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Inhaltsverzeichnis nach Datum

(Sonntag, 05.09.2010) Bearbeiten

Rakel traf James draußen vor dem Gasthaus. "Na?" begrüßte sie ihn. "Guten Abend, ich war einkaufen." er grinste und trug ein sehr 'pirateskes' Hemd und einen wundervoll gemusterten Gürtel dazu. "Pass ich jetzt auch hier rein?" fragte er. "Allerdings! Ich war auch einkaufen.". Rakel trug ein hellblaues, leichtes Kleid, das an ihren Seiten vom Oberkörper bis zu den Beinen lauter Durchbrüche aufwies. James musterte sie von oben bis unten.
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Rakel mit einem neuen Kleid

"Ich hab ein Kleid gefunden, das den Temperaturen angemessen... für Belüftung sorgt." meinte sie. "Zeigt ganz schön viel Haut." James lächelt. "Mmmmh. zu viel?" fragte sie zurück. "Nein.". "Da bin ich ja beruhigt".

James sagte "Übrigens, ich habe mit dem Wirt gesprochen. Er kennt einen Ort, wo man einen tollen Ausblick hat. Laut ihm der beste Ausblick im ganzen Dschungel.". "Oh? Wollen wir da hin?". "Gern.". "Müssen wir dafür reiten? Dann würde ich mich umziehen." fragte Rakel. "Wir können auch laufen." sagte James. "Mmh wie du magst". "Reiten wäre wohl angenehmer, es soll schon ein Stück sein." erklärte er. "Gut, dann zieh ich mich eben um.".

Als Rakel in Hose und Hemd zurück kam, wartete James schon mit den Pferden auf sie und sie machten sich auf den Weg durch den Dschungel zu der beschriebenen Stelle. "Hast du eigentlich gut geschlafen?" fragte James Rakel. "Mmmmh ja". "War hörbar." er schmunzelte. "Was soll das denn heißen?" fragte Rakel beunruhigt. "Du hast ein klein wenig... geschnarcht." er grinste. "Ich mach bestimmt nur ganz kleine niedliche Geräusche." schnaubte Rakel belustigt. "Es war niedlich." gab James zu.

Rakel lachte. "Sag mal... Bin ich gestern ohne Nachthemd schlafen gegangen? Oder ist das Nachts verlustig gegangen?". "Also ich habe es dir bestimmt nicht ausgezogen. Du bist ohne ins Bett gekrochen." erklärte ihr James. "Echt?". "Mmh.". "Das sieht mir gar nicht ähnlich. Vielleicht sollte ich weniger Wein trinken." meinte Rakel. "Keine Sorge, viel konnte man nicht sehen. Du bist sehr schnell unter der Decke verschwunden." er zwinkerte.

"Mmmhm." machte Rakel. James meinte "Außerdem hättest du es mit mehr Kleidung wohl kaum ausgehalten, bei der Temperatur.". Sie nickte und erklärte "Du könntest mich auch ruhig sehen. Solange mich das nicht entgeheimnisst oder so.". Sie schaffte es, rot zu werden und gleichzeitig nachdenklich auszusehen. "Entgeheimnisst?" fragte James. "Mmh ja". Sie bogen vom Weg ab und James nahm den Faden wieder auf.

"Was wolltest du gerade sagen?". "Ich nehme an das war nicht selbsterklärend." mutmaßte Rakel. "Nein.". "Dann erkläre ich es dir wohl besser. Bevor du mir wieder vorwirfst, immer nachfragen zu müssen." sie grinste.


Abgründige Gespräche Bearbeiten

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Rakel und James auf der Plattform über dem Wasserfall

Der Weg führte sie zu einem Hochplateau über einer Kaskade von Wasserfällen an einer Bucht, um die sich ringsum Wasserfall um Wasserfall ins Meer ergoss. "Beeindruckend!" stellte Rakel fest. Der Blick war atemberaubend. "Das ist hoch.". "Und wie..". "Ganz schön viele Wasserfälle." stellte Rakel beeindruckt fest. "Toller Ausblick, der Wirt hatte recht." meinte James. "Ja ... nicht übertrieben."

