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Vorwort Von Magie und der Moral auf Azeroth Dämonen und Hexenwerk  Seelensplitter – Eine Definition  Beispiele für Hintergrundgeschichten

Beispiele für Hintergrundgeschichten

Ein Warlock ist also, laut Vorgabe von Blizzard, ein Charakter der in der Gesellschaft von Azeroth gegen die Moralvorstellungen und Werte steht. Das macht es eigentlich unmöglich einen Warlock zu spielen der in der Gesellschaft geachtet wird und nicht der arkanen Verderbnis verfällt. Allerdings ist nicht gesagt das ein Warlock sich in der Gesellschaft Respekt verschaffen, sich in dieser in oberste Ämter arbeiten und dort weiter manipulieren kann.

Einen Warlock im Rollenspiel darzustellen ist kompliziert und Anspruchsvoll. Daher sollte man als Anfänger mit wenig Rollenspiel Erfahrung lieber davon absehen wenn man sich nicht 100%ig sicher ist.

Für die angehenden Warlock Spieler habe ich einige Charakter Geschichten vorbereitet, die verschiedene Warlock’s beschreiben, die sich unterschiedlich in der Gesellschaft bewegen.

Das erste Beispiel beschreibt eine „gesetzestreue Warlock“.
Die gesetzestreue Warlock ist nicht „gut“.
Wie oben in der Moral beschrieben ist die Magie der Warlocks gegen die Einstellung zum Leben der Völker der Allianz.
Die Anforderung an den Spieler dieser Warlock ist relativ hoch da es einen Balanceakt zwischen Wahn, Trauer und starkem Glauben darzustellen.

Das zweite Beispiel beschreibt einen „versteckten Warlock.“
Dieser lebt getarnt in der Gesellschaft und kann als „klassische Variante“ angesehen werden. Vielleicht etwas auf das besonders Anfänger einsteigen sollten.

Das dritte Beispiel nennt sich „gnomischer Wissenschaftler“.
Es behandelt einen Gnom der die Energien der brennenden Legion erforscht.
Auch hier ist die Rollenspielerische Herausforderung hoch.

Das vierte und letzte Beispiel ist der klassische „Warlock Schurke“ Beispiel.
Böse ist nicht einfach darzustellen. Böse ist vor allem nicht einfach darzustellen wenn man nicht weiß wann man sich

1. Beispiel: Die gesetzestreue Warlock

Name: Jedda Deepwater
Alter: 21
Einstellung: fanatisch Gesetzestreu
Mögliche Talentbäume: Dämonologie, Zerstörung.

Geschichte: Jeddas Geschichte beginnt mit der Zerstörung Ihrer Heimat durch die brennende Legion und die Geißel. Ihre Familie war das Opfer von Mannoroth’s kurzem Streifzug durch Lordaeron. Sie musste mit ansehen wie Dämonen und Untote Ihre Familie abschlachteten.
Nach Ihrer Flucht geriet Ihr ein Buch über Magie in die Finger, da sie keine Ausbildung genoss experimentierte sie damit herum und ließ Ihren Körper mit dem Arkanen überfluten, das aufgrund des Traumas schnell in eine Abhängigkeit mündete.
Sie wanderte jahrelang durch die Ländereien betrachtete die Ungerechtigkeit die überall aus dem Boden spross. Die Trauer über den Verlust Ihrer Lieben, der Haß.
In Ihrem eigenen Leid begann sie die Verbrecher, Banditen und Beutelschneider mit der Bosheit der Legion und der Geißel gleichzusetzen. Sie manifestierte einen Hass auf Menschen die gegen die Tugenden des Lichtes frevelten, vergleichbar mit demselben Hass den sie für die brennende Legion empfand.
Sie war der festen Überzeugung: Das Böse im Herzen ist das gleiche. Daher muss es ausgerottet werden.
Sie begann damit Ihre Magie zu trainieren, suchte nach Wegen Dämonen zu rufen um sie zu missbrauchen. Kämpft der Dämon an Ihrer Seite ist es ihr eine gewisse Befriedigung den Avatar leiden zu sehen.
Heute jagt sie durch Azeroth Individuen die dem Licht freveln, die das Gesetz brechen und Leid zu den Unschuldigen bringt.
Allerdings geht sie dabei übermäßig brutal vor. Verletzt die Regeln die sie glaubt zu beschützen und schiebt Ihr eigenes Leid als Vorwand vor der Ihre Taten Rechtfertigt.
Unter einfachen Menschen ist Jedda stehts verstört, stottert beim reden mit jenen die sie für unschuldig hällt und versucht so wenig wie möglich aufzufallen. Sie näht sehr viel und beschäftigt sich neben der wilden Magie noch mit der Kunst Magie an Gegenstände zu binden. Damit verdient sie auch das meiste Ihres Unterhaltes, was sie in wechselnden Gaststätten kargem Essen und ab und an in Badehäusern ausgibt.

Zitate:

  • „Du raubst Menschen aus, nimmst Ihnen Ihr Glück. Dafür wirst Du teuer Büßen, Ketzer.“
  • „Sollte ich Beweise für Deine Schuld finden wirst Du Dir wünschen ich hätte Dich jetzt schon getötet.“
  • „N…nein, my Lady. I..ich bleibe nur für die N..nacht.“

Der versteckte Warlock

Name: Darrik Runeshadow
Alter: 35
Talentbäume: Zerstörung, Gebrechen

Geschichte: Darrick war einst ein Student in den letzten Semestern in Dalaran. Obwohl stark an der Magie interessiert erfüllten ihn die magischen Studien nicht mit Freude oder Befriedigung. Sie langweilten Ihn. Er galt auf der Akademie immer als ein Problemfall.
Launisch ab und an gewalttätig (auf Raufbold Niveau) und er widersetzte sich oftmals Anweisungen seiner Lehrer. Als Arthas den Krieg nach Dalaran trug wurden er und seine Mitstudenten aus der Stadt evakuiert und es gelang ihnen vor der Geißel und der kurz danach auftauchenden brennenden Legion zu entkommen.
In größerer Entfernung konnte die Gruppe beobachten wie Dalaran zusammenfiel ohne das etwas zu sehen war. Die meisten der Adepten konnten allerdings die massive arkane Macht des Dämonen Archimonde wahrnehmen, der dafür verantwortlich war.
Während die meisten Schüler geschockt und traumatisiert die Reise in den Süden antraten entwickelte Darrick etwas in sich das fortan sein Leben kontrollieren würde: Neid.
In Stormwind angelangt versuchten ihn seine Lehrer in die alten Muster aus Studium Lektionen und Lernen zu pressen. Innerlich protestierte er dagegen, da ihm das nicht mächtig genug erschien.
Dort lernte er einen Freund kennen der ihm irgendwann ein kleines Buch mit alternativen Zauberformeln in die Hand drückte. Sie trafen sich desöfteren in einer kleinen Kneipe die „Das geschlachtete Lamm“ hieß und sein „Freund“ erzählte ihm von Dingen die man ihm bisher verschwiegen hatte.
Darrick verließ irgendwann die Obhut der Magier und folgte einem „Tipp“ seines Freundes zur Nortshire Abtei. Dort sollte eine junge Frau ihm mehr dazu beibringen können.
Da er allerdings genau wusste das seine Entscheidung „dem normalen“ Lehrweg zu entgehen auf Abneigung in der Bevölkerung stoßen würde, widmete er sich nebenbei dem Studium alchemistischer Rezepturen und der Kräuterkunde um so als ehrbares Mitglied der Gesellschaft zu gelten, aber trotzdem seinem Wunsch nach mehr Macht nach gehen zu können.

Zitate:

  • „Natürlich bin ich interessiert daran Euch beiseite zu stehen… nur.. was habe ich davon?“
  • „Die brennende Legion vernichtete Dalaran mit einem Augenschlag. Diese Kräfte werden auch irgendwann die meinen sein. Einfach nur damit ich es kann…“
  • „Nein, nein, Sire Paladin. Ich verkaufe Alchimistische Gebräue und transmutiere Dinge in wertvolleres. Ihr glaubt doch nicht diesem dummen Bauern der einen Hasen nicht von einer Kuh unterscheiden kann… ich und ein Hexer… ich bitte Euch.“

Gnomischer Wissenschaftler

Name: Prof. Geophrey Rockbottom
Alter: 85
Talentbäume: Dämonologie

Geschichte: Geophrey war schon vor der Katastrophe in Gnomeregan ein angesehener Wissenschaftler der arkanen Studien. Nach der Kontaminierung der Stadt begann er wie viele andere Gnome damit einen Weg zu finden die Stadt zurückzuerobern und die Lepragnome zu retten.
Dabei stieß er in Ironforge in der Biblihotek auf erste Ergebnisse der Ausgrabungen in Uldaman und Geschichten über die Titanen. Wie sie aus einer völlig verwüsteten Welt etwas Blühendes und Wundervolles erschufen. Nach längerer Suche fand er ebenso Texte in welchen der Titan Sargeras erwähnt wurde und das dieser durch seinen ständigen Kontakt mit Dämonen dem Wahnsinn verfiel.
Er stellte eine gewagte Theorie auf: Die Magie des wirbelnden Nethers, enthält Formeln die von Sargeras erdacht wurden. Könnte man die Formeln extrapolieren, so könnte man versuchen einen Umkehrschluß auf die praktizierte Arkane Abhandlung zu finden und daraus die mächtigen Formeln der Titanen selbst herausfiltern…. und somit ein Heilmittel für sein Volk.
Geophrey begann verschiedene Personen in und um Ironforge aufzusuchen und gelangte schließlich nach Coldridge Valley wo er seine Studien in direkten ersten Beschwörungen dämonischer Magie auswirken ließ und erste Thesen und Studien anfertigte.
Auf seinen Reisen gelangte er durch die Ländereien nach Stormwind.
Konnte er unter seinesgleichen seine Theorien offen diskutieren, stieß er bei den anderen Völkern, vor allem unter den geistlichen der Menschen und den lilahäutigen Elfen auf Ablehnung und Unverständnis.
Argumente wie „ Wollt Ihr das Eure Seele vernichtet wird wenn man damit einen Dämon ruft?“ oder „ Ihr spielt mit etwas das sich nicht kontrollieren lässt, dummer Gnom!“ schlugen ihm regelmäßig entgegen.
Wobei er stehts betonte das die Wahrscheinlichkeit für ein Leben nach dem Tod bei 0,00024 % lag und es für ihn keinen Unterschied machen würde wenn ein Feind der Allianz nun durch ein Schwert, einen Feuerball, seiner Magie oder gar eine Gyrocopter Bombe sterben würde.
Tot ist tot… oder nicht?

Zitate:

  • „ Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, ich habe alles unter Kontrolle!“
  • „Die Extrapolierung einer Dämonischen- Essenz aus dem wirbelnden Nether benötigt halt zur Manifestation in Hülle und Gegenwart die Energie einer Seele. Wenn Ihr den Schuft mit dem roten Halstuch erwischt hättet, hätten ihn Eure Gerichte eh aufknüpfen lassen. Ich verstehe den Radau überhaupt nicht den Ihr hier veranstaltet…“
  • „Ob ihr ihm Euren Hammer auf den Kopf haut oder ich seine Lungen mit Blut fülle… das kommt doch auf’s selbe raus…“

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