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Söldner der Bärentatze/Düsterbruch

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VorwortBearbeiten

Vor umgerechnet 12.000 Jahren, in den letzten Tagen der Nachtelfenkönigin Azshara, errichtete eine Sekte der Kaldorei, die sich selbst die Shen'dralar nannte, die Stadt Eldre'thalas in den grünen Weiten von Feralas, um die Geheimnisse Azsharas' auf ewig zu hüten. Nach der Teilung der Welt, wurde die Stadt zerstört und existiert seither nur noch als imposante Ruine. Erien und Lancaster, setzten es sich zum Ziel, jene Ruinen zu erkunden und eventuell sogar größere Schätze abzugreifen. Folgendes ist ein Zusammenschnitt aus Eriens Gedanken, den Vorgängen im Düsterbruch und der Berichte der Söldner.


Abschnitt I: Eine lange ReiseBearbeiten

Eriens Gedanken:
"Gräh. Wurd' ja langsam mal Zeit, das wir diese dämliche Sache zu Ende bringen. Tagelang, nein Wochen, sind wir durch das Land gereist. Von den westlichen Königreichen des Ostens, bis hin zu den verdammichten Sümpfen auf Kalimdor, alles nur, um unsere Verfolger abzuschütteln, die ihren Kommandanten wieder haben wollen. Sollen die ihn doch holen, meine Güte. Diese Pappnasen, haben doch eh' keinerlei Schnitte, sind doch alles Waschweiber geworden. Große Klappe, nix dahinter, bei allen Göttern.
Immerhin...auf der Seereise nach Kalimdor, gab's eine interessante Unterredung mit Todesauge. Der will wohl erstmal auf Kalimdor bleiben, um die Gebiete zu erforschen.
Kann mir nur recht sein- Sturmwind ist eh' für'n Arsch, außerdem' hab' ich keine Lust, mich noch mit diesen Pfeifen von Dämmersturm rumzuprügeln.
Also, hab' ich mich kurzerhand mit dem Wölfchen zusammen getan'. Ich wollte eh nach Feralas, in die Ruinen von Eldre'thalas. Da kann' er auch gleich mitkommen."
~
"Tjaja. Jetzt ist's soweit. Nachdem die ganze Meute in Theramore angekommen ist, trennten sich die Wege. Todesauge und ich, gingen Richtung Feralas, Cormagh und die anderen mit der Nervensäge zurück Richtung Sturmwind. Wer weiß, was die da mit dem Kerl machen.
So gingen wir also los. Unterwegs, gab's ein paar nette Gespräche, ich erklärte ihm die Teilung der Welt, die Geschichte mit dem Brunnen der Ewigkeit und generell einiges über mein Volk. So verging' die Zeit wie im Flug und wir verließen die Sümpfe Richtung Süden.
Blöd' nur, das ich seit der großen Katastrophe, nicht mehr in diesen Teilen Kalimdors war und so erstreckte sich überraschenderweise an der Stelle, wo eigentlich das Gebiet namens 'Tausend Nadeln' sein sollte, ein... tjio... ein Meer, eben. Scheinbar, hatte Ethán mit seinem Brief Recht gehabt, als er schrieb', das im jenen Territorium alles überschwemmt worden sei.
Naja, schwimmen war nicht drin', nicht mit dem Gepäck, nicht mit den geliebten Glimmstängeln Wölfchens in den Taschen. Also suchten wir unseren Weg über die Berge und Klippen, kamen sogar relativ weit.
Zu unserer rechten Seite, erstreckte sich alsbald ein gigantisches Gestrüpp aus Dornen, die weit in den Himmel wuchsen. Der Boden war zerklüftet und ein Graben tat sich vor uns auf. Entweder wir sprangen oder nahmen doch den Weg durch das kalte Nass. Hinüber, wollten wir auf jeden Fall, denn auf der anderen Seite, war ein Boot. Damit, wäre das Hinüberkommen bis Feralas, doch sicherlich viel einfacher.
Wölfchen, musste ja unbedingt springen...Vollidiot. Ich hingegen, schwamm dann doch lieber. Das sein Krautgedöns dabei nass wurde, najo. Schwund ist immer. "
~
"Ich hatte in all' der Zeit, die ich in der Stadt verbrachte, ganz vergessen, wie atemberaubend schön Feralas ist. Verändert, hat' sich hier scheinbar nichts. Die Bäume stehen dicht an dicht, das Sonnenlicht dringt kaum durch das Blattwerk, alles erscheint so...zeitlos.
Wir bahnten uns unseren Weg durch die Wildnis, bis auf ein paar Kletteraktionen, gab' es glücklicherweise keine nennenswerten Zwischenfälle. Es dauerte nicht lange, da standen wir auch schon vor der alten Stadt. Bei den Göttern, ich habe Eldre'thalas bis dato nur aus der Ferne gesehen. Die Mauern schienen förmlich in den Himmel zu wachsen, majestätisch und erhaben, zeugten sie von der Ära Azsharas. Auch wenn von der einstigen Stadt nur noch eine Ruine übrig war, so erschien' sie in meinen Augen keineswegs verwahrlost. Sicherlich, es bahnten sich schon einige Kletterpflanzen das Mauerwerk empor, aber,, war alles prima erhalten. Ich konnte meinen Blick kaum von diesem Anblick lösen und als wir uns ein Lager für die Nacht suchten, wuchs mein Wunsch, mir das Gebilde von innen anzusehen, stetig."


