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Tips Feuerhammer Tips im Playgob
Playgob
Sechs pickelige junge Goblins stehen schüchtern am Zeitschriftenladen im Bilgewasserhafen. Der alte Verkäufer beobachtet sie eine Weile missmutig und raunzt sie schlussendlich an. „Wir sind keine Bibliothek. Kauft was oder verschwindet!“ Unter den Goblinjungs entsteht eine kleine Diskussion. Schließlich wagt sich der Mutigste von ihnen hervor, mit hochrotem Kopf und zittriger Stimme flüstert er dem Verkäufer zu. „Wir hätten gerne die neue Ausgabe vom Playgob.“ Der Verkäufer grinst über beide Ohren und zwinkert ihm zu. „Zehn Silberstücke. Es lohnt sich.“ Der junge Goblin geht zu seiner Gruppe zurück und für eine Weile werden Kupfermünzen gezählt und zusammengelegt. Am Ende reicht das Geld gerade so und die sechs Jungs machen sich so schnell wie möglich mit ihrer Beute davon. Allein das Cover ist sein Geld wert, obwohl es das einzige ist, was noch für die Augen der jungen Goblins geeignet ist.


Ein paar Tage später. Das Heft hat unzählige Male den Besitzer gewechselt. Die Seiten sind zerfleddert und klebrig. Die große Schwester eines der Goblins sucht nach dem Sparschwein ihres Bruders. Wo hat er es nur versteckt? Im Schrank? Unter dem Bett? Bei seinen Unterhosen? Was ist denn das? Das Goblinmädchen zieht den zerfledderten Playgob aus der Unterwäscheschublade. So ein Schwein. Etwas angewidert, aber doch neugierig blättert sie drin herum. Sie bleibt auf einer Doppelseite hängen, die deutlich erhaltener ist als der Rest des Heftes. Vermutlich, weil dort keine Bilder drauf zu sehen sind, sondern ein Interview mit der Goblinfrau auf der Titelseite. Es ist eine echte Piratin. Interessiert beginnt das Goblinmädchen zu lesen.

So sexy sind Piraten
Wenn Tips Feuerhammer dein Schiff entert, willst du sie nie mehr von Bord gehen lassen.

Playgob: Hallo Tips. Feuerhammer ist ein interessanter Name. Hast du ihn dir selbst gegeben?
Tips: Ja. Ich habe in Winterquell Schamanismus gelernt und kann meine Hämmer mit Feuer verstärken. Daher der Name.
Playgob: Du stammst aus der Ewigen Warte in Winterquell. Bist du froh, nun in den warmen Regionen Kalimdors zu leben?
Tips: *lacht* Auf jeden Fall. In Winterquell hätte ich die Bilder in diesem Magazin nie machen können. Ich liebe es, nicht mehr komplett vermummt rumlaufen zu müssen.
Playgob: Du hast als Piratin auf der Wellenbrecher angeheuert. Wie bist du dazu gekommen?
Tips: Das war mehr oder weniger Zufall. Ich wollte den Dimensionszerfetzer meines Cousins testen und plötzlich war ich mitten im Nirgendwo. Als ich mich dann bis nach Ratchet durchgeschlagen hatte, habe ich Ringelsocke im Geborstenen Kiel kennengelernt und sie hat mich vom Piratenleben überzeugt.
Playgob: Also wolltest du ursprünglich nie Piratin werden?
Tips: Ich wollte schon immer die Welt sehen, frei sein und mit wenig Arbeit viel Gold verdienen. All das ist auf der Wellenbrecher möglich.
Playgob: Als Pirat geht es oft rau zu. Kommst du damit klar?
Tips: Ich habe schon früh gelernt, mich durchzusetzen. Wenn man mit siebzehn Geschwistern aufwächst, lernt man schnell, dass nur der Stärkere weiterkommt. Ich gehe keiner Auseinandersetzung aus dem Weg und kann auch zuschlagen, wenn mir jemand dumm kommt.
Playgob: Helfen dir deine Kenntnisse des Schamanismus dabei weiter?
Tips: Wenn man zwei feurige Hämmer vor sich her schwingt, kann man sich auch gegenüber Orcs und Trollen Respekt verschaffen. Allerdings nützt mir momentan vor allem mein mechanisches Wassertotem, um das Deck zu säubern *lacht*
Playgob: Mechanisches Wassertotem?
Tips: Ich stamme aus einer Tüftlerfamilie und habe schon als Kind gelernt, Dinge zusammenzubasteln. Von den Furbolgs der Holzschlundfeste habe ich dann Schamanismus gelernt. Nun versuche ich, beides zu verbinden. Ich denke, dass ich damit einmal sehr reich und berühmt werde.
Playgob: Furbolgs sind nicht gerade für ihre Freundlichkeit bekannt.
Tips: Das stimmt. Sie wollten jede Menge Geisterperlen von ihren Erzfeinden, den Furbolgs der Winterfelle. Die habe ich ihnen geliefert und nun gelte ich bei ihnen als größte Kriegerin der Ewigen Warte.
Playgob: Eine Kriegerin bist du also auch noch?
Tips: Wer hat denn gesagt, dass man Furbolgs töten muss, um an ihre Perlen zu kommen? Man muss nur wissen, wer die Dinger herstellt und wo sie gelagert werden *zwinkert*
Playgob: Erzähle doch noch ein wenig vom Alltag des Piratenlebens.
Tips: Nun ja, samstags sind wir immer im Geborstenen Kiel in Ratchet und verkaufen unsere einzigartigen Speisen und Getränke. Dort ergibt sich auch das eine oder andere Geschäft. Meist sind wir auch auf dem Siegelmarkt und verkaufen dort irgendwelchen Plunder. Ansonsten ankern wir im Bilgewasserhafen oder hoffen, dass uns auf See ein reich beladenes Gnomenschiff begegnet.
Playgob: Könnt ihr euch als Piraten überhaupt noch in öffentlichen Gebieten sehen lassen, ohne festgenommen zu werden?
Tips: Wir haben einen Kaperbrief der Horde, daher gelten die Kopfgelder für die Mannschaft nicht mehr. In Ratschet kommen wir mit den Haudraufs ebenfalls ganz gut klar. Das uns nicht jeder mag, ist ja klar, aber damit können wir leben.
Playgob: Was unsere Leser natürlich am meisten interessieren wird: Bist du noch zu haben?
Tips: *lacht kurz* Momentan habe ich keinen festen Freund. Allerdings bin ich ein sehr anspruchsvolles Mädchen. Wer mich kennen lernen will, sollte Muskeln und Gold besitzen und nicht glauben, dass ich sein kleines Heimchen am Herd werde.
Playgob: Besitzt du eine Schwäche, was bestimmte Männer angeht?
Tips: Ja. Ich habe eine kleine Schwäche für Trolle. Sie sind groß und imposant und haben diese niedlichen Hauer *lacht*
Playgob: Tips, wir danken dir für dieses Interview.

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