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Todesschwinge

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WC2Logo.png Warcraft II: Tides of Darkness & Beyond the Dark Portal


Neltharion / Todesschwinge
352px-Deathwing Cataclysm.jpg
Volk: IconSmall Black.gif Schwarzer Drachenschwarm
Zugehörigkeit: IconSmall Black.gif Schwarzer Drachenschwarm
Position: Drachenaspekt, Erdwächter
Status: Verstorben[1]
Familie: IconSmall Sinestra.gifIconSmall Sintharia.gif Sintharia () (Gefährtin)
IconSmall Nefarian.gifIconSmall Nefarius.gif Nefarian () (Sohn)
IconSmall Onyxia.gifIconSmall Katrana.gif Onyxia () (Tochter)
IconSmall Black.gifIconSmall Human Male.gif Sabellian (Sohn)
IconSmall WhelpBlack.gifIconSmall Wrathion.gif Furorion (Sohn)[1]
WoWPedia: Deathwing

Todesschwinge, Anführer des Schwarzen Drachenschwarms, hörte ursprünglich auf den Namen Neltharion und war als solcher einer der fünf großen Aspekte der Drachen. Archaedas segnete ihn mit Khaz'goroths Herrschaft über die Erde und das Gestein.[2] Bei den Orcs ist er als Schatten des Blutes bekannt[3], bei den Hochelfen als Xaxas.[4] Ungeachtet der vielen Katastrophen, die Azeroth über die Jahrtausende heimsuchten, galt Todesschwinge aus Sicht der Drachen selbst als die schlimmste Bedrohung.[5]

Entlang von Deathwings Kehle und seinem Rumpf wurde während der abrupten Bewegung unter den sich verschiebenden Metallplatten etwas sichtbar, das an ein weit verzweigtes Adernetz erinnerte, gefüllt mit flüssigem Feuer. Die Legende besagte, dass man bei der Berührung einer dieser Feueradern tatsächlich Gefahr lief, zu verbrennen. Manche vertraten die Ansicht, eine säurehaltige Absonderung des Drachen sei dafür verantwortlich, doch war in anderen Geschichten die Rede von tatsächlichem flüssigem Feuer, das in Deathwing zirkulierte und jedem zum Verhängnis werden konnte.[4]

Hintergrund Bearbeiten

Die Protodrachen und die Entstehung der Aspekte Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

In einem frühzeitlichen Azeroth gehörte Neltharion, wie die übrigen späteren Aspekte, zu den sogenannten Protodrachen. Wie auch Malygos und Alexstrasza und Ysera war er, im Gegensatz zu vielen Protodrachen, des Sprechens mächtig. Bei einer Karibujagd, im Zuge welcher Galakrond die Protodrachen in Angst und Schrecken versetzte, so dass sie sich erst rührten, als der "Vater der Drachen" wieder in den Wolken verschwunden war, machte sich Neltharion über deren Angst lustig und flog lachend durch die Lüfte.[6] Malygis und Neltharion kamen überein, dass es kein gutes Zeichen sei, wenn Galakrond in "ihrem Revier" ihre Beute jagen würde.[7]

Als sich Galakronds Angriffe auf andere Protodrachen mehrten, beschlossen die intelligenteren Protodrachen, eine Zusammenkunft abzuhalten.[8] Während Malygos in einer Höhle, in welcher er Unterschlupf gesucht hatte, auf Alexstrasza, Ysera und Tyr traf lieferten sich Neltharion und Nozdormu außerhalb ein Gefecht mit dem Leviathan und wirkten - zu Tyrs Freude - dabei sehr koordiniert. Tyr beschloss, den Protodrachen im Kampf beizustehen.[9] Nach einigen Rückschlägen kämpften die fünf zukünftigen Aspekte beherzt und koordiniert, jeder auf seine Stärken bedacht. Letztlich erstickte Galakrond an einem Felsbrocken, den ihm Malygos und Neltharion fest im Rachen verankert hatten.[10]

Nach dem Kampf traten weitere Wächter der Titanen auf die Gruppe zu und kamen überein, dass sie ihre Pflichten vernachlässigt hätten und die fünf Protodrachen mit der Aufgabe der Bewachung der Welt beauftragen wollten, da sich diese als wahrhaft würdig erwiesen hätten. Alle bis auf Neltharion stimmten sofort zu. Der zukünftige Aspekt der Erde schien zunächst in die Ferne zu starren, als würde er jemandem lauschen, bevor auch er sein Einverständnis gab. [11] Schließlich wurde er von Archaedas mit Khaz'goroths Herrschaft über die Erde gesegnet und war fortan als "Erdwächter" bekannt. Die Macht des Pantheons führte zu einer Veränderung der Gestalt der Protodrachen hin zu jener Drachenform, in welcher sie heute bekannt sind.[2] Zudem veränderten die Wächter hunderte an Protodracheneiern und schufen damit die eigentlichen Drachen.[12]

Der Winterskornkrieg Bearbeiten

In den Jahrhunderten nach Lokens Verrat verbreiteten sich die aus Ulduar ausgestoßenen Titanengeschmiedeten über ganz Kalimdor, bis der verdorbene Wächter erneut Expansionspläne hegte. Volkhan und Ignis übernahmen die Kontrolle über den Stamm der Winterskorn, um die Sturmgipfel einzunehmen. Diese Vrykul galten als besonders kriegerisch und aggressiv und hatten eine entsprechende Kultur entwickelt in der Hoffnung, als würdige Krieger in die Hallen der Tapferkeit aufzusteigen.[13] Die Irdenen, welche von den Vrykul derart heftig angegriffen wurden, wandten sich an Tyr, Ironaya und Archaedas. Selbst die Wächter mussten sich angesichts der Brutalität und Entschlossenheit ihrer Gegner immer wieder zurückziehen und Tyr wandte sich schließlich an die fünf Drachenaspekte, mit deren Hilfe Lokens Armee letztlich doch noch geschlagen werden konnte.[14]

Krieg der Ahnen Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

In der Zeit vor dem Ausbruch des Krieges der Ahnen galt Neltharion als respektierter Wächter der Erde und war eng mit Alexstrasza befreundet. Es ist unklar, wann genau die Korrumpierung der Alten Götter in vollem Maße zuschlug, allerdings wirkte er bereits vor dem Einfall der Legion verändert.[15] Möglicherweise ist Neltharions Lauschen in der Ferne, noch als Protodrache kurz vor der Segnung zum Aspekt, bereits ein Indiz für ein erstes Abrutschen.[11] In jedem Fall kam der Anführer des Schwarzen Drachenschwarms zu der Überzeugung, dass alle anderen befleckt sein, die Nachtelfen die Macht des Brunnens der Ewigkeit entfesselt hätten und sich alle gegen ihn wenden würden.[16]

Todesschwinge.jpg

Sein Abstieg in den Wahnsinn brachte ihn dazu, die Drachenseele, welche später treffender "Dämonenseele" genannt wurde, zu erschaffen.[17] Er überzeugte die anderen Aspekte, ihm zu helfen und alle zeigten sich einverstanden, einen Teil ihrer Energien in das Kleinod einfließen zu lassen, um es anschließend gegen die Legion einzusetzen.[18] Als Malfurion über den Smaragdgrünen Traum hinter Neltharions wahre Machenschaften kam, belegte er den jungen Druiden mit einem Zauber, der es ihm unmöglich machte, darüber zu sprechen.[19]

Die Drachenschwärme beteiligten sich schließlich an einer großen Schlacht zwischen den Nachtelfen und der Legion um Zin-Azshari. Neltharion ergriff die Drachenseele, kanalisierte seine zerstörenden Energien und dezimierte die meisten Dämonen mit einem Schwingen leuchtender Magie. Der Jubel der Nachtelfen wurde jäh unterbrochen, als der Erdwächter die wahre Bestimmung der Drachenseele offenbarte und sie sowohl gegen die anderen Drachen als auch gegen die Nachtelfen und ihre Verbündeten richtete.[20][17] Die wachsende Verderbtheit in Neltharions Herzen verdarb seinen Körper: seine Schuppen barsten und sein flüssiges Herz und Magma und Feuer floß aus seiner Brust. Todesschwinge, der Zerstörer, geboren. Der Blaue Drachenschwarm, der fast zur Gänze dezimiert wurde, sollte sich nie ganz von diesem jähen Angriff erholen[21] und seinen Anführer Malygos für Jahrhunderte in eine tiefe Trauer stürzen.[17]

Todesschwinge zog sich in sein Lager unter einem Berg zurück. Seine Nähe zur Dämonenseele zerriss seinen Körper, also schmiedeten Goblins unter Meklos Leitung eine Rüstung aus Adamantit, die seine rasenden Energien im Zaum halten sollte.[22] Erneut über den Smaragdgrünen Traum gelang es Malfurion, die Dämonenseele aus Neltharions Lager zu stehlen. Malfurion konnte die Stimmen der Alten Götter hören, die aus der Dämonenseele zu kommen schienen und ihn baten, die Macht der Scheibe auszuüben. Illidan und Varo'then, zwischenzeitlich ebenfalls auf der Suche nach der Dämonenseele, nahmen Malfurion gefangen und das Artefakt an sich.[23]

Nach der Großen Teilung beauftragten die Aspekte Malfurion damit, die Drachenseele zu verstecken.[24] Für den Schwarzen Drachenschwarm bedeutete Neltharions Verrat ein Leben im Versteck, stets auf der Flucht vor jenen, die Rache dafür nehmen wollten.[17]

Nachwehen des Zweiten Krieges Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Nach dem Zweiten Krieg wandelte Todesschwinge als Adeliger Daval Prestor auf Azeroth. So nutzte er die Gelegenheit, inmitten der Alterac-Krise Zwietracht innerhalb der jungen Allianz zu sähen. Tatsächlich war Lord Prestor eine beeindruckende Erscheinung. Als Gast von Terenas Menethil hatte er sich bereits erstaunliches Ansehen erworben und als die Alteracfrage die Allianz zum Bröckeln brachte, wandte man sich gerne auf ihn. Die Identität, die er sich zugelegt hatte, stammte aus den nördlichsten Winkeln Lordaerons, wies aber auch Blutsbande zum alteracschen Königshaus auf.[25]

Doch nach dem, was ihm berichtet worden war, war Prestor der Herrscher einer kleinen Grafschaft in den Bergen Lordaerons gewesen. Er konnte einen Stammbaum vorweisen, der bis zur Königsfamilie von Alterac zurückreichte, und war ein entfernter Vetter von Perenolde. Prestors Reich war während des Zweiten Krieges einem Überfall der Drachen zum Opfer gefallen. Und nur er und ein paar nahe Verwandte hatten fliehen können. Prestor hatte den ganzen Weg zur Hauptstadt ohne Diener oder Wachen zurückgelegt, mit wenig mehr als den Kleidern auf dem Leib und seinem guten Namen. Seine Abstammung hatte ihm Zugang zu den adeligen Kreisen ermöglicht, und sein einnehmendes Wesen hatte ihm Freunde beschert.[26]

Faktisch standen ihm nur die Zauberer Dalarans skeptisch gegenüber.[27] Zeitgleich nahm er Kontakt zu Teron Blutschatten und dessen Todesrittern auf, welche sich auf der Suche nach dem Buch Medivhs in der Nähe der Schwarzfelsspitze aufhielten, und bot ihnen ein "Geschäft" an: er wolle Draenor sehen. Zudem beauftragte er seinen Sohn, Nefarian, mit der Unterwerfung Rend Schwarzfausts und seiner Orcs.[28] Anschließend kehrte er zu Teron Blutschatten und dessen Orcs zurück und gewährte ihnen die Hilfe seiner Drachen, um Alterac und Dalaran so rasch wie möglich zu erreichen.[29] Nach der erfolgreichen Artefaktbeschaffung kümmerten sich die schwarzen Drachen darum, Todesschwinges Fracht durch den Dimensionsspalt des Dunklen Portals nach Draenor zu schaffen.[30] Gemeinsam mit Teron Blutschatten suchte er Ner'zhul in der Höllenfeuerzitadelle auf. Todesschwinge forderte Ner'zhul nach der erfolgreichen Übergabe der Artefakte unverhohlen auf, ihm den Schädel des Gul'dan zu überlassen, was Ner'zhul deutlich widerstrebte. Anschließend versicherte er Ner'zhul die weitere Unterstützung einiger seiner Kinder und verschwand wieder.[31] Er zog sich in den Schergrat zurück, was unter anderem das Missfallen der dort ansässigen Gronn erregte, die ihn und den Schwarzen Drachenschwarm loswerden wollten. Dazu verbündete sich Gruul mit Khadgar, Turalyon und Alleria, welche den Schädel des Gul'dan verfolgten und damit indirekt auch Todesschwinge selbst. Nachdem die aus Azeroth mitgebrachten Eier des Schwarms durch Gronn, Oger und Allianztruppen zerstört wurden, griff Todesschwinge selbst in die Gefechte ein.[32]

„Meine Kinder!", heulte der Drache, seine Stimme klang wie ein Feuer, das Holz verzehrte. Wie Metall, das über Knochen schabte. Eine tiefe Trauer schwang darin mit. „Meine Kinder wurden ermordet!" Sein Schwanz erhob sich, knallte zu Boden, und ein Riss lief durch die Erde. „Tretet vor, ihr widerlichen, feigen Schurken, Mörder wehrloser Kinder, und lernt Folter und Wahnsinn kennen, bevor ich euch fresse! Wer will als Erster zu Asche verbrannt werden?"[32]

Er wurde schließlich in die Flucht geschlagen, da Khadgar seine Panzerungen von ihm löste, die ihn zusammenhielten. Flüssiges Magma trat direkt aus seinem Körper heraus und er ließ den Schädel des Gul'dan fallen, während er sich schwerfällig in die Berge erhob.[32]

Prestors Machenschaften Bearbeiten

Prestor war über zwei Meter groß, aber obwohl schlank, konnte man ihn nicht schlaksig nennen. Die blauschwarze Uniform stand Prestor vortrefflich, er sah wirklich wie der Inbegriff eines kämpferischen Helden aus. [...] Hier war ein Mann, an den jeder glauben konnte, dem man in allen Dingen zu vertrauen und Respekt entgegenzubringen vermochte.[25]

Tatsächlich lag seinem fulminantem Aufstieg am lordaeronschen Hof ein Zauber zugrunde, mit welchem er eigenständiges Denken mehr oder minder unterband und somit sogut wie jeden in seinen Bann ziehen konnte. Mit außerordentlicher Freude vernahm er die Kunde seines Lakais Kryll, dass jemand den Plan habe, Alexstrasza zu befreien.[25] Zwischenzeitlich schaffte er es, alle Oberhäupter der Allianz von Lordaeron zur kaiserlichen Halle zu bringen, um über die Alteracfrage zu debattieren und die Angelegenheit endlich zu einem Abschluss zu bringen.[27] Seine Machenschaften nahmen weiter Gestalt an, als er zum wiederholten Male Rhonin im Zuge eines Angriffs Roter Drachen rettete und im Zuge dessen ebenfalls Falstad Wildhammer und Vereesa Windläufer zu "Hilfe" kam. Mit Rhonin in der Hand flog er anschließend in Richtung Khaz Modan davon, verfolgt von Vereesa und Falstad.[4] Er bot dem Zauberer seine Hilfe an und offenbarte gleichermaßen, dass er von den Plänen wüsste, Alexstrasza zu befreien.[33] So geleitete er seine Marionette in Richtung Grim Batol, während er freilich seine ganz eigenen Pläne verfolgte.[34] Er kam nicht umhin, die Stärke seiner Marionette zur Kenntnis zu nehmen, welche er nur bedingt schätzte. Anschließend suchen ihn - als Daval Prestor - Modera und Drenden auf, welche ihn zumindest für einen gefährlichen Zauberer hielten und weckten seine Neugierde in Bezug auf Krasus. Nachdem Terenas die beiden Mitglieder des Rats der Sechs aus seinem Schloss geworfen hatte, belauschte Todesschwinge ihre Unterhaltung über besagten Magier.[35]