Abschnitt II: Gold und OgerBearbeiten

Eriens Gedanken:
"Ich war schon lange wach, als Wölfchen seinen Arsch auch mal bequemte. Irgendwie, wollte ich keine Zeit verlieren, nur schnellstmöglich endlich nach Eldre'thalas.
So stiefelten wir los, auf dem Weg in die Ruinen selbst, fiel' uns nichts auf. Nicht Mal, als wir uns inmitten der mächtigen Mauern befanden und die Schatten den Weg verdunkelten.
Es war ruhig. Nicht Mal der Wind pfiff um die Ecken, es schien', als konnte ich meinen Atem hören.
Wölfchen und ich entschieden uns, an einer Wegzweigung, die rechte Seite zu nehmen und es eröffnete sich ein Anblick, der mir die Sprache verschlug. Vor uns, erstreckte sich eine riesige Arena, die vollkommen intakt schien. Nur das Mauerwerk, bröckelte an einigen Stellen. Aber das, war nichts zu dem, was am Wegesrand stand. Statuen. Statuen, aus purem Gold, wie Todesauge hinterher feststellte. Nur- wie sollten wir diese Dinger nach Sturmwind kriegen?
Die Idee kam auf, dass wir einfach die Zehen und Finger des Gebildes abtrennen, um diese dann mitzunehmen. Vielleicht, könne man ja noch mehr aus dem massiven Gold herausschlagen.
Gesagt, getan. Todesauge hob' mich hoch, nachdem wir die Zehen der armen Statue abgehackt hatten und ich machte mich ans Werk, mit meiner Waffe die Finger von dem Rest zu lösen.
Es gab' ordentlich Krach, dennoch glückte unser Vorhaben- rief' aber noch Wesen auf den Plan, von denen ich hoffte, niemals gegen sie antreten zu müssen. Oger. Große, massige, blutrünstige Oger. Malorne sei's gedankt, waren es nur zwei Stück. Nichtsdestotrotz... Wölfchen und ich, wurden ordentlich aufgemischt, meine Waffe verabschiedete sich in einige Einzelteile. Es gelang' mir zwar, Kopf- und Endstück mitzunehmen...aber gebrauchen, richtig gebrauchen, könnte ich sie erst wieder, wenn ich bei einem Schmied war.
Ich bin mir sicher, das der Wächter selbst dafür sorgte, das wir diese Biester klein bekamen...aber der Lärm, rief' weitere von ihren Artgenossen auf den Plan.
In meinem Schädel ratterte es. Wir waren a) geschwächt, b) hatte ich keine Waffe mehr und c) ... waren es zu viele. Sechs Oger, für zwei Söldner. Kurzerhand, schnappte ich mir Todesauge und trat' den Vormarsch in die andere Richtung an, weiter in die Ruinen hinein. Ich hoffte nur inständig, das Ethán mit einer weiteren Behauptung, kein Recht hatte."
~
"Ruhe. Mal wieder. Wie lange waren wir dort, verschanzt zwischen Ruinen...drei Tage? Länger? Ich vermag' es nicht zu sagen. Aber die immerwährende Stille, brachte mich beinahe um den Verstand. Ich lenkte mich ab, indem ich versuchte, meine Waffe irgendwie wieder zu reparieren. Jegliche Versuche, gingen in Versagen unter. Es blieb' mir nichts anderes übrig, als das Kopfstück wie eine Art von Axt zu benutzen. Naja, besser als ohne."
~
