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Schlingendorntal / Stranglethorn Vale
Schlingendorntal
Zugehörigkeit: Unabhängig[1]
Sprache(n): Goblin, Niedere Gemeinsprache, Orcisch[1]
Bevölkerung: 10.000[1]
Rasse: IconSmall Troll Male IconSmall Troll Female Blutskalptrolle (25%)
IconSmall Goblin MaleIconSmall Goblin Female Goblins (20%)
IconSmall Troll Male IconSmall Troll Female Splitterspeertrolle (15%)
IconSmall Troll Male IconSmall Troll Female Gurubashitrolle (15%)
IconSmall Troll MaleIconSmall Troll Female Dunkelspeertrolle (10%)
IconSmall Orc MaleIconSmall Orc Female Orcs (6%)
IconSmall Naga MaleIconSmall Naga Female Naga (4%)[1]
Religion: Schamanismus[1]
Siedlungen/Orte: Zul'Kunda (4.000)
Zul'Mamwe (2.500)
Arena der Gurubashi (1.500)
Beutebucht (1.000)
Finsteres Riff (1.000)[1]
Regierungstyp: Stammesherrschaft[1]
Lage: Im Süden der Östlichen Königreiche

Das Schlingendorntal, auch Southland[2] genannt, ist ein riesiger Dschungel südlich des Dämmerwaldes.

Das Schlingendorntal zählt wohl zu den grössten Regionen Azeroths und mit Sicherheit einer der geschäftigsten. Die dichten Dschungel verstecken die grosse Anzahl an Trollen, welche hier heimisch sind. Für einen Aussenseiter sehen sie alle gleich aus, allerdings gibt es hier mindestens vier verschiedene Stämme sowie zwei unterschiedliche Bündnisse. Nebst der Überzahl an Trollen finden sich auch einige Goblinpiraten sowie Naga im Schlingendorntal.[1]

Das Schlingendorntal ist ein riesiger Regenwald, Niederschläge sind häufig und das Klima ist unerträglich feucht.[1]

Land & Leute Bearbeiten

Dschungeltrolle patrouillieren in diesem Regenwald, in dem feuchter Nebel aus dem Boden aufsteigt. Einst regierten Gurubashitrolle die Region, heute zerfallen die Ruinen ihrer großen Städte langsam in der Wärme und werden überwuchert von den Pflanzen des unerbittlichen Dschungels. Die Trolle bleiben für gewöhnlich innerhalb ihrer Stämme, so sie nicht die Arena aufsuchen und wohnen in den Ruinen ihrer ehemals grossen Städte.[1] Die weisen Blutskalp- und Splitterspeertrolle sind jeweils im Nordwesten und Osten des Schlingendorntals angesiedelt. Die Trollstadt Zul'Gurub liegt in einem Tal im Nordosten des Dschungels und war einst die Hauptstadt der Trolle, die das Schlingendorntal bewohnten.

Die meisten Einwohner können Demokratie nicht einmal buchstabieren, geschweige denn dass sie sich an ein einheitliches Gesetz oder einen Führer halten würden - das Gesetz des Stärkeren ist im Schlingendorntal die Regel, und so manch Reisender landet im Kochtopf der Trolle.[1]

Naga jagen entlang der Küste. Die Arena, ein Zentrum für Gladiatorenkämpfe, befindet sich in den Ruinen der einstigen Arena der Gurubashi und zieht zwielichtige Gestalten aller Rassen an.

Die Schwarzmeerräuber, eine Gruppe niederträchtiger Piraten, sind in Beutebucht, an der südlichen Küste des Schlingendorntals, beheimatet.

Im Norden befindet sich ein kleines Dorf, das vom abtrünnigen Colonel Kurzen besetzt wird. Auch einige von Ogern bewohnte Lager sind im Dschungel zu finden. Vor der südöstlichen Küste liegt die Insel Jaguero, die vom gewaltigen Gorilla König Mukla bewohnt wird. Es gibt eine abtrünnige Gruppe von Seeleuten, bekannt als die Blutsegelbukaniere, die Lager an den südlichen und südwestlichen Ufern des Dschungels errichtet haben. Murlocs bewohnen einige Unterwasserruinen im Nordwesten. Die Venture Company verfügt ebenso über zwei Bergbauminen im Schlingendorntal. Im Nordwesten hat der Stamm der Zandalar seinen Sitz auf der Insel Yojamba.

Die hordischen Elemente im Schlingendorntal unterscheiden sich von anderen Siedlungen Azeroths. Einige Dunkelspeertrolle haben sich der Horde angeschlossen und neigen weniger dazu, einen einsamen Reisenden zu kochen. Die Orcs scheinen ebenso weniger gewalttätig zu sein und mehr nach Thralls Vorbild zu leben.[1]

Geografie Bearbeiten

Das Schlingendorntal ist ein gefährlicher Ort für jedes Mitglied der Allianz. Der Dschungel selbst ist gemeingefährlich - unabhängig von seinen Einwohnern. Bösartige Tiere und gefährliche Pflanzen, einschließlich des namengebenden „Würgenden Schlingendorn“, machen das Reisen im Dschungel gefährlich. Die fleischfressende Pflanze vermag einen erwachsenen Mann zu essen, und dies auch rassenunabhängig.[3]

Schlingendorn

Der Schlingendorn, Namensgeber des Schlingendorntals.