James meinte "Du wolltest was erklären?". "Äh. Du wolltest was erklärt bekommen." stellte Rakel richtig. "Aaalso. Du meintest, man hätte nicht viel sehen können, weil ich eh schnell unter die Decke gehuscht wäre. Und ich meinte, eigentlich würde mich das nichtmal stören - bei dir - wenn es mich denn nicht entgeheimissen würde. Und damit meine ich, naja.. wenn du nicht genau weißt, wie ich aussehe, könnte es ja sein, dass es ein gewisses Geheimnis bildet. Das futsch wäre mit dem Wissen. Falls du mir folgen kannst.". "Ja, ich denke schon. Das hört sich an, als würdest du davon ausgehe, dass ich mir dich vorstelle." er schmunzelte.

"Hmpf. Äh nun... ich hoffe nicht völlig uninteressant zu sein für dich. Da gehören solche Gedanken, vielleicht auch nur mal ganz kurz, vermutlich dazu?" fragte sie so halb.
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Rakel ist ein helles Köpfchen - meint James

"Du bist ein helles Köpfchen. Und damit meine ich nicht deine Haarfarbe." meinte James und Rakel grinste. "Rakel, du bist sehr interessant. Und ich glaube... wenn ich momentan nicht so viele Dinge um die Ohren hätte, dann wäre ich dir vielleicht schon verfallen." erklärte James. Rakel lächelte. "Danke.".
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James wird anzüglich

Anzüglich grinsend fügte er hinzu "Und naja.. vorstellen muss ich mir jetzt nichts mehr.". "Was?" fragte Rakel etwas schockiert. "Ich weiß ja jetzt, wie du aussiehst, jedenfalls oben rum.". "Mmmmh der kurze Moment hat also gereicht, ja?" sie grinste schief. "Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt... Man konnte alles sehen, nur nicht lange.". Rakel murmelte "Naja. Erleichtert das Umgeziehe." sie grinste kurz. "Ja, stimmt."

Rakel sagte "Ich frag mich, warum ich mich eigentlich immer wieder in die Verlegenheit manövriere, Andeutungen zu machen, die zu peinlichen Erklärungen führen." sie schmunzelte. "Eigentlich muss es dir ja nicht peinlich sein. Es sind Gefühle, die eben ausbrechen.". Rakel nickte und James schaute über die Klippe.


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Rakel und James auf der Plattform über dem Wasserfall in Blickrichtung

Rakel sagte "Du willst nicht von hier springen, oder?". "Da geht es echt verdammt tief runter... Ich dachte gerade daran." er grinste schief. "Mmmhmhm. Was macht denn deine Wunde? Hat sich da irgendwas entzündet nach dem Bad im Kanal?". James zog seinen Ausschnitt ein wenig weiter auseinander und legte die Wunde frei, damit Rakel sie untersuchen konnte. "Ich denke, der Alkohol hat alles gereinigt.". Rakel beugte sich ein wenig herüber und betrachtet sie genau. "Ist vermutlich gut, sie nun ohne Verband zu tragen. Sieht gut aus soweit. Zum Ziehen des Fadens scheint es mir aber zu früh.". "Glaub ich auch. Zusammengewachsen ist das Ganze noch nicht. Aber auf den Verband verzichte ich.". Rakel sagte "Ja, ich hab nachgelesen, auf der Brust sollte man ihn so nach 7-11 Tagen ziehen.". "Wenn ich dich nicht hätte." er grinste. Rakel sagte "Dann würdest du den Faden irgendwann raus reißen, wenn er dich stört." und grinste. "Oder ihn einfach in die Brust wachsen lassen..." meinte James. "Mmmmh das sähe dir ähnlich.". "Wieso? Hältst du mich für so einen Chaot?" fragte er.
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Rakel im Gespräch mit James

"Chaot? Nein. Aber du bist hart gegen dich selbst. Oder vielleicht ist 'unbekümmert' das bessere Wort. Du hast nichts gegen dich aber du fasst dich auch nicht mit Samthandschuhen an.". "Stimmt, warum auch?" fragte er zurück und Rakel zuckte mit den Schultern.

"Vielleicht achtet man als Frau immer irgendwie mehr auf den Körper. Immerhin verändert er sich ja immer im Laufe eines Monats. Manchmal wünsche ich mir da auch ein Stück Unbekümmertheit." meinte sie dann. "Dafür trainieren wir schließlich. Um den Körper weniger anfällig zu machen.". Rakel nickte. "Ja, da kann man froh sein, als Mann geboren zu werden." meinte James lächelnd.

Rakel schmunzelte. James fuhr fort "Vor allem, wenn man als Mann mit so einer Begleitung reisen darf.". "Es ist nett, dass ich mitkommen durfte." fand Rakel. "Es war doch deine Idee. Meinst du, da lasse ich dich in der Schule zurück und reise alleine?". "Ja, aber nur weil du mir vorher davon erzählt hattest, hier Urlaub machen zu wollen. Mmm. Offensichtlich tust du das nicht." sie grinste.

"Es ist merkwürdig, aber in deiner Gegenwart kann ich abschalten." sagte James nachdenklich. "Das liegt daran, dass ich so irre aufregend und spannend bin." sagte Rakel neckend. James grinste. "Ja, vielleicht." und Rakel meinte "Eigentlich ist das ein schönes Zeichen.". James pflichtete ihr bei: "Ja. Vor allem bekomme ich den Kopf frei. Wer weiß, vielleicht kann ich da ein wenig über dich... und mich nachdenken."

Rakel lächelte. "Ich hoffe ich setze dich nicht unter Druck damit." sagte sie vorsichtig. "Nein, ganz und gar nicht.". "Gut." Rakel sah erleichtert aus. "Du schiebst mich aber sehr wohl in die ein oder andere Richtung." erklärte James. "Wie meinst du das?" fragte Rakel beunruhigt. James sagte "Es gibt nur zwei Richtungen. Die eine führt zu dir, die andere fort von dir. Und mit jeder Tat, mit jedem Wort.. ziehst du mich in eine Richtung.". Rakel schaute nachdenklich drein. "Eigentlich gibt es drei Wege, oder?" meinte sie. "Ich sehe nur zwei. Aber ich lasse mich gerne belehren.".

"Du siehst nur die Möglichkeit, dich für mich zu entscheiden, oder eben gegen mich?". "Ja.". "Mmm. Vielleicht hast du sogar Recht, und ein sich nicht entscheiden wäre langfristig eine Entscheidung gegen mich. Vielleicht hätte ich einfach gar nichts sagen sollen und es bei einem ganz normalen Schüler-Meister Verhältnis belassen.". "Mit 'für dich entscheiden' meine ich eine Beziehung." stellte James klar.

"Wenn ich also nur eine Freundschaft, oder eben ein Schüler-Lehrer Verhältnis wählen würde, wäre es eine Entscheidung gegen dich. Nichts zu sagen wäre falsch gewesen. Über Gefühle soll man sprechen. Sonst zerfressen sie dich.". Rakel meinte "Gegen mich als deine Liebste, ja. Aber nicht notwendiger Weise gegen mich als Mensch. Man kann nicht wirklich stark beeinflussen, wen man liebt, oder nicht liebt.". "Nein, das kann man nicht." sagte James und Rakel nickte leicht zu seinen vorherigen Worten.

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Rakel im Gespräch mit James

James erklärte ihr "Natürlich habe ich Gefühle für dich. Sonst würde ich nicht so gerne Zeit mit dir verbringen. Aber ich muss das ganze Ausmaß erstmal ergründen können.". "Klar. Das ehrt dich." fand Rakel. "Und kostet dich Nerven." James lächelte. "Mmmmh. Weißt du, wie ich das meine? Ich glaub ich erkläre mal ungefragt." sie grinste. "Gern.".
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Rakel im Gespräch mit James

Rakel erklärte "Du möchtest herausfinden, wie tief die Gefühle für mich sind. Du hättest es dir auch leicht machen können. Es sind ja offensichtlich welche da und du hast mir mal gesagt, dass du vermutlich für eine unverbindliche Nacht mit mir .. äh diese geteilt hättest... also hättest du nur weniger ehrlich zu dir selbst sein müssen, und ich wäre dir wie eine reife Frucht in den Schoß gefallen... bis du mich dann irgendwann fallen gelassen hättest für jemanden, den du 'richtig' lieben kannst.". "Naja.. sowas macht man mit 'irgendwem'." meinte James offenherzig. "Ahja." Rakel grinste. "Oder jemandem, bei dem man weiss, dass man sich nicht mehr begegnet." meinte James.

"Mich rettet also nur mein Schülerdasein?" fragte Rakel zwinkernd. "Aber mit dir werde ich ja noch viel Kontakt haben.. und außerdem bist du für mich nicht 'irgendwer'." stellte James klar. Rakel lächelte. "Ich werd' meine Worte und Taten trotzdem nicht auf die Goldwaage legen, nur um nichts falsch zu machen." stellte sie klar. "Mach so weiter, wie im Moment. Und sprich deine Gefühle aus.". "Ja, gut.".



