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Tagebuch des Captains Zeit... sich dem Schicksal zu stellen Valadya Alstradt als Hexe enttarnt Versiegelter Brief an Hochinquisitor Lighthand Der Malleus Maleficarum

Ein dicker, in Leder und Metall geschlagener Einband, welcher mit einer Kette und einer Insignie versiegelt wurde, erweckt euer Interesse. Offensichtlich hat dieser Foliant seine besten Tage hinter sich und scheint recht abgegriffen. Könnt ihr eurer Neugier standhalten oder riskiert ihr, das Siegel zu brechen?!

Auf seiner Vorderseite prang folgende Aufschrift:

JeredTagebuch.jpg

Nun, wie es scheint verliert ihr den Kampf gegen eure Neugier und entschließt euch abzutauchen, in die Geschichte eines Mannes, dessen Leben einzig und allein einer Sache diente... dem Scharlachroten Kreuzzug.

Wissbegierig schlagt ihr das dicke Buch auf und könnt die folgenden Einträge lesen...

Krieg in den Östlichen Königreichen Bearbeiten

Abschlussbericht, erste Kampfhandlungen - Darrowehr

Captain Jered McLeod

Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: nicht vorhanden

Datum: Abend des 25. Februar


Gedanke des Tages:

Hoffnung, ist der erste Schritt auf dem Pfad der Enttäuschung


... Ich blickte mich ruhig und gelassen um. Neben mir standen meine Kameraden in einer Reihe. Direkt vor dem Eingang der Burg von Darrowehr hatten wir uns positioniert, als Lord Lighthammer zu uns hinauf geritten kam und uns zum Haupttor befahl. Die Untoten waren da, nun hieß es rasch zum Tor und Stellung beziehen.
Lord Lighthammer hielt eine kurze Ansprache und machte unmissverständlich klar das es das Tor um jeden Preis zu halten ging und keiner der auch nur annähernd nichtmenschlich aussah, die Möglichkeit haben sollte, hindurch zu gelangen.

Meine Kameraden neben mir schienen teils gefasst, teils nervös und aufgeregt. Vielen Stand die Angst ins Gesicht geschrieben. Ein paar von Ihnen waren noch nie in wirkliche Kampfhandlungen verstrickt. Und keiner von uns wußte auch nur annähernd wie groß die Zahl unserer Feinde sein würde. Wir waren viel zu wenige, schlecht ausgerüstet und ebenso mies vorbereitet. Doch ein Soldat weiß in der Lage zu leben!

Dann war ein grausiges Gelächter zu hören, es lies einem das Mark in den Knochen gefrieren. Der Feind lies sich blicken. Ich kannte diesen Anblick. Doch einige von uns sahen einen Untoten wohl zum ersten mal. Ich weiß nicht was sie dachten und fühlten, es blieb keine Zeit es in ihren Gesichtern abzulesen.

Die Untoten traten entgegen meiner Erwartung in minderer Zahl auf und suchten in keinster Weise den Kampf... anscheinend wollten sie lediglich provozieren oder uns vom Tor weglocken. Vielleicht aber handelte es sich nur um einen Spähtrupp... wenigstens denken sie nun wir wären nur ein kleienr Verband. Sollen sie sich ruhig in Sicherheit wiegen. Verstärkung wird die Tage eintreffen ebenso wie neue Ausrüstung und Proviant. Auch Handwerker sollen auf dem Weg sein.
Möge das Licht ihnen beistehen und sie mehr schützen als die letzte Karawane die auf dem Weg zur Darrowehr den Angriffen der Untoten zum Opfer fiel.
Als die Lage sich entspannte zogen wir uns zur Burg zurück und werteten die Sache kurz aus. Desweiteren wurden Streiter die uns beistanden, aber nicht im Dienst der Legion stehen, in unsere Akten aufgenommen.
Hmm, was mich etwas unentspannt stimmt sind diese aufmüpfigen Zwerge... sie mögen tapfere Kämpfer sein. Aber ihre Gier dem Alkohol zu fröhnen lässt genauso zu wünschen übrig wie ihre mangelnde Disziplin.

Disziplin ist das Stichwort. Die Truppe... eindeutig ein Sauhaufen! Kann keine Formation halten, bewahrt keine Ruhe, löst sich im Kampfgetümmel auf und jeder macht was er will. Es wird ein harter langer Weg die Truppe auf einander abzustimmen. Zeit ist ein Luxus der uns im Moment ebenso fehlt wie die nötige Unterstützung und Ressourcen. Ich teilte meine Bedenken dem Kommandanten mit. Wir sprachen über die weitere Ausbildung der Truppe. Und wir unterhielten uns kurz über Roanna... wie es ihr wohl ergangen ist.

Ich hoffe sie wird bald zurückkehren, unversehrt versteht sich. Und plötzlich, nach einem entspannten Wortwechsel, hielt der Kommandant mich für würdig den Rang eines Captains zu erhalten.
Für einen Augenblick war ich starr vor Überraschung, fasste mich jedoch sofort wieder und nahm dankend an. Es ist eine Ehre für mich das Vertrauen des Kommandanten genießen zu dürfen und ich werde ihn nicht enttäuschen.

Große Aufgaben und ein harter, langer Weg liegt vor uns allen... die Schlacht hat soeben erst begonnen. Viele von uns werden sicher ihr Leben lassen. Doch wenn auch nur ein Mann von uns am Ende noch steht und der Krieg gewonnen ist... dann

hier endet der Eintrag mitten im Satz, es sieht so aus als sei die Tinte ausgegangen


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Mittag des 4. März

Drei verdammte Wochen sitzen wir hier nun schon fest… Drei Wochen schlaflos, ohne ausreichend Proviant, Ausrüstung… eigentlich mangelt es uns an allem was auch nur fehlen kann.
Diese wandelnden Leichen schlagen jederzeit in kleinen Verbänden zu. Sie gönnen uns einfach keine Ruhe, zermürben wollen sie uns. Doch der Glaube meiner Männer ist stark genug! Vor einigen Tag machte ich persönlich mich auf… nach Elwynn. Es galt die Aufstellung einer weiteren Versorgungskarawane persönlich sicher zu stellen. Wir können es uns nicht leisten das die Untoten eine weitere Karawane aufreiben. Dieses Mal müssen wir sicher ankommen. Und wenn ich meine Leben dafür lasse… die Hauptsache ist die Waren kommen sicher in Caer Darrow an.
Andernfalls haben wir binnen weniger Tage alles was wir noch haben, aufgebraucht.
Die Lage ist mehr als ernst. Dennoch stimmt es mich ein wenig gut, zu wissen dass die Versorgung in Sturmwind sicher gestellt ist und uns für einige Wochen neue Möglichkeiten bereitstellt. Nun liegt es an der Truppe und mir alle sicher zum Ziel zu geleiten.
Was mich etwas beunruhigt sind die Worte dieser Apothekerin… Vermina Daltry.

Als ich die Versorgung inspizierte und entgegen nahm, ging mich dieses alte Weib doch tatsächlich an. Warum alles solange dauert. Wieso es so sehr an der Logistik mangelt. Eine Frechheit von ihr! Aber das war nicht das Problem… das eigentliche Problem war das sie mir mitteilte das die Versorgung längst überfällig wäre. Doch davon war mir nichts bekannt… wie auch!? Ereichte mich der angebliche Brief von Sir Lightblade nie!
Lightblade… dieser Narr… wieso beschleicht mich das ungute Gefühl, das er diesen Brief nie zustellte!? Es würde mich nicht wundern wenn er uns sogar in diesen schweren Zeiten noch Steine in den Weg legen würde. Der Tag wird kommen an dem er sich verantworten muss! Und dann wird auch ihn das Licht seiner gerechten Bestrafung vorführen…

Gestern erst wieder in der Befestigung angekommen… muss ich morgen schon wieder nach Sturmwind aufbrechen. Ich bin müde… ich kämpfe unentwegt gegen den Drang die Augen zu schließen. Doch ich darf nicht nachgeben. Der Zeitpunkt zu ruhen ist längst nicht gekommen. Dafür trage ich zuviel Verantwortung…

eine neue Seite beginnt

Sie lebt… es ist wie ein Wunder… ich dachte längst sie wird nie wiederkehren… Roanna. Schön euch wieder bei uns zu haben. Ich habe sie in der kurzen Zeit mehr als schätzen gelernt. Für eine Frau ist sie pflichtbewusster als der Rest der Truppe. Ehrgeiz, Respekt, Kampferfahrung… sie ist in diesen schweren Tagen wahrlich eine kleine Bereicherung für uns.

Ich bin wahrlich froh dass es ihr, den Umständen entsprechend gut geht. Sie hat ebenso einen langen harten Weg hinter sich. Ich liess sie von Novizin Laranya versorgen.
Laranya... Sie tat ihre Sache gut… bin sowieso recht zufrieden mit der jungen Frau.
Für ihr Alter und ihre Unschuldigkeit, ist es eine große Leistung, wie sie ihren Teil beiträgt. Mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sicher eine beinah unmögliche Aufgabe, doch sie bewältigt sie mit Bravour.

Ich werde nun versuchen eine Stunde zu ruhen. Nachher werde ich die Truppe antreten lassen…


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Morgen des 5. März


Gedanke des Tages:

Wer nicht an deiner Seite kämpft, ist ein Feind, den du vernichten musst!


Ich bin bereits wieder in Sturmwind. Roanna und ich sind den halben Tag und die ganze Nacht bis hier her durchgeritten. Wir nahmen nur das nötigste mit. Zum Glück stießen wir auf keinerlei untoten Widerstand.

Bevor wir uns aufmachten lies ich die Truppe noch einmal zur Inspektion antreten.
Was für ein undisziplinierter Sauhaufen. Ihre Moral ist am Boden, die Ausrüstung in schlechtem Zustand und einige von ihnen meinen aufmüpfig sein zu müssen. Vor mir liegt ein harter Weg diesen Haufen Soldaten zu disziplinieren. Mein Vorgänger hat wohl ganze Arbeit geleistet, seinen Posten in keinster Weise gerecht zu werden oder gar seine Aufgaben zur besten Zufriedenheit des Kommandanten zu erfüllen.

Besonders Soldat Darusk fiel mir mehr als negativ auf. Womit hat er sich nur seine Beförderung verdient!? Wenn es nach mir ginge würde er ewig Rekrut bleiben! Er ist eine Schande für den Kreuzzug. Ich werde bei passender Gelegenheit den Kommandanten diesbezüglich kontaktieren und ihm einige Vorschläge der disziplinierenden Ahndung einreichen.

Notiz am Rande:

Soldat Darusk…

  • weißt erhebliche Mängel in Disziplin, Gehorsam und im Glauben auf
  • steht seinen Vorgesetzen respektlos und schnippig gegenüber
  • kümmert sich wenig um die ordnungsgemäße Wartung seiner Ausrüstung
  • stachelt seine Kameraden zu Hetzereien auf und ist in keinster Weise wachsam
  • verliess Caer Darrow und damit seinen Posten ohne Anweisung und auf eigene Entscheidung
  • er hat damit einen ausdrücklichen Befehl missachtet und eigenwillig gehandelt

Möge das Licht seiner Seele gnädig sein. Doch ich hoffe für ihn dass er seine gerechte Strafe bekommt. Wir können uns keine Querdenker leisten. Wenn er Glück hat… erwischen ihn die Untoten, bevor ich es tue! Alles in allem ergab die Inspektion das was ich erwartet hatte. Nur leider nicht allzu viel Positives.
Danach hatte ich noch einen kurzen Moment Zeit mit Roanna zu sprechen.

Sie schien immer noch sehr angeschlagen und verwirrt, machte sich Schuldgefühle… versagt zu haben. Ich glaube sie weiß dass der Kommandant sicher nicht erfreut sein wird, zu hören dass ihre Mission gescheitert ist. Doch in Anbetracht der aktuellen Lage können wir froh sein einen weiteren fähigen Soldaten an unserer Seite zu haben. Ihre Befehle für Herdweiler müssen nun warten. Vielleicht gelangen sie auf anderem Wege dahin.

Dennoch werde ich dem Kommandanten vorschlagen Soldat Roanna von Sturmwind als meinen Stellvertreter für den Posten als Wachhauptmann von Caer Darrow zu ernennen.
Ich könnte mir keine bessere Person dafür vorstellen. Der Kommandant weiß um ihre Qualifikationen, er wird genauso denken, dessen bin ich mir sicher.

Wenn ich aus dem Fenster des Gasthauses hier blicke, wird mir fast ein wenig wehmutig ums Herz… ich sehe wieder das altbekannte Bild. Nachtelfen, Eredarabschaum und allerlei anders Gesocks macht sich in den Straßen Sturmwinds breit. Sie konspirieren wie lauter kleine Ameisen… ein Plage die diese Feste eines Tages komplett überrennen wird.

Wenn ich hier so sitze und mir all dies vor Augen halte… wünschte ich mir beinahe ich wäre wieder in Caer Darrow…


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Mittag des 6. März


Gedanke des Tages:

Im Kampf ums Überleben kann es keine Außenstehenden geben.


Gestern Abend traf ich durch Zufall Valadya wieder, Ich hätte nicht gedacht dass ich sie noch einmal zu Gesicht bekomme. Nach all der Zeit… ich hatte sie beinahe ganz vergessen.
Ich traf sie am Brunnen vor der Kathedrale. Hatte soeben meine Gebete beendet und wollt zu Bett gehen. Ein letztes Mal Ruhen bevor wir gen Norden aufbrechen würden. So sah ich sie da also sitzen und wir unterhielten uns für eine Weile. Schwelgten in Erinnerungen vergangener Tage und in Gedanken an die ungewisse Zukunft. Letzten Endes lief das Gespräch darauf hinaus das sie uns nach Caer Darrow begleiten will… Ich kann es ihr nicht ausreden.

Das arme Mädchen denkt immer noch es ist mehr zwischen uns… Vielleicht ist es das auch aber ich kann und will es mir nicht eingestehen. Ich will nicht noch eine Frau verlieren! Sicher habe ich sie damit verletzt. Doch die Pflicht steht über allem. Es ist nicht die Zeit für Gefühle und Jammereien… und dann ist da noch Roanna.
Ich kann mir nicht helfen. Etwas verbindet uns. Wir ergänzen uns recht gut in allen Belangen. Manchmal erinnert sie mich an dich. Ein wenig stolz, schön, stur und doch eine herzensgute Seele. Doch auch ein wenig naiv und manchmal unbeholfen.

Vermutlich wirst du denken, ich sei verrückt, wo du doch von Oben auf mich herab schaust. Ich wünschte ich wäre just in diesem Moment bei dir und den Kindern. Mein Herz ist auf immer deins, das wird sich nicht ändern!
Es wird sicher nicht mehr lange dauern bis wir uns alle 4 wieder haben. Doch übt euch in Geduld meine Liebsten, ich habe meine Aufgabe noch nicht erfüllt. Ich werde noch gebraucht… doch wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werde ich zu euch kommen.
Es ist nun wirklich nicht die Zeit für Gefühle und Jammereien

hier endet der Eintrag mit einem Fleck auf dem Papier… es könnte sich um eine Träne handeln


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Morgen des 7. März


Gedanke des Tages:

Vertrauen schafft Vertrauen.


Ich bin erschöpft. Meine Schultern schmerzen unter dem Drück meiner Rüstung. Mein rechtes Augenlicht ist noch immer stark eingeschränkt. Doch mein Glaube stärkt mich und hilft mir in den Stunden der Not!
Gestern Abend fand die Verkündung unseres Aufbruches statt. Zahlreiche Bürger und andere Individuen versammelten am Platz der Kathedrale, wo Rekrut Khanassu eine ergreifende Rede hielt. Allerdings zog diese Ansammlung auch so manchen Störenfried oder Zweifelnden an. Etwas anderes war nicht zu erwarten. Einzig und allein in Richtung Norden weiß man unser Werk und unsere Arbeit zu schätzen. Sie sind alle so verblendet. Verblendet vom falschen Glauben, von ihrer inneren Politik und ihrer Gier nach Wohl, Ansehen und Besitz.

Als die Sammlung der Spenden vollbracht war, folgte noch einige mehr oder minder sinnvolle Gespräche. Darauf lies ich die Truppe in Abmarschbereitschaft versetzen. Richtung Tiefenbahn verließen wir die Feste Sturmwind, nach Eisenschmiede.

Es war alles vorbereitet und obgleich ich nicht damit rechnete, fanden wir zahlreiche Unterstützung.

Apotheker Pestle stattete uns mit allerlei Alchemiematieral- und Werkzeug, Medikamenten und sanitären Hilfsgütern aus. Des Weiteren begleitet uns eine seiner Angestellten. Diese Vermina Daltry. Ich glaube sie und ihre Güter werden für Novizin Laranya eine große Bereicherung darstellen.
Die 4. Cinderholme ist auch mit gereist. Eine gute Truppe. Ihr Ranghöchster… wir war doch gleich sein Name… Thorgalf oder so ähnlich… ja er macht seine Sache gut. Ein pflichtbewusster Soldat. Wünschte ich hätte mehr seines Kalibers in meiner Truppe! Tja, Leben in der Lage heißt es doch so schön. Ich werde ihn bei seinem Vorgesetzen für eine Beförderung vorschlagen. Gute Dienste müssen gefördert und entlohnt werden.
Ja sogar Faama, eine alte Bekannte Roanna´s war dabei. Einige Zwerge hier, einige Händler da. Alles in allem eine bunte Ansammlung von hilfsbereiten Völkerschichten. Sogar diese Ritter der Silberhand waren vertreten, obgleich sie eher wieder einmal nur mit Anwesenheit glänzten.

Auf dem Weg nach Eisenschmiede musste ich wieder daran denken, dass uns die Zwerge des Berges sicher nicht mit Freuden empfangen würden. Doch die Zeit den bürokratischen Weg zu wählen, war einfach zu knapp. Ich ging volles Risiko die Karawane einfach unangekündigt durch die Ländereien der Zwerge zu leiten. Mein Verdacht sollte bestätigt werden. Man erwartete uns bereits.
Ein dicker, schlecht gelaunter und mehr als unsympathischer Zeitgenosse empfing uns, samt seiner ganzen Rotte. Verwalter Brumbadil Graufaust, so war sein Name. Hielt es für seine Pflicht die Interessen der Zwerge zu Wahren und uns mit seinem Gefolge zu den nördlichen Pässen zu eskortieren. Ich weiß noch nicht was ich von diesen Zwergen halten soll. Ihr Kampfgeist in allen Ehren… Während wir im Norden Mann um Mann verlieren, verschanzen sie sich in ihrem Berg und saufen sich ihr Leben schön.
Ich versuchte Konfrontationen zu vermeiden und willigte der Eskorte ein. Ich denke eine andere Wahl hätten sie uns nicht gelassen. So zogen wir relativ rasch weiter zum Nordpasstor.

Der Weg bis dahin verlief ohne weitere Zwischenfälle… doch dann ereilte mich die schlechte Nachricht eines Spähers… Orcs!
Die Zwerge der Steinfäuste versicherten uns dass der Pass sauber und sicher sei… Doch anscheinend hatten sie sich in ihrem Suff getäuscht.
Ich hatte beinahe damit gerechnet, berichteten mir meine Späher doch von einem alten erfahrenen Orc, wohl ein ehemaliger Kriegshäuptling unter Thrall´s Fittichen, den man angeblich nach Arathi gesandt hat. Wenn dem so war haben wir ein großes Problem. Die Orcs sind für ihre Brutalität und Stärke bekannt. Sie kennen kein Erbarmen und kein Zurück. Ein kleiner gut gerüsteter und mobiler Trupp von ihnen, würde uns in aller Schnelle aufreiben und auseinander nehmen.

Hier standen wir also. Eine Karawane mit wackeligen Karren, etwas weniger als die Hälfte ist nicht bewaffnet und hat keine Kampferfahrung. Und noch dazu machte sich sofort Hektik und Unruhe breit. Ich lies die Männer Formation einnehmen und bereitete sie auf Feindkontakt vor. Spontan entschied ich das ursprüngliche Ziel der Reise, die Zuflucht von Arathi, auf den Posten vor dem Dun Algaz Torbogen zu verlegen. Für den Fall von Kampfhandlungen schienen wir so abgesicherter.
Wir bewegten uns also im Laufschritt und mit gezogenen Waffen in Richtung nördliches Loch Modan. Die Formation hielt zum Glück und es bildeten sich keine Lücken.

Doch auf dem Marsch kam mir etwas komisch vor. Wenn die Orcs uns angreifen oder aufreiben wollten… wieso taten sie es dann nicht. Sie schienen laut Haneas Bericht viel besser gerüstet und mobiler als wir. Dennoch verwickelten sie uns nicht in Kampfhandlungen.
Wenn mich nicht alles täuscht so würde ich meinen, sie sollten lediglich beobachten und berichten. Unsere Stärke einschätzen und sich dann zurückziehen. Wir werden sie sicher nicht das letzte Mal auf dieser Reise gesehen haben!

Die Befestigung vor Dun Algaz würde uns also diese Nacht ein gutes Lager geben. Die Waren sind in Sicherheit, die Zivilisten und Handwerker haben Quartier bezogen und die Truppen sind auf ihren Posten verteilt. Die Zwerge der Steinfäuste sind abgereist, jedoch nicht fern. Ihr Verwalter machte uns noch einmal zu später Stunde, die Aufwartung. Lies er mich doch wissen dass die Hohen Zwerge zu Eisenschmiede uns nicht vertrauen. Doch das kümmert mich wenig. Sie vertrauen uns nicht, wir ihnen ebenso wenig. Hätten sie uns doch beinahe in die Arme der Orcs rennen lassen.
Doch ebenso wenig traue ich den Rittern der Silbernen Hand. Ich konnte sie vom Ausguck der Befestigung aus beobachten.

Sie saßen da am Feuer und konspirierten mit diesen Langohren. Welche Schmach. Was wollen diese Ritter hier. Wirklich nützlich machen sie sich jedenfalls nicht. Ich sah sie weder mit anpacken als es darum ging die Versorgungskarren sicherzustellen, noch sah ich sie in vorderster Reihe als die Berichte von Orcs uns erreichten… Im Gegenteil… hinter den Zivilisten blieben sie zurück. Versteckten sich in ihren mit Prunk überladenen goldenen Rüstungen und versuchten Eindruck zu schinden… Eins ist sicher. Im Angesicht des Feindes geben sie mit eben ihrer auffallenden Rüstung, eine passende Zielscheibe ab. Hmm, wer weiß vielleicht kann dies nur zu unserem Vorteil sein.

Etwas später ritt ich eine Halbe Meile südlich, nach Thelsamar um mich bei den Männern der 4. Cinderholme persönlich zu bedanken. Thorgalf und seine Soldaten haben gut gedient. Sie hatten sich die Rast wohl verdient. Morgen werden sie all ihre Kräfte benötigen.
Die Sonne geht schon auf am Horizont. Und diese beinahe idyllische Ruhe stimmt mich unwohl. Bis Caer Darrow ist es noch ein weiter Weg. Und obwohl die frühe Rast uns ein wenig zurückgeworfen hat, liegen wir dennoch gut im Zeitplan. Heute im Laufe des Tages werden wir aufbrechen und unseren Weg fortsetzen.

Ich werde nun noch einmal nach Roanna und Valadya sehen. Und dann versuchen ein bis zwei Stunden zu ruhen. Möge das Licht heute Nacht über uns alle wachen!


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Abend des 7. März


Ich sitze hier am Pier von Southshore und lasse die kühle Meeresbrise auf mich einwirken. Neben mir sitzt ein Nachtelf der uns seit Sturmwind begleitet. Er singt die ganze Zeit unentwegt. Den Klängen nach zu urteilen, glaube ich dass es sich um ein Klagelied handelt. Beinahe schöne Klänge und dennoch so melancholisch. Vielleicht sollte ich nicht so denken, aber irgendwie klingt es schön.
Das Meer… irgendwie flößt es mir Respekt ein. Es ist so riesig und unzähmbar. Manchmal kann man am Horizont erkennen wie Schiff immer kleiner werden und letztlich verschwinden. Ich denke zuviel nach in letzter Zeit. Meine Gedanken sind bei der Mission, bei der Truppe, bei Roanna… eigentlich bei so vielem.
Roanna, eben noch sah ich sie da oben auf dem Späherturm mit einem Soldaten der 4. Cinderholme. Temper glaube ich war sein Name… eine komische Situation. Ich platzte wohl ungewollt in deren Gespräch oder was auch immer sie da taten. Es war mir ein wenig unangenehm. Ich bemerkte dass sie sich ertappt fühlten.

Kurz zuvor unterhielt ich mich hier am Pier mit den Zwergen der Steinfäuste. Deren Hauptmann wurde hinterrücks von einer Verlassenen in der Nähe des Flusses angegriffen und verletzt. Ebenso Soldat Khanassu. Genau das fehlte uns noch… Verletzte! Doch im Gegensatz zu Khanassu, geht es dem Hauptmann Girmgold wieder besser. Die Zähigkeit dieser dicken Kerle ist wahrlich beachtlich. Trotz schwerer Verletzung läuft er rum als sei nichts. Nun wenigstens haben wir die Steinfäuste nun auf unserer Seite. Sie erzählten mir dass die Verlassenen vor Tagen bereits eine ihrer Späher gefangen nahm und folterte. Diese tapfere Zwergin kämpfte sich den ganzen Weg zurück zu ihrer Truppe und ist nun, dem Licht sei dank auf dem Wege der Besserung.
Was mich zusätzlich zu den Angriffen der Madenfresser beunruhigt, ist die Tatsache dass sie eine Nachricht hinterließen… und das Symbol auf dieser Nachricht, lässt sich eindeutig der Schattenwacht zuordnen. Ein ihrer elitären Truppen… leider müssen wir abwarten bis man die Nachricht entschlüsselt hat. Die Steinfäuste haben sie sofort zu Inquisitor Weißhaupt weitergeleitet. Ich hoffe wir erhalten schnell eine Antwort. Wer weiß was uns für Unheil erwartet.

Doch was war geschehen…

Der Tag verging schneller als erwartet. Ich konnte mir den Luxus von zwei Stunden Schlaf gönnen, ehe meiner Späher wieder nach mir verlangten. Am frühen Abend brachen wir das Lager ab und marschierten weiter Richtung Norden. Southshore sollte heut Nacht unser Ziel sein. Im Laufe des Tages stießen noch einige Freiwillige und Nachzügler zu uns. Umso besser. Außerdem verstärkten die Truppen unsere Karren, die hatten das mehr als nötig, sollten sie den langen Weg durch das Sumpfland überstehen.

Zur achten Abendstunde lies ich antreten… Bruder Verkur, aus der Abtei in Nordshire stieß soeben noch zu uns. Ich bat ihn ein Gebet an die Truppe zu richten um ihre Moral und ihren Glauben für den Tag zu festigen.
Dann brachen wir in Formation auf. Meine Männer bildeten die Vorhut und leifen direkt vor den Karren. Dahinter befand sich die 4. Cinderholme. Gefolgt von den Zivilisten und den Rittern der Silberhand. Etwa eine Meile vor uns bewegte sich die Späherspitze. Ohne Mühen passierten wir den Pass durch Dun Algaz

Beinahe 3 Meilen vor Dun Modr, einem Posten der Dunkeleisenzwerge stießen wir auf das erste Problem. Eine marode kleine Brücke die das Gewicht der Karren unmöglich zu halten schien. Allerdings ließen wir genug Vorsicht walten, so das es die Karren und alle Männer und Frauen sicher darüber schafften.
Das nächste Problem lies nicht lange auf sich warten… Direkt vor Dun Modr mussten wir erneut halten. Um die Sicherheit der Karawane zu gewährleisten. Lies ich die Truppe eine Verteidigungsstellung neben der Kolonne einnehmen. Solange bis alle sicher passiert haben.