Zu den häufigsten Tieren zählen Gorillas, Panther und Tiger, welche stetig auf Nahrungssuche sind und selbst in den weniger dichtbewachsenen Lichtungen ist man seines Lebens nicht sicher, da sich hier Raptoren eingenistet haben.[3]

Niederlassungen und sonstige Stätten Bearbeiten

  • Arena der Gurubashi: Die Arena der Gurubashi ist eine der wenigen Orte im Schlingendorntal welche man besichtigen kann, ohne gleich um sein Leben fürchten zu müssen. Die Gurubashitrolle errichteten vor vielen Jahren diese Gladiatorenarena, welche nun in Ruinen verfallen ist. Nichtdestotrotz werden die Überreste immer noch genutzt. Einige Kämpfer hier sind Freiwillige, oftmals sind es auch gefangene Abenteurer oder Reisende, welche von anderen Trollstämmen an die Arena verkauft wurden. Die bekannteren Gladiotoren geniessen einen gewissen Ruhm und Wetten über die Kämpfe sind an der Tagesordnung. Obschon die Arena prinzipiell als sicherer eingestuft werden kann als andere Orte des Dschungels, ist es weit entfernt davon ein freundlicher Ort zu sein. Aufgrund von Wettschulden wird man häufig überfallen und einige "Mitarbeiter" schnappen sich zur "Abwechslung der Arenakämpfe" auch mal gerne unbeteiligte Besucher.[3]
  • Beutebucht: Die gefährliche kleine Stadt ist das Zuhause einiger Piraten welche ihrem Treiben fernab der südöstlichen Küste Azeroths nachgehen. Der Grossteil der Einwohner sind Goblins, so auch der Anführer Baron Revilgaz. Zudem haben hier die Schwarzmeerräuber ihren Hauptstützpunkt. Diese Piratenbande besteht vor allem aus Goblins und Menschen, lässt aber auch andere Völker zu so man ihnen treu ergeben ist. Nach einem erfolgreichen Beutezug werden die Güter in der Arena und weiter nördlich in Azeroth an den Mann gebracht.[3]
  • Finsteres Riff: Die Gurubashitrolle haben viele Ruinen hinterlassen, einige solche sind mittlerweile im Meer versunken, wie auch jene die man unterhalb der Wasseroberfläche im Finsteren Riff vorfindet. Die besondere Erwähnung dieser Ruinen rührt daher, dass sich kürzlich die Naga sehr für diese Gegend interessiert haben, laut Brann betreiben sie zuweilen Handel mit den Trollen und Goblins.[3]
  • Nazferitisee: Der Nazfertitisee, auch Murky Depths Lake[3], befindet sich im Zentrum des Schlingendorntals, westlich von Zul'Gurub. Azeroths grösster See ist reichlich schleimig und dickflüssig und von zahlreichen Insekten umgeben. Laut Brann Bronzebart würde ein Schwimmer bereits wissen, was Schmerz heisst so er nur einen Zeh in das Wasser wagt. Kleine Fische mit messerscharfen Zähnen bevölkern den See und zerreissen alles, was sich hineinwagt. Die Trolle scheinen zur Überquerung daher Boote zu nutzen.[3]
  • Zul'Kunda: Die Anzahl der Gurubashitrolle ist extrem gesunken und einige der Ruinen ihrer Städte befinden sich nun in der Hand ihrer Vettern. Die Blutskalptrolle haben diese Ruinen im nördlichen Dschungel südlich der Berge welche das Schlingendorntal von Westfall trennen eingenommen. Nebst Angriffen auf Reisende, welche üblicherweise ausgeraubt und anschliessend verspeist werden, bewachen die hier anwesenden Trolle eine Art Kristalle vor den Goblins. Für die Trolle sind die Kristalle heilig, für die Goblins bedeuten sie schlicht Profit. Diese Trolle haben wohl eine der antagonistischsten Beziehungen zu Goblins, welche sie gar nicht erst in ihre Stadt lassen.[3]
  • Zul'Mamwe: Diese Gurubashiruine wurde von den Splitterspeertrollen eingenommen. Diese Trolle sind zumeist eher für sich, so sie nicht gerade die Arena aufsuchen. Zudem pflegen und erweitern sie die Ruinen, um Platz für die wachsende Bevölkerung zu schaffen.[4]
  • Zul'Gurub: Einst der Ursprung der Gurubashizivilisation liegt die Stadt im Osten grösstenteils in Ruinen und wird lediglich von einigen wenigen Gurubashitrollen bevölkert.[5]