Mit der Entfaltung seiner Pläne zufrieden und siegessicher machte sich Todesschwinge anschließend selbst auf den Weg nach Grim Batol. Inmitten des Schlachtgetümmels zeigte er sich - offensichtlich - völlig unbeeindruckt von Nekros' Versuch, die Dämonenseele gegen ihn einzusetzen und richtete seine Aufmerksamkeit auf die Eier des Roten Drachenschwarms.[36]

Dann wurde Rhonin klar, dass er gerade seine eigene Frage beantwortet hatte. Deathwing wollte die Eier für sich selbst. Die Drachen, die schlüpften, würden zwar rot sein, aber unter der Erziehung des dunklen Herrschers würden sie so bösartig werden wie er selbst![36]

Ysera, Malygos, Nozdormu und schließlich auch die befreite Alexstrasza warfen ihm ihre Macht entgegen, allerdings ohne größeren Erfolg, solange die Dämonenseele existierte. Erst Rhonins Zauber ermöglichte ihnen, sich Todesschwinge effizienter entgegenzusetzen und es war Alexstraszas letzter Spruch, mit welchem sie ihren eigenen Schmerz spüren ließ, der ihn zur Flucht zwang.[36]

Nordend Bearbeiten

Wotlk-mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

Ausbauen.png Dieser Artikel oder Abschnitt gehört erweitert. Hilf mit!

[...]

Jüngere Ereignisse Bearbeiten

Das Ende des Erdenwächters Bearbeiten

Cataclysm-Logo-Small.PNG Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Totgeglaubte leben bekanntlich länger, und dies trifft auch auf Todesschwinge zu. Sein Ausbruch aus Tiefenheim hatte verheerende Auswirkungen auf Azeroth. Viele Landstriche wurden verwüstet und machten große Veränderungen durch. Als gravierendste Folge des Kataklysmus' für Azeroth ist vermutlich die Zerstörung der Weltensäule zu nennen, eine Säule aus Stein, welche das Gewicht der Welt trug. Nur durch ein beherztes Eingreifen des Irdenen Rings konnte die Katastrophe - das vollständige Einbrechen Tiefenheims in die normale Ebene - verhindert werden.[Quelle?]

Wie beiläufig riss er sie in seinem Wahn in Stücke. Der angerichtete Schaden und der verursachte Schmerz waren ihm egal.[37]

Unter Todesschwinges Führung sollte der "Vater des Zwielichts" den Zwielichtdrachenschwarm sowie seine Kultisten zum Wyrmruhtempel führen, und die Drachen vernichten. Stattdessen zogen jene nach der Niederlage und dem Verlust der eigenen Sankten davon, woraufhin der Schattenhammerkult den Tempel für sich einnahm - nicht unbedingt zu Todesschwinges Freude. Insbesondere Yseras Flucht und die damit verbundene Möglichkeit, Thrall zu kontaktieren, bereitete dem Leviathan Sorgen. Einer Prophezeiung zufolge könnte Thrall in der Tat derjenige sein, der ihn besiegen könnte. Um genau das zu verhindern, sollte sich der "Vater des Zwielichts" darum kümmern, besagten Orc völlig aufzulösen.[38] Die Ereignisse überschlugen sich, aber nach der freudigen Nachricht, dass Chromatus lebte, zeigte sich Todesschwinge zumindest erfreut. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn Arygos war nicht, wie geplant, Aspekt des Blauen Drachenschwarms geworden, sondern Kalecgos, und somit konnte Arygos ihm auch nicht den Blauen Drachenschwarm ausliefern. An Thralls Tod im Zuge der Schlacht am Wyrmruhtempel glaubte er, im Gegensatz zum Vater des Zwielichts, nicht, und verlangte dessen Leichnam.[39]

