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Tauren

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Tauren Kultur und Charakteristika P&P Sprache


Tauren
Taurenlogo001.jpg
Zugehörigkeit: Horde 32px.png Horde
Hauptstadt: Donnerfels (Mulgore)
Anführer: IconSmall Baine.gif Baine Bluthuf
Reittier: Kodo
Heimatwelt: Azeroth (Großes Dunkles Jenseits)
Sprache(n): Taur-ahe
WoWPedia: Tauren

Die Tauren (Shu'halo[1]) sind seit ewigen Zeiten in den weiten Steppen Kalimdors als Nomadenvolk[2] zuhause und nennen seit dem Dritten Krieg Mulgore ihre Heimat. Für Thrall waren Cairne und die Tauren stets das Herz der Horde, welche sie von dunklen Pfaden abhielt.[3]

Hintergrund Bearbeiten

Die Wanderung der Yaungol Bearbeiten

Der Ursprung der heutigen Tauren sind die Yaungol. Dieses nomadische Volk wanderte einst durch die saftigen Wiesen des urzeitlichen Kalimdors und wurde von Cenarius in den Lehren der Wildnis unterwiesen. Als die Yaungol der benachbarten Trolle überdrüssig wurden, mit denen sie sich die Jagdgründe teilten, beschlossen sie, nach Süden zu ziehen. Dies führte sie bis zu den Grenzen des Moguimperiums. Qiang der Gnadenlose war von der Stärke der Krieger fasziniert und befahl seinen Fleischformern, sie noch zu verbessern. Die Jahre in Knechtschaft hatten schließlich ein Ende, als die Pandaren rebellierten. Die Yaungol schlossen sich den Pandaren an und erlangten 12.000 Jahre vor der Öffnung des Dunklen Portals erneut ihre Freiheit wieder.[4]

Die Jahre der Unterdrückung hatten allerdings ihre Spuren hinterlassen und ein immenser Wissensschatz war durch die strikten Gesetze der Mogu verloren gegangen. Die uneinigen Yaungol teilten sich schließlich auf. Ein Teil verharrte im Süden und zog schließlich in die heutige Tonlongsteppe auf der anderen Seite des Schlangenrückens, ein Teil siedelte erneut in Zentralkalimdor in der Nähe des Brunnens der Ewigkeit und wurde als "Tauren" bekannt, und jene Yaungol, welche ganz in den Norden zogen, sollten später Taunka genannt werden. Der Kontakt zwischen den einzelnen Gruppierungen brach durch die Große Teilung schließlich völlig ab.[5]

Krieg der Ahnen Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Im Krieg der Ahnen wurden die Stämme unter der Führung eines Huln Hoher-Berg als Verbündete der Nachtelfen gegen die Brennende Legion hinzugezogen und stellten sich gegen die Dämonen.[6][7]

Dritter Krieg Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Bis vor kurzem lebten die Tauren über das Brachland verstreut als Nomaden und jagten die großen Kodos, die in dieser trockenen Landschaft beheimatet sind. Obwohl in verschiedenen Stämmen lebend, vereinte sie doch ein gemeinsamer Feind: die marodierenden Zentauren. Diese primitiven Pferdemenschen versetzen das Kernland Kalimdors in Angst und Schrecken und hinterließen nur Tod und Leid, wohin sie auch kamen. Obwohl sich die Tauren mit aller Macht gegen ihre Feinde zur Wehr setzten, nahmen die unerbittlichen Zentaurenangriffe kein Ende. Mit der Zeit rotteten die Zentauren das Wild der Gegend aus, wodurch den bedrängten Tauren eine Hungersnot drohte.[8]

Rettung erschien in Form der Orcs, welche aus Lordaeron auf Geheiß des Propheten nach Westen gesegelt waren. Thrall war auf der Suche nach einem Orakel, welches ihm sein Schicksal offenbaren sollte und im Gegenzug für die orcische Unterstützung bot Cairne an, den Orcs wiederum zu helfen.[9][10]

Nachdem er mit dem Kriegshäuptling Thrall Freundschaft geschlossen hatte, gelang es Cairne und seinem Bluthufstamm, die Zentauren zurückzuschlagen und sich auf den Weg zu den fruchtbaren Weiten Mulgores zu machen. Um ihre Blutschuld für den Beistand der Orcs wiedergutzumachen, standen die Tauren Thrall auf dem Hyjal zur Seite, als dieser Kalimdor vor einer Invasion der dämonischen Brennenden Legion verteidigte.[8]

Zudem gelangte Thrall mit Cairnes Hilfe zum gesuchten Orakel[11][12] und Cairne und seine Tauren standen dem Kriegshäuptling auch bei der Läuterung Grom Höllschreis bei.[13]

Die Horde Bearbeiten

Nachdem die Legion bezwungen war, kehrten die Tauren, die geholfen hatten, den Hyjal zu verteidigen, in ihr neues Zuhause in Mulgore zurück. Von seinem majestätischen Herrschaftssitz in Donnerfels aus hieß Cairne die Tauren aus jedem Stamm in diesem sicheren Hafen willkommen. Viele Tauren, die die Reise zur Hauptstadt gemacht hatten, waren mit Cairnes Vorstellungen von einer friedlichen und harmonischen Zukunft einverstanden, doch bei mindestens einem Stamm war das nicht der Fall. Die strengen Grimmtotems sahen die anderen Völker Kalimdors als minderwertig an und fanden, dass ihre Matriarchin, Magatha, die einzige sei, der die Herrschaft über die Tauren zustand. Auch wenn Magatha ständig mit Cairne im Zwist lag, was den Kurs ihres Volkes anging, lebte die Ältestengreisin doch ohne größere Reibereien mit ihm in Donnerfels. Als aber die Tauren unter Cairnes Führung der Horde beitraten, blieb der Grimmtotemstamm eigenständig.[8]

Nachdem sie ihr Nomadendasein beendet hatten, schufen sie "Dörfer und Städte des Friedens, der Stille und der Schönheit."[14] Unter Cairnes Führung beteiligten sich die Tauren ebenfalls an der Nordendkampagne Thralls.[15]

Cairnes Tod Bearbeiten

Cataclysm-Logo-Small.PNG Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.
Jahrelang erging es den Tauren in Mulgore sehr gut, doch dann brach eine Tragödie über das edle Volk herein, kurz nachdem der Schlachtzug in Nordend beendet war. Im Glauben, dass der neue, rücksichtslose Kriegshäuptling Garrosh Höllschrei die Horde in den Ruin treiben würde, forderte Cairne den jungen Emporkömmling zu einem Duell heraus. Der Oberhäuptling der Tauren kämpfte mit einer Wildheit, die man in Anbetracht seines Alters nicht vermutet hätte, doch Verrat besiegelte sein Schicksal bevor der Kampf überhaupt erst begonnen hatte. Ohne dass einer der beiden Kämpfer etwas ahnte, hatte Magatha Garroshs Klinge vergiftet. Als Cairne von der besudelten Waffe verwundet wurde, lähmte ihn das Gift und Garrosh konnte ihn besiegen.

Kaum war der Oberhäuptling tot, stürmten die Mitglieder von Magathas Grimmtotemstamm Donnerfels und forderten die Hauptstadt der Tauren für sich selbst. Sie hatten auch gehofft, Cairnes Sohn Baine zu töten, doch dem jungen Tauren gelang es, sich seinen Attentätern zu entziehen. Nachdem er einen Plan gefasst hatte, Rache an Magatha zu üben, startete Baine einen Gegenangriff und entrang Donnerfels den Händen der verräterischen Matriarchin. Am Ende entschied sich Baine dagegen, noch mehr Blut zu vergießen und verbannte Magatha und alle anderen Grimmtotem, die sie noch unterstützten, aus den Ländereien der Tauren.

Trotz der tödlichen Begegnung zwischen Cairne und Garrosh, haben die Tauren ihren Platz in der Horde nicht aufgegeben. Obwohl in den letzten Monaten viel über Chaos im Lande der Tauren zu hören war , hat Baine mutig die Führung der Tauren übernommen und konzentriert sich nun darauf, so weise und gerecht zu herrschen, wie sein Vater es getan hätte.[8]


Jüngere Ereignisse Bearbeiten

Rebellion Bearbeiten

MoP-Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Mists of Pandaria.

[...]

Bekannte Tauren Bearbeiten

[...]

Stämme Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten

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