Geschichte Bearbeiten

Das Tal war ursprünglich das Heimatland der Trolle des Gurubashiimperium, das seine Städte über die ganze Region verteilte. Nach dem Fall des Imperiums verfielen die mächtigen Städte langsam zu Ruinen, obwohl noch immer Trolle in ihnen hausen. In den vergangenen Jahren versuchten die Menschen von Sturmwind Handelswege durch den wilden Dschungel zu ziehen. Obwohl sie es schafften, eine kleine Hafenstadt in der Schwarzmeerbucht zu errichten, wurden sie schon bald von einem verrückten Haufen Trolle überwältigt und in ihre Heimat zurück getrieben. Nach der Ankunft der Menschen im Dschungel ließen auch die gerissenen Händler der Goblins nicht lange auf sich warten, die an den Küsten des Dschungels ankamen und schnell ihre Bergbau- und Rodungsarbeiten begannen. Die Goblins konnten eine schwache Verteidigung über diese abgeschiedenen Anlagen errichten, werden jedoch immer wieder von den Dschungeltrollen bedroht, die mit wachsender Besessenheit ihre alte Heimat gegen alle Invasoren verteidigen.

Im Laufe der Zeit wurden die Gurubashitrolle immer grausamer, sie gingen sogar so weit, andere Trolle ihrem bösen Gott Hakkar, der Seelenschinder, zu opfern. Nach einem langen Bürgerkrieg waren die Stämme des Schlingendorntals für alle Zeit verfeindet. Der Dunkelspeerstamm war einer dieser Stämme, der letztlich von einer Gruppe tobender Murlocs vertrieben und Mitglied der Horde wurde. Bis zum heutigen Tag ist das Schlingendorntal ein wilder Ort voller Gefahren geblieben.

Der Stein der Gezeiten Bearbeiten

Das uralte Reich der Gurubashi war eine Quelle unzähliger faszinierender und spannender Legenden, die ohne Zweifel Spuren in ihrer Umgebung hinterlassen haben. Wie Untersuchungen ergeben haben, führten ihre Religion und ihre gesellschaftlichen Praktiken zu einer großen Verehrung ihrer natürlichen Umgebung. Das Imperium der Gurubashi war von drei Seiten umgeben von Meer und so ist es nicht verwunderlich, dass Wasser ebenso eine große Rolle in ihrer Gesellschaft spielt. Die jüngsten Entdeckungen während Forschungsreisen zu den Troll-Ruinen im Schlingendorntal haben ergeben, dass ein Objekt, das Stein der Gezeiten genannt wird, eine wichtige Rolle spielt. Verschieden Fragmente der Trolllegenden können ein ungefähres Bild von dem Stein und seiner Bedeutung für das Gurubashiimperium zeichnen. Es scheint, als könne der Stein seinem Besitzer die Kontrolle über das Wasser in seinen unterschiedlichen Formen geben.

—Auszug aus Legenden der Gurubashi, Band III

In den Trolllegenden heißt es, dass der Stein zum ersten Mal an der Küste des Schlingendorntals auftauchte. Er wurde von einem Trollkrieger gefunden, der sich auf Wanderschaft im Dschungel befand. Fasziniert von dem blauen Stein, nahm er ihn mit auf seine Reise. Im Laufe der Zeit bemerkte der Troll, dass der Stein ihm die Kontrolle über das Wasser verlieh. Er konnte Wasserelementare beschwören, die die Gezeiten manipulierten und vollendete Zauber wirken, die sonst nur die mächtigen Magier der Kirin Tor manifestieren konnten. Der Krieger reiste zurück nach Zul'Gurub, um seinem Stammesführer seine neu gewonnenen Fähigkeiten zu demonstrieren. Leicht gewann er das Publikum mit seinen Mächten für sich und errang den Titel „Gezeitenbeschwörer“. Fortan nannte sich nur noch bei seinem neuen Namen. Er fand seinen Platz der Ehre bei den Gurubashi. Der Gezeitenbeschwörer diente dem Imperium der Gurubashi für eine lange Zeit, im Lauf der Jahre aber wurde er immer zurückgezogener. Denn der Stein der Gezeiten trägt auch einen Fluch in sich. Der Träger des Steins beginnt im Lauf der Zeit zu verblassen, bis er für immer von der physischen Welt verschwindet. Um das Geheimnis des Steins zu wahren, ging der Gezeitenbeschwörer zurück zu dem Strand, an dem er den Stein fand und lief hinein ins Wasser, wo er für alle Zeit verschwand. Viele Generationen später würde der Stein erneut an die Küste des Schlingendorntals geschwemmt werden, um von einem neuen Gezeitenbeschwörer gefunden zu werden. Dieser Vorgang wird sich fortsetzen und Gezeitenbeschwörer werden kommen und gehen, wie die anderen vor ihnen auch.

Anmerkungen Bearbeiten

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 Lands of Conflict, S. 55
  2. Lands of Conflict, S. 160
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 Lands of Conflict, S. 56
  4. Lands of Conflict, S. 56-57
  5. Lands of Conflict, S. 57
  6. Einteilung nach Lands of Conflict

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