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Sash ... ... und ihre Geschichten

Guten Abend ihr armen Verirrten,

ihr habt meine Geschichten, die sich im Laufe von Sashs "Leben" angesammelt haben, gefunde. Einige davon habe ich frei erfunden, bei anderen handelt es sich um aus meinen Screenshots (ich bin eine irre Sammlerin! <lacht wahnsinnig>) zusammengeschriebenes RP oder einfach um Geschichten, die Sash erzählt bekam. Wenn der Verfasser ein anderer sein sollte, dann werde ich selbstverständlich den Namen dazu schreiben, sofern er mir bekannt ist.

Sash2.jpg

Sash am Hafen

Hier eine kleine Legende:

Inv letter 13.png - Briefe

Icon Scroll 15a.png - aus dem RP zusammengeschrieben

Inv misc book 09.png - frei geschrieben (und teils auch erfundene) Geschichten


Ich möchte allerdings anmerken, dass ich das keinesfalls professionell mache, die Texte eventuell nicht eurem Geschmack entsprechen, etc. ... also denkt daran: Es zwingt euch niemand, sie zu lesen! Jugendfrei sind sie im übrigen alle (hoffentlich ...), gefundene Rechtschreibefehler könnt ihr mir melden.

Nun, dann wünsche ich mal viel Spaß beim lesen,

Lillielein

Icon Scroll 15a.png "Sturmwind" Bearbeiten

So viel Zeit. So viele Worte. So viele Gesichter. Ja, eindeutig, sie war zurück - zurück in Sturmwind.

Soldaten. Schon als sie auf den Kathedralenplatz lief, sah sie die Meute. Worauf sie sahen, das konnte sie erst im zweiten Augenblick erkennen. Hoch oben auf der Treppe stand von blasser Gestalt ein wohlvertrautes Gesicht: Eyjolf. Durchscheinbar und in goldener Rüstung hatte sie ihn erst im zweiten Augenblick erkannt. Die Menge tobte und gerade bezog die 'Ehr' Stellung und baute sich zwischen der Menge und der Treppe, auf der Eyjolf stand - kein gutes Zeichen. Wut und Hass kochte in ihr hoch, als sie hörte, was Eyjolf blühen sollte: Man wollte ihn hinrichten! Und natürlich - als wäre all das noch nicht schlimm genug - erblickte sie Sprinkle auf der Schulter eines der Gesuchten. Innerlich seufzte sie schwer auf, beobachtet das ganze jedoch gemeinsam mit Bjaldur mit gebührendem Abstand. Wie dumm die Skralinger doch waren. Soldat kämpfte gegen Soldat, bis man sich selbst soweit zermürbt hatte, dass der Feind leichtes Spiel hatte. Und auch die Festnahmen von Seiten der Ehr aus in den Reihen der Zuschauer stimmten sie nicht sonderlich zuversichtlich. In welchen Drecksloch war sie hier nur gelandet, indem sie nun da saß und mit Bjaldur diese Idiotie beobachtete.

Bjaldur. Kaum waren sie dem Wahnsinn des Kathedralenplatzes entkommen, erhielt sie schon den zweiten Schlag ins Gesicht. Trinken wollten sie, Bjaldur und die Rattenmama, und wie üblich hielt sie auch bei Harlan. Sie hätte es sich denken können. Eigentlich hätte sie wissen müssen, wie der alte Kämpfer auf ein "Blauauge" reagiert. Dennoch traf sie die Abneigung wie kaltes Wasser ins Gesicht. Wütend, verletzt schrie sie ihn an, er keifte zurück ... mittlerweile war Bjaldur vorgelaufen und Mika vorbei gekommen.... Und dann ging alles ganz schnell: Eine Ohrfeige an Harlan, darauf saß sie an der Brücke und wechselte einige Worte mit Mika und stand im nächsten Moment schon wieder vor Harlan - mit einem Schlauch Met und einer Entschuldigung. Wie dumm sie doch war, zu vergessen, was sie selbst beim Anblick der Blauaugen fühlte. Aber Bjaldur, Bjaldur war ein Bruder - das war einfach so. Verstehen tat sie Harlan dennoch.

Eyjolf. Kurz nach dem Kathedralenviertel hielt sie inne. Es war bereits tiefe Nacht und ihre Blicke blieben am Steg des Kanals Damals saß sie hier mit ihm ... Eine Stimme unterbrach die Nacht, stellte Fragen, Fragen die sie nicht hätte Stellen dürfen - Fragen nach Eyjolf. Mit einem Mal setzte es bei ihr aus. Wut kochte in ihr auf, welche sie dem Mann entgegen schrie: "... un wenn'e 'n Scheyß Solda'n üwer'n erzähl'n gloaw's, 'n lan'es gley 'm Kanal. Scheyße, des senn solche Schweyne ..." Ein kehliges Lachen unterbrach ihres Hasstirade und ihn wohl vertrauter Fjordsprache erklang die Stimme: "Schön das meine Rede was gebracht hat." Eine seltsame, kribbelige Ruhe brach ihn ihr aus, wurde jedoch alsbald von ernüchternden Ernst abgelöst: "Sie haben Yorgen umgelegt" sprach Eyjolf weiter, seufzte dabei "Hab ich das Richtige getan, als ich die Rede gehalten hab?" So wirklich wusste sie darauf keine Antwort. Was wusste sie denn? Sie wusste, dass er gegen eine van Haven anreden musste und auch wusste sie, dass es hier viele gierige Menschen gab ... "Mhm" unterbrach er ihr Grübeln "werd ich nun eigentlich gedrückt?" Trotz seines Grinsens, wohl war ihr dabei nicht. Er hatte sich verändert, zweifelsohne, aber riskieren ... Keinen Moment später standen beide in eine Ecke gedrängt und lagen sich in den Armen, sein Gesicht in ihren Haaren vergraben und fernab jeglichen Ärgers. "Hab Dich vermisst." Eine seltsame, kribbelnde Wärmel breitete sich aus und lies sie schmunzeln, ehe sie ihm Antwort gab... Sie standen noch eine Weile da, sprachen lange. Es war gut, ihn in Sicherheit zu wissen, es tat auch gut, zu wissen, dass er nun, wo er Verantwortung tragen müsse. Die Vorstellung, Eyjolf würde der Vater eines kleine Balges werden war seltsam, ein verkehrtes Weltbild. Insgeheim, tief in sich, glaubte sie nicht an diesen Frieden - den sie ihm dennoch wünschte.

