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Sharando/Geschichten

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Sharando Bilder Geschichten

Die "gute" alte Zeit ? Bearbeiten

Cyrill lehnte sich gegen eine Mauer am Kathedralenplatz, sah sich um. So viele Menschen, Weltraumziegen, Stolperfallen, Spitzohren und Bierkobolde, die entweder ihre Hufe polierten, als Hindernis fungierten oder mit Bäumen schmusten. In der Tat, das war maßlos übertrieben, aber was machten andere Wesen hier schon in der Stadt ? Naja, er selbst war auch kein Mensch mehr, aber er war mal einer. Irgendwie. Er schüttelte den Kopf, verwarf die sinnlosen Gedanken. Immerhin war er hier, um einen alten Freund zu finden. Und das auf dem Kathedralenplatz. Cyrill zückte einen Glimmstängel aus seinem Beutel, machte ihn an und steckte ihn sich in den rechten Mundwinkel. Es war ungewöhnlich, Sharando hier zu suchen. Immerhin war Sharando ein Priester, der vom Licht berührt wurde, doch vom Schatten wurde er verschlungen. Dachte Cyrill zumindest. Sharando hatte sich getarnt, und das oh Wunder, als Priester der Kathedrale. Also ein Lichtkriecher. Doch das ist mittlerweile keine Tarnung mehr, nein, das ist schon sein Leben geworden. Beten, Predigten halten und immer nett zu anderen sein, das war früher nur eine Illusion, die aufrecht zu erhalten war. Wie eine Maske, die er sich aufgesetzt hatte, damit niemand sah, was dahinter steckte. Seitdem Yrana ihn in Nordend verlassen hat, hatte er sich verändert. Und das nicht unbedingt zum Guten, es seidenn, man sah es aus der Sicht eines Paladins. Früher hatte Sharando sich Späße daraus gemacht, in Gedanken anderer Leute Informationen zu suchen, sie zu Dingen zu überreden, die sie sonst nicht getan hätten, doch nun heilt er sie auch noch mit Lichtmagie. Cyrill seufzte. Zeiten ändern sich eben. Doch Cyrill schwor sich stumm, dass er Sharando schon wieder auf den richtigen Weg leiten würde.

„Licht zum Gruß, mein Freund.“ Cyrill öffnete verschlafen die Augen. War er etwa auf dem Kathedralenplatz eingeschlafen ? Das wäre nun schon das Zweite mal. Langsam erhob er sich, sah zu der Gestalt vor sich, schrägt den Kopf. Weiße Roben mit goldenen Bestickungen, er schnaubte leise, das konnte ja nur ein Lichtkriecher sein. „Abend´. Kann ich was für Euch tun? Ich hoffe nicht.“ Die Gestalt vor ging mit den Händen unter die Kapuze, schlug sie zurück. Zum Vorschein kam Sharando, der Cyrill schief anlächelte. Nicht nur, dass er sich wie einer benahm, nein, er trug auch schon solche Klamotten. Schrecklich. „Nicht so depressiv, Cy. Das steht dir nicht.“ Cyrill brummte. „Dir stehen die Roben auch nicht und du trägst sie.“ Sharando sah ihn unverwandt grinsend an. Früher hätte er Cyrill nun mit seinem Gedankengepfuschs in den See laufen lassen. Heute grinst er nur noch. „Lass uns etwas trinken gehen, ich lade dich ein.“ Schon lief er los, Cyrill folgte ihm. Gut, dass er das gesagt hat, sonst hätte er ihn einladen müssen.

Die Bardame stellte Beiden die Getränke auf den Tisch, machte einen Knicks und zog ab. „Nun, wo hast du dich rum getrieben ?“ Cyrill nippte an dem Getränk. Unfähig, im etwas über seine Gemeinschaft zu verraten, dachte er sich irgendetwas aus. „Ich habe verschiedene Aufträge angenommen und sie ausgeführt.“ Sharando nickte, trank ebenfalls aus seinem Krug. Irgendwie musste er Sharando weg von seinem Trinken locken. Cyrill sah sich um, erblickte den Stab von Sharando, der unten in einem Halter ruhte.Jedoch konnte nur Cyrill ihn sehen und er hoffte, das Sharando eines nicht konnte: Um die Ecke schauen. „Eh´, Shara, ich glaube, da versucht jemand deinen Stab zu entwenden.. Hast du den nicht von Aliya ?“ Sharando blinzelte ihn an, nickte stumm und rannte runter. Das war Cyrill´s Chance. Er holte aus einem Beutel ein kleines Fläschchen, dessen Inhalt eine geruchs und farblose Flüssigkeit war. Er las den Zettel, der ihm dazu gegeben wurde.

"Hinweis

Ich habe mir erlaubt, kurz die wichtigsten Informationen über den Trank zu erläutern. 1. Der Trank muss unbedingt verdünnt zu sich genommen werden, sonst droht Hinrversagen.

2. Die Wirkung des Trankes setzt unmittelbar nach dem Genuß ein! Zu erst sind es nur kleine Schwindelanfälle, später wird man unter Verfolgungswahn leiden, hämische Stimmen hören, die einen immerzu auslachen und selbst im Schlaf nicht aufhören.

3. Der Trank sollte wohl jede Woche erneuert werden..

4. Unbedingt Lichtgeschützt aufbewahren!"

Cyrill öffnete das Fläschchen, schüttete es in seinen Krug. „Bald mein Freund, bald..“ Er verschloss die Flasche wieder und steckte sie weg. Genau in dem Moment kam Sharando wieder hoch, setzte sich seelenruhig. „Da war keiner, musst dich wohl geirrt haben.“

Erneut nahm er einige Schlucke von seinem Trinken, während Cyrill ihn ansah. „Ist was?“ Cyrill hob einen Mundwinkel. „Nein, nein. Ich habe nur an alte Zeiten gedacht.“

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