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Stratholme
Stratholme
Rasse: IconSmall LichIconSmall BansheeIconSmall GhoulIconSmall Skeleton Geißel
Anführer: IconSmall Dreadlord Balnazzar
IconSmall DeathKnight Baron Aurius Totenschwur
Lage: Östliche Pestländer
WoWPedia: Stratholme
Für den Zeitstrang hinsichtlich Arthas' Ausmerzung in den Höhlen der Zeit, siehe Das Ausmerzen von Stratholme. Für die Warcraft III: Reign of Chaos-Mission siehe Die Auswahl.

Stratholme war einst die "Perle des nördlichen Lordaerons",[1] bis die Stadt im Dritten Krieg verwüstet wurde.[2]

Hintergrund Bearbeiten

Zweiter Krieg Bearbeiten

WC2Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft II.

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Der Dritte Krieg und das Ausmerzen von StratholmeBearbeiten

WC3Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Stratholme galt einst als Kronjuwel des nördlichen Lordaerons, bis sich Prinz Arthas im Zuge der um sich greifenden Seuche in den Nordländern gegen seinen Mentor Uther stellte und befahl, die Einwohner der Stadt umzubringen, da er befürchtete, sie seien längst infiziert.[3] Einige Tage nach Arthas' Säuberung der Stadt kehrte Jaina an den Ort des Schreckens zurück:

Der allgegenwärtige Gestank war fast unerträglich. Jaina hob ein Taschentuch, das großzügig in Friedensblumenduft getränkt war, vor ihr Gesicht. Doch der Versuch, das Schlimmste herauszufiltern, war nur teilweise von Erfolg gekrönt. Feuer, die eigentlich längst hätten erloschen sein müssen, loderten hoch in den Himmel und verrieten Jaina, dass die schwarze Magie immer noch wirkte. Weitere Anzeichen dafür waren der stechende Rauch, der ihr in Augen und Kehle brannte, und der Verwesungsgeruch. Die Leichen lagen dort, wo sie gestorben waren, die meisten waren unbewaffnet.[1]

Im Verlauf des Krieges gegen die Geißel erreichten auch überlebende Streiter der Silbernen Hand die Stadt, darunter Alexandros Mograine und seine Söhne Darion und Renault, Brigitte Abbendis, Taelan Fordring und Saidan Dathrohan. Die Mission sollte sich als verhängnisvoll für die weitere Geschichte Lordaerons erweisen, da Dathrohan auf den Schreckenslord Balnazzar traf und ihm im Kampf unterlegen war. Dies war seinen Mitstreitern allerdings nicht bekannt und so begann Balnazzar, in Gestalt des längst verstorbenen Dathrohan, die weiteren Schritte der Paladine zu seinen Gunsten umzulenken.[4]

Nach dem Dritten Krieg Bearbeiten

Die zerstörte, niedergebrannte Stadt wurde schließlich zum Schlupfwinkel der Untoten der Geißel, die sich hinter den enormen Wachtürmen und Eisentoren Stratholmes verschanzten. In vergangenen Jahren wagten sich sowohl Helden des Lichts als auch Eiferer des Scharlachroten Kreuzzugs nach Stratholme hinein, um diese Monstrositäten zu bekämpfen, und alle, nahezu bis auf den letzten Mann, scheiterten sie. Sämtliche ehemaligen Helden wurden wiedererweckt, um die Reihen der Geißel zu stärken. Wenn sie nicht in ihrem eigenen Lager gehalten werden können, werden die Streitmächte der Untoten, angeführt von Baron Aurius Totenschwur, bald aufbrodeln, um Lordaeron ein weiteres Mal zu verwüsten.[3]

Galerie Bearbeiten

Haupttor
Dienstboteneingang

Der Unverziehene Bearbeiten

Lylia war eine Klinge der Rechtschaffenheit ihres Volkes. Nachdem Arthas seinen Truppen befohlen hatte, die Stadt zu plündern, verlor sie angesichts der vielen Unschuldigen, die ihrer Hand zum Opfer fielen, den Verstand. Sie stürzte sich in ihr Schwert, um dem um sie herum herrschenden Wahnsinn zu entkommen, und existiert nun als spektrales Wesen, dem für seine grauenhaften Taten niemals die Absolution erteilt werden wird.[5]

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Herdsinger Forresten Bearbeiten

Das Ausmerzen von Stratholme forderte unzählige Leben von Leuten, deren einziges Vergehen es war, sich in der verdammten Stadt aufzuhalten. Ein reisender Sänger und Piccolospieler namens Forresten war eines dieser Opfer. Er durchwandert die Stadt nach dem Tod noch immer, da er nicht in der Lage ist, sein tragisches Schicksal zu akzeptieren.[6]

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Timmy der Grausame Bearbeiten

