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Quel'Thalas/Fall

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Quel'Thalas Der Fall
WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Obwohl Arthas nunmehr alle Menschen getötet hatte, die er jetzt als seine Feinde betrachtete, quälte ihn immer noch der Geist von Kel'Thuzad. Der Geist flüsterte Arthas ein, dass er für die nächste Phase der Pläne des Lichkönigs wiederbelebt werden müsse. Zu diesem Zweck müsse Arthas Kel'Thuzads Überreste zum mystischen Sonnenbrunnen bringen, der im ewigen Königreich der Hochelfen Quel'Thalas verborgen lag.[1]
GeisselQuelthalas.jpg

Einfall der Geißel.

Als sich die Seuche des Untodes in Lordaeron verbreitete, sollte sich Arthas, Sohn Terenas' und Paladin, gemeinsam mit Jaina der Sache annehmen und die mysteriöse Krankheit untersuchen.[2][3] Nachdem der Prinz Lordaerons jedoch Frostgram aufgenommen hatte[4] und infolgedessen seine Seele an den Lichkönig übergeben hatte, überschlugen sich die Ereignisse: Arthas tötete Terenas[4], überließ sein Land der Geißel[5] und befand sich schließlich auf dem Weg nach Quel'Thalas, um Kel'Thuzad mithilfe des Sonnenbrunnens wiederzubeleben. Seine Annäherung war den Elfen, die schon immer gute Kundschafter besessen hatten, nicht entgangen. Sylvanas, ihres Zeichens Waldläufergeneral von Silbermond, konnte anfangs nicht glauben, was Kelmarin, einer der Kundschafter, ihr berichtete.[6]

"Wir sind die Quel'dorei", zischte sie und richtete sich auf. "Unser Land ist uneinnehmbar. Er wird hier nicht hereinkommen. Hab keine Furcht. Dazu müsste er zuerst einmal wissen, wie genau er die Zauber brechen muss, die Quel'Thalas schützen. Außerdem müsste er in der Lage sein, diese Handlung vornehmen zu können. Bessere und klügere Gegner als er haben über die Zeiten versucht, unser Reich einzunehmen. Doch vergeblich. Hab Vertrauen, mein Freund. In die Kraft des Sonnenbrunnens ... und in die Stärke und die Entschlossenheit unseres Volkes."[6]

Dennoch beschloss sie, einen Präventivschlag zu führen und führte, gemeinsam mit Sheldaris und Vor'athil, eine Erkundungsmission durch, während der Rest des Waldläuferheeres nachrücken sollte. Alsbald begannen dann auch, die Pfeile der Waldläufer auf ihre Gegner hinab zu surren, die Kultisten fielen, die Untoten gingen in Flammen auf. Schon bald sollte die schiere Menge an Gegnern das Blatt für die Waldläufer wenden. Wenngleich geübt im Nahkampf waren ihre Bestrebungen gegen Gegner, die durch den Verlust von Blut oder Gliedmaßen nicht im Geringsten gestoppt wurden, sinnlos. Zudem schien jeder getötete Waldläufer oder auch Kultist nicht lange am Boden zu verbleiben, sondern stetig Arthas' Reihen zu füllen.[6][7]

Ihr Großvater hatte ihr von seinem verzweifelten Kampf erzählt, wie er versuchte, den grauenhaften Kadaver seines eigenen Sohnes zu vernichten, ihres Onkels. Von dem alten Mann hatte sie auch erfahren, wie ihr jüngerer Bruder von einem hungrigen Mob Untoter unter der Führung ihres eigenen älteren Bruders, den später die überlebenden Verteidiger angezündet und zusammen mit dem Rest der Geißel in den Flammen vernichtet hatten, zerfetzt worden war.[8]

So begann ein Katz- und Mausspiel[9], als Sylvanas den Rückzug zum zweiten Tor befahl. Die Verwundeten wurden eingesammelt und mit von Schreck gezeichneten, schweißüberströmten Gesichtern folgten die Waldläufer dem Befehl Sylvanas'.[6]

Es geschah nicht geordnet oder geplant. War kein taktischer Rückzug, sondern eine wilde Flucht.[6]

Als das erste Elfentor fiel, kam Sylvanas der Verdacht, dass die Hochelfen verraten worden seien und sie schickte einen Boten, Tel'kor, nach Silbermond, um die Magier am Sonnenbrunnen zu warnen. Wohlwissend, dass sie letzlich den Vormarsch von Arthas' Armee nur hinauszögerte, stellte sie sich ihm immer wieder entgegen, auch wenn eine wachsende Unsicherheit sich breitmachte, ob Arthas tatsächlich den Schlüssel kannte, nachdem das erste Tor so einfach gefallen war. Tatsächlich war Arthas Sylvanas in dieser Hinsicht einen Schritt voraus: Dar'Khan Drathir war bereits für ein Versprechen von Macht übergelaufen.[6] Während sich Arthas durch Dar'Khan Drathirs Verrat des Schlüssels der drei Monde bemächtigen konnte, zogen sich die Waldläufer nach Morgenluft zurück und befahlen die Evakuierung der Bevölkerung und der Verwundeten. Obwohl auch Sylvanas klar war, dass sie die Untoten nicht aufhalten würden, gaben die Waldläufer mit grimmigen Gesichtern alles, was sie noch vermochten. Schließlich tötete Arthas Sylvanas, doch während sich jene bereits in Gedanken bei ihrer totgeglaubten Schwester Alleria wähnte, hatte er anderes im Sinn und belebte den Waldläufergeneral von Silbermond als Banshee wieder.[10][11]

Sodann marschierte Arthas' untote Armee weiter, an Morgenluft und am Sanktum des Ostens vorbei in Richtung Silbermond. Selbst mit Sylvanas als schauerlichem Beispiel dessen, was Arthas bereit war, zu tun, ergab sich Silbermond nicht, denn das Vertrauen in Ban'dinoriel blieb aufrecht - bis zu dem Moment, als Arthas die Mondkristalle zusammenfügte und die Schutzzauber kollabierten. Katapulte jagten Überreste elfischer Gefallener über die Mauern und die untoten Heerscharen setzten ihren Weg fort.[12]

Und so fiel sie, die leuchtende, schöne Stadt der Magie, ihr Ruhm wurde zerstört und zu Geröll reduziert, als die Armee der Untoten - der Geißel, wie Arthas sie mit verquerer Zuneigung in der Stimme genannt hatte - weiter vorrückte. Wie zuvor, belebte Arthas die Gefallenen, damit sie ihm dienten. Hätte Sylvanas immer noch ein Herz besessen, wäre es spätestens beim Anblick von sovielen Freunden und geliebten Elfen gebrochen, die schließlich hirnlos und gehorsam neben ihr hertrotteten.[10]

Der Kanal zwischen Silbermond und Quel'Danas, wo sich der Sonnenbrunnen befand, schien nur kurzzeitig eine Barriere zu bilden.[10] Zwischenzeitlich wandte sich die Geißel plündernd dem thalassischen Festland zu, einige überfielen die Insel der Sonnenwanderer, andere verwüsteten leerstehende Anwesen.[12] Mittels Frostgrams ließ Arthas schließlich das Wasser gefrieren und verschaffte sich so Zugang zum Sonnenbrunnen, wenngleich auch hier die Elfen nicht bereit waren, kampflos unterzugehen. Selbst Anasterian, zu dem Zeitpunkt bereits dreitausend Jahre alt, wurde von Arthas geschlagen und verschaffte Frostgram eine weitere Seele. Schließlich wandte sich Arthas dem Sonnenbrunnen zu, an welchem Dar'Khan Drathir bereits auf ihn wartete. Er schüttete den Inhalt der Urne, Kel'Thuzads Überreste, in den Sonnenbrunnen was jenen unwiderruflich zu besudeln schien. Kel'Thuzad entstieg dem Brunnen, neugeboren als Lich.[10][13]

Quel'Thalas, legendärer noch – und gewiss sicherer – als selbst das von Magie regierte Dalaran, war vollkommen vernichtet worden. Elfische Festungen, seit Jahrhunderten von keiner feindlichen Hand berührt, waren in nur wenigen Tagen gefallen, und ihr einst stolzes Volk war so einfach in die Reihen der Geißel gepresst worden, als wären es nur Menschen gewesen.[8] [...] Arthas, Prinz von Lordaeron. Einst die leuchtende Hoffnung seines Landes, nun der grauenhaften Diener von Legion und Geißel, hatte er sein eigenes Königreich verwüstet und dann die untote Horde gegen die Elfenhauptstadt Silvermoon geführt. Sylvanas hatte seinen Truppen immer wieder den Weg versperrt, und eine Zeit lang hatte es tatsächlich so ausgesehen, als würde sie ihn besiegen. Doch wo schlurfende Leichen, Ungetüme und Abscheulichkeiten versagt hatten, hatte schließlich die finstere Nekromantie des verräterischen Edelmannes den Sieg davon getragen.[8]

Anmerkungen Bearbeiten


IconSmall BloodElf Male.png Themenportal Sin'dorei

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