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Allianz 32px König Terenas Menethil II.
Terenas
Rasse: IconSmall Human MaleIconSmall Human Female Menschen
Zugehörigkeit: Königreich Lordaeron; Allianz von Lordaeron[1]
Position: König von Lordaeron[1]
Anführer der Allianz von Lordaeron[1]
Status: Verstorben[1]
Familie: IconSmall Human Female Lianne () (Ehefrau)
IconSmall Arthas Arthas () (Sohn)
IconSmall Human Female Calia (Tochter)
WoWPedia: Terenas Menethil II

Terenas Menethil II. war der letzte König Lordaerons und einer der Gründer der Allianz von Lordaeron vor Ausbruch des Zweiten Krieges. Er regierte fünfzig Jahre[2] und war einst einer der mächtigsten Männer seiner Zeit, bevor er von seinem eigenen Sohn in den Wirren des Dritten Krieges umgebracht wurde.[3][4] Er galt gemeinhin als gütiger Herrscher und traf sich regelmäßig mit Vertretern des Volkes, um sich ihre Sorgen anzuhören und ihnen, so weit es in seiner Macht stand, zu helfen. Sein Volk war ihm sehr wichtig, was, Arthas zufolge, auch der Grund für seine Beliebtheit war.[5]

Hintergrund Bearbeiten

Erster Krieg Bearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Lordaeron war im Ersten Krieg als solches nicht beteiligt, allerdings das Ziel der Überlebenden des gefallenen Sturmwinds unter Anduin Lothar. Terenas hieß die Flüchtlinge willkommen und beschloss, die Nachbarkönigreiche über das Berichtete zu informieren.[5]

Der Thron selbst war aus glitzernden Steinen erbaut. Darauf saß ein Mann, groß und kräftig, dessen blondes Haar von leichtem Grau durchwirkt war. Seine Rüstung strahlte, die Krone auf seinem Kopf hingegen wirkte mehr wie ein Stachelhelm. Ein wahrer König, das wusste Lothar sofort. Jemand wie Llane, der nicht zögerte, für sein Volk zu kämpfen. Seine Hoffnung wuchs bei diesem Gedanken.[6]

Nach Lothars Schilderungen einer ihm unbekannten Rasse, den "Orcs", beschloss Terenas, dass Varian an seinem Hof verbleiben könnte und sicherte ihm die Unterstützung bei der Rückeroberung seines Throns zu.[7] Zugleich nahm er die Warnung Lothars vor dieser "Horde" sehr ernst und ließ die Könige der Nachbarreiche zusammenrufen, um sich auf einen neuen Krieg vorzubereiten.[6]

Zweiter Krieg Bearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Auf Terenas' Geheiß kamen die Oberhäupter der Menschenkönigreiche zusammen, um über die Bedrohung durch die Orcs zu debattieren: Genn Graumähne (Gilneas), Daelin Prachtmeer (Kul Tiras), Aiden Perenolde (Alterac) und Thoras Trollbann (Stromgarde). Zusätzlich trafen auch Antonidas (Dalaran) und Alonsus Faol (Kirche des Lichts) ein. Nach anfänglichen Zwistigkeiten offenbarte Terenas, dass es sich bei Lothar um niemand geringeren als den letzten Nachkommen der Arathi handeln würde, was ihn durch den Beistandspakt der Elfen und Arathor zusätzlich zu einer Art "Botschafter der Elfen" machte.[7] So stimmte er Lothar hinsichtlich der benötigten Unterstützung gegen diese Wesen, die "Orcs" genannt wurden, sofort zu, doch ganz reibungslos verliefen die Debatten nicht. Nach scheinbar endlosen Diskussionen und Streitereien konnte sich aber schließlich geeinigt werden und Terenas verkündete die Gründung der "Allianz von Lordaeron" mit Lothar als ihrem Oberkommandieren.[8] Anschließend fanden sich die Könige unter Lothars Führung unweit von Süderstade ein, da es zentral gelegen war um jeden Teil des Kontinents schnell erreichen zu können, insbesondere mit dem Schiff. Turalyon wurde zu Lothars Stellvertreter ernannt, Daelin Prachtmeer befehligte die Marine und Uther Lichtbringer vertrat die neugegründete Silberne Hand. Während Kriegstaktiken besprochen wurden, trafen auch die Elfen aus Quel'Thalas ein, die Terenas kontaktiert hatte.[9]

Nach mehreren Kämpfen im Hinterland[10] sowie in Quel'Thalas[11] marschierte die Horde schließlich auf Capital City zu. Die Tatsache, dass die Orcs so rasch und ohne jedwede Nachricht durch Alterac marschiert waren, stimmte Terenas misstrauisch. Sogleich befahl er, sämtliche Truppenteile über die Lage Lordaerons zu informieren und befehligte selbst die Verteidigung seiner Mauern.[12] Nach Lordaerons Befreiung nahm Terenas Aiden Perenolde unter Berufung auf das Kriegsrecht gefangen. Das weitere Schicksal Alteracs war zu diesem Zeitpunkt noch unklar[13] und sollte später in der sogenannten "Alterac-Krise" münden.[14]