Doch zunächst mussten wir an dieser kritischen Stelle verweilen. Girmgold und ein paar andere ahnten schlimmes vorraus und untersuchten die Brücke nach Sprengsätzen… Dem Licht sei dank, fanden sie nicht weniger als 4 davon und konnten sie erfolgreich entschärfen.
Mittlerweile erhielt ich Bericht von Mjölln und den Spähern, dass mit Orc Präsenz zu rechnen sei. Wieder kamen mir die Gedanken an den abkommandierten Häuptling den der Oberste wohl persönlich nach Arathi aussand. Zunächst jedoch ließen wir den Thandol Übergang ohne weitere Vorkommnisse hinter uns. Die Verstärkung des Fuhrwerkes tat wohl ihr übriges dazu.

Doch dann… ausgerechnet dann… kamen sie… Orcs… Drei and der Zahl, beachtlich in ihrer Größe und Ausrüstung. Der Größte von ihnen, jaa, das musste er sein… ich bin mir nicht sicher. Aber etwas sagt mir dass dies der berüchtigte Häuptling sein musste.

Ich hatte keine Furcht vor ihnen, obgleich ihrer Größe und Hässlichkeit. Doch in mir broddelte es. Das Verlangen mit gezogenem Schwerte auf sie zu stürzen und zu richten! Doch ich musste einen kühlen Kopf bewahren. Zuviel stand nun auf dem Spiel. Meine persönlichen Gelüste und Interessen galt es der Mission unterzuordnen. Viele meiner Männer werden genauso gedacht haben. Doch was nützt es für den Prestige des ehrenvollen Kampfes und Todes, eine Mission aufs Spiel zu setzen, die die Existenz der Truppe und damit vielleicht den weiteren Krieg entscheidend mitbestimmt.

Zu unser aller Verwunderung griffen die Orcs nicht an. Nein sie machten keine Anstalten uns mit Gewalt im Wege zu stehen. Stattdessen, soweit ich es verstanden habe, erlaubten sie uns freies Geleit ins Hügelland. Ich verstehe bis jetzt nicht die Absichten des Orc Anführes. All die Zeit rechnete ich damit in einen Hinterhalt zu geraten. Doch dem war nicht so. Ich habe das Gefühl es wird sich sehr bald herausstellen, was diese Aktion der Horde zu bedeuten hatte.

So passierten wir den Thoradinswall und erreichten letzten Endes Southshore.

Mit Mjölln´s Arbeit als Späher war ich mehr als zufrieden. Der Mann aus dem Norden versteht sich gut in der Aufklärung. Ich beschloss ihn zum Führer der Späher zu ernennen. Somit ist er nur Soldat Hanea und mit unterstellt und kann seine Truppe nach belieben zusammenstellen.
Während die Truppen provisorisch Zelte errichteten und die Zivilisten und Offiziere im Gasthaus Quartier bezogen, sprach ich beim ansässigen Magistraten, Henry Maleb vor und unterrichtete ihn von der aktuellen Situation. Dann erreichte mich auch schon die Nachricht von den Angriffen der Untoten auf Southsore. Soldat Khanassu platzte mitten in des Gespräch des Magistraten und mir und rief mich zu dem Verletzten Hauptmann Girmgold.

Heilkundige stellten sofort die Versorgung der Verwundeten sicher. So wie es aussieht erlitten wir keine weiteren Verluste. Ein letztes Mal in einem weichen bequemen Bett ruhen. Ich werde es genießen. Ebenso das warme nahrhafte Mahl und die rege Gesellschaft unter Bürgern. Ich werde nun ins zurück ins Gasthaus gehen. Man erwartet mich sicher schon. Dennoch behagt mich das ungute Gefühl, das dies keine zwischenfallfreie Nacht bleibt.


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Nacht des 8. März


Gedanke des Tages:

Akzeptiere den Tod, wenn er kommt, aber erliege nicht seiner Berührung, denn dir sind große Taten vorherbestimmt


Diese Stille, diese kalte endlose Stille… als ich vorhin zu mir kam, schien der Spuk vorüber. Ich weiß nicht wie lange ich bewusstlos hier im Besprechungsraum der Burg lag. Anscheinend hatte es niemand bemerkt, war ich mir doch sicher geschrieen zu haben. Diese Stimme in meinem Kopf, sie klang wie… wie… es ist unmöglich! Doch deine Berührungen waren so wirklich, beinahe konnte ich deinen Atem vor mir spüren. NEIN!
Meine Sinne spielen mir makabere Streiche. Zu wenig Schlaf und mein Verstand wendet sich gegen mich. Das wird es sein! So und nicht anders! Ich sollte mit niemandem darüber reden. Man würde mich für verrückt erklären. Es wird die Erschöpfung sein, ganz bestimmt.

Heute erreichten wir endlich das Ziel unserer beschwerlichen Reise, die Befestigung von Caer Darrow. Die letzte Nacht in Southshore war mehr als erlebnisreich. Immer wieder griffen kleine Verbände der Untoten an und versuchten an den Ställen durchzubrechen. Doch wir hielten sie auf. Wieder trafen mitten in der Nacht einige Nachzügler bei uns ein. Unter ihnen ein Kaplan dessen Name mir nun leider entfallen ist. Nichtsdestotrotz gewährte ich ihm Unterkunft und Verpflegung. Ein weiter Priester würde die Moral der Truppe stärken und kann sich immer als nützlich erweisen.

Bereits während es dämmerte, fing der Himmel an sich zu verdichten. Regen, ganz klar… Ausgerechnet heute, so dachte ich. Wir würden flussaufwärts am Hang des Gebirges marschieren. Wie sich später herausstellen sollte, kein leichtes Unterfangen. Schon gar nicht bei diesem Sauwetter.
Der Abmarsch begann wie üblich mit einem Gebet von Bruder Verkur. Sein Segen sollte uns sicher zum Ziel bringen. Ich machte dem Magistraten ein letztes Mal die Aufwartung und bedankte mich im Namen des Kreuzzuges bei ihm.

Da bemerkte ich wie Soldat Darusk oben auf dem Podest in einigen Büchern kramte. Ich stellte ihn zur Rede. Er unterbrach mich just mit einem Plan seinerseits und ich lauschte diesem mit Vorsicht und Distanz. Ein jeder der Darusk kennt weiß was für ein wilder Abenteurer er ist. Von Disziplin und Gehorsam hat er nur wenig Ahnung. Von einer hiesigen Wahl zum Stellvertreter des Magistraten sprach. Und welchen Nutzen wir davon hätten würde einer von uns, in diesem Falle Darusk, daran teilnehmen.

Southshore wir ein wichtiger Knotenpunkt in der weiteren Versorgung sein. Wir konnten es uns wahrlich nicht leisten Southshore zu verlieren. Für einen Soldaten scheint er gar nicht mal so dumm. Ich werde den Plan mit dem Kommandanten abklären. Dennoch machte ich für den Moment meinen Standpunkt unmissverständlich klar. Darusk ist Soldat des Kreuzzuges. Für ihn gibt es nur die Legion. Von all meinen Soldaten erwarte ich höchste Aufopferung! Er will ein politisches Amt bekleiden, dann muss er aus der Legion austreten. Zumindest den Dienst an der Waffe quittieren. Ich bin mir nicht sicher ob ein Roter in den politischen Kreisen des Nordens gern gesehen wäre. Obgleich ich behaupten kann das, je mehr wir nach Norden kommen, unsere Arbeit geschätzt und gedankt wird!

Das Folgende Kapitel scheint vollkommen durchgestrichen, nachdem es geschrieben wurde. Allerdings lässt es sich mit viel Mühe entziffern

Ja Sturmwind, ich vermisse dich nicht im Geringsten. Wirst du doch sehr bald an den Hetztiraden deines Pöbels ersticken. Die Pest in Form der Eredar wird dich überrennen, ebenso wie der heidnische Glaube diese ketzerischen Langohren! Mord, Verrat und Korruption werden deine Richter sein. Der König, selbst noch ein Kind… und dennoch hat er das Schicksal seines Volkes damit besiegelt, in dem er nichts unternahm. Sollen Hauptmann Bellentry und seine ach so treuen Mannen doch tatenlos zusehen und mit ihnen allen untergehen. Es soll uns nicht mehr kümmern, solang der Nachschub gesichert ist.

ab hier beginnt der Text wieder fein leserlich

Als wir aufbrachen, waren Mjölln und die Späher längst voraus und observierten die Lage. Nicht lange und das erste Hindernis versperrte uns den Weg. Ein großer kräftiger Baum lag mitten auf dem Pass. Es war einiges an Kraft und Zeit nötig ihn letzten Endes erfolgreich ins Wasser zu befördern. So sollte es den ganzen Weg über gehen. Engpässe, rutschige Abhänge die direkt in den Fluss führten, matschiger Untergrund in dem die Karren drohten festzustecken.
Doch all dies meisterten wir mit Bravour. Bis… Bis die Orcs wieder auftauchten.