"Die Zeit wurde bedeutungslos. In der alten Stadt, fiel' das Licht am Tag genauso, wie am Abend. Aller Vorsicht zum Trotz, das weitere Oger auf uns lauern könnten, brachen wir auf. Ja- wir kamen sogar weit, schafften es noch, unsere Taschen mit Goldklumpen vollzustopfen. Wölfchen, musste ja mal wieder seiner Gier nachkommen und einen riesigen Brocken unter seinen Arm klemmen. Doch...das Glück, war uns diesesmal nicht hold.
Oger, wie soll es auch anders sein, kamen uns entgegen. Drei... Zwei zuviel. Dazu, noch so eine mistige Hyäne. Schnell wurde uns bewusst, das mindestens zwei von denen, im Ansatz der Magie mächtig waren, der andere schien' ein Krieger, wie jeder andere auch. Der Kampf tobte ohne Unterlass, aber letztlich, waren Wölfchen und ich siegreich. Mein Augenmerk, konnte ich währendessen nicht zu Wölfchen wenden...zu sehr, war ich mit meinen Gegnern beschäftigt. Im gesamten, sah' es wirklich nicht gut aus. Dieses Mistvieh von HundKatze, hatte mein rechtes Bein als Kauknochen missbraucht, mein gesamter Körper fühlte sich an, wie ein einziger blauer Fleck. Aber Wölfchen...wenigstens konnte er laufen. Es brauchte wahrscheinlich eine Menge seiner Willenskraft, aber er schaffte es.
Wir wankten weiter, nur, um von weiteren Ogern überrascht zu werden. Drei an der Zahl. Wieder zwei zuviel. In unserer Situation, mehr als ungünstig. Ich stand' gänzlich ohne Waffe da, Wölfchen hatte sein Schwert ebenfalls verloren. Alles was wir hatten, waren seine Krallen und meine...tja...was eigentlich?
Ich kannte die Gefahr, die hinter einem Formwandel steht, kenne die Konsequenzen. Also, ließ' ich es sein und war heilfroh, als Todesauge von sich aus, den Vorschlag zur Flucht brachte.
Das taten wir dann auch, wir schafften es sogar, diese drei Oger zu umgehen- stießen, zu unserem Entsetzen, mit einer Schar massiger Klumpoger zusammen. Dreizehn, verdammte dreizehn! Und hinter uns, kamen die anderen drei.
Irgendwie, hatte ich schon meinen Seelenfrieden geschlossen, als Wölfchen erneut einen Vorschlag an den Tag brachte. Ich solle springen...über einen gebeugten Oger.
Damals, wusste ich noch nicht, WAS genau Todesauge vor hatte, aber ich tat', wie er sagte. In dieser Situation, unser einziger Plan und vermutlich der Beste."
~
"Dieser verdammte Drecksack! Den Helden, hat er markiert! Hat mir geholfen, zu entkommen, blieb aber selbst in den Ruinen. Ich konnte nur noch verfolgen, wie er- vollkommen ziellos- in der alten Stadt verschwand. Bei den heiligen Arschbacken Elune's! Ich will keine Jahrhunderte mit dem Wissen verbringen, das ein Freund wegen meinem Arsch von Ogern zertrampelt wurde! Cormagh...ich muss Cormagh informieren. Der soll gefälligst jeden zusammen trommeln, den er aus unseren Reihen kriegen kann und hierher kommen.
Die Zeit drängt. Hinter den hohen Mauern, lauerte noch mehr, als nur Oger...und das, wusste ich."


