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RP-Guide Religion und göttliche Magie/Die Lichtreligionen

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Die Lichtreligionen

Die Menschen und das Licht

Im Gegensatz zu vielen anderen Völkern glauben die Menschen an keine Gottheiten oder Geister, sondern verehren das Licht als Kraft selbst.
Dieser Lichtglaube ist mittlerweile seit beinahe über 3000 Jahren fest in der menschlichen Kultur verwurzelt und für die meisten Menschen kein Lippenbekenntnis, sondern fester Glaube und Realität, auch wenn niemand mehr weiß, wo der Glaube ursprünglich begann.

Die Philosophie der sog. Kirche des heiligen Lichts kann man als eine Art „göttlichen Individualismus“ bezeichnen, denn die gläubigen Menschen glauben nicht an eine Gottheit o.Ä. sondern letztendlich an sich selbst:
Das Prinzip ist der Glaube, dass alles, jegliches Leben mit dem Universum verbunden ist, und indem man anderen hilft und Gutes tut, erhellt und stärkt man das Universum und damit letztendlich auch sich selbst. Entscheidend sind hierbei die 3 Tugenden des Lichts:

1. Respekt:
Jedes lebende Wesen ist mit dem Universum verbunden, und jedes bisschen Leid gegenüber einem solchen beeinflusst die Welt negativ. Daher sind Respekt und die Einsicht, dass jedes Wesen ebenso mit dem Universum verbunden ist, wie man selbst, ein wichtiger Bestandteil des Glaubens, auch wenn diese Tugend einen gerade zu Kriegszeiten vor eine schwere Aufgabe stellt.

2. Geduld/Hartnäckigkeit:
Eine Person alleine kann das Universum nicht an einem Tag verändern. Die Lehren des Lichts zu verstehen dauert Jahre, die Philosophie zu leben, eine ganze Lebensspanne. Nur wer geduldig, aber auch hartnäckig ist, wird das Universum zum Besseren, und nicht zum Schlechteren verändern.

3. Mitleid:
Mitleid, die dritte und letzte Tugend, ist zugleich auch die schwerste und missverständlichste der 3 Tugenden. Indem man das Glück anderer vergrößert, stärkt man das Universum und sich selbst, so dass man noch stärker darauf einwirken kann.
Dennoch muss man vorsichtig sein: Nicht immer ist Hilfe der richtige Weg. Stiehlt man anderen die Konflikte, die sie stärker und weiser machen würden, so schadet man letztendlich demjenigen, dem man helfen wollte. Ebenso kann eine auf den ersten Blick gute Tat aus weiterem Blickwinkel viel Leid verursachen. Die Tugend des Mitleids, ist das Verständnis darüber, wann gute Taten und Hilfe wirklich nötig, und wann falsch sind.

Die Macht des Lichtglaubens der Menschen manifestiert sich sichtbar in ihren Priestern, und seit Ende des ersten Krieges wohl am berühmtesten und angesehensten in den mächtigen Paladinen der silbernen Hand. Mit dieser realen und guten Kraft vor Augen ist der Lichtglaube stark in jedem Mensch verankert. Dämonische Magie und Schattenanbetung sind daher für keinen Bürger nur ein Kavaliersdelikt, sondern ein absolutes No-Go, was in keinster Weise akzeptiert wird.

Die Zwerge und der Glaube

Mit dem Kontakt und besonders dem Bündnis zwischen den Bronzebart-Zwergen und den Menschen hat der Großteil Zwerge den Glauben der Menschen übernommen und sogar ihre eigenen Mitglieder bei der silbernen Hand gestellt.
Eine kleine, aber durchaus erwähnenswerte andere Strömung ist durch die Nachforschungen der Zwerge bezüglich ihrer eigenen Vergangenheit entstanden.

Mit dem Wissen, dass sie einst als Irdene durch die Titanen geschaffen wurden, haben sich einige Zwerge wieder jenen alten Schöpfern zugewandt und begonnen, deren Geheimnisse zu ergründen und zu erschließen.
Der Avatarzustand, den manche Zwerge hervorrufen können (wohl am ehesten durch den Bergkönig aus Warcraft III bekannt), ist Zeugnis dieses neuen „Glaubens“.

Zu den Wildhammer-Zwergen wird später eingegangen, da diese kaum lichtgläubig, sondern vielmehr ein Naturvolk sind.

Die Nachtelfen und Elune

Auch wenn der Ursprung der Nachtelfen im Dunklen liegt, so scheint viel dafür zu sprechen, dass sie ganz oder teilweise das Werk der Mondgöttin Elune sind, weswegen es nicht verwundert, dass der Elune-Glaube der Nachtelfen bis in die tiefsten Urzeiten zurück reicht.
Elune selbst stellt die einzig wahre Göttin auf Azeroth dar, und dürfte selbst so alt wie Azeroth, oder sogar das Universum selbst sein.
Seit jeher war sie die Beschützerin allen Lebens und Hüterin des Friedens auf Azeroth, schon lange bevor die Titanen kamen.
Mit Malorne als Gefährten gebar sie den Halbgott Cenarius, wodurch auch die Dryaden und Hüter der Haine zu ihren Kindern zählen.
Da die Nachtelfen ebenfalls zu ihren Kindern zählen, war der Glaube dementsprechend tief in der Nachtelfenkultur verwurzelt, bis er durch die Korruption durch den Brunnen der Ewigkeit und die damit verbundenen magischen Kräfte schwere Rückschläge nehmen musste.
Mit der Implusion jenes Brunnens und der folgenden Neuordnung des Volkes wurde der Elune-Glaube vor allem durch die Ernennung von Tyrande Whisperwind, die Hohepriesterin und Liebling von Elune, zu Anführerin der Nachtelfen, für immer untrennbar mit der nachtelfischen Kultur fest zusammengeschweißt.

In der Vorstellung der Nachtelfen ist eine Elune eine wunderschöne Nachtelfe mit alabasterfarbener Haut, langen silbernen Haaren und Augen aus reinem Mondlicht.
Obwohl sich Elune niemals körperlich offenbart hat, sprechen einige Dinge sehr stark für diese Gestalt:
Cenarius, der Sohn von Elune und dem Hirschgott Malorne, ist vom Aussehen her halb Hirsch, halb Nachtelf, wie auch die Dryaden und Hüter des Haines.
Die körperliche Gestalt der Nachtelfen als auserwähltes Volk könnte demnach die logische Folge der Schöpfung durch Elune darstellen, was aber bisher nicht belegt ist.

Da Elune eine absolut gute Göttin darstellt, erlangen ihre Mondpriesterinnen durch ihren festen Glauben Zugang zum Licht, auch wenn sie selbst glauben, Elune gewähre ihnen diese Kräfte.
Was jedoch eindeutig von Elune stammt, sind die eindrucksvollen Mondkräfte, die sie ihren Priesterinnen verleiht:
So sind die Mondpriesterinnen in der Lage, den Zorn der Sterne selbst auf ihre Feinde hinabzubeschwören, während mächtigere Priesterinnen sogar einen gewaltigen Sternenregen herbeirufen können.

Allgemein ist der Elune-Glaube in der Nachtelfen-Gesellschaft unglaublich stark. Jeder Nachtelf verehrt sie als ihre große Mutter, während ihre Priesterinnen den am höchsten angesehen Teil der Gesellschaft darstellen. Bevor ein Nachtelf den Glauben verlieren würde, müsste schon die ganze Welt zusammenbrechen.
Schattenpriester sind daher logischerweise ebenfalls absolutes No-Go und würden in der Nachtelfengesellschaft augenblicklich exekutiert werden.

Die Draenei und die Naaru

Während sich die Draenei auf der Flucht vor ihren von dem dunklen Titan Sargeras korrumpierten Brüdern befanden, geschah es, dass sie auf Wesen trafen, die vollständig aus Lichtenergie zu bestehen schienen, den Naaru. Diese absolut gutmütigen und vollkommenen Lichtwesen gewährten den Draenei nicht nur Schutz und Hilfe auf ihrer Flucht vor der brennenden Legion, sondern lehrten sie auch nur die Wege des Lichts, so dass die Draenei einen Glauben an die Naaru und das mit ihnen verbundene Licht entwickelten, der den Glauben anderer Völker, was Tiefe und Hingabe angeht, bei weitem in den Schatten stellen sollte.
Der Lichtglaube der Draenei ist so enorm, dass jeder einzelne Angehörige ihres Volkes in der Lage ist, das Licht anzurufen, und das ganze Volk von großem Edelmut, Selbstlosigkeit und Weisheit erfüllt ist.
Umso tragischer ist das Schicksal der Zerschlagenen, welche nach der beinahe vollständigen Ausrottung durch die Orcs auf Draenor von den freigesetzten dämonischen Energien korrumpiert und degeneriert wurden, so dass sie das Licht nicht mehr erhörte.
Dieses Schicksal führte jedoch dazu, dass sich die Zerschlagenen dem Schamanismus zuwandten, der schließlich auch, als kleine, aber nicht so recht anerkannte Nebenströmung Einzug in die Gesellschaft der Draenei nahm.

Allgemein kann man also durchaus sagen, dass kein anderes Volk so sehr vom Licht berührt ist wie die Draenei. Neigen auch sie durchaus zu den üblichen Schwächen der sterblichen Völker, so sind niedere und dunkle Emotionen wie vor allem Hass bei ihnen weitaus schwächer vorhanden als bei den anderen Völkern.

Ein interessanter Aspekt der Naaru, der auch gut das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Licht und Schatten darstellt, ist das Fakt, dass die Naaru nach bestimmten Zeitspannen oder bei starker Verwundung ins Gegenteil umkehren und zu Wesen aus purem Schatten werden. In diesem Zustand saugen sie alle Seelen in ihrer Umgebung in sich auf, bis sie sich wieder regeneriert haben und zurück in ihren Licht-Zustand wechseln (zu beobachten in Nagrand->Oshugun).

Die Blutelfen und das Licht

Mit dem Bündnis zwischen Hochelfen und Menschen hatten auch die Hochelfen teilweise den Lichtglauben der Menschen übernommen und daher genauso wie die Zwerge ihre Paladine in der silbernen Hand. Als jedoch der Sonnenbrunnen von Arthas und der Geißel korrumpiert und zerstört wurde, sollte sich das alles ändern.
Mit dem Verlust des Sonnenbrunnens wurden die Hochelfen kalt und schlagartig von dem Ausmaß ihrer Magiesucht überrascht, so dass sich schon bald ein großer Teil der Überlebenden, die sich nun Blutelfen nannten, der Suche nach „alternativen Magiequellen“ widmete, um den brennenden Durst nach Magie zu stillen.
Mit Schrecken mussten die Hochelfen mit ansehen, wie ihre einstigen Brüder und Schwestern begannen, ihren Durst mit verdorbenen und dämonischen Energien zu stillen und wandten sich von ihnen ab.
Durch die verdorbenen Magiequellen korrumpiert, verweigerte sich das Licht, wie damals schon den Zerschlagenen, hier auch den Blutelfen, welche sich daraufhin voller Wut nicht nur vom Licht abwandten, sondern es fortan sogar als Feind ansahen.

Als es Kael'thas in der Scherbenwelt gelang, den Naaru Mu'ru gefangen zu nehmen und ihn nach Silbermond transportierte, eröffnete sich ihnen jedoch eine neue Möglichkeit:
Indem sie mittels magischer Rituale Mu'rus Energien anzapften, waren sie wieder in der Lage, neue Priester und sogar Paladine, die sie Blutritter nannten, zu erschaffen, welche mithilfe der von dem Naaru gestohlenen Energie Lichtzauber wirken konnten.
Dieser Möglichkeit endete jedoch wieder abrupt, als Kael'thas Mu'ru wieder aus Silbermond stahl und jener Krieg begann, der schließlich mit der Wiederbelebung des Sonnenbrunnens enden sollte.
Mit dem Sieg über Kil'jaeden nutze der draeneische Prophet Velen seine Kräfte, um den Sonnenbrunnen neu zu entfachen und mit der Kraft des Lichts zu reinigen, wodurch die Blutelfen von der Korruption befreit wurden und wieder in der Lage waren, das Licht auf dem alten Weg anzurufen.

Mit diesem Ereignis ist der Lichtglaube zu den Blutelfen zurückgekehrt, der jedoch nur langsam und spärlich wieder einen Platz in der von turbulenten Ereignissen heimgesuchten Blutelfengesellschaft findet.

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