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Rakel im Gespräch mit James

"Es ist einfach unglaublich schön hier." sagte Rakel nach einer Weile, die sie still und zufrieden nebeneinander verbracht hatten. "Es übersteigt sogar Seenhain. Und das, obwohl das Bett nicht ganz so bequem ist." James lächelte. "Ja... Seenhain ist auf seine ganz andere Weise auch sehr schön. Zum Glück sind die beiden Orte ganz verschieden. Ich bin unheimlich gern mit dir zusammen unterwegs. Auch meine Gedanken werden ruhiger, wenn wir irgendwo zusammen sitzen, auf einen See oder so schauen, mal reden, mal den Gedanken nachhängen. irgendwie denke ich dann anders, als ich es alleine täte." sagte Rakel. "Woran denkst du denn, wenn du alleine bist?" fragte James. "Mmmh. Ich glaube die Gedanken wechseln dann schneller, sind flatterhafter." versuchte Rakel zu erklären. "Ah, verstehe. Genau so geht es mir auch." meinte James. Rakel erklärte weiter "Oder ich denke daran, dass ich den Tisch noch abräumen muss, die Badewanne mal wieder gescheuert gehört, oder was morgen auf den Tisch kommt. Ob ich meine Übungen alle schon gemacht habe... sowas.".
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Rakel im Gespräch mit James

"Und wenn du bei mir bist?" fragte James. "Hier ist das alles weit weg, das Auge ruht auf einer traumhaft schönen Landschaft, und wenn wir schweigen, so bin ich doch nicht allein. Die Gedanken haben Muße, sich hierhin oder dorthin zu wenden." erklärte sie. James legte zaghaft einen Arm um Rakel. Rakel lehnte sich vorsichtig an und traute sich kaum zu atmen. "Fühlt sich jedenfalls nicht falsch an." meinte James. Rakel schüttelte den Kopf, sie war zu unsicher, ihrer Stimme zu trauen. "Dann deute ich das einfach als ein gutes Zeichen." meinte James.

Rakel lächelte und legte ihren Arm vorsichtig um James Taille und schaute den Vögeln zu, die vor den Wasserfällen ihre Kreise ziehen. "Hier lässt es sich leben." James zwinkerte. "All..." begann Rakel etwas brüchig und räusperte sich leise "Allerdings. Vielleicht brauchen wir einen Ableger der Schule in Booty Bay.". "Oder einfach eine Ferienhütte." sagte James.


Nach einer weiteren Weile des Schweigens - Rakel genoss im wesentlichen die ungewohnte Nähe - sagte sie "Mmmmh Duu?". "Ja?". "Überleg' dir bitte sehr gut, wo du runter springst. Denn ich werde dir das nach tun." sie grinste breit. "Puh.. das schreckt mich ein wenig ab." meinte James und Rakel wurde ganz warm ums Herz. James schaute nochmal runter. "Wir könnten ja erstmal etwas tiefere Felsnasen ausprobieren." schlug Rakel vor. James seufzte "Du hast gewonnen. Auch wenn ich es hier liebend gern versuchen würde, dich lasse ich hier nicht runter springen." er lächelte.

Rakel tat es leid, ihn damit um den Sprung gebracht zu haben. Sie sagte "Das müsstest du mir schon als Meister verbieten. Weil ich noch nicht weit genug wäre oder so.". James' Miene hellte sich auf. "Wah!" sagte Rakel gerade noch, da wies James sie schon an "Schülerin Rakel, ich springe jetzt hier runter. Du wartest hier auf mich. Ich komme gleich wieder hoch.". "Na gut." meinte sie ergeben. James legte Schwert und Hemd ab und gab beides Rakel. Kurz fragte sie sich, ob das vielleicht die letzten Erinnerungsstücke an James werden würden, ließ sich aber nichts anmerken. Sie wollte ihn nicht um diesen Sprung bringen, der ihn offensichtlich reizte.

Sogar sie selbst verlockte er fast so sehr, wie sie Angst davor hatte. Rakel beugte sich vor. "Es scheinen keine Felsen im Wasser zu sein." stellte sie fest. "Der Aufprall wird trotzdem hart." James grinste schief. "Ja... bitte keinen Bauchklatscher...". Rakel trat beiseite und James sprang in die Tiefe. Sie sah ihm nach, er schwebte eine Weile in der Luft, bevor er ins Wasser eindrang. Das Platschen war bis zur Klippe zu hören.

