FANDOM


Religion und göttliche Magie Licht und Schatten Die Lichtreligionen Die Schattenreligionen Die Natur und die Elemente Die Naturreligionen

Die Naturreligionen Bearbeiten

Die Nachtelfen und das Druidentum Bearbeiten

Mit der Neuordnung der Nachtelfengesellschaft nach der Implosion des Brunnens der Ewigkeit, wurde nicht nur der Elune-Glaube untrennbar mit der nachtelfischen Kultur verbunden.
Als der Verräter Illidan mittels seiner entnommen Phiolen den Brunnen der Ewigkeit auf dem Berg Hyjal neu entfachte, schritten die Aspekte selbst ein, um die dämonischen Energien zu entfernen.
Alexstrasza, die Lebensbinderen pflanzte ein besonderes Samenkorn in den neuen Brunnen, welches die dunklen Energien absorbierte und zu einem gewaltigen Weltenbaum heranwuchs: Nordrassil war geboren.
Nozdormu, der Hüter der Zeit, segnete Nordrassil, so dass die Nachtelfen fortan unsterblich waren, während Ysera durch ihren Segen den Nachtelfen absolute Gesundheit gewährte, mit der Verpflichtung, dass die Nachtelfen Druiden ausbilden und in den smaragdgrünen Traum schicken sollten.
Auch wenn Malfurion Stormrage bereits vor dem Krieg der Ahnen ein Schüler des Halbgottes Cenarius gewesen war, begann die Verschmelzung des Druidentums mit der nachtelfischen Kultur erst jetzt, aber dafür für immer.

Cenarius lehrte die Nachtelfen das Druidentum, und die neu geschaffenen nachtelfischen Druiden erfüllten ihre Pflicht gegenüber Ysera, in dem sie sich für Jahrtausende in den smaragdgrünen Traum begaben und von dort aus über das Leben Azeroths wachten und ihre Kräfte vertieften.

Der Pakt mit der Natur und die Verehrung der Halbgötter und Naturgeister ist ein ähnlich wichtiger Teil der Nachtelfengesellschaft, wie der Glaube an Elune.
Die meisten Halbgötter kämpften zusammen mit ihnen im Krieg der Ahnen und viele gaben ihr Leben für den Frieden, weswegen sie nur noch im smaragdgrünen Traum existieren, aber von den Nachtelfen für immer verehrt werden. Besondere Bedeutung haben sie wie gesagt für die Druiden, da diese einen großen Teil ihrer Kräfte von ihnen beziehen.
Hier eine Auflistung der wichtigsten Halbgötter:

  • Malorne: Der mächtigste Vertreter der Halbgötter ist wohl der Hirschgott Malorne. Von der Gestalt eines großen, edlen und weißen Hirsches, dürfte Malorne wohl den Ursprung des Druidentums darstellen, verfügte er doch über gewaltige Naturkräfte, die er zum Schutz und zur Schöpfung der Natur nutzte. Zusammen mit der Mondgöttin zeugte er den Halbgott Cenarius, welcher die unglaubliche Begabung seines Vaters erbte. Malorne selbst fiel im Krieg der Ahnen im Zweikampf gegen Archimonde, sein Geist wurde jedoch von Ysera gerettet, weswegen viele Nachtelfen glauben, er schlafe noch irgendwo im smaragdgrünen Traum.
  • Cenarius: Von der Gestalt her halb Nachtelf, halb Hirsch, war Cenarius ebenso wie sein Vater Schutzpatron und Gestalter der Natur auf Azeroth und verfügte über enorme druidische Kräfte. Er war es, der Malfurion als ersten Schüler aufnahm und die Nachtelfen nach dem Krieg der Ahnen das Druidentum lehrte. Seine Kinder sind als die Hüter des Hains und die Dryaden bekannt. Er selbst fiel, als er Ashenvale gegen die dämonisch korrumpierten Orcs verteidigte, aber lebt wie die anderen Halbgötter im smaragdgrünen Traum weiter. Alle essentiellen Grundlagen des Druidentums stammen von ihm, weswegen er bis heute als der für das Druidentum wichtigste Halbgott von den Nachtelfen verehrt wird.
  • Ursoc und Ursol: Die Götter und Väter der Furbolgs waren die beiden Bärenzwillinge Ursoc und Ursol.

Ursoc, der Mächtige, war ein gewaltiger Krieger, während Ursol, der Weise, ein großer Schamane war. Auch sie kämpften im Krieg der Ahnen, wo sie letztendlich fielen. Dennoch leben ihre Geister weiter und gewähren den Druiden, die ihre Lehren annehmen, die Kraft, sich in einen mächtigen Bären zu verwandeln und andere Fähigkeiten, wie z.B. „Verjüngung“.

  • Aviana: Die Vogelgöttin Aviana, oder auch „Lady Raven“ genannt, war einst ein Rabe, der von Elune als ihr Bote auserwählt und zur Halbgöttin erhoben wurde. Ihre Gestalt wechselte zwischen einer nachtelfischen und einer Vogelform. Sie übermittelte Botschaften zwischen den verschiedenen Halbgöttern und kämpfte ebenfalls im Krieg der Ahnen, wo sie zwar schwer verletzt, aber nicht getötet wurde. Druiden erlangen durch sie die Kraft, sich in eine Sturmkrähe zu verwandeln und Kontrolle über die Winde.
  • Agamaggan: Eines der ältesten und mächtigsten Lebewesen überhaupt stellt der große Ebergott Agamaggan dar. Von der Gestalt eines unglaublich riesigen, starken, mit langen Stacheln bewehrten Ebers, der die Erde durch seine pure Anwesenheit erbeben ließ, ist er der Gott und der Vater der Ebermenschen. Im Krieg der Ahnen vernichtete er endlos viele Legionen von Dämonen, bevor er aus Tausenden von Wunden blutend auf dem heutigen Brachland zu Boden viel und verstarb. Wo sein Blut auf die Erde traf, wuchsen enorme Dornenranken in die Höhe. Er wird von den Ebermenschen und sogar von einigen Nachtelfen und Orks verehrt.
  • Elune: Mit dem Aufkommen der Mondkingestalt scheint es so, als würden einige Druiden auch den Segen von Elune selbst erlangen, wurden die Mondkins doch von Elune direkt erschaffen, um die Natur und heilige Stätten zu beschützen. Der Segen gewährt den Druiden anscheinend die Kraft, sich in ein Mondkin zu verwandeln und über ähnliche Mondkräfte wie die Mondpriesterinnen zu gebieten.
Natürlich gibt es durchaus noch weitere machtvolle Naturgeister, doch diese sind die mächtigsten und wichtigsten, welche unbedingt erwähnt werden sollten.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki