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Teleon/Lebenslauf

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Lebenslauf - Teil I. (Vorgeschichte)Bearbeiten

Geburt und KindheitBearbeiten

Über seine Geburt ist wenig genaues bekannt. Etwa 2 Jahre nach der Invasion der Horde auf Azeroth lag er in einem Korb auf den Stufen des Hauses der Familie Morgan in Lohenscheit. Bei ihm nur ein Brief mit der Bitte auch dieses Kind anzunehmen, da es der leiblichen Mutter nicht möglich sei, sowie einem Geburtsdatum welches auf den 07.03 datiert wird. Ob diese Angabe korrekt ist ist nirgendwo urkundlich belegt. Interessant scheint hier die Wortwahl "auch dieses Kind", denn es handelte sich nicht um das erste mal, dass bei den Morgans ein Kind abgeben wurde. Bereits etwa 7 Jahre zuvor geschah das gleiche. Und dem Brief nach zu urteilen handelte es sich sogar um die selbe Mutter. Und zum Glück für das Kind nahmen sie es ebenso auf wie seinen großen Bruder den sie damals Ravaell nannten. Und so beginnt wohl wirklich die rekonstruierbare Geschichte von Teleon Gabriel.

Die Morgans waren eine eher mittelständige Familie. Doch es reichte, dass beide Brüder lesen und schreiben lernten. Ravaell war der geborene große Bruder und auch für Teleon ein wahres Vorbild. So verbrachte er in den frühen Jahren ein recht behütetes Leben. Bis etwa zu seinem siebten Lebensjahr.
Nach dem zweiten Krieg lehnte König Genn Graumähne weitere finanzielle Unterstützungen der Allianz zum Unterhalt von Internierungslagern und weiteren Nachkriegsinvestitionen ab und beschloss Gilneas zu isolieren. Der geplannte Wall sollte dabei die Ländereien Lord Crowleys, somit auch Lohenscheit, vom Rest Gilneas' abschnitten werden, was zu einem Bürgerkrieg führte. Die Familie Morgan stand hierbei auf der Seite Crowley's. Teleons Vater starb hierbei während der Kämpfe. Etwa anderthalb Jahre später wurde seine Mutter als Unterstützerin der Rebellion festgenommen und inhaftiert.
Allerdings gelang es ihr zuvor zu organisieren, dass ihre Kinder richtung Lordaeron gebracht wurden.
Als 8 jähriger wurde Teleon darauf in ein Waisenhaus in der Hauptstadt Lordaerons gebracht, wohingegen sein Bruder mit 15 Jahren bereits alt genug war, sein eigenes Leben in die hand nehmen zu müssen. Ab diesem Moment wurden beide getrennt.

Im Waisenhaus wurde großer Wert auf gute Bildung und Erziehung gelegt. Im Grunde war Teleon auch immer mehr ein Mensch des Geistes als des Körpers. So waren seine schulischen Leistungen vielen anderen Kindern vorraus. Auch begann er im jungen Alter von vielleicht 10-11 Jahren Literatur verschiedener Art zu schätzen. Doch tanzte er dennoch immer ein wenig aus der Reihe. Er tat sich äußerst schwer mit der fast drakonischen Härte der Erziehung die er dort erfuhr, doch von daheim bisher so nicht kannte. Zwar wurde auch dort einmal die Hand erhoben, im Waisenhaus musste er jedoch fast regelmäßig mit dem Rohrstock Bekanntschaft machen. Das ganze führte dazu das in ihm immer mehr ein Rebell heranwuchs und gipfelte darin, dass er mit etwa 13 Jahren des Nachts aus dem Waisenhaus ausbrach.

Fortan führte er sein Leben auf der Straße, wo er erst schwerlich lernte zu überleben. Allerdings konnte er sich, was Kämpfen angeht, an einige Dinge erinnern, die sein Bruder ihm vor einigen Jahren gezeigt hatte. Allerdings tat er sich trotzdem schwer aber lernte jeden Tag dazu. Nach etwa anderthalb Jahren wusste er sich sehr gut zu helfen und es war ihm bisher äußerst geschickt gelungen, nicht wieder in das Waisenhaus zu wandern.

Geißel von LordaeronBearbeiten

Nach anderthalb Jahren auf der Straße und mit nun 15 Jahren nahm er die Gelegenheit war, dass die Armee von Lordaeron größere Rekrutierungen vornahm. Er versuchte es schon ein jahr zuvor unter falschem Namen und falschen Angaben zu seinem Alter, flog allerdings auf. Diesmal jedoch alt genug trat er den Wehrdienst als sich bietende Chance an, Geld zu verdienen und von der Straße zu kommen. Diesmal findet er sich notgedrungen in der strengen Hierarchie zurecht und zeichnet sich mit dem, was er auf der Straße gelernt hat, als durchaus brauchbarer Soldat aus.

Gute 3 Jahre Später wird es ernst, als eine Seuche die Ländereien Lordaerons heimsucht. Teleon war zu dieser Zeit der Wache Herdweilers zugeteilt. Auch dort machte sich Krankheit breit. Jedoch nicht unter allen. Allerdings wusste noch niemand das dieser Umstand daran lag, dass die neueren Getreiderationen verseucht waren und alle aus älteren Rationen gespeisten somit verschont blieben. Dies änderte sich als Prinz Arthas persönlich mit einer eigenen Truppe dort aufschlug und den Umstand aufklärte. Allerdings zu spät. Die infizierten Bürger und auch einige Soldaten verwandelten sich bald darauf in Untote, gefolgt von einem Ansturm der Geißel auf die Stadt selbst.

Während dieser Schlacht um Andorhal kam es zu einem Vorfall, welcher Teleons Ansichten bezüglich seines Militärdienstes verändern sollten. Ein Ghul griff ihn an und verwundete ihn am rechten Bein. Die Verletzung war nicht schwer, doch behinderte ihn. Einer von Arthas' Männern schlug ihn nieder und hielt einige weitere auf, dass man Teleon aus dem Kampfbereich schaffen konnte, wurde dabei allerdings selbst niedergeschlagen. Ab diesem Augenblick sah er seinen Dienst weniger als notwendig um über die Runden zu kommen an, vielmehr war es eine wirkliche Aufgabe geworden.

So groß seine Motivation nun wahr, große Schlachten schlug seine Einheit in Lordaeron danach nicht mehr. Jedoch gehörte er zu einer Reihe Soldaten die unter die Hand von Lady Jaina Proudmoore gegeben wurden und somit auf ihr Geheiß die Seereise in ein fernes Land namens Kalimdor aufnahmen.

KalimdorBearbeiten

Nach einiger Zeit auf See erreichten sie also Kalimdor. Durch die Invasion der Brennenden Legion geriet er jedoch unweigerlich in die Konflikte im Norden des Kontinents und schlussendlich in der finalen Schlacht am Berg Hyjal. Er hatte sich bis dahin als ausgezeichneter Späher bewiesen, und war als solcher mit einigen Kameraden in den Wäldern etwa auf halber Distanz zwischen den Feldlagern der Allianz und der Hordentruppen stationiert. Trotz des eigentlichen Spähauftrages kam es immer zu kleineren Kämpfen. Nachdem die Befestigung der Allianz gefallen war, war der Befehl, sich zu verstecken, was sie auch taten. Sie gruben sich ein und hofften einfach darauf, dass die vorbeiziehende Streitmacht aus Dämonen und Untoten sie nicht entdecke. Was auch mit erfolg gekrönt war. Aus der Distanz konnte Teleon beobachten wie der Dämonenlord Archimonde am Weltenbaum in einer gewaltigen Explosion vernichtet wurde und anschließend daran Teilnehmen die reste der feindlichen Streitmacht zu bekämpfen.

In den Jahren nach der Schlacht mauserte er sich in die Unteroffiziersränge und beteiligte sich am Aufbau der Hafenfestung Theramore. Während der vorübergehenden Machtübernahme von Großadmiral Daelin Proudmoore war er an einigen Einsätzen bis nach Durotar hinein beteiligt. Allerdings sorgte die kontroverse Situation dieser Zeit und die Frage welche der Postitionen die korrekte sei, für Zweifel am System des Militärs. Zweifel die allerdings zurück geschoben wurden.

Nach ein Paar Jahren wurde Teleon mit weiteren Veteranen des Hyjal dem Kommando eines Mannes mit dem Namen Leoric Von Zelding unterstellt, einem hohen Offizier einer Einheit, die sich die 7te Legion nennt. Er war Teil des Kommandos einer kombinierten Armee, welche als "die Macht von Kalimdor" bekannt werden sollte. Sinn und Zweck dieser Armee war ein Feldzug in eine Wüste, welche als Silithus bekannt war, wo eine insektenartige Spezies namens Quirai eine Armee aufstellte. Der bittere Beigeschmack: Kommandant dieser Armee war ein Orc. Dennoch lehrten ihn seine Erfahrungen einen gewissen Respekt vor diesen Grünlingen, auch wenn er sie weiterhin als Wilde betrachtete.

Ehrenfeste, Nordend und EntlassungBearbeiten

Teleon war nun Unteroffizier der 7ten Legion und hatte das Kommando über einen Späh- und Infiltrationszug. Einige Zeit nach dem Ende des Krieges gegen die Quirai wurde die Legion in die Scherbenwelt beordert. Teleon wurde mit seinem Zug in der Ehrenfeste stationiert, mit Auftrag die Verteidigung des Postens zu Unterstützen und nahe Lager der brennenden Legion, sowie ihrer Diener und Verbündeten auszukundschaften und zu sabotieren. Hier traf er zum ersten mal auf Draenei, auch wenn er sie nie Leiden konnte, da sie ihn stark an die Eredar vom Hyjal erinnerten. Während des Feldzuges in der Scherbenwelt kam er jedoch nie über die Grenzen der sogenannten Höllenfeuerhalbinsel hinaus.

Seine letzten Einsätze hatte Teleon im Rahmen der Nordendoffensive. Nach anfänglicher Stationierung in Wintergarde wurde er nach Eiskrone versetzt. Gegen Ende der Offensive kam es jedoch zu einem Vorfall. Berichten zufolge soll es zu einem Streit mit einem Vorgesetzten Offizier gekommen sein, in Folge dessen er diesen schwer persönlich beleidigt und bedroht haben soll. Weitere Berichte sprechen davon, dass es in der Vergangenheit öfter zu Reibereien gekommen sein soll. Grundlage hierfür sei seine bekenntnis Gilneer zu sein und resultierende Konflikte. Seiner eigenen Aussage nach führte sein Nationalstolz oft dazu, das andere ihn als Verräter beschimpften. Infolge dieses letzten Vorfalls wurde das Strafmaß auf eine Auspeitschung und anschließende Kerkerhaft angesiedelt. Jedoch hatte er nicht nur Feinde und durch Einfluss eines befreundeten Offiziers kam es lediglich zu einer unehrenhaften Entlassung aus dem Militärdienst. Dies bedeutete jedoch, dass er keinerlei Anspruch auf jegliche Unterstützung hatte, sodass er als Blinder Passagier mit einem Versorgungsschiff nach Sturmwind reiste.

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