Harlan. Es war bereits eine Weile vergangen, als Othár bei ihr im Laden stand und von dem Personalmangel im Lazarett geklagt hatte. Wie gern würde sie wieder dort Arbeiten - nicht des Ortes oder der Stellung wegen, sondern einfach, weil es eben dort die meiste Arbeit gab. Heute wollte sie sich melden - eigentlich. Unruhig stromerte sie umher, denn etwas in ihrem Inneren lies sie zögern. Sie wollte fern bleiben, sie wollte keinen Ärger von diesen "Lich'scheyßer'n" und schon gar nicht wollte sie verhasst sein für das, was sie tat. Harlans Worte hallten noch immer in ihrem Kopf nach. Sie würde sich ja nur mit Lichtpack und Blauaugen abgeben, so hatte er sie neulich angeschrien. Insgeheim hatte es ihr weh getan, denn so sollte man nicht über sie denken. Als ihr Blick über den Platz schweifte hatte sie ihn sofort erkannt. Unweit des Tunnels stand er, gelehnt an der Mauer und bot einen schaurigen Anblick, eben einen gebührenden für einen muskulösen, doch heruntergekommenen Einarmigen. Ungefragt ließ sie sich neben ihm auf den Straßenboden sinken. Sie musste ihn einfach fragen, fragen, wie ihr denken würde. Sie wurde überrascht, sehr sogar. Natürlich ... mögen tat er das Lazarett wahrlich nicht, allerdings ... es war lange her, dass sie jemand als Freund bezeichnete und ihr ein offenes Ohr - und natürlich Met - versprach. Und er begleitete sie zur Kathedrale. In diesem Moment hätte sie noch nicht gedacht, dass er zugleich auch für ihre erste Patientin sorgen würde. Ráhn war wahrlich schlecht gelaunt, als sie die Treppen zu der Ansammlung hinauf schlich. Sash wusste noch genau, dass sie eigentlich nur mit Harlan und ihr losging, Met zu holen. Die beiden waren wahrlich ein Herz und eine Seele ... und so hatte es sie weniger verwundert, als sie sich schon nach kurzer Zeit in den Haaren hatten. Wie sie das hasste. Alle wollten etwas und letztendlich gab es nur Gezanke ... Nachdenklich stierte sie dem vergehenden Rauch hinterher, als sie schon den Ärger roch. Im Nachhinein wusste sie gar nicht mehr, wer sie zum Lazarett geschickt hatte, jedenfalls erwischte sie Harlan auf halben Weg dorthin. Ráhn lag bewusstlos in seinen Armen und ihr eigenes Blut lief ihr über die Stirn und das Gesicht hinweg und benetzte das giftgrüne Kleid, welches sie trug, was einen farblich ja wirklich interessanten Kontrast bot ... Innerlich fluchte sie nur laut, denn sie hatte genau gewusst, was passieren würde. Letztendlich war alles nur eine nähbedürftige Platzwunde, verursacht von Harlans fliegender Flasche. Bei den Ahnen, er tat ihr schon richtig leid, unbeholfen, wie er neben Ráhn saß und auf Sash einredete. Beinahe musste sie schmunzeln. Es war seine Art, in gewisser Weise ehrlich und zugleich auch direkt, die sie stets auf's Neue schmunzeln lies, auch über seine Worte, die er noch von sich gab. Ja, innerlich fand sie es ganz lustig.

All das war für sie Sturmwind, eine Stadt, die sie wohl nie verstehen würde und in der nur eins sicher war: Der Wahnsinn würde weitergehen!

Icon Scroll 15a.png "Rotkammgebirge" Bearbeiten

Eine tiefe, unbeschreibliche Unzufriedenheit ruhte in ihrer Brust und raubte ihr Ruhe, Schlaf und schier den letzten Rest Verstand, der ihr noch geblieben schien. Es durchdrang sie und nagte an ihr, doch danach greifen - begreifen, was sie so beschäftigte - das konnte sie nicht. Es war einfach da. Und während sich hinter ihr Karvens Brust im Schlaf ruhig hob und senkte, rasten in ihrem Kopf die Gedanken ...

Es hatte alles mit den beiden Robenträgern vorm Schwein begonnen. Sie heuerten im Namen der Grafschaft Kämpfer und Heiler gegen die Orcs an. Ein guter, sicherer Posten, etwas Sold und die Aussicht, Sturmwinds Alltag für einige Tage zu entkommen, klangen zunächst verlockend .... den Anblick Karvens in seiner alten Rüstung, blau weiß und mit dem Löwenwams, den würde sie jedoch so schnell nicht verdauen. Sie wusste, dass er Soldat gewesen war. In einem ihrer langen Nächte, die sie damals am Hafen verbracht hatten, hatte er ihr von damals erzählt. Ihn in dieser Rüstung zu sehen war für sie jedoch unbegreiflich, eine völlig verkehrte Welt.