Als er wieder auftauchte, rief er ihr beruhigend zu, dass alles in Ordnung wäre und machte sich auf den langen Weg zur Klippe hinauf. "Und? Alles noch heil?" fragte Rakel, als er oben bei ihr ankam. "Puh.. das geht extrem auf die Fußsohlen." meinte James. "Ein Handtuch haben wir natürlich nicht mitgenommen." meinte Rakel. "Ich kann auch an der Luft trocknen." befand James.

Sie setzten sich und James legte seinem Arm wieder um Rakels Schulter. "Jetzt wirst du auch ein wenig nass." meinte er schmunzelnd. Rakel rutschte etwas näher. "Macht nichts." fand sie.

Geschichtsstunde Bearbeiten

James fragte "Wollen wir die heutige Geschichtsstunde hier durchführen?". "Ja gern.". "Danach bin ich sicher trocken.". Rakel meinte "Wir waren bei dem unerfreulichen General Ga... Ga... Garithas? gewesen.". "Garithos. Aber da griffen wir ja vor.". "Warum haben die Elfen sich eigentlich überhaupt von einem so kurzlebigen Wesen im Kampf anführen lassen? Greifen wir vor? Oh.". James erklärte "Ja, die Geschehnisse um Garithos fanden vor wenigen Jahren statt.". "Oh. Ich dachte das hätte zu den Trollkriegen gehört.".

"Was die chronologische Reihenfolge betrifft... da sind wir immer noch bei den Elfen, die sich einer Übermacht aus Trollen gegenüber sieht.". "Ja, genau, vor 2.800 Jahren, richtig?" fragte Rakel. "Genau. Die Trolle belagerten Quel'Thalas. Zu dieser Zeit gab es schon unser Volk. Allerdings waren die Menschen damals nomadische Stämme.".

Rakel fragte "Quel'Thalas - war das der Ort, wo die Hochelfen ihren Abzweiger vom Sonnenbrunnen ausgeschüttet hatten?". "Ja. Der nordöstlichste Fleck dieses Kontinents." erklärte James. "Aber der neue Brunnen und die Abschirmung gaben ihnen sicher Kraft?" fragte Rakel. "Ja, das tat er. Aber die Übermacht war enorm. Jedenfalls, bleiben wir vorerst bei den Menschen.". Rakel meinte "Ja... ich bin schon still." sie grinste.

"Die Menschen lebten in Stämmen. Sie gaben nichts auf Ehre und Zusammenhalt. Sie überfielen andere Stämme und führten Kleinkriege. Nur ein Stamm erkannte die Gefahr durch die Trolle.". Rakel fragte "Sahen sie die sich sammelnden Heere?". "Das kann durchaus sein. Trolle waren weit verbreitet. Aber sie wussten -noch- nicht, dass die Elfen belagert wurden. Der Stamm waren die Arathi. Sie begannen damit, kleine Stämme zu bekämpfen. Nach ihrem Sieg boten sie den Verlierern an, sich ihren Reihen anzuschließen.". "Haben die später das Königreich Arathi gegründet?" fragte Rakel neugierig. "Kommt gleich, Geduld." meinte James lächelnd. "Wussten sie denn von den Elfen?" fragte Rakel. "Natürlich.".

James legt einen Finger auf Rakels Lippen. "Und jetzt Ruhe.". Er grinste und Rakel presste die Lippen aufeinander und guckte artig. "Außerdem boten sie ihnen Gleichberechtigung an, was ihnen die Loyalität der Verlierer sicherte. Sechs Jahre dauerte es, bis die Arathi alle Stämme unter ihrem Banner einen konnten. Sie verfügten nun über ein gewaltiges Heer, von dem sie erwarteten nicht nur die Trolle, sondern im Notfall auch die Elfen besiegen zu können. Als Demonstration ihrer Stärke errichteten sie eine Festung in den südlichen Ländern. Strom. Strom wurde die Hauptstadt des Königreiches Arathor. Der erste König dieses Reiches war Thoradin. Thoradin wusste von der Belagerung, derer sich die Elfen erwehren mussten, doch er wollte aus Sorge um sein Volk nicht in den Kampf eingreifen. Viele Monate vergingen und Gerüchte von einem Sieg der Trolle wurden laut.".

Rakel nickte und sagte, den Finger schon wieder vergessen habend "Schwere Entscheidung.". James erzählte weiter "Doch dann trafen Botschafter der Elfen in Strom ein. Sie erzählten von einer gewaltigen Heerschar, die Silbermond zu zerstören drohte. Sollte den Trollen das gelingen, würden sie zweifelsohne Richtung Strom ziehen. Thoradin hatte keine Wahl. Die Elfen sagten zu, einhundert Menschen in der Magie auszubilden, wenn die Menschen den Elfen zu Hilfe kamen.". "Ah. Da sollte Estrid etwas dankbarer sein." meinte Rakel und James grinste.

"So zogen die Armeen Arathors los, um in den Kampf einzugreifen. Am Fuße des Alteracgebietes trafen Trolle und Menschen aufeinander. Der Kampf dauerte Tage, bis die Elfen beschlossen, ihre Magie zusammen mit der der Menschen zu entfesseln.". Rakel fragte "Auch auf die Gefahr hin, außerhalb der Barriere damit die brennenden Legion anzulocken?". "Es war die einzige Möglichkeit. Die Trolle konnten der Magie nichts entgegen setzen, sie flohen in Angst. Doch Thoradins Soldaten verfolgten die Trolle und metzelten sie nieder. Davon konnten die Trolle sich nie wieder erholen. Ihre Zeit als große Nation war vorbei.".

"Die Elfen schworen dem Geschlecht König Thoradins ewige Treue als Dank. Soviel zu den Trollkriegen.". "Lebt davon noch jemand?" fragte Rakel. "Ein Arathi?". "Ja einer aus der Familie von König Thoradin.". "Nein, der letzte war Lord Anduin Lothar. Dieser Name sollte dir ein Begriff sein.". "Ja, Meister" sagte Rakel etwas eingeschüchtert, natürlich hatte sie den Namen gehört, aber was genau dieser Anduin alles gemacht hatte ... war der das mit den Paladinen? Sie wusste es nicht genau.

"Das nächste mal erzähle ich dir von der Gründung Dalarans und dem Wächter von Tirisfal. Darum wissen nicht viele Menschen. Nur jene, die Zugang zu speziellen Bibliotheken haben.". "Und all diese Magier gehen auf das Wissen der Elfen zurück, das diese mit ihnen teilen?" fragte Rakel. "So ist es.". "Mmmh ich nehme an, der Geschichtsunterricht ist zu Ende für heute?". James nahm den immer noch um Rakels Schulter liegenden Arm herunter und befühlte seine Hose. Sie schien trocken zu sein. "Mmh. Gibst du mir mein Hemd wieder?" er lächelte.


Normales Training Bearbeiten

Rakel reichte es ihm und er nahm es dankend an und zog es über. "Zurück nach Beutebucht? Dann geht dort der Unterricht weiter.". Sie ritten zurück und übergaben dem Stallmeister ihre Reittiere. Auf dem Zimmer zog Rakel ihre Trainingssachen an, nur die Weste ließ sie wegen der Hitze weg. "Ich hatte kurz gehofft, die Wunde sei schon abgeheilt genug." meinte Rakel lächelnd. "Ich denke, morgen beginnen wir mit den praktischen Übungen. Egal, wie es der Wunde geht." versprach ihr James.

Rakel lief eine Runde über die langen Holzwege der Stadt und traf James dann auf dem großen Dach hinter dem Gasthaus. Dort begann sie die Kraftübungen auszuführen, wegen der Hitze musste sie von den ersten beiden nur je 20 Durchgänge machen, die ihr trotzdem hart wurden. Von den Liegestützen wollte der Meister nur acht Stück sehen. Rakels letzter Durchgang schien sie besonders anzustrengen, aber sie hielt eisern an dem durchgestreckten Körper fest. Langsam rappelte sie sich danach auf und stand ziemlich erhitzt und verschwitzt vor James.

"Sehr gut." er schenkte ihr ein Lächeln. "Den Spagat machen wir im Zimmer.". "Gut." sagte Rakel und sie machten sich auf den Weg dorthin. Rakel kramte schon mal die Massagecreme heraus. "Na na, erst die Arbeit, dann das Vergnügen." James grinste. "Sicher.". Rakel streckte die Arme zur Seite aus und James umfasste ihre Hände. Rakel wanderte mit den Füßen immer weiter auseinander, als sie den Halt zu verlieren drohte, fasste sie James Hände fester, ließ sich langsam, aber gleichmäßig auf den Boden herab, bis sie dort saß, die Beine nach links und rechts neben sich ausgestreckt. Sie ließ die Hände los, streckte die Arme zu den Seiten und hielt die Position eine Weile. Dann streckte sie sich nach rechts über ihr Bein, umfasste die Zehenspitzen und zog diese heran.

"Fällt die Übung dir denn schon leichter?" fragte James. "Ja. Angenehm wird sie wohl nie, aber es ist gewohnter." erwiderte Rakel etwas gepresst. "Gut.". Rakel ließ die Zehen los und beugte sich zur anderen Seite, um dort die Zehen anzuziehen. Nach einer Weile richtete sie sich so weit auf, wie es geht ohne die Zehen loszulassen und versuchte dann, die anderen zu erreichen. "Puh... da ... fehlt .. ei..niges". Sie ließ die Zehen los und verharrte noch eine Weile in der Senkrechten. "Wird schon." munterte James sie auf.

Rakel versuchte sich wieder allein mit den Beinen hoch zu stemmen. Sie schaffte es auch ein wenig weiter als zuvor, aber nicht nennenswert weit. "Hilfst du mir?" fragte sie. James umfasste Rakels Hüften und stützte sie so. "Versuch, dich hoch zu stemmen. Ich ziehe ein wenig mit.". Mit seiner Hilfe stemmte Rakel sich erneut hoch. "Puh.". Ihre Beine zitterten. "Fabelhaft." meint James und legte sein Schwert auf den Tisch. Rakel setzte sich auf den Teppich und lockerte ihre Oberschenkelmuskeln. James verrieb derweil die Salbe auf seinen Handflächen und Rakel zog Schuhe und Hose aus und lächelte. Sie lehnte sich an das Bett und breitete die Arme nach links und rechts aus.

James umfasste wortlos Rakels rechten Oberschenkel, wieder relativ weit oben, ließ die Hände herab gleiten und verteilte so die Salbe. Rakel schaute ihm dabei entspannt zu. "Spannend?" fragte er lächelnd. Er konzentrierte den Druck in den Daumen, mit denen er jetzt Zentimeter um Zentimeter durchknetete. Rakel seufzte wohlig, als sich die Spannungen lösten. "Mmmh ja".

Rakel genoss die Massage sehr und fragte dann, als sie sich dem Ende zuneigte "Ist es schlimm, wenn ich gleich schlafen gehe, nach dem Training?" "Nein. Ich leg mich wohl auch aufs Ohr.". "Gut, dann brauch ich kein schlechtes Gewissen zu haben." fand Rakel. "Bräuchtest du auch so nicht." James lächelte.

"Für so eine Massage würde ich mich vorher auch quälen lassen." meinte er grinsend. "Ja?". "Ja, ich denke schon.". "Vielleicht revanchiere ich mich ja irgendwann." meinte Rakel. "Darüber lässt sich sicher reden. Ich bevorzuge allerdings Rückenmassagen." er zwinkerte. "Das klingt auch gut." Rakel nickte. "Aber nach dem Spagat löst das immer wirklich schön die Spannungen.".

"Später bekommst du verstärkt Kraftübungen. Das geht aufs Kreuz. Dann wird dein Rücken auch nach Massagen lechzen.". Rakel lachte leise. James rieb noch ein letztes Mal über den Oberschenkel und beendete die Massage dann. Er zog sich sein Hemd über den Kopf und legte es auf den Tisch. Rakel wusch sich derweil und machte sich nachtfertig. James schlüpfte aus Stiefeln und Hose, legt beides neben das Bett auf den Boden und legte sich dann ins Bett.

Rakel zog ein leichtes, weißes aber sehr dünnes Nachthemd aus ihrer Tasche. "So." sie grinste. "Aha.." James grinste zurück. "Stört es dich?" fragte Rakel. "Quatsch." befand er. Als sie ins Bett gekommen war, legte James einen Arm um Rakel und zog sie näher zu sich. Rakel kuschelte sich an. "Träum' was Schönes.". "Du auch.". James schloss die Augen und schlief kurz danach ein. Rakel folgte ihm bald in das Reich der Träume.

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