Timmison war für seine Ungezähmtheit auf dem Schlachtfeld berüchtigt. Es wird spekuliert, dass sein Sadismus durch die Schikanen ausgelöst wurde, die er als Kind erleiden musste. Jetzt wurde er als Monstrosität der Geißel wiedergeboren, sein Verstand dahingerafft, und wird von diesen Erinnerungen heimgesucht. Aus diesem Grund hört er nun auf den Namen, der ihm einst so verhasst war: Timmy.[7]

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Willey Hoffnungsbrecher Bearbeiten

Balnazzar fand große Freude daran, Kanonenmeister Willeys zerstörerische Fähigkeiten im Untod einem guten Nutzen zuzuführen und nannte seinen geschätzten Untergebenen den Hoffnungsbrecher. Der Schreckenslord genießt es, dass er Willey und die anderen Scharlachroten Kreuzzügler - die die Untoten einst so verachteten - in seine unwissenden Marionetten zu verwandeln.[8]

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Kommandant Malor Bearbeiten

Malor und eine Handvoll tapferer Krieger riskierten alles, um die Entweihung der Scharlachroten Bastion durch die Untoten zu verhindern, doch sie versagten. Balnazzar verderbte den furchtlosen Kommandanten und machte ihn zu einem seiner Diener. So wurde aus dem einstigen Fanatiker nur noch ein lächerliches Abbild seines früheren Selbst.[9]

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Instrukteur Galford Bearbeiten

Einst war es Galfords ganzer Stolz, sich um die wichtigsten Dokumente des Kreuzzugs zu kümmern. Doch als er im Sterben lag musste er mit ansehen, wie seine wertvollen Folianten um ihn herum verbrannt wurden. Balnazzar nutzte diese schmerzhafte Erinnerung, um seinen Diener mit der feurigen Macht zu erfüllen, die Galford in seinem Leben verzehrt hatte.[10]

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Balnazzar Bearbeiten

Balnazzar hat den wahren Tod nie verspürt, jedoch kennt er den bitteren Geschmack der Niederlage. Nachdem der Kataklysmus die Welt erschütterte, metzelte er alle Scharlachroten Kreuzzügler in Stratholme nieder und verwandelte sie in die untoten Kreaturen, die sie einst so hassten. Der Schreckenslord heckt jetzt neue Machenschaften aus, um sich an Azeroth zu rächen.[11]

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Baroness Anastari Bearbeiten

Als sie noch lebte, nahm sich Anastari, was sie wollte, ungeachtet der Kosten. Der Tod hat daran nichts geändert. Nachdem ihre Seele aus dem Körper gerissen wurde, wurde sie zu einer Banshee und sie ersetzte ihre Vorliebe für weltliche Schmuckstücke durch eine weit unheilvollere.[12]

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Nerub'enkan Bearbeiten

Während des Kriegs der Spinne war Nerub'enkan ein gefürchteter Krieger. Am Ende erlag er jedoch seinen Wunden und wurde als Untoter zu einem gehorsamen Diener der Geißel. Jetzt verteidigen die nerubischen Wachen eine Ziggurat in Stratholme genauso heftig, wie Nerub'enkan zu seinen Lebzeiten sein Zuhause beschützte.[13]

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Maleki der Leichenblasse Bearbeiten

Maleki, der sich durch ernomes Geschick in der Kontrolle der Grabeskälte auszeichnet, war einer der Ersten, der dem Kult der Verdammten beitrat. Er wird angetrieben von einem unersättlichen Wunsch nach Macht und übt sich fieberhaft in der dunklen Magie, um sich auf den Zeitpunkt vorzubereiten, da er als Lich wiedergeboren werden wird.[14]

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Magistrat Barthilas Bearbeiten

Barthilas gehörte zu den Unschuldigen, die von Arthas und seinen Streitkräften während des Ausmerzens von Stratholme 'geläutert' wurden. Der Lichkönig erhob den ehemaligen Magistrat letztendlich aus seinem Grab und befahl dem imposanten, untoten Monster, seine zerstörte Heimat zu bewachen.[15]

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Ramstein der Verschlinger Bearbeiten

Ramstein ist eine der berüchtigsten Monstrositäten der Geißel, zusammengesetzt aus zahllosen Leichenteilen und angetrieben von einem unersättlichen Hunger. Als die Geißel Stratholme überrannte beging dieses Monster unaussprechliche Gräueltaten an unschuldigen Seelen.[16]

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Baron Aurius Totenschwur Bearbeiten

Aurius' Fall in Ungnade war steil. Da es ihm nicht gelang, seinen verderbten Vater, Baron Totenschwur, zu bestrafen, hielt der Tod für ihn keinen Frieden bereit. Er wurde in tragischer Weise zu einem Instrument der Geißel, genau dem Übel, das er einst zu bezwingen geschworen hatte.[17]

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Anmerkungen Bearbeiten

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