Cormaghs Gedanken:
„Immerhin konnt’n wir noch’n paar Aufträge erledig’n, auch ohne Hilfe von den Vieren, die alle auf einmal Urlaub nötig hatt’n... Mittlerweile sin’ ja Tredan und Araney zurück. Aber von Erien un’ Todesauge hab’ ich auch noch nix gehört. Woll’n mir wohl die Möglichkeit nehm’n, sie zu kontaktier’n.
Dacht’ ich zumindest, bis diese Motte geg’n die Tavernenwand krachte... Und Baltog einen Brief von Erien heraus gefischt hat, der ziemlich zerknittert und blutverkrustet war...“


Eriens Brief:
Brauchen Hilfe!
Todesauge ist in den Ruinen verschollen. Auf der Flucht vor einer Übermacht an Ogern. Bring idealerweise Sprengstoff mit – wir müssen in dem Fall auf das kulturelle Erbe der Ruinen scheißen. Ah ja... Und eine neue Stangenwaffe für mich... Bin am Turm von Estulan, direkt gegenüber der Ruinen.

Erien.


Cormaghs Gedanken:
„... verdammte Scheiße! Diese Idioten! Natürlich hab’ ich sofort alles in Gang gesetzt. Den Söldnern habe ich aufgetragen ihre Sachen zu packen, um am folgenden Abend aufzubrechen und bei Glenn habe ich überstürzt – und überteuert – Sprengstoff eingekauft... Das werden die mir zurück zahl’n... Un’ morg’n darf ich auch noch den ganz’n Tag mit plan’ und Waffe schmied’n verbring’n, na großartig!“


Kurz darauf im Düsterbruch:
"Warum Gublog stören Boss? Boss hatten wichtig zu tun. Boss geträumt, dass sein König von Elfenland!" "Gublog haben gefangen komischen Wolf. Gublog sein schlau! Gublog will Belohnung."

Als diese Worte Brannan Lancaster, genannt "Todesauge", ins Ohr drangen, öffnete er langsam die Augen. Sie brannten wie Feuer, doch lenkte dieser Schmerz nur kurz von der übrigen Marterung seines Körpers ab. Seine beiden Hände waren an einem Seil gefesselt und zogen dem armen Worgen die Arme lang. Ein kurzer, unscharfer Blick konnte nicht helfen auszumachen, wo das andere Ende des Seiles festgemacht war.

"Was faseln Gublog von Wolf? Was das sein, was da hängt?"
"Das sein der Wolf, der zusammen mit Elfe die Glitzerfiguren klauen wollte. Dann die beiden haben getötet Oger!"
"Und wo sein Elfe?"
" Elfe sein weg. Aber Gublog schlau genug, um fangen Wolf! Wolf wollten auf kleinen Baum verstecken, aber Gublog haben Köpfchen! Gublog nutzen Köpfchen und Gublog hauen Köpfchen so lange gegen Baum, bis Wolf runter fallen!"
"Das sein wirklich schlau gewesen!", klang es plötzlich sehr begeistert.

Todesauge blickte nun müde nach vorne und musterte die Gespächspartner. Zwei Oger, der eine gut gepanzert, der andere nur fett, dafür aber mit einem noch blöderem Gesicht, als es die Oger sonst schon haben, ausgestattet. Vorne an der Stirn hatte der fette zudem eine offensichtlich Platzwunde, die von Baumrinde umrahmt wurde.

"Gublog haben Belohnung verdient. Äh...Gublog...dürfen haben.....Wolf! Ja, Gublog darf behalten Wolf und alleine mit ihm machen was Gublog will."
Freudig klatschte Gublog darauf in die Hände.
"Das sein tolles Belohnung, Einsatz von Köpfchen sich gelohnt!"
"Dann haben viel Spaß mit Wolf!" Darauf ging der zweite Oger und Gublog sah grinsend zu Todesauge.

Der gefesselte Worgen versuchte nun sich sein "Gefängnis" anzuschauen. Offensichtlich war er immer noch in den großen Ruinen. Doch irgendwie beschlich ihn das Gefühl, dass er wieder tief drin in der alten Stadt war.

"Wolf gehört? Gublog können machen mit dir, was er wollen äh will."
"Versuch's doch, Fettsack.", kam es eher müde und harmlos aus der Wolfsschnauze.
"Waaaaaas?! Wolf reden?! Wolf reden! Wolf werden immer komischer!"
"Und ihr Oger immer fetter, eh?"
"Wolf reden und sein frech! Gublog werden Wolf Banieren meibringen, äh Manieren beibringen!"

Nachdem der Oger dies gebrüllt hatte, verpasste er Todesauge einen saftigen Tritt in den Bauch, gefolgt von einem Schlag gegen die Schläfe. Bevor es wieder dunkel um ihn wurde dachte er noch: "Hoffentlich hat es das blöde Langohr wenigstens geschafft."


Abschnitt III: Sprengstoff! Wir brauchen Sprengstoff!Bearbeiten

Eriens Gedanken:
"Beruhigen solle ich mich, sagt er. Es wird alles gut, sagt er. Wir finden ihn, sagt er. Am Arsch lecken, kann der mich! Kreuzweise, senkrecht, waagrecht und wasweißichnochwie!
Wobei ich mehr als froh über den Umstand bin, das Ethán und Kjertán in Feralas angekommen sind, mitsamt ihrer ganzen Rotte. Glücklicherweise, haben sie mir sofortige Unterstützung angeboten, die ersten Spähtrupp's werden schon zusammen gestellt und Pläne geschmiedet.
Wobei mein' Plan, ja recht simpel gestrickt ist. Rein, Wöflchen holen, auf dem Weg nach draußen alles sprengen und möglichst viele von diesen Ogern um die Ecke bringen.
Allerdings muss ich mir eingestehen, dass das so, wohl wenig Sinn hat...geschweige denn Erfolg, zumal ich jetzt schon verdammt müde bin. Wenig Schlaf, finde ich dieser Tage. Selbst unterstützende Kräuter, verfehlen ihre Wirkung, ständig hängen die Gedanken an neuen Ideen, wie man möglichst schnell und effektiv die Stadt durchkämmen könnte. Es wäre nicht das erste Mal, das die Zeit gegen mich arbeitet, aber sollte es uns nicht gelingen, Todesauge zu finden- muss eben ein kulturelles Erbe meines Volkes daran glauben.
Verflucht, Cormagh...beeil' dich."


Cormaghs Gedanken:

Duesterbruch1.jpg

Drei Söldner im Lager.

„Verdammter Dreck... Ich sollt’ mir wirklich Mal neue Kart’n zuleg’n... Un’ mehr Zeit in Informationsbeschaffung investier’n. Die gesamte Dunkelküste is’ überschwemmt... Hät’ Marcus nich’ ’ne Stelle gefund’n, wo man halbwegs mit dem Schweinekarr’n durch kann, hät’n wir wohl zurückkehr’n un’ ’nen and’ren Weg such’n müss’n... Tharbilnur un’ Baltog stützt’n den Karr’n, der vom Pferd, auf dem Araney ritt gezog’n wurd’... Währenddess’n späht’n Tredan, Bearnwin un’ Macus. Wir rasteten in ’nem Allianzlager im Steinkrallengebirge... Beim aufwach’n fehlte dieser Vollidiot Marcus. Wir hinterlies’n ‚ne Nachricht und ging’n los... Kurz darauf wurden wir von Orcs angegriff’n... Diese Schweineschnauz’n hab’n das Pferd aufgewühlt, dass dann davon galoppierte... Immerhin konnt’n wirs nach dem gewonnenen Kampf wieder auftreib’n... Da stiess auch schon Marcus hinzu... Und bald darauf war dieser dammichte Turm auch in Sicht...“


Eriens Gedanken:
„Sie sind da. Endlich. Gestern kamen sie am Turm an, brachten alles mit, was ich geordert habe. Heute ist der fünfte Tag. Der fünfte Tag, an dem Wölfchen schon in dieser Ruine sitzt. Kjertán meinte bereits, ich solle mich auf das schlimmste einstellen, aber irgendwie…brachte mich das nicht aus der Fassung, nein. Momentan herrscht bei mir eine Ruhe, die sich nur dann einstellt, wenn man beginnt sich mit etwas vermeintlich Unausweichlichen abzufinden. Ich kann nur noch hoffen, das wir heute Abend irgendeine Spur finden können. Und beten.“
~
"Ein Erfolg. Ein Erfolg! Tatsächlich, trotz meiner Befürchtungen. Wölfchen lebt, muss die Tage in der Arena antreten. Zur Belustigung dieser fetten Biester. Und auch wenn Evans uns beinahe umgebracht hätte, mit seiner derartig dämlichen Art- bin ich mehr als froh. Nicht nur, das wir mehr in Erfahrung bringen konnten, nein. Viel besser! Durch Zufall, haben wir von einem Oger erfahren, das es unter den Stämmen wohl zu Reibereien gekommen ist. Nicht alle, sind mit dem 'Ogerkönig' zufrieden. Unsere Chance, nicht in einem lebensmüden Kampf, gegen eine Armee aus Schwabbelbäuchen antreten zu müssen. Mit Glück, radieren die sich selbst aus. Dafür, haben wir jedenfalls gesorgt. Evans wurde als 'Eigentum' des redewilligen Ogers zu Wölfchen gebracht. Und Samstag... werden Ogerköpfe rollen."


Cormaghs Gedanken:
„Dieser Oger... Kalog... Was für’n Vollidiot. Ich hoff’ ich muss den nie wieder seh’n... Un’ wenn, dann nur, um ihm den Schädel zu spalt’n... Was ich sowieso mach’n wollt... Aber in Anbetracht der Lage war es wohl das klügste, Marcus mit ihm zu schick’n... Ich hoff’ nur, der versaut nich’ alles... Jetzt muss ich aber alles vorbereit’n für Samstag... Wir brauch’n viel Sprengstoff... Wenn die Oger anfang’n sich gegenseitig den Kopf einzuschlag’n, renn’ wir da rein, jag’n alles in die Luft und hol’n die beid’n da raus... So die Theorie...“


Im Düsterbruch:
Es war Donnerstag. Aber das wusste Todesauge nicht. Genau wie in ganz Feralas war auch in den Ruinen das immer selbe grünliche Licht, welches eine Unterscheidung zwischen Tag und Nacht völlig unmöglich machte. Müde sah der Worgen die hohen Wände der Arena hinauf. Die Tür war zu, aber hoch klettern ging auch nicht. Alle paar Minuten glotzte ein Schwabbelgesicht von oben herunter.
Dann geschah das unerwartete: Die Tür öffnete sich und ein Mensch wurde hinein geschubst. Todesauge kniff die Augen zusammen. Kannte er den nicht? War das nicht das Weichei? Als der Mann näher kam, erkannte der Worgen ihn. Es war nicht das Weichei, sondern der ständig plappernde Bruder. Aber egal. In diesen Tagen hätte Todesauge sicher auch das Weichei nett empfangen, besonders mit jenen Neuigkeiten, die Marcus Evans zu überbringen hatte.
Erien, das "Öhrchen", hatte Cormagh und den Rest kontaktiert und nun waren sie alle in Feralas, bereit, ihn (und nun auch Marcus) aus dieser grünen Hölle zu befreien. Schon fast zuversichtlich legte sich Todesauge schlafen.

Freitag... Die Kämpfe haben begonnen. Von oben schauten etliche Oger auf die beiden unfreiwilligen Gladiatoren zu. Diverse Wildtiere, zumeist Bären, wurden immer wieder in die Arena gejagt, um Todesauge und Marcus zu ärgern.
"Zum Glück ist der hier nicht so weich, wie sein Bruder", dachte der Worgen. Tatsächlich schlug sich der Mensch ganz gut.
Nach einer unendlich langen Zeit waren die Oger wohl müde vom ganzen brüllen und jubeln. Der Ogerboss hielt noch eine "Ansprache" und die tosende Menge löste sich auf. Todesauge war müde ohne Ende, doch Marcus schien am Ende des Tages noch fertiger zu sein. Man konnte nur hoffen, dass er, nein, das beide bis morgen aushalten würden.


Abschnitt IV: Gublog machen BUMM!Bearbeiten

Eriens Gedanken:

Duesterbruch2.jpg

Die Söldner marschieren zur Rettung

"Heute ist der Tag, an dem wir Todesauge aus diesem brüchigen Saftladen holen. Die Vorbereitungen sind getroffen, der Sprengstoff weitesgehend einsatzbereit. Möge der Wächter uns beistehen, dass wir den Boden mit Ogerblut tränken werden."
~
"Wir haben ihn. In dem Augenblick, wo ich Wölfchen in der Arena sah', dankte ich innerlich allen Göttern, wie auch Halbgöttern. Wahrscheinlich hatte ich in den drei Jahrhunderten meines Lebens, noch nie eine derartige Ereichterung verspürt. Man könnte sogar sagen, das ich glücklich war, seinen Wolfshintern lebend zu sehen. Sah' zwar etwas fertig mit der Welt aus, aber das, konnte ich ihm in Anbetracht der Umstände, nicht verübeln. Schlimmer jedoch, schien' es Marcus getroffen zu haben. Der lag' blutend wie ein Schwein am Rande der Arena, regte sich nicht mehr.