Und das sollte erst der Anfang sein. Es gab in ihrem Leben ja wahrlich viele Situationen, die sie nur knapp mit einem schiefem, aufgesetzten Grinsen überstanden hatte - Sprinkle und damaliger "Schlafplatz" waren beispielsweise nicht ganz unbeteiligt -, doch hätte sie jede einzelne davon lieber noch einmal durchstanden, als hier zu stehen. Hier, im Hauptraum des Seehainer Rathauses mit Karven an ihrer Seite vor diesem Mann. Sie wusste gerade einmal, welchen Namen sie nennen sollte: Sashira Winternacht. Diesen Namen hatte sie sich einst ausgedacht, als sie hier nach Sturmwind kam, als Cayrina im Rathaus arbeitete und sie sich dort melden musste. Winternacht, des Nachts im tiefsten Winter geboren - Mutter hätte es gefallen! Doch woher bitte sollte sie denn wissen, ob sie in den Augen des Skralingerpacks als Ärztin galt, was eine "Feldscherin" war und überhaupt? Leute flicken, Brandwunden behandeln, ... ja, aber für soetwas wie hier, war sie nicht gemacht. Das sollte sie nun erfahren ...

"Karven Blacksmith, Korporal der Armee zu Sturmwind, außer Dienst. Freiwillige, ehrenhafte Entlassung nach dem Dienst in einem Freiwilligenbataillon zur Unterstützung des Heers in den ersten Geißelkriegen in Lordaeron." Gemordet hatte er. Sie waren nacht Stratholme eingezogen, hatten alles - Frauen, Männer, Kinder, Alte - gemordet. Es war ein Befehl. Gegen die Seuche, eine "Maßnahme". Sie hatten gemordet, für sie war es unumstößlich. Auch er wusste es, hatte er es ihr ja erst erzählt. Sie erinnerte sich an die Nacht, erinnerte sich an den Hafen, an seine leisen, reuevollen Worte ... und konnte es einfach nicht fassen.

Der Mittag zog sich dahin. Sie hatte sich in dem Dörfchen umgesehen, war auf Ráhn getroffen, auf Sajis alten Soldaten ... ja, sogar die Späher der Ehr, die dort eingezogen war, erkannte sie wieder: Tilogor, den sie erst kürzlich wieder getroffen hatte und Fourka, die Mettrinkerin. Alle zogen sie gegen die Orcs aus. Sie selbst hatte noch keinen einzigen gesehen. Für sie waren diese Wesen seltsame, menschenähnliche, grüne Gestalten aus Harlans oder Yerwnas Kriegsgeschichten. Nun würde sie dagegen kämpfen ... aber nichteinmal das rührte sie, nein. Alles übrige war es, was sie stets auf's neue überkochen lies ...

Als sie erwachte war es bereits Nacht. Der Baum, auf dem sie sich breit gemacht hatte raschelte in der kühlen Nachtluft, als flüstere er ihr alte Geschichten und der See glitzerte im Licht des aufgegangenen Mondes. Ein eigentlich wunderschöner Anblick - eigentlich. Sie jedoch hätte lieber in den See gekotzt.

Nach einem längeren Streifzug und einigen belangenlosen Worten stand sie schließlich in Karvens Zimmer - ganz recht, denn es war lediglich für ihn ausgestellt, auch wenn sie die Erlaubnis hatte, bei ihm zu schlafen. Sie wusste zwar, dass sie in diesem Bett schlafen würde, doch innerlich schlief sie noch immer friedlich auf ihrem Baum - frei und nicht wie eine Geliebte im Zimmer "erlaubt". Letztendlich lag sie hier - den Rücken an seiner sich ruhig heben und senkenden Brust. Auf dem Bett, nur ein kurzes Stück entfernt vom Boden, auf dem sie zuvor saßen ... und doch war es eine kleine Weltreise, vom stummen Sitzen, über ihren kleinen Gewaltausbruch, bishin zu der Erkenntnis, sich wie ein kleines Kind aufgeführt zu haben ... und daraufhin erschöpft auf seiner Brust liegend, innerlich alles bereuend. Er hatte nichts verstanden. Hatte weder verstanden, wieso sie es wütend machte, dass er seinen alten Posten dazu benutzt hatte, sie während ihrer Arbeit hier zu beschützen, noch, wieso sie es an Wolle und dessen Aufstieg in der Kathedrale - und dem damit verbundenen Ärger - erinnerte. Am liebsten hätte sie sich im Schlaf noch einmal umgedreht und hätte zugeschlagen ...

