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Hauptseite Der Hintergrund Rachnels Färbefibel
Rachnel ist die Erstgeborene ihrer Eltern und kam in der Hafenstadt Menethil nach dem Dritten Krieg zur Welt.
Ihr Vater stammt ursprünglich aus Sturmwind und wurde nach mehreren Kriegswanderschaften in Menethil als einfacher Soldat der Stadtwache sesshaft. Die eigentlich treibende Kraft hinter dieser Entscheidung war seine Frau, die er in Süderstade kennenlernte und heiratete und die in Menethil selbst als Dockarbeiterin ihren Platz fand.
Wann diese En
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Vater und Tochter

tscheidung getroffen wurde, hat Rachnel nie herausgefunden, aber dem quirligen Kind bot die geschäftige Hafenstadt auch genug andere Gelegenheiten, ihrer Neugier nachzugehen.
Obwohl ihre Eltern sich bemühten, die riskante Entdeckungsfreude ihrer Ältesten zu bändigen, bescherte die übermütige Tochter den beiden sicher manches frühe graue Haar. Und so sah man das Mädchen oft - mit Freunden, oder alleine - durch die Hafenanlage, oder die nahegelegenen Sumpfhügel stromern. Besonders ihre Ausflüge außerhalb der Stadtmauern sorgten regelmäßig für dicke Luft im Hause Galdafei.
Dennoch pflegte die Familie einen liebevollen Umgang miteinander und auch wenn Rachnels Mutter eher eine rauhe Natur hatte, lernte Rachnel in ihrem Elternhaus Vertrauen und Geborgenheit kennen und besonders zu ihrem pflichtbewussten Vater sah das Mädchen stets auf.


Als man Rachnels Eltern auf das magische Talent ihrer Tochter aufmerksam machte, zögerten sie zunächst. Magie war eine gefährliche Sache und ein Studium eine teure Angelegenheit. Aber sie entschlossen sich schließlich dazu, Rachnel zumindest Lesen und Schreiben beizubringen und jedes Kupferstück zu sparen, um ihrer Tochter die Möglichkeit offen zu lassen.
Gegen das trockene Lernen am heimischen Esstisch wehrte sich Rachnel lange, bis ihr schließlich erklärt wurde, wozu sie dieses Können brauchte: Und die Vorstellung, Magie wirken zu können, faszinierte das Mädchen.
Allerdings gab es keinen Lehrmeister in der Hafenstadt für Rachnel und das stundenlange Lernen durch Bücher ermüdete den lebenslustigen Geist schnell. So blieb ihr Wissen um das Arkane theoretisch, lückenhaft und umfasst bestenfalls rudimentäre Grundlagen.

Wie jeder Bürger der Hafenstadt, die als einzige Siedlung der Allianz in den Marschen allen Widrigkeiten trotzt, ist Rachnel von deren Kultur und Umgebung geprägt.
Sie pflegte Freundschaften zu Menschen und Zwergen in Menethil gleichermaßen und übernahm von beiden Völkern im Laufe der Zeit Aspekte.
Was zunächst eine völlig natürlich Entwicklung war, bereitete ihren Eltern erst dann Sorge, als Rachnel zum ersten Mal in Kontakt mit den Ansichten der Wildhammerzwerge kam und sich zusehends für das Wesen der schamanistischen Kultur der Greifenreiter aus dem Norden begeisterte.
Ihr angeblich magisches Talent interpretierte die junge Frau plötzlich als Bindung an Natur und Elemente, was ihren lichtgläubigen Eltern erst recht ein Dorn im Auge war. Vor allem als sie sahen, dass Rachnel aus Erzählungen und Geschichten wesentlich schneller lernte, als aus Schriften und Büchern.
Doch Wildhammerzwerge waren selten in Menethil und so blieb dieser Ansatz vorerst nur eines von Rachnels vielen Interessen; von ihren Eltern misstrauisch beobachtet.
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Sumpfabenteuer

Auch wenn sie selbst nie eine Waffe in die Hand genommen hat, war sie sich der konstanten Auseinandersetzungen mit Murlocs, Dunkeleisen und sogar Orks bewusst. Beide Elternteile hatten Anteil an den häufigen Scharmützeln in den Sümpfen und auf ihren eigenen Streifzügen durch das morastige Gelände hat das Mädchen selbst seltene Begegnungen mit den harmloseren Arten von Sumpfbiestern hinter sich.
Ihr Interesse an der widerspenstigen Flora und Fauna der Marschen brachte ihr ein solides Grundwissen darüber ein.
Dennoch lernte sie über diesen Umweg Jennabink Starksaum kennen, die sich nicht nur als Schneiderin, sondern auch als Tuchfärberin in Menethil einen Namen gemacht hatte und bei der Rachnel später in die Lehre ging und den Umgang mit Färberpflanzen erlernte.
Eine Wahl, die nicht zuletzt von ihren Eltern mit Erleichterung beobachtet und daher kräftig unterstützt worden war.
Bevor die Gnomin Rachnel aber das Handwerk der "höchst meisterlichen Färberkunst" beibringen konnte, brach der Kataklysmus über Azeroth herein.

Die Flutwelle traf Menethil hart und machte die geschwächte Hafenstadt zu einem verlockenden Ziel für die Dunkeleisen, die seit jeher eine Bedrohung für die Siedlung waren.
Zu diesem Zeitpunkt entschieden sich Rachnels Eltern, ihre Tochter nach Sturmwind zu schicken.
Dort sollte ihr Kind nicht nur in Sicherheit sein, sondern auch endlich die benötigte Ausbildung in den arkanen Künsten erhalten. In der Hoffnung auf eine Aufnahme, gab man Rachnel einen Brief an die Magierakademie mit und schickte sie mit einer Reisegruppe davon. Alle Einwände der jungen Frau halfen nichts und so verließ Rachnel zum ersten Mal das Sumpfland.

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