Nun ahnte ich auch was sie vorhatten… das sichere Geleit am Vortag und nun tauchten sie wieder auf. Sie brüllten uns etwas entgegen. Ich weiß nicht ob es sich um Kampfesrufe, Befehle oder Warnungen handelte. Aber als sie begannen das Feuer zu eröffnen, da dämmerte es mir. Auch wenn es sich nur um Warnschüsse handelte, sie wollten uns gen Norden treiben. Sie wollen uns vom Hügelland abschneiden.

Sollte sich mein Verdacht bestätigen könnte das große Probleme für die zukünftige Versorgung mit sich ziehen. Wenn es ihnen gelingen würde den Pass durchs Hinterland dicht zu machen, oder gar den Thorbadinswall… soweit dürfen wir es nicht kommen lassen.
Zu allem Übel tauchten auch noch Reiter der Untoten auf… ich bin mir sicher es muss sich um Anhänger des Schattenwacht Kultes gehandelt haben. Immer wieder ritten sie uns nach. Zeigten Präsenz und wollten uns verunsichern. Wir beschleunigten das Tempo. Fast am Ziel wollte ich nicht das die Truppe zerstreut oder in Panik ausbricht. Trotz der zahlreichen Unterbrechungen erreichten wir Caer Darrow schneller als ich glaubte. Sir Beledir Lighthand erwartete uns bereits.

Ich meldete die Karawane und übergab sie in seine Hände. Ich weiß nicht ob ich in dem Moment ein Gefühl der Erleichterung spürte, aber irgendetwas stellte mich innerlich mehr als zufrieden.
Es folgte eine Routineuntersuchung aller auf Verletzungen und möglichen Verdacht auf Krankheiten oder gar Anzeichen der Seuche. Hier oben kann man nicht vorsichtig genug sein.
Als die Waren soweit abgeladen, und das Personal komplett untersucht war, lies ich auf dem Platz antreten, Sir Lighthand hielt eine ergreifende Ansprache. Zu der auch Brumbadil Graufaust, Verwalter der Steinfäuste, einen Teil beitrug.

Die Jubel und Kampfschreie der Truppe schallen noch jetzt in meinem Ohr und für einen kurzen Moment fühlte ich Stolz, Ehre und Zufriedenheit… wir hatten einen langen erschwerlichen Weg hinter uns gebracht… doch die wirkliche Arbeit liegt nun erst noch vor uns! Dann wurden die ersten Rationen verteilt und die Quartiere vergeben. Novizin Laranya erhielt von mir den Auftrag sich um die Verpflegung der Männer und Frauen zu kümmern. Allerdings stellte sich später in der Nacht noch heraus dass ich meine Entscheidung überdenken sollte. Anscheinend geht sie zu verschwenderisch mit den Rationen um. Das können wir uns nicht leisten. Wir wissen noch nicht wie lange die Vorrätereichen werden und müssen. In dieser Hinsicht verlangt es etwas mehr Kompetenz, die ihr anscheinend nicht verfügbar ist.

Die Quartiere wurden wie folgt belegt:

  • Draenei und Kaldorei kommen außerhalb der Mauern, bei den Docks unter
  • die Zwerge wurden in der Schmiede innerhalb der Befestigung untergebracht
  • Heilkundige und Söldner in dem kleinen Haus auf dem Festungsplatz
  • die Soldaten des Kreuzzuges haben ihr Quartier in der Festung selbst.
  • die Vorräte wurde ebenfalls in die Burg verlagert

Ausschließlich der Kreuzzug hat hier Zugang. Andere Personen nur mit ausdrücklicher Genehmigung. Wer sich den Befehlen widersetzt wird gestraft. Caer Darrow ist nun unter der Hand des Kreuzzuges und wir können und werden uns keine Querdenker leisten. Ich gab den ausdrücklichen Befehl, dass jedes Zuwiderhandeln geahndet wird. Notfalls mit Gewalt. Wir befinden uns nun im Krieg. Und hier herrschen unsere Gesetze. Nur so ist ein Sieg möglich.

Hochinquisitor Lighthand brach just wieder nach Sturmwind auf. Der Kommandant ist weiterhin im Westen unterwegs und so obliegt mir die Führung. Ich habe beschlossen die Beförderung von Roanna von Sturmwind durchzusetzen. Mit sofortiger Wirkung erhob ich sie in den Rang meines Stellvertreters. Sie ist der einzige Soldat der mein vollstes Vertrauen genießt. Ich konnte mir keinen besseren Soldaten für diesen Posten vorstellen. Sie wird ihre Arbeit gut machen, dessen bin ich mir sicher.

Die Nacht und der Morgen verliefen ohne weitere Zwischenfälle. Bis auf ein paar einzelne Angriffe der Madenfresser nichts, was von Bedeutung wäre. Etwaige Verdächtigungen auf Seuchengefahr, wurden beseitigt und verbrannt, Verwundete und Erkrankte wurden versorgt bzw… entsorgt.

Einzig das Problem der Trinkwasserversorgung muss noch geklärt werden.

Und ich sollte Valadya aufsuchen. Anscheinend verlor sie ihr Tagebuch als man ihren Koffer ablud. Ich nahm es an mich und werde es ihr bei Gelegenheit zurückgeben


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Nacht des 8. März


Gedanke des Tages:

Glaube bewahrt uns vor allem Bösen


Valadya, wie konnte ich nur so blind sein… eine Hexe, ein Dämon, ein Succubus. Sie hat uns alle geblendet. Und nun wurde ihr dafür Absolution zuteil. Das Licht hat sie gerichtet… ich habe sie gerichtet. Anscheinend liegt es in meinem Schicksal, das Frauen die mir etwas bedeuten, alsbald den Tod finden… Doch was schreibe ich da. Sie war keine Frau. Sie war ein Wesen des Nethers, krank und perfide… etwas Böses… sie war der Feind.
Mir ihrer illusionären Zauberei erschlich sie sich das Vertrauen aller. Beim Licht, ich bin so froh das dies nun ein Ende hat. Wer weiß wie weit es gekommen wäre, hätte sie nicht dummerweise ihr Tagebuch verloren. Ich berichtete noch am selben Tag dem Kommandanten.

Dummerweise belauschte uns diese Inquisitorin, deren Name mir entfallen ist. Eine übellaunige Zeitgenossin die nur so vor Arroganz strotzt, gar trieft. Ihre grenzenlose Eitelkeit wird mit Sicherheit nur von ihrer Hingabe zum Glauben und ihrem Pflichtbewußtsein übertroffen.
Wir planten sofort das Wesen aus dem Verkehr zu ziehen. Es galt sie zu Sondieren und zu vernichten. Keine Zeit wurde vergeudet. Ich stellte einen Trupp zusammen und machte sie ausfindig. Unter einem Vorwand verließen wir zusammen Caer Darrow und brachen gen Südosten auf. Beizeiten stellten wir sie und lösten ihre Tarnung auf.

Es kam zum finalen Kampf, ein harter und ausdauernder Kampf der uns kurzzeitig an die Grenzen unserer Kräfte brachte. Doch das Licht schenkte uns genug Kraft um siegreich hervor zu gehen. Daran zweifelte ich nicht eine Sekunde! Selbst ihre dämonischen Kräfte und Helfer konnten sie nicht vor ihrer Niederlage bewahren. Und just in dem Moment als ihre Kraft sie verlies und ihr Schutzschild zerbrach, setzten wir zum finalen Schlag an.
Ich weiß nicht mehr was ich im Moment des Sieges fühlte. Doch ich sollte mich so oder so nicht von meinen Gefühlen leiten lassen. Für Gefühle ist kein Platz mehr in diesen Zeiten. Sie sind nur ein Makel des Seins… führen zu Schwäche.

Als der Kampf vorüber war, wurde ich mir sofort bewusst darüber, dass ich bereits im Fadenkreuz der Inquisition lag. Zur Recht verdächtigten sie mich der Ketzerei und des Paktierens mit diesem teuflischen Wesen. Hatte ich doch lange genug Umgang mit ihr. Ich wurde mehr oder minder sofort nach unserer Ankunft in Caer Darrow von Inquisitor Weißhaupt entwaffnet und festgenommen. Zunächst war ich schockiert und überrascht über das Handeln der Inquisition. War ich es doch der den ganzen Sachverhalt aufgeklärt und weiteres Unglück vermieden hat. Doch dann dämmerte mir der tiefere Sinn dahinter und ich erkannte dass sie genauso wie auch ich, nur ihre Pflicht erfüllten.
Ich vertraute so auf meinen Glauben und die Wahrheit die ich sprach. Einen Tag und eine Nacht setzte ich mich den Verhören und Folterungen aus und bewies meine Unschuld. Diese Zeit war mit Schmerzen verbunden, doch es war ein Leichtes diese zu ertragen denn ich hatte meinen Glauben und ich bin Soldat. Ich blieb standhaft und behielt Haltung… Kein Zweifel, ich hatte meine Loyalität dem Kreuzzug und dem Licht, mehr als einmal tatkräftig unter Beweis gestellt… es sollte dieses Mal nicht anders sein.
Für meinen Glauben bin ich bereit zu Sterben. Dies schwor ich vor langer Zeit. Und diesen Eid werde ich nicht brechen.

