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Titanen P&P


Titanen
Pantheon
Anführer: IconSmall Titan Male Aman'Thul ()
WoWPedia: Titan

Die Titanen oder auch die Schöpfer[1], bei den Trollen die Reisenden[2], bei den Gorloc die Großen[3], bei den Mantis die Eindringlinge[4] und bei den Vrykul schlicht die Götter[5], sind ein Volk von überaus mächtigen und majestätischen, gottähnlichen[6] Wesen. Diese metallenen Riesen reisen durch den gesamten Kosmos um die Welten zu ordnen.[7] Die Kirin Tor besitzen Forschungen zu den Titanen und ihren Wächtern.[8] Auch Draenor wurde von den Titanen besucht, allerdings war ihr Wirken auf dieser Welt wohl weit weniger intensiv als auf Azeroth.[9]

Nebst dem bekannten Pantheon existieren noch weitere, schlummernde Titanen in den Weiten des Universums[6] und sie gelten als extrem anfällig gegen Teufelsmagie.[10]

Hintergrund Bearbeiten

Die Titanen und die Ordnung des Universums Bearbeiten

Nachdem das physische Universum in einem kataklysmischen Zusammenprall zwischen Licht und Leere entstanden war[11], führten kosmische Wolken aus Splittern des Lichts zur Entstehung der Titanen.[12][13] Ihre Geister, welche als "Weltenseelen" bezeichnet werden, entstanden in den feurigen Zentren einiger weniger Welten, wo diese werdenden Titanen schlummerten und die Welten beeinflussten, in denen sie "geboren" wurden. Als sie erwachten, galten sie bereits als lebende Welten mit Augen aus Sternenlicht und schickten sich an, die Tiefen des Universums nach weiteren ihrer Art zu suchen. Als erster Titan gilt, Legenden zufolge, Aman'Thul und er und seine Geschwister wurden später als "Pantheon" bezeichnet.[12]

Das Pantheon besaß eine natürliche Affinität zu den Magien im Universum und war sich seiner enormen Macht bewusst; daher wurde beschlossen, mit Mäßigung auf neue Welten und deren Bewohner zu reagieren und gleichsam die Ordnung zu fördern, welche nach Ansicht der Titanen wesentlich für eine erfolgreiche Suche nach weiteren Titanen war. Bei jeder neuen Welt, welche sie untersuchen, schickten sie sich zuerst an, jene zu befrieden und den chaotischen Elementaren Einhalt zu gebieten. Anschließend erschufen sie Berge, Meere, Wälder und neue Lebensformen in der Hoffnung, damit die Weltenseele hervorzulocken und ihr zur Reife zu verhelfen. Wenngleich sie bei den meisten untersuchten Welten keinen schlummernden Titanen vorfanden schworen sie dennoch, diese Welten zu schützen.[12] Zu diesem Zweck verliehen sie vorhandenen Lebensformen entsprechende Macht und erschufen kolossale Maschinen um die Welten zu beobachten und im Zweifelsfall alles Leben auszuradieren, sollten die Welten der Unordnung verfallen. Zur Unterstützung rief Aman'Thul zudem die mysteriösen Konstellar.[14]

Der Kampf gegen die Dämonen und Sargeras' FallBearbeiten

Während die Leerenfürsten ihre Korruption in Form der Alten Götter verbreiteten, waren die Titanen vorrangig mit der Bekämpfung von Dämonen beschäftigt.[15][16] Die Titanen befürchteten, dass die Dämonen, welche im Großen Dunklen Jenseits ihr Unwesen trieben, sie bei ihrer eigenen Suche nach den "Weltenseelen" stören könnten und schickten ihren mächtigsten Krieger, Sargeras, um sich der Bedrohung anzunehmen. Zu Sargeras' "Glück" waren die meisten Dämonen noch größtenteils unorganisiert, auch wenn sie zahlreiche Welten befielen, so dass der eigentliche Plan der Titanen zunächst ungehindert fortschreiten konnte. Nichtsdestotrotz kam er nicht umhin, sich im Angesicht der Zerstörungen zunehmend hilflos zu fühlen.[17] Mit der Hilfe Aggramars, welcher zusätzlich vom Pantheon geschickt worden war, konnte die dämonische Bedrohung allerdings eingedämmt werden, gezielte Angriffe wurden zur Rarität und die meisten Dämonen von Sargeras auf dem dafür geschaffenen Gefängnis auf Mardum eingesperrt.[18]

Bei weiteren Kämpfen stieß Sargeras am Rande des Universums auf eine Welt, welche völlig von den Alten Göttern befallen war und erfuhr von dort befindlichen Nathrezim die Pläne der Leerenfürsten. Sargeras kam zu dem radikalen Entschluss, dass die einzige Möglichkeit, den korrumpierten schlummernden Titanen in dieser Welt aufzuhalten die Vernichtung des Planeten sei. Das Pantheon war von seiner harschen und raschen Entscheidung wenig begeistert und ermahnte ihn, man hätte sie zur Hilfe rufen müssen um Mittel und Wege zu finden, auch eine korrumpierte Weltenseele zu retten. Eine Einigung war nicht zu erzielen und Sargeras ging schließlich seiner Wege.[19]

Das Schwarze Imperium Bearbeiten

Während die Titanen ihre Suche nach Weltenseelen fortsetzten, entstand im Großen Dunklen Jenseits die Welt, die später Azeroth heißen sollte und die über eine solche Seele verfügte.[20] Über die Jahrtausende bekämpften sich die Elementarlords mit Wonne gegenseitig und Azeroth war ein einziges Chaos bis die Alten Götter den Planeten entdeckten und ihr "Schwarzes Imperium" schufen.[21][22] Aggramar entdeckte schließlich Azeroth, als er sich nach wie vor auf der Jagd nach Dämonen befand. Noch schien Azeroths Weltenseele der Korruption durch die Alten Götter nicht anheim gefallen zu sein und Aggramar berichtete dem Pantheon von seiner Entdeckung. Dieses beschloss, Azeroth um jeden Preis zu schützen und das "Schwarze Imperium" der Alten Götter zu vernichten. Aggramar hatte allerdings Bedenken ob der gigantischen Gestalt der Titanen, welche dem Planeten bei einem direkten Eingriff schaden könnten.[23] Khaz'goroth schuf daher die "Titanengeschmiedeten", die Vanir und die Aesir, welche die Kämpfe für sie austragen sollten und von den Wächtern angeführt wurden.[24] Nach der Verbannung der Elementarlords auf die dafür von Ra und Helya geschaffene Elementarebene setzten die Titanengeschmiedeten den Kampf gegen die Aqir fort, welche sie fast völlig vernichteten.[25] Schließlich bekämpften die Titanengeschmiedeten das Herz des Schwarzen Imperiums, Y'Shaarj selbst. Der Alte Gott war weitaus mächtiger als angenommen und das Pantheon befürchtete, dass seine Diener überwältigt werden könnten. Daher kam Aman'Thul zu dem Entschluss, Y'Shaarj aus Azeroths Oberfläche herauszureißen. Dies bedeutete zwar das Ende des Alten Gottes, riss aber eine derartige Wunde auf, dass das Pantheon von weiteren Aktionen dieser Art absah. Stattdessen wurde beschlossen, die übrigen Alten Götter einzusperren.[26][27] Nachdem auch Yogg-Saron besiegt worden war, blickte Azeroth einem zaghaften Frieden entgegen.[28]

Die Ordnung Azeroths Bearbeiten

Die dringlichste Aufgabe der Wächter der Titanen nach dem Sieg über die Alten Götter war zunächst die schreckliche Wunde, welche Aman'Thul durch das gewaltsame Entfernen Y'Shaarjs in den Planeten gerissen hatte, zu versiegeln. Aus dem Riss strömte konstant Arkane Energie aus, welche laut den Wächtern den Planeten irgendwann zerstört hätte. Nachdem sie Tag und Nacht geschuftet hatten, blieb am Ende ein glitzernder See umgeben von magischen Barrieren übrig, welcher als Brunnen der Ewigkeit bekannt werden sollte.[28] Anschließend schufen Archaedas und Mimiron die Seelenschmiede sowie die Schmiede des Ursprungs, um die Weltenseele Azeroths zusätzlich zu stabilisieren.[28] Die Seelenschmiede brachte ebenfalls eine neue Generation der Titanengeschmiedeten hervor - die Anubisath, die Tol'vir und die Mogu - welche als Bewacher dienlich sein sollten[29][30][22] sowie die Irdenen, die Mechagnome, die Vrykul und die Riesen, welche bei der Gestaltung der Landschaften zum Einsatz kamen.[31] Während die Titanengeschmiedeten die Welt formten schickte sich Freya an, diese mit Leben zu füllen und erschuf den Smaragdgrünen Traum.[31] Zur Unterstützung ihrer Wächter schufen die Titanen die Säulen der Schöpfung, welche im späteren Verlauf der Geschichte Azeroths verloren gingen.[32] Mit der Arbeit der Titanengeschmiedeten und der Wächter zufrieden beschloss das Pantheon, sich ins Große Dunkle Jenseits zurückzuziehen, um die Suche nach weiteren Weltenseelen fortzusetzen. Als letzten Akt ernannte Aman'Thul Algalon zum Himmlischen Wächter über Azeroth.[33][34]

Sargeras' Verrat Bearbeiten

Während die Titanen Azeroth ordneten, brütete Sargeras alleine über den Fortbestand des Universums und die Pläne seiner einstigen Mitstreiter. Nachdem er zur Überzeugung gelangt war, dass das Universum so wie es bestand fehlerhaft sei, beschloss er seinen "Brennenden Kreuzzug", in welchem alles in Feuer untergehen sollte. Er kehrte nach Mardum zurück, welches vor Teufelsmagie durch die eingesperrten Dämonen nur so brodelte.[35] Er zerschmetterte das Gefängnis und ließ damit unzählige Dämonen erneut frei. Durch die Magie, welche bei der Explosion ausströmte, wurde Sargeras' Äußeres verzerrt und zu einer dämonischen Gestalt. Zudem zerbrach die Grenze zwischen dem Großen Dunklen Jenseits und dem Wirbelnden Nether. Er stellte seine neuen Untergebenen vor eine simple Wahl: sich ihm anzuschließen oder von ihm zerschmettert zu werden.[10]

Als Sargeras' neue Armee ihren ersten Planeten angriff, welche über einen Konstellar verfügt hatte, wurde Aggramar auf Sargeras' Treiben aufmerksam. Er jagte die dämonischen Streitkräfte und stellte Sargeras schließlich zur Rede. Sargeras beharrte auf seinem Standpunkt, dass das Universum in einem gewaltigen Feuersturm ausgelöscht werden musste und Aggramar forderte ihn zum Kampf heraus.[10] Im Zuge eines ersten Gefechts, in welchem Sargeras die Oberhand behielt, zerschmetterten beide ihre Waffen und Aggramar kehrte, schwerverwundet, zum Pantheon zurück. Das Pantheon beschloss, schweren Herzens, gegen ihren gefallenen Krieger vorzugehen und konfrontierten ihn auf einer Welt namens Nihilam. In einem Kampf kosmischen Ausmaßes zerstörte Sargeras die physischen Gestalten des Pantheons und Norgannon gelang es gerade noch rechtzeitig, deren Geister in die Tiefen des Großen Dunklen Jenseits zu schleudern.[36] Die Seelen der gefallenen Titanen erreichten schließlich Azeroth, wo sie in ihre Schöpfungen, die Wächter stürzten.[37]

Bekannte Titanen und ihre Schöpfungen Bearbeiten

Pantheon Bearbeiten

Die meisten der bekannten Titanen stammten aus ihrem führenden Rat, dem Pantheon[38]:

Schöpfungen Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten

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