Duesterbruch3.jpg

Kurz vor dem explosiven Akt...

Mehr, als ihn aufsammeln und dann zusehen, dass ich mit Todesauge die Kurve kratzte, war mir in diese Augenblick nicht möglich. Unsere rasante Flucht, begleitet von dem Brüllen der Oger, dem Getose des Dynamit's, endete damit, das Todesauge wohl seinen Peiniger erblickte. Irgendeinen Gublog. Hört sich eh' an, wie ne' miese Krankheit. Kurz und gut, Wölfchen hat das Ding in die Luft gejagt. Bei Malorne, hab' noch nie sowas dämliches gesehen. Fängt das Wabbeldingen doch glatt das geworfene Dynamit, glotzt das ganze blöde an und wird dann in tausende Teile zerfetzt. Wenn ich nicht so gerne Orcfleisch essen würde, hätte ich das als 'ekelig' befunden. Wie auch immer.

Im Turm, kümmerte ich mich um die Verletzungen der Beiden. Und auch wenn ich mir geschworen hatte, Wölfchen zu verprügeln, hätte ich den Sack einfach nur umarmen können, dermaßen froh' war ich."


Im Düsterbruch:
Da war er, der ersehnte Tag. Samstag.
Wieder wurde gekämpft. Schon früh zu Beginn fiel Marcus, schwer getroffen zu Boden und war ohnmächtig. In einer Kampfpause, zog Todesauge den tapferen Gefährten zur Seite, in der Hoffnung, dass die nächsten Wildtiere ihn übersehen würden.
Doch es kamen keine neuen Bären, Wölfe, oder sonst was. Die Oger fingen endlich an zu streiten. Gublog wollte nun die Macht an sich reißen. Unerwartet wollte wohl noch ein dritter Oger, Kalog, seine Chance nutzen. Dann knallte es auf einmal laut. Panik machte sich wohl oben in der Menge breit und schon drangen die Geräusche einer wilden, unkontrollierten "Schlacht" nach unten.
Als dann endlich die Tür aufging und Erien in die Arena eintrat, fiel Todesauge ein ganzer Oger vom Herzen. Zusammen mit dem Öhrchen flüchteten die zwei, Marcus wurde von Erien getragen. Immer wieder knallte es. Totales Chaos, überall. Auf Cormagh und seine Bärentatzen war vollends verlass.
Als sie schon den halben Weg draußen waren, hatte Todesauge noch die Gelegenheit, sich mit einer Dynamitstange bei Gublog, der feige aus der Situation floh, sich für die Gastfreundschaft zu bedanken.


Cormaghs Gedanken:
„Nachdem die Verletzt’n endlich im Turm abgeliefert war’n, bin ich mit ’nem kleinen Trupp - heißt: Bearnwin, Thurgan, Baltog un’ ich – zurück... Wir sprengt’n mit dem übrig’n Sprengstoff noch die tieferen Eingänge zu den Ruinen und kehrten kurz darauf zurück... Soll’n die Schweine ers’ mal die Steinbrock’n aus’m Weg räum’n... Bis dahin sin’ wir wieder weit weg...“
OOC-Einschub: Es steht jedem frei dies auszuspielen oder nicht. Diese eingestürzten Gänge gelten nur für die Bärentatzen. Es ist sowieso nur eine temporäre Angelegenheit.


Beim Turm von Estulan:
In dem sicheren Elfenturm nun angekommen, war Todesauge zwar fertig und am Ende seiner Kräfte, aber er war sich sicher, dass er froh sein konnte, in einer Söldnertruppe zu sein.

Sein Vertrauen hatten nur sehr wenigen, auserwählte Personen. Das Öhrchen, das doch tatsächlich alles daran gesetzt hatte, ihn aus den Ogerhänden zu entreißen, hatte es sich nun erworben und würde es so schnell nicht mehr verlieren. Da war sich Brannan Lancaster sicher.

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