Nachdem ich meinen Dienst sofort wieder aufnahm lies ich die Truppe antreten und gab neue Instruktionen. Der Kommandant und Inquisitor Weißhaupt wohnten der Ansprache bei.

Die Ansprache enthielt folgende Punkte:

  • Überprüfung der aktuellen Ausrüstung
  • Einführung des Formaldienstes, für jeden Tag angesetzt
  • Stärkung der Moral der Truppe durch Disziplin
  • Degradierung des Soldaten Darusk zum Rekruten mit sofortiger Wirkung und Verhängung einer Disziplinarmassnahme

Über Soldat Darusk wurden wiederholt Beschwerden eingereicht. Er verhält sich stümperhaft, undiszipliniert, respektlos gegenüber Verbündeten und Vorgesetzten und glänzt mit schlechter Ausführung von Befehlen. Seine Leistungen sind mehr als unzureichend, stellen nicht mal im Ansatz zufrieden und werfen ein schlechtes Bild auf die 7. Scharlachrote Legion. Soldat Darusk ist eine Schande für die Armee und den Kreuzzug. Harte Zeiten in denen uns jeder Mann fehlt, mildern seine Bestrafung.
So habe ich ihn Kraft meines Amtes als Captain des 1. Zuges, nur zum Rekruten degradiert und mit sofortiger Wirkung zu einer Woche gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Er untersteht nun den Handwerkern und soll sich dort nützlich machen.
Außerdem werde ich ihn unter Beobachtung stellen. Sollten sich die Vorfälle weiterhin häufen, so werde ich Lord Lighthammer eine Verlegung in die Strafkolonie nach Tyr´s Hand vorschlagen und mit allen Mitteln durchsetzen.

Heute werde ich mich um erste Vorbereitungen, der Verbrennung der Hexe, kümmern. Wir haben bereits beschlossen die ganze Zeremonie unter Einschluss der Öffentlichkeit ablaufen zu lassen. Wir werden hier und jetzt ein Exempel statuieren. Auf das sich alle mit dem Feind im Bunde Stehenden, dem Licht zuwenden und um Absolution bitten!


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Nacht des 11. März


Gedanke des Tages:

Ich habe an diesem Ort mein Grab geschaufelt und ich werde entweder siegen oder sterben.

Heute stellten wir uns heftigen Angriffen der Orks. Sie erschienen zahlreich und bestens gewappnet. Furchterregende Gegner… wenn man Furcht besitzen würde. Doch wir sind tapfere Streiter des Lichtes! Wir kennen weder Furcht noch Zweifel!
Der Kommandant bestritt ehrenhaft den Zweikampf mit dem Häuptling der Orks. Ein Ungleiches Duell, arbeitete der Ork Häuptling doch eindeutig mit fiesen Tricks und Zaubern. Wahrscheinlich hätte er ohne diese sehr schnell den Tod gefunden. Doch blieb ihm seiner Erlösung heute noch verwehrt.

Noch bevor der Lord zum tödlichen Schlag ansetzen könnte, zog sich das feige Oberhaupt der Grünhäute in die eigenen Reihen zurück. Vermutlich erkannte sogar dieses primitive Wesen, das es im Angesicht unseres heldenhaften Kommandanten, nicht einmal mit Hilfe seiner billigen Magien oder seiner immensen Kraft gewinnen konnte. Es würde mich doch tatsächlich wundern, wenn diese Wilden ein Gefühl für Ehre oder Stolz besäßen.
So schlugen sie im selben Moment, als Lord Lighthammer sich ohne Deckung in die eigenen schützenden Reihen begab, rücksichtslos und unehrenvoll zu! Ihre schiere Masse ebnete ihnen immerhin den Weg bis zum Haupttor. Wobei erwähnt werden muss dass unsere Verteidigungsstellung, leicht besetzt war… ist das Risiko herbe Verluste zu erleiden doch einfach zur groß und nicht tragbar.

So machten wir es den Orks beinahe leicht und dennoch konnten sie nicht siegreich hervor gehen, denn sie mögen Masse besitzen… Doch wir haben das heilige Licht und den Glauben!
Dennoch ließen sich Verluste in den eigenen Reihen nicht vermeiden. Doch die Männer hielten tapfer stand. Ein erste große Bewährungsprobe die sie mit Bravour bestanden. Einige wenige Verletzte wurden sofort nach hinten gebracht und die Lücken wurden sofort wieder geschlossen. Wenn sie uns tatsächlich besiegen wollen, dann müssen sie schon mit einer Armee kommen die unserer würdig ist… einem Heer das es mit dem Glauben unserer tapferen Soldaten aufnehmen kann!

Im Angesicht ihrer Niederlage, verzogen sich die Orcs schneller wieder als gedacht. Ich erhielt den Befehl die Wachen verdreifachen zu lassen und die Ablöseintervalle kürzer zu gestalten.

Einige Stunden später kam es zu einem erneuten Zwischenfall. Ein Spion wurde entlarvt und in Gewahrsam genommen. Es handelt sich dabei um einen Ritter des Ordens „Treue der Silbernen Hand“. Diese Bastarde planen eine groß angelegte Verschwörung um dem Kreuzzug den Sieg in diesem Heiligen Krieg zu verwehren. Weitere Informationen diesbezüglich wurden gesammelt und ausgewertet. Die Lage scheint schlimmer als zuerst angenommen.
Ich habe noch in selbiger Nacht ein Eilschreiben an Sir Lighthand, seines Zeichens Hochinquisitor der 7. Scharlachroten Legion, angesetzt. Es ist per Kurier bereits auf dem Wege nach Sturmwind. Ich bete, dass es ihn schnellstmöglich und vor allem rechtzeitig erreicht. Jede Minute ist kostbar in dieser dringlichen Angelegenheit. Aus eben diesem Grunde habe ich Rekrut Darusk verhaften lassen. Vielleicht bekommt dieser Idiot nun endlich das was er wirklich verdient.
Ich werde heute eine Versammlung der Offiziere einberufen. Es muss festgestellt werden inwieweit der Verrat in die eigenen Reihen zurückreicht. Befinden sich noch mehr Verräter und Spione unter uns, gilt es diese konsequent herauszufiltern und zu exekutieren. Natürlich nicht ohne vorhergehende, ausreichende Verhöre. Das Licht soll ihre verdorbenen Seelen reinigen, so dass sie Ihrer Taten Buße ablegen und bereuen. Das ganze muss unbedingt auf dem höchsten Grad der Geheimhaltung stattfinden. Ich werde deshalb Soldat Hanea mit einbeziehen. Sie ist meine zuverlässigste Späherin und glänzt stets mit beispielhafter Hingabe zum Glauben und Pflichterfüllung.

Ein weiteres Verhör der Hexe Valadya tief in der Nacht, durch Soldat Roana und mich ergab keine nennenswerten Informationen, die wir uns erhofften. Da sich der Dämon selbst im Angesicht seiner Niederlage weigert zu kooperieren, ist es unabänderlich die geplante öffentliche Verbrennung zu beschleunigen. Ich werde in der Nacht vom vierten zum fünften Wochentag, die Exekution der verderbten Pest veranlassen. Wir müssen dieses kranke Wesen des Nethers endlich vom Antlitz dieser Welt tilgen! Auf das sie ewig brennen mag, im Feuer der Rechtschaffenheit. Im Laufe des Tages werden weitere Vorbereitungen für die Hinrichtung getroffen.


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Nacht des 13. März


Gedanke des Tages:

Je mehr Vertrauen, desto mehr Verräter

Heute schlugen wir erstmal zurück! Und wir waren siegreich. Eine vom Kommandanten geleitete Offensive gegen eine Siedlung im Silberwald, genannt, das Grabmal. Lange nicht habe ich das Heer so motiviert und kampfeslustig gesehen. Die Zeit endlich einmal zurück zuschlagen war lange herbei gesehnt und würde der Truppe neunen Mut geben. Lord Lighthammer und Verwalter Graufaust schürrten die Moral aller mit ergreifenden Reden. Dann brachen wir auf. Der Weg zum Grabmal verlief ohne Unterbrechungen.

Tarrens Mühle fanden wir weitestgehend leer vor. Nicht wert das Ziel unserer Truppe zu sein. Auch durch den Silberwald gelangten wir ohne große Umstände. An Gilneas vorbei ging es in Richtung Norden. Zu Ehren unseres Kommandanten Lord Iskarien Lighthammer, stimmten wir die Schlachthymne der 7. Kompanie an die ein jeder von uns bereits in der Grundausbildung lernt.


Schlachthymne der 7. Scharlachroten Legion:


Die Mannen des Kreuzzugs sind kräftig und auf Trab,

sie schlagen der Geißel ihr baldiges Grab.

Sie haben die Weisheit und den Willen zum Sieg

Sie kämpfen tapfer mit Mut im heiligen Krieg!


An vorderster Stelle, ein Mann wie ein Bollwerk,

Er vernichtet den gar finstersten Scherg‘.

Sein Glaube sein Schild, sein Wille sein Schwert

So lichterfüllt, dass kein Untoter sich wehrt.


Ihr kennt den Namen des großen Kriegers

In seinen Augen der Blick des Siegers.


Lord Lighthammer, Kommandant an allen Fronten,

keinen Verseuchten seine Mannen schonten.

Jedes Wesen, in dem Seuchen wohnen,

Auf deren Knochen die Kreuzzügler thronen!


Der Paladin, an Weisheit so reich

Die Gesichter der Feinde kreidebleich.

Er schlägt mit dem Zweihänder lichtbringend

Lordaerons Menschen jubeln singend.


Der Lordpaladin wird die Geißel bezwingen,

doch ohne tapf‘re Truppen wird dies nicht gelingen.

So kämpfen die, die scharlachrot verschworen sind

Bringt das Licht in Land, Wasser und Wind!


Lord Lighthammer, Kommandant an allen Fronten,

keinen Verseuchten seine Mannen schonten.

Jedes Wesen, in dem Seuchen wohnen,

Auf deren Knochen die Kreuzzügler thronen!


Die Rüstung voller Blut der Feinde des Kreuzzugs,

die Wut des Lords gegen die Geißel stetig wuchs.

Er wird sie bezwingen, jedes unheil‘ge Wesen

In der Zukunft werden Kinder von ihm lesen.


Dann steht es geschrieben in Büchern aller Städte

Wie der Kreuzzug Lordaeron rett‘te.

Und der Name vom großen Paladin und Held -

Lord Lighthammer, Retter der Welt!


Lord Lighthammer, Kommandant an allen Fronten,

keinen Verseuchten seine Mannen schonten.

Jedes Wesen, in dem´ Seuchen wohnen.

Auf deren Knochen die Kreuzzügler thronen!


Es erfüllte mich mit Stolz Teil dieses Angriffes zu sein und den Mut meiner Männer in ihren kräftigen Stimmen, hallen zu hören! Der Angriff selber war eine Leichtes, kaum Gegenwehr. Wir schlugen schnell und mit voller Präzision zu… Die Schattenwacht hatte leider alle ihre Truppen in diesem Gebiet abgezogen, was uns jedoch nicht davon abhielt, genug der Knochen unter die Erde zu schicken, da wo sie hingehören.

Wir könnten auch wichtige Pläne sicherstellen die die Versorgungszüge der Wacht auf alten Pergamentkarten verzeichnete. Alles in allem war die Offensive ein großer Erfolg. Wir hatten auf der eigenen Seite so gut wie keine Verluste zu beklagen. Allerdings mussten wir notgedrungen in Ambermill nächtigen. Unsere Pferde waren müde und auch Verletzte gab es einige.

Achja… Verluste… Novizin Laranya verliess uns. Das Licht möge ihr ihrer Seele den Weg leiten. Ich hätte niemals gedacht das sie selsbt der Seuche zum Opfer fiel… es ging alles so schnell. Sie erbrach sich in schwarzem Blut und erlag noch schneller dem Tod als ich sie erlösen könnte.

Es tut mir leid um ihre kleine Schwester… sie ist gezeichnet vom Verlust ihrer gesamten Familie. Sie musste alles mit ansehen. So jung und unschuldig, vollkommen allein.
Ich kenne diese Erfahrung nur zu gut, erinnert sie mich doch an meine Jugend und der Flucht aus Stratholme. Damals als unser eigener Prinz sich allmählich vom Licht absagte und unsere Heimatstadt niederbrannte. Ich selber war noch ein junger Mann, verlor meine geliebten Eltern und floh mit einem Teil der Flüchtlinge in Richtung Süden… ich werde diese Reise niemals vergessen. In Seenhain gewehrte man mir Unterkunft und ich konnte ein neues Leben beginnen. Nun wird der Kreuzzug Novizin Agua Obhut gewähren, denn wir sind nun wohl ihre Familie.
Ihre Schwester, vermutlich weilt sie nun unter den Knochen und wird uns eines Tages im Kampf gegenüberstehen. Gelang ihr doch die Flucht als ich mich über ihren leblosen Körper beugte.

Mehr als einen Arm konnte ich ihr nicht nehmen. Sie war einfach zu schnell. Ein schauderhafter Anblick, fürwahr.

So verweilten wir die Nacht hier in Ambermill bei den Abgesandten der Kirin Tor. Sie kümmerten sich gut um uns und versorgten uns mit ausreichend Proviant. Wir wussten jedoch nicht wie schnell wir zurück nach Caerr Darrow gelangen würden. Doch ich zweifelte nicht daran dass die restlichen Truppen der 7. und der 4. Cinderholme unter Führung von Roanna dort für ausreichende Verteidigung sorgten. Sie würden uns nicht enttäuschen. Morgen werde ich von hier aus in Richtung Sturmwind aufbrechen. Allein komme ich schnell und sicher unbemerkt voran. Ich musste den Hochinquisitor persönlich so schnell wie möglich die erbeuteten Pläne aushändigen und einen Lagebericht absetzen. Außerdem konnte ich so gleich überprüfen wie weit es in den Ermittlungen gegen diese Quacksalber von Ambillberry´s Truppe stand.



Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: früher Abend des 15. März


Gedanke des Tages:

Nur denen die glauben, ist ein besseres Schicksal gewährt


Sturmwind, wieder einmal war ich schneller hier als mir lieb sei. In der Feste hatte sich bis auf die lauten Stimmen gegen den Kreuzzug und den Krieg, nicht wirklich etwas verändert. Die Gassen waren überflutet von Armen, Bettlern, Säuferpack und Diebesgesindel, ebenso von Eredar und Elfenpack… mich würde nur allzu gern interessieren was Hauptmann Bellentry mit seiner korrupten Bande den ganzen Tag lang anstellt. Unter der Führung des Kreuzzuges wäre es in Sturmwind nie soweit gekommen, dessen bin ich mir sicher! Vor den Pranger sollte man diese Stadtwache stellen, allesamt sollten sie am Galgen hängen für ihre Inkompetenz und Nachlässigkeit. Aber ihr Schicksal will es sicher so dass sie schon sehr bald im Keim dieser Brut ersticken.
Ich legte mir auf der Reise nach Sturmwind eine Tarnung zu… als Offizier des Kreuzzuges wollte ich hier nicht auffallen. So traf ich alsbald Sir Lighthand in der Mission in den Katakomben der Kathedrale.

Ebenso wie er erfreut schien mich wohlauf zu sehen, begrüßte ich es, diesen Alten Mann einmal wieder zu sehen. Ich respektiere ihn sehr und blicke zu ihm auf, genauso wie zu unserem Kommandanten.
Sir Lighthand ist ein makelloses Beisspiel für die Hingabe und den Willen unseren Glauben mit allen Mitteln einem jeden zu bringen. Er verkörpert den Kreuzzug wahrlich. Nicht wie dieser Inquisitor Borogar Weißhaupt. Dieser fettleibige, griesgrämige Zwerg. Würde mich nicht wundern wenn er mehr an die gute Gährung eines Zwergenbieres denkt, als an unsere Mission und den Glauben an das Licht.

Ich erstattete dem Hochinquisitor ausführlich Bericht. Erwähnte den erfolgreichen Kampf am Grabmal, legte ihm die Pläne vor die wir erbeuteten, erzählte von meiner kurzen Reise hier hier, von der tapferen Verteidung Caer Darrows durch Teile des Heeres unter Soldatin Roanna. Ich berichtete ihm von den Fortschritten in der Feste und der Verhöre möglicher Verräter und Ketzer.
Auch berichtete ich ihm von der Verräterin Askana Naemarathe, eine Inquisitorin die sich seit Tagen in Caer Darrow breit machte und uns ständig mit ihrer Arroganz und Eitelkeit im Wege stand, gar unsere Arbeit behinderte. Das Schicksal Ungläubiger ist stets von Versagen geprägt… ebenso verschonte es nicht diese Ketzerin. Mit den Untoten höchstpersönlich stand sie im Bunde. Bevor wir zum Grabmal aufbrachen, entflammte eine heftige Diskussion zwischen ihr und dem Kommandant. Dabei verlor sie ein paar Goldmünzen, zu ihrem eigenen Pech… Der Verwalter Graufaust machte sich sofort über die Münzen her, einmal schien die Goldgier der Zwerge nützlich, denn er erkannte sofort dass es sich um Gold aus Unterstadt handelte… Die Verräterin war gestellt und sofort umzingelt.

Sie hatte uns nichts entgegenzusetzen. Ihr jämmerlicher Versuch Kooperation anzudeuten, nur um den Lord heimtückisch anzugreifen schlug fehl, noch bevor sie einen vergifteten Stich ansetzen konnte, schob ich mich dazwischen und der Schlag prallte an der Rüstung des Lord´s ab. Licht sei Dank, hätte er doch ursprünglich sicher seine Gesicht oder seine Brust getroffen. Wir handelten blitzschnell und stachen allesamt zu. Noch bevor sie zu Boden ging holte der Kommandant zum tödlichen Hieb aus und enthauptete die Inquisitorin.

