Er sah sich mit einem weiten und offenen Freibeuterhemd, einer lockeren Seefahrerhose, einem Stirnband, einem Gurt mit einer metallenen Rumflasche und einem scharfen Freibeutersäbel daran. Auf einem Riesigen Schiff mitten am Meer. Er hörte die Wellen rauschen, er blickt zum Himmel und sah Vögel und schliesslich spürte er auch das sanfte Schaukeln durch die Wellen. Er blickt hinaus in die blauen, schäumenden Weiten der Freiheit, die ihm mit offenen Armen begrüßen. Und er sah kurzzeitig ein zorniges Gesicht von Glenn und seine Stimme wiederhallend: "Verräter!".

Er schreckte auf und seufzte laut aus. Es war wie eine Vision für Toriel und er verstand sie, doch war es noch nicht soweit. Im Gegenteil, den in seinem Traum hat Toriel gräuliche Haare und einige Falten in seinem Gesicht. Und das jedes Mal.

Er starrt gerade aus auf die Zellentür, er murmelt leise: "Ich will nur eines. Und zwar hier raus."

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Toriels im Verlies (vom 28.1)

Das einzige was To nicht aus dem Kopf geht, ist die Freiheit. Sei es tot oder lebendig. Der Wachmann trat ins Verlies und grüßte ihn und Riz. Toriel sah auf und hoffte auf die nette Wachfrau, doch sah er nur seinen "Henker". Es war die Wache, der er alles zu verdanken hat. "Der Marschall ist im Dienst, schon bald würde das Urteil gefällt sein. Noch Heute." Toriel rechnete mit der Hinrichtung. Der Wachmann begann Riz dann Fragen zu stellen, diese leitete ihn aber wieder auf To zurück. Erklärte auf, dass er das Trollkraut nur für Riz besorgt hatte. Er sei mal Trollkrauthändler gewesen, jetzt aber nicht mehr. Wache warf im die Lüge vor. In diesem Moment platzte Toriel der Geduldsfaden. Er schrie laut: "IHR SEIT EIN SCHARLACHROTER! IHR VERDIENT ES NICHT MAL, EINE WACHE ZU SEIN!" Dann spürte er so einen Inneren Frieden. Er setzte sich und sprach: ".. das ist die Wahrheit und ich stehe dazu." Ruhige Minuten folgen. Die Wache stellt ihm nur die Frage: "Warum?" Toriel anwortet drauf nach seiner eigenen Meinung. Die Wache geht drauf raus um den Funkspruch zu machen.

Wenige Minuten später, tritt die Wache ein und geht erstmal zu Riz. Er lässt sie frei, gegen eine Geldstrafe. To lässt diese für Riz bezahlen. Dann komm die Wache zu ihm.

"Ich werde frei sein, egal auf welche Art und Weise und Riz wird die bessere Zukunft vielleicht erleben", dachte Toriel.

Die Wache meint drauf: "Der werte Herr Marschall hat seine Entscheidung gefällt..."

To rechnete mit dem schlimmsten.

".. ihr bleibt noch einen Tag hier, dann könnt ihr gehen."

Toriel erwarte, Freude zu spüren, doch er spürte nichts. Nur eine enorme Gleichgültigkeit. Er sah die Wache nur Neutral an. Hatte er schon soviel Fläschen zu sich genommen, dass er sich nicht über seine Freiheit freute, oder war es, weil er wusste sowieso "frei" zu sein würde. In diesem Moment, versank er in tiefe Gedanken und bekam nichts mehr mit. Wieso spürte er keine Freude mehr? War sein Leben nicht mehr lebenswert? Er spürte kurze Trauer, die endlos anzudauern schien.

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Toriel (vom 29.1.)

Die letzte Nacht verbrachte Toriel schlaflos. Er war nur damit beschäftigt nachzudenken. Er fragte sich, warum er keine Gefühle mehr spürte, was war passiert?

Eine Wache trat zu seiner Zelle und er blickt auf. "Eure Zeit hier ist abgelaufen", sagte die Wache. Sie nahm den Schlüsselbund ab und schloss die Zelle auf. "Na los, kommt raus." Toriel stand auf und ging wortlos aus der Zelle. Die Wache öffnete den Spind und nahm Toriels Kleidung heraus. "Hier. Euer restliches Eigentum ist dort in dem Fass", sagte die Wache. Toriel zog sich um, legte die Gefängniskleidung auf eine Kiste und ging zum Fass. Er entnahm seine Beutel und beiden Dolche. Wortlos wendet er sich zur Wache um. "Gut, ihr könnt gehen. Die Freiheit wartet, aber lasst euch das eine Lehre sein!", sprach die Wache. Toriel nickte und meinte nur: "Danke."

Er ging aus dem Verlies und spürte gleich einen kühlen Windzug. Er ging die leeren Straßen entlang zum Kathedralenplatz. Toriel ging in die Kathedrale, am Eingang nickte ihm Lotte nebenbei zu, aber Toriel beachtete sie nicht weiter. Er ging nahe an den Altar heran und schloss die Augen. In wenigen Sekunden schoss sein ganzes Leben an ihm vorbei. Er betete innerlich. Dann öffnet er die Augen und ging aus der Kathedrale. Mit schnellen Schritten ging er über den Kathedralenplatz zum Hafen. Am Ausblick blieb er stehen und blickte zu den Sternen.

Ein schrecklicher Schmerz durchfuhr ihm und gleichzeitig ein Gefühl der Gleichgültigkeit. Er spürte wie etwas feuchtes an seiner Wange herunter rinnt. To wischte mit einem Handschuhfinger über die feuchte Stelle. Toriel bemerkte, dass es eine Träne war und auf sie folgten weitere. Er wischte sich mit dem Handschuh über die Augen und verharrte eine Weile. Dann drehte er sich verwirrt um und ging zur Zuflucht. Gedanken versunken, verwirrt, mit mulmigen Gefühl und mit der Frage: "Was ist nur los?"

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