Zwischen den Kriegen Bearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Zwei Jahre nach der Zerstörung des Dunklen Portals durch Khadgar[15] fand sich Terenas zunächst in der Burg Nethergarde ein, um den rasch voranschreitenden Aufbau zu begutachten[16], bevor er sich in Lordaeron dem Alteracthema widmen musste. Aiden Perenolde und seine Familie wurden von Terenas vorerst unter Hausarrest gestellt. Ein Einkerkern oder gar eine Hinrichtung, welche sowohl Thoras Trollbann als auch Muradin Bronzebart befürworteten, erwies sich als schwierig, da es sich bei Alterac immerhin um ein eigenständiges Königreich handelte.[17]

Die Debatten mündeten schließlich in der sogenannten Alterac-Krise in welcher sich Terenas erhoffte, Gebiete des verräterischen Königreiches unter den Nagel reißen zu können, was zu Streitigkeiten mit Stromgarde führte, welches ähnliche Ziele verfolgte.[14] Zeitgleich hatte Terenas auch Khadgars Warnung bezüglich eines Dimensionsspalts im Dunklen Portal erhalten und erwartete Nachricht von Turalyon über eine weitere Vorgehensweise.[17] Hoffnung auf eine Lösung des Alterackonflikts schöpfte Terenas in dem Adeligen Prestor, welcher bei ihm zu Gast war und eine beeindruckende Erscheinung darbot. Da Terenas weder gewillt war, Alterac an Perenoldes Neffen zu geben, da dieser von Gilneas unterstützt wurde, noch das Königreich zur Gänze aufzulösen, schien Lord Prestor tatsächlich als der Kandidat für die Krone, mit dem alle sich zufriedengeben konnten.[18] Prestors Kontrolle ging soweit, dass Terenas selbst zwei Besucher der Kirin Tor und Mitglieder des Rats der Sechs hinauswarf, um sich anschließend den Verlobungsplänen zwischen seiner Tochter Calia und Lord Prestor zu widmen.[19] Nach der Zerstörung der Dämonenseele und dem damit einhergehenden Machtverlust Prestors waren freilich sämtliche Heiratspläne vom Tisch und auch die Übergabe der Königskrone Alteracs an jenen vergessen.[20]

Als zudem offensichtlich wurde, wie nahe sich sein Sohn Arthas und Jaina, die Tochter Daelin Prachtmeers, mittlerweile standen, wurde der Umwerbung von Terenas stillschweigend stattgegeben[21] und Jaina bald als Mitglied der königlichen Familie betrachtet, welche ihn mit Arthas begleitete, wenn er den Bitten des Volkes lauschte.[22]

Dritter Krieg Bearbeiten

WC3Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Kurz vor Ausbruch des Dritten Krieges machten Gerüchte über eine Seuche in den Nordländern die Runde und Medivh reiste persönlich zum lordaeronischen Königshof, um Terenas und die versammelten Adeligen zu warnen. Terenas hielt Medivh allerdings für einen Schwindler und schickte ihn wieder fort.[23] Er stimmte allerdings einer Untersuchung der Gerüchte zu und kam mit Antonidas überein, Arthas und Jaina zu Untersuchungszwecken auszusenden.[24][25] Nach den Ereignissen in Stratholme[26], von welchen Uther Terenas berichtete, forderte der König seinen Sohn auf, sofort aus Nordend heimzukehren - Arthas allerdings widersetzte sich.[27][28] Als der Prinz schließlich heimkehrte, läutete er das Ende Terenas' und Lordaerons ein.[3]

Es ist an der Zeit, flüsterte Frostgram in seinem Geist. Arthas ging auf seinen Vater zu, der auf der Empore stehengeblieben war und unsicher schaute. [...] Arthas ging direkt zu den mit Teppich bedeckten Stufen und fasste seinen Vater am Arm. Dann zog er seine Klinge. Frostgrams Runen leichteten voller Vorfreude. [...] "Was ist los? Was tust du, mein Sohn?" - "Dich beerben... Vater."[4]

Arthas' Ende Bearbeiten

Wrath-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

[...]

ZitateBearbeiten

  • "Dann erkläre ich hiermit die Gründung der Allianz von Lordaeron für beschlossen! Wir stehen vereint zusammen, wie es unsere Vorfahren vor langer Zeit im Reich der Arathi taten."[8]
  • "Ich werde keine Quarantäne verhängen, ohne Beweis für Eure Worte, Botschafter. Die Menschen von Lordaeron mussten genug leiden. Sie müssen nicht noch Gefangene in ihrem eigenen Land sein."[23]
  • "Obacht, Botschafter. Ohne zu wissen, wer Ihr seid, wage ich zu sagen, dies ist nicht die Zeit für brabbelnde Propheten. Unser Land befindet sich im Krieg. Aber wir entscheiden, was der beste Schutz für das Volk ist. Niemand sonst. Nun, hinfort!"[23]

Anmerkungen Bearbeiten

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