Um der Bedrohung durch Todesschwinge etwas entgegenzusetzen, schmiedeten die vereinten Drachenaspekte zusammen mit dem früheren Kriegshäuptling Thrall einen riskanten Plan. Mit der Hilfe von Nozdormu, dem Aspekt der Zeit, gelang es, das einzige Artefakt zu bergen, mit dem man Todesschwinge Schaden zufügen könnte. Die Drachenseele. Dieses Artefakt war von den Aspekten selbst erschaffen worden und ein jeder von ihnen - Todesschwinge ausgenommen - hatte einen Teil seiner eigenen Essenz hineingelegt. Die entscheidende Schlacht trug sich schließlich in Nordend am Wyrmruhtempel zu, als dieser von den letzten Streitkräften des Schattenhammers angegriffen wurde. Im Laufe der Schlacht konnten die Drachenaspekte und Thrall die Drachenseele derart mit Macht erfüllen, dass es ihnen schließlich gelang Todesschwinge am Mahlstrom - dem Ort, von dem aus er den Kataklysmus eingeläutet hatte - zu vernichten.[Quelle?]

Zitate Bearbeiten

  • "Ich hatte dich gewarnt …"[15]
  • "Ich werde nicht aufgeben, was mir zusteht! Nur ich habe das Recht zu herrschen!"[19]
  • "Hört zu, wertloses Getier! Richtet eure Gebete an mich, denn ich bin Neltharion, euer Gott!"[20]
  • "Narren! Werft mir entgegen, was ihr habt, es wird nichts ändern. Ich bin die wahre Macht! Ihr seid nicht mehr als Schatten der Vergangenheit!"[36]

Anmerkungen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Ultimate Visual Guide, S. 57
  2. 2,0 2,1 Chroniken, Bd. 1, S. 46
  3. Das Erwachen, Kap. 6
  4. 4,0 4,1 4,2 Der Tag des Drachen, Kap. 9
  5. Der Untergang der Aspekte, Teil I, Kap. 4
  6. Der Untergang der Aspekte, Teil I, Kap. 3
  7. Der Untergang der Aspekte, Teil I, Kap. 4
  8. Der Untergang der Aspekte, Teil II, Kap. 2
  9. Der Untergang der Aspekte, Teil IV, Kap. 3
  10. Der Untergang der Aspekte, Teil V, Kap. 4
  11. 11,0 11,1 Der Untergang der Aspekte, Teil V, Kap. 5
  12. Chroniken, Bd. 1, S. 47
  13. Chroniken, Bd. 1, S. 60
  14. Chroniken, Bd. 1, S. 61
  15. 15,0 15,1 Die Quelle der Ewigkeit, Kap. 16
  16. Die Dämonenseele, Kap. 1
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 Chroniken, Bd. 1, S. 101
  18. Die Dämonenseele, Kap. 7
  19. 19,0 19,1 Die Dämonenseele, Kap. 13
  20. 20,0 20,1 Die Dämonenseele, Kap. 20
  21. Die Dämonenseele, Kap. 21
  22. Das Erwachen, Kap. 4
  23. Das Erwachen, Kap. 11
  24. Das Erwachen, Kap. 21
  25. 25,0 25,1 25,2 Der Tag des Drachen, Kap. 2
  26. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 7
  27. 27,0 27,1 Der Tag des Drachen, Kap. 6
  28. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 8
  29. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 10
  30. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 12
  31. Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 15
  32. 32,0 32,1 32,2 Jenseits des Dunklen Portals, Kap. 22
  33. Der Tag des Drachen, Kap. 10
  34. Der Tag des Drachen, Kap. 11
  35. Der Tag des Drachen, Kap. 13
  36. 36,0 36,1 36,2 36,3 Der Tag des Drachen, Kap. 18
  37. Thrall: Drachendämmerung, Kap. 1
  38. Thrall: Drachendämmerung, Kap. 4
  39. Thrall: Drachendämmerung, Kap. 17

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