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Saldrinas Geschichten

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Sal... ...und ihre Welt

Hier eine kleine Legende:

Inv letter 13.png- Briefe

Icon Scroll 15a.png- Ereignisse aus dem RP

Inv misc book 09.png- Frei erfunden

Wenn ihr neugierig seid, was Sal im Alltag alles erlebt, werft doch auch einen Blick in ihr Inv misc book 09.png Tagebuch

Inv misc book 09.pngNachtmahrBearbeiten

Ein Rucken ging durch das Haus…ein Beben und Wanken. Staub rieselte aus dem Gebälk und die Bilder an den Wänden schwangen hin und her als erbebten die alten darin mit Farben gefangenen Personen in der Aussicht auf die Gefahr. Doch das schlimmste war das Heulen, ein beständiges Jaulen und Winseln als seien um das Haus herum die Schatten zu Hunden zerflossen, die nun schnüffelnd und wimmernd an dem Gebäude schabten und scharrten. Ihre Krallen aus flüssiger Nachtschwärze hinterließen tiefe Kratzer in dem Stein, ihr Atem ließ das Holz knacken und leidvoll knarren.

Und dann zerbrach die Welt über ihr und…

…sie schlug die hellblauen Augen auf. Schweißgebadet war das Mädchen vom Boden hochgefahren, die dünne Decke um den zitternden Körper geschlungen. Das wirre Haar stand noch wilder ab, als es das meist ohnehin schon tat. Er hatte sie gefunden. Sie hatte sich versteckt und war ihm immer wieder entkommen…doch nicht in dieser Nacht. Der Altraum hatte seine Klauen ausgestreckt und ihren Schatten zu fassen bekommen und sie wieder einmal gefunden. Rasch schlüpfte das Mädchen in ihr Hemd und eine Hose, riss die Tür des Hauses auf und atmete tief die würzige Nachtluft ein die ihr entgegen schlug.

In der Ferne spiegelten sich am Nachthimmel die Lichter Sturmwinds, in einer großen Stadt wie dieser war es nie wirklich vollends dunkel und auch nicht so still wie hier auf der Wiese unter den Bäumen nahe am Haus des Doktors. Was hatte sie bloß geritten als sie dieses Angebot angenommen hatte?

Sal hob den Kopf leicht an und sah in die Nacht hinaus. Das Angebot war freundlich, ohne Frage. Es war verlockend gewesen das Gefühl eines Zuhauses, der flüchtige Moment, die Illusion von Sicherheit als ob es nie anders gewesen wäre. Ein Bett, ein Kamin fast wie damals bevor auch der letzte Rest ihres alten Lebens zerstört worden war.

Sie hätte es besser wissen müssen, hätte wissen müssen das er sie fand sobald sie sich wieder zu sicher war. Langsam drehte sie sich wieder herum und schloß die Tür leise hinter sich. Dies war die letzte Nacht hier im Haus, morgen würde sie bereits wieder dort sein wo sie hingehörte. Das dünne Mädchen hockte sich auf ihr Lager das sie sich direkt vor dem Bett eingerichtet hatte und legte die Decke über ihre Schultern. Sie hatte versucht auf dem Bett zu liegen aber es war ihr falsch vorgekommen und sie hatte nicht einschlafen können. Erst als sie auf dem harten Holzboden gelegen hatte, waren ihr endlich die Augen zugefallen. Sal zog den Beutel heran den sie im Schlaf umklammerte wie andere es mit einem Bären oder einer Puppe getan hätten.

Vielleicht war die letzten Wochen alles einfach viel zu schnell gegangen. Neue Gesichter kamen und gingen, neue Entscheidungen mussten getroffen werden und die Wege die sich eröffnet hatten hätten unterschiedlicher nicht sein können. Doch wer sagte ihr das das was sie entschieden hatte der richtige Weg gewesen war? Wollte sie so enden? Als bemitleidete, von anderen durchgezogene junge Frau die ohnehin nur als niedliches Kind betrachtet wurde?

Nein…sie würde arbeiten. Hart arbeiten und es sich selber verdienen. Sie würde sich nichts vorschreiben, nicht wie ein Püppchen ankleiden und auch nicht bevormunden lassen. Dami verstand das…Dami…selten hatte sie zu jemanden so schnell Vertrauen aufgebaut doch irgendetwas sagte ihr, dass er sie ernst nahm und sie nicht nur als Kind ansah. Mehr wie eine kleine Schwester, der er den Weg wies.

Es dämmerte bereits als dem Mädchen die hellen Augen langsam wieder zufielen und sie so, am Boden hockend in einen Zustand des Halbschlafes hinüberdämmerte, nun da die Entscheidung gefällt war fiel es ihr leichter und der Mahr kehrte zumindest in dieser Nacht nicht zurück…

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