Es glich einem Massaker. Alle die sich um uns versammelt hatten, wurden weggedrängt. Dieses Miststück hatte nun endlich bekommen was sie verdiente, obgleich sie mit dem Feind kollaborierte oder nicht! Lord Lighhammer warf mir ihren Kopf direkt vor die Füsse und dieser gab sofort unter dem kräftigen Tritt meiner Stiefel nach. Eine grüne Flüssigkeit spritzte aus ihrem Kopf. Da wo man eigentlich das Hirn vermutete befand sich nichts als grüner Schleim, der sogleich verdampfte… kein Zweifel sie war über längere Zeit bereits verdorben und der Seuche zum Opfer gefallen.
Wie durch Hexerei verschwand ihre Leiche auf der Stelle, zurück blieb außer dem ausgedorrten Kadaver nur ihre Rüstung und die daran befindlichen Phiolen und Ringe. Etwas Seltsames hat es mit diesen Reagenzien auf sich da bin ich mir sicher. Zur Untersuchung ließen wir die Rüstung in die Burg bringen und wegsperren. Sollten sich unsere Inquisitoren alsbald daran machen.

Hochinquisitor Lighthand traute seinen Ohren kaum als ich ihm davon berichtete. Doch er lobte unsere Handlungen und sprach uns seinen Segen aus. Nach dem alles soweit geklärt ward, bat er mich wieder aufzubrechen und dem Kommandanten Bericht zu erstatten. Er würde die Tage selber nach Caer Darrow reisen und wir sollen doch seine Ankunft inzwischen vorbereiten. Sir Lighthand persönlich wird sich nun um die Verhöre der potenziellen Verräter und Ketzer kümmern um in der Verschwörungssache gegen den Kreuzzug, Licht walten zu lassen und zu richten!


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Nacht des 18. März


Gedanke des Tages:

Ein einziger Moment der Nachlässigkeit kann lebenslangen Verrat nach sich ziehen. Niemals vergessen, niemals vergeben


Die Ereignisse der letzen Tage überschlugen sich. Als wir nahe den Toren Caer Darrow´s waren, über kam uns alle Unbehagen. Etwas stimmte nicht. Rauch stieg aus der feste, wenn auch dünn, der Geruch von Krieg und Leichen machte sich breit, ebenso von Sprengstoff und dunkler Magie. Noch bevor wir den Brückenübergang erreichten wussten wir insgeheim was uns erwartete. Ich warf einen kurzen Blick zum Lord. Doch er schien mindestens genauso gefasst wie auch sprachlos.

Wir erreichten das Tor und wurden bereits erwartet. Ich sah Temper, Roanna offensichtlich verwundet, Hanea und einige andere. Die Spuren der Verwüstung waren nun deutlich überall zu erkennen. Mein Atem stockte, ich brachte für einen Moment keinen Satz heraus. Der Lord kam mir zuvor. Roanna versuchte gefasst einen Lagebericht abzugeben. Ich sah ihr an das sie Angst hatte, auch wenn sie versuchte gefasst zu wirken. Ich konnte ihre angst spüren. Jeder von uns fürchtet nichts mehr als das eigene Versagen… Versagen, wir haben versagt… Sie hat versagt…

Die Offensive am Grabmal, einer voller Erfolg… doch zu welchem Preis. Diese verdammten Knochen haben unsere Abwesenheit ihrerseits zu einem Schlag genutzt der uns in unseren Fortschritten um Wochen zurück wirft. Laut den Berichten Roanna´s durchbrachen sie blitzschnell unsere Verteidung, hinterließen ein wahres Blutbad, sprengend das Lager mit den Srpengstoffen in die Luft und arbeiteten sich zu unseren Vorräten durch. Auf ihrem Weg dahin töteten sie ohne Gnade alles Leben das sich dazwischen befand. Fast die gesamte 4. Cinderholme wurde niedergmetzelt… Temper und Jarven sind die einzigen Überlebenden der Einheit.
Einige Zivilisten und Händler haben ebenfalls ihr Leben lassen müssen. Aus war ein jämmerlicher Anblick. All jenes was wir mühseelig aufgebaut, nun wieder in Trümmern.

Wie konnte das alles nur passieren?! Roanna… warum bist du deiner Pflicht nicht nachgekommen?! Warum hat uns keiner der Späher informiert?! Du hast uns enttäuscht… den Lord und mich. Du wirst dafür die Konsequenzen tragen müssen, so will es das Soldatengesetz. Jeder an deiner Stelle müsste für dieses Versagen büßen. So leid es mir tut… Roanna… erwarte kein Mitleid vom Kommandanten… wie konntest du nur, versagen?!

Ich hatte den Kommandanten noch nie so sprachlos und beinahe traurig gesehen. Er schien selbst für einen Moment zu zweifeln ob dies alles real war. Doch nach dem wir die Truppe getadelt hatten erhob sich erneut unser Glaube und unser Wille nicht aufzugeben und zu kämpfen! Es durfte nicht das Ende sein! Wir haben einen herben Verlust erlitten doch wir würden genauso hart arbeiten wie vorher um Caer Darrow mit allen Mitteln wieder aufzubauen. Die Schlacht war unentschieden ausgegangen obgleich die Verlassenen die größeren Erfolge verbuchen konnten. Doch der Krieg ist längst nicht vorüber! Ein jeder der von unseren Mannen fiel, wird mit einhundert der ihren vergolten! Für jedes Haus das sie nieder brannten, werden wir eine Siedlung der Ihren in Brand setzen und vernichten. Auge um Auge… Blut um Blut. Das Licht wird uns zum Sieg verfehlen!


Abteilung: 7te Scharlachrote

Zug: 1. Zug

Zugführer: Jered McLeod, Captain

Datum: Morgen des 19. März


Ich erwachte eben schweißgebadet. Ich schlief mehr als unruhig. Immer wieder träumte ich von Roanna. Ich sah ihren geschundenen Körper vor mir liegen, blutverschmiert und mit Splittern übersäet. Sie starb in meinen Armen… immer und immer wieder. Welche dunklen Künste sind hier am Werk die mich solche Szenen träumen lassen. War ich heute zu streng zu ihr? Hätte ich sie nicht so behandeln sollen?
Ich musste es tun, ihr Fehlverhalten ist unverzeihlich. Sie muss die Konsequenzen tragen, wie ein jeder es von uns tun müsste, stünde er an ihrer Stelle. Ich kann… ich darf kein Mitgefühl zeigen. Es verdirbt und lässt Zweifel zu. Sie ist eine tapfere Soldatin, wohl die Beste die ich jemals kenne lernte, doch hat sie sich schuldig gemacht und muss dies nun bereinigen. Ich bete für sie. Vielleicht ist der Lord gnädig und wird sie nicht allzu sehr strafen. Sie ist immer noch unentbehrlich für uns. Jeder Soldat der noch kämpfen kann, wird gebraucht. Roanna, möge das Licht dir milde sein und Gnade walten lassen.

Ironisch das ich gerade jetzt, zu diesen harten Zeiten und die Vergangenheit denken muss. Ich erinnere mich an die Nächte als ich zur Legion kam, brachte doch sie mich schlussendlich dazu die richtige Entscheidung zu treffen. Die ersten Nächte auf Streife mit ihr waren geradezu mit Ereignissen gespickt. Ständig erlebten wir etwas anderes, wir hatten soviel zu tun. Manchmal fragten wir uns wirklich ob wir nicht bei Bellentry persönlich vorbei schauen sollten um unseren Sold zu verlangen. Wenn wir schon seine Arbeit erledigten, der er und seine Männer offenbar nie gewachsen waren.

Beim Licht was hatten wir zu tun. Neue Rekruten anwerben, Streifen durch Sturmwind um Eredarpack und Langohren von üblen Machenschaften abzuhalten.
Wir plauderten ein wenig über unser ereignisreiches Leben und über den Glauben zum Licht Halfen ihrer Freundin, Faama und kümmerten uns um sie, nachdem sie Opfer eines Attentats wurde. Wir trainierten hart, auch mit anderen Rekruten, um uns intensiv auf den Krieg vorzubereiten

Ja, sogar einen Hexer spührten wir in Goldhain auf, stellten ihn und machten ihn unschädlich ohne jegliche Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Wir richteten ihn und verbrannten seine Leiche im Wald von Elwynn um alles Spuren zu beseitigen. Dieser miese Gnom stellte sich als nicht allzu großes Problem heraus. Es war ein leichtes ihn zu vernichten.
Und als ich Opfer dieses Attentats wurde, war sie es die mir beistand und sich so weit es ging um mich kümmerte bevor sie von Lord Lighthammer den Auftag bekam gen Norden aufzubrechen.

Sie ist ein guter Mensch, ein guter Soldat… wir bräuchten mehr Leute wie Sie. Dann wäre alles viel einfacher, dessen bin ich mir sicher.
Gerade nun sehe ich sie wieder vor mir wie noch vor wenigen Stunden, schwer verletzt, kaum bei Kräften und doch eisern und mit dem Willen durchzuhalten. Als ich sie in den geheimen Auftrag einweihte, den Sir Lighthand mir gab dachte ich schon sie würde zusammenbrechen. Vielleicht… vielleicht sollte ich noch einmal mit dem Kommandanten sprechen, ihre Strafe ein wenig zu mildern. Oder sie für einen Tag unter Arrest zu stellen, damit sie so ein wenig ruhen kann… Mindestens das bin ich ihr schuldig.



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