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Schamane
Schamane
Völker: IconSmall Orc MaleIconSmall Orc Female Orcs
IconSmall Tauren MaleIconSmall Tauren Female Tauren
IconSmall Draenei MaleIconSmall Draenei Female Draenei
IconSmall Troll MaleIconSmall Troll Female Dunkelspeertrolle
IconSmall Taunka MaleIconSmall Taunka Female Taunka
IconSmall Goblin MaleIconSmall Goblin Female Goblins
IconSmall Wildhammer MaleIconSmall Wildhammer Female Wildhammerzwerge
Andere
Organisationen: Irdener Ring
WoWPedia: Shaman

Schamanen sind Wirker elementarer Energie, welche in ihrer eigentlichen Ausprägung sich vor allem dadurch von beispielsweise Magiern unterscheiden, indem sie für alles, was sie tun, die Elemente bitten, ihnen zur Seite zu stehen.[1] Jene, welche diesen Einklang suchen nutzen dazu die kosmische Kraft des "Geistes" (von den Mönchen als "Chi" bezeichnet).[2] Die Elemente zu versklaven ist nicht die übliche Variante.[1] Jene Schamanen, welche dennoch diesem Weg folgen nutzen Kräfte des Verfalls.[2]

Darüberhinaus sind Schamanen nicht von sich aus mit Magie durchtränkt, sondern nutzen ihre Kräfte über zeremonielle Totems.[3] Totems sind eine Möglichkeit, die Elemente zu kontaktieren, herbeizurufen und ggf. auch zu kontrollieren.[4] Werden Totems zerstört, kappt das zwar nicht zur Gänze die Verbindung zu den Elementen, aber es entzürnt sie.[5]

Die Kultur des Schamanismus findet sich bei einer Vielzahl an Völkern wieder, in mehr oder minder ausgeprägter Form. Ein großer Zusammenschluss an Schamanen verschiedenster Völker nennt sich "Irdener Ring" und ist an diversen Brennpunkten Azeroths tätig.

Hintergrund Bearbeiten

Der "alte Weg" der Orcs Bearbeiten

Chroniken-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf die World of Warcraft: Chroniken.

Die Ursprünge des Schamanentums bei den Orcs von Draenor finden sich im Schattenmondklan. Sie waren die Ersten, die sich den Elementen widmeten, welche sie an Gronds Schädel kennengelernt hatten und teilten schon bald ihre Lehren mit anderen Orcs. Beinahe jeder Klan übernahm ihre Praktiken. Junge Orcs wurden von Geburt an dazu erzogen, standhafte und entschlossene Verbündete der Elementargeister zu sein, und wenn sie das Erwachsenenalter erreichten, reisten diese angehenden Schamanen zum Thron der Elemente, wo sie den Segen der Geister zu erhalten hofften. Manche wurden für würdig befunden, andere nicht. Zudem erhaschten einige Orcs unfreiwillig einen Blick in ein Reich jenseits Draenors: die Leere. Die meisten verloren den Verstand und jene, die überlebten, wurden von ihren Klans verstoßen und mussten ein abgeschiedenes Dasein in den Höhlen unter Nagrand fristen. Weiße Totenschädel wurden auf ihre Gesichter tätowiert, um zu zeigen, dass sie für ihr Volk "tot" waren.[6]

Beim Kosh'harg-Fest, welches ursprünglich als Schamanenversammlung begonnen hatte, fungierten die Vertreter ihrer Zunft als eine Art "Streitschlichter", welche die Konfliktparteien im Falle von Auseinandersetzungen dazu anhielten, ihren Streit friedlich zu lösen oder andernfalls des heiligen Geländes verwiesen zu werden. Zudem begaben sie sich, nach dem Eröffnungsritual des Festes, auf den heiligen Berg Oshu'gun und schließlich in dessen Höhlen, geleitet von den Ahnen.[7] Sie wurden derart geschätzt, dass lediglich das Wort eines Häuptlings schwerer wog, als ihres.[6] Der Tod war für die Schamanen Draenors keine Wüste des Leids wie für normale Orcs, da die das Privileg genossen, durch den Kontakt zu den Ahnen in der Gegenwart der geliebten Toten weiterzuleben.[8]

Drek'Thar erklärte einem jungen Thrall viele Jahrzehnte später, dass die wichtigsten Eigenschaften eines Schamanen Demut und Stolz seien[9], und dass man ihre Zaubersprüche, zu welchen auch Heilsprüche zählen[10] sowie die Möglichkeit, über den Wind Botschaften zu senden[11], als "Rufe" bezeichnet.[12]

Die alte Horde und der Verlust der Ahnen Bearbeiten

Roman Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Das Schamanentum war bei den Orcs auf Draenor weit verbreitet, bis Ner'zhul und Gul'dan andere Pläne für die Orcs und die neugegründete Horde hatten. Nachdem Ner'zhul auf die fälschlichen Ahnengeister gehört hatte, verloren die Schamanen der Orcs zunehmend ihre Verbindung sowohl zu den tatsächlichen Ahnen als auch zu den Elementen.[13] Unter Gul'dan wurden die meisten - wenngleich nicht alle - zu Hexenmeistern "fortgebildet". "Doch die meisten waren auf Gul'dan eingegangen. Und dann hatten sie sich verändert, waren größer geworden und düsterer. Als reflektierten ihre Körper die Verderbnis."[14] Als sich im Zuge des Kriegs gegen die Draenei nach wie vor einige zweifelnde Orcs weigerten, ihre alten Wege aufzugeben, beschloss Gul'dan, das Schamanentum zu unterbinden.[15]

Schamanen bei den Goblins Bearbeiten

Cataclysm-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Cataclysm.

Goblin-Schamanen sind ein Auswuchs ihrer vollkommen auf Profit ausgerichteten Gesellschaft; für einen Goblin-Schamanen sind Elementare potenzielle Kunden. In ihren Verhandlungen sind die Goblins etwas nachdrücklicher als es den anderen schamanistische Völker (insbesondere den Tauren) gefallen würde, wobei sie erheblich weniger „nachdrücklich“ vorgehen als die Taunka in Nordend (Es sei denn, ein Elementar versucht, sich aus seinem Vertrag herauszuwinden. Elementare haben in der Regel keine Knie, die gebrochen werden können und deswegen müssen Goblins auf andere Methoden zurückgreifen, um die Kontrolle zu wahren.). Im Hinblick auf die „mechanischen“ Totems der Goblins sollte beachtet werden, dass es sich dabei lediglich um Manifestationen der kleinen Totems handelt, die sie basteln/anfertigen, um sich mit den Geistern der Elemente zu verbinden. Anstatt große Totems mit sich herumzuschleppen, haben Goblin-Schamanen einen Ring (wahrscheinlich den gleichen Ring, an dem sie auch die Schlüssel zu ihrem Haus und ihrem Motorrad aufbewahren) mit kleinen Totems, die sie als Verbindung mit den Elementaren, mit denen sie Geschäfte machen, angefertigt haben.[16]

Dunkelschamanen Bearbeiten

MoP-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Mists of Pandaria.

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Bekannte Schamanen Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten