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Projekt Archäologische Akademie/Spielorte

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Hauptgebäude der Archäologischen Akademie SilbermondBearbeiten

Das Hauptgebäude der Archäologischen Akademie Silbermond umfasst mehrere Stockwerke und gehört mit seiner tadellosen, im typischen thalassischen Stil verzierten und über fünfzig Meter breiten Fassade neben dem Auktionshaus, der Bank und der Veranstaltungshalle wahrscheinlich zu den imposantesten Bauten am Königlichen Markt. Zu dem großen, aus zwei vergoldeten Flügeln zusammengesetzten Eingangstor führt eine ausladende Treppe hinauf, an deren Seiten zwei Silbermonder Stadtwachen postiert sind, die den unbescholtenen, unauffällig gekleideten Bürger allerdings nicht am Eintreten hindern werden.

Tritt man durch dieses Portal, das von morgens bis abends offen steht und nur über Nacht abgeschlossen wird, kommt man zuