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Licht und Schatten

Auch im Universum von Warcraft existiert eine Form jener Urkräfte, jenes Dualismus, über den sich schon in der Realität viele Menschen Gedanken gemacht haben.
Was in Star Wars die „helle und dunkle Seite der Macht“, in den östlichen Philosophien „Yin und Yang“, und für die meisten Menschen „Gut und Böse“ ist, stellt in Warcraft „Licht und Schatten“ dar:
Zwei allmächtige Urkräfte, von denen das Licht das absolut Gute und Positive, sowie der Schatten das absolut Böse und Negative darstellt, doch trotz ihrer Gegensätzlichkeit sind diese Kräfte unumkehrbar miteinander verbunden, denn ohne das eine, kann das andere nicht existieren.

Die Macht sämtlicher Priester und Kleriker der verschiedenen Religionen hat letztendlich ihren Ursprung beim Licht oder beim Schatten, obwohl sie sich oft nicht mal darüber im Klaren sind.
Mögen sie doch eine bestimmte Gottheit o.Ä. und nicht das Licht oder den Schatten selbst verehren, so kommt die göttliche Kraft, die sie erhalten, dennoch von den Urkräften.
Und hier liegt der große Unterschied zu der arkanen Magie:
Licht und Schattenkräfte haben ihren Ursprung einzig und allein im festen Glauben eines Wesens an eine Gottheit oder Philosophie. Von der Kraft dieses Glaubens alleine schöpft das Wesen die göttliche Kraft praktisch aus sich selbst und seinem Glauben heraus, auch wenn es sich dessen nicht bewusst ist.
Die Art der Gottheit oder der Philosophie entscheidet hierbei, welche Art von Kraft dem Wesen zukommt:
Helle Gottheiten sowie gute und idealistische Philosophien erschaffen eine Verbindung zum Licht, wogegen dunkle Gottheiten sowie böse und egoistische Philosophien eine Verbindung zum Schatten öffnen.
Kein Wesen ist daher in der Lage, sowohl Licht als auch Schatten gleichzeitig anzuzapfen, da einzig und allein fester, ehrlicher Glaube, und keine Lippenbekenntnisse Zugang zu eben jenen Kräften gewähren.
Ebenso muss man ein Wesen z.B. nicht objektiv gesehen gut sein, um Lichtkräfte zu erhalten. Einzig und allein der Glaube, dass man im Sinne einer guten Kraft oder Gottheit handelt, genügt dafür schon.
So können die scharlachroten Kreuzzügler, obwohl sie objektiv böse Taten vollbringen, weiterhin das Licht kanalisieren, weil sie völlig davon überzeugt sind, gemäß den Tugenden des Lichts zu handeln.
Umgekehrt gilt das auch für den Schatten.

Die Anwendung und das Verhalten der Kräfte unterscheiden sich ebenfalls enorm von der Anwendung arkaner Magie: Ist bei arkaner Magie Intellekt und Verstand wichtig, um die Wissenschaft und die festen Formen rund um die Zauber zu verstehen, so benötigt die göttliche Magie anstatt fester Formen einen starken und offenen Geist, eine gute Intuition und Phantasie, um die Kräfte sinnvoll zu formen.

Das Licht besitzt allgemein eine starke Affinität zu jeglichem Leben und eignet sich aufgrund seines postiven Einflusses auf jegliches Leben daher vor allem für heilende und stärkende Zauber, aber nichtsdestotrotz kann man durchaus auch mächtige Schadenszauber daraus formen, wie die menschlichen Kleriker in den ersten beiden Kriegen mit ihren berühmten Lichtlanzen bewiesen haben.
Auf mit dem Schatten verbundene und unheilige Existenzen wie z.B. Untote wirken jegliche Lichtzauber jedoch genau umgekehrt. Statt der für Lebende heilsamen Wirkung schädigen und verbrennen Lichtzauber jegliche unheiligen Ziele. Ebenso können unheilige oder korrumpierte Geschöpfe, sei dies nun eigen verschuldet oder nicht, keine Verbindung zum Licht mehr schaffen (siehe z.B. die Zerschlagenen oder die Verlassenen).

Der Schatten hingegen besitzt eine starke Affinität zum Tod oder unheiligem Leben. Seine Zauber sind vorallem zerstörerisch, grausam und tödlich für jegliche lebenden Ziele, dennoch kann man auch mit Schattenkräften Heilzauber für Lebende wirken, auch wenn diese längst nicht so wirksam wie die das Lichts sind und unangenehme Nebenwirkungen haben (dazu sofort).
Für unheilige und untote Wesen sind jegliche Schattenzauber jedoch heilend.
Der Schatten übt weiterhin auf seine Anwender ähnlich wie die arkane Korruption einen starken korrumpierenden und negativen Einfluss aus:
Positive Gefühle werden geschwächt, negative Empfindungen werden verstärkt und treiben den Anwender dazu, sich immer weiter dem Schatten hinzugeben und die normalen körperlichen Bedürfnisse eines lebenden Wesens zu vernachlässigen.
Gibt sich ein lebendes Wesen zu sehr den gegensätzlichen Energien des Schattens hin oder ist ihnen zu lange und intensiv ausgesetzt, so nimmt nicht nur der Geist, sondern auch der Körper langsam Schaden, indem er ausgelaugt und geschwächt wird, bis er schließlich sogar im Extremfall völlig versagt.

Bei den meisten Fällen der Anwendung der Schattenkräfte durch Lebende, z.B. in der gesamten Trollkultur, tritt aber vorallem nur der geistige Einfluss auf.

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