Icon Scroll 15a.png "Warum die Liebe blind ist ... Lichter in der Dunkelheit" Bearbeiten

Langsam hatte sich Stille über der Kathedrale ausgebreitet - die Nacht hielt einzug. Draußen in der Stadt wurden nur noch vereinzelt einige Ghule gesichtet und viele hatten sich erschöpft zurück gezogen, in der Hoffnung, diese Nacht ein wenig mehr Schlaf zu bekommen. Neben einer der Bänke prasselte noch leise ein kleines Feuer, um das im Kreis fünf Personen saßen. Einer dieser Personen war eine Frau, dessen grau-weiße Haare so gar nicht zu ihrem jungen Gesicht passen wollten, dazu ein Mann in einer einfachen Lederrüstung und drei Ritter, deren Rüstungen voll Blut und Schleim bespritzt waren - der Kampf war auch an ihnen nicht vorbei gezogen. Einer dieser Ritter war eine Frau mittleren Alters, deren Stimme sich ruhig im Raum ausbreitete und sich angenehm ruhig auf die Seelen der Zuhörer legte:

" Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten des Menschen ein Treffen hatten. Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, gewitzt wie immer, vor: "Lasst uns verstecken spielen!" Die Intrige hob die Augenbraue und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte: "Verstecken, was ist das?" "Das ist ein Spiel", sagte der Wahnsinn. "Ich verdecke mein Gesicht und fange an zu zählen, von eins bis eine Millionen. Inzwischen versteckt ihr euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der Letzte, den ich finde von euch meinen Platz einnehmen um das Spiel fortzusetzen." Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst an nichts Intresse zeigte, machte mit. Aber nicht alle wollten mitmachen: Die Warheit bevorzugte es, sich nicht zu verstecken - wozu auch - um Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre. Na ja, ... er hat sich vermutlich nur geägert, dass er nicht darauf gekommen ist.

"Eins, zwei, drei ... " der Wahnsinn begann zu zählen. Als erstes verstecke sich die Trägheit, die sich hinter den ersten Stein fallen lies. Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen. Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie fand, glaubte, ein wunderbares Versteck für einen Freund gefunden zu haben: Ein Kristallklarer See - ein wunderbares Versteck für die Schönheit. Eine dunkle Höhle - ein perfektes Versteck für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings - das Beste für die Wollust. Ein Windstoß - großartig für die Freiheit, so versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl. Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort, luftig und gemütlich - aber nur für ihn. Die Lüge versteckte sich auf dem Meeresgrund. Nein, sie war hinter dem Regenbogen, aber sagt's nicht weiter! Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane. Die Vergesslichkeit ... ich habe vergessen, wo sie sich versteckte, aber das ist auch nicht so wichtig. Als der Wahnsinn "999.999" zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein ... bis sie den Rosenstrauch entdeckte und gefürt beschloss sie, sich in der Blüte zu verstecken. "Eine Millionen", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen. Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Das Verlangen und die Leidenschaft hörte man im Vulkan vibrieren. In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz alleine kam er aus aus seinem Versteck herraus, welches sich als Bienennest entputt hatte. Tja, so kann's gehen! Vom vielen Laufen bekam er Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend, weil er sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte. So fand er einen nach dem anderen, das Talent im Frischen Gras und die Angst in einer dunklen Höhle. Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf. Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rose. Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen, bis - Autsch! - ein schmerzlicher Schrei aufkam. Die Dornen hatten der Liebe die Augen ausgestochen. Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gut machen konnte. Er fing an zu weinen und entschuldigte sich. Er versprach ihr, für immer ihr Blindenführer zu sein. Seit dieser Zeit, seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter. " endete die Frau. Sie hieß Madriella McLeed und kämpfte, sie viele in diesem Sommer, gemeinsam mit ihren Begleitern gegen die Geißelschergen, die der Lichkönig als Warnung nach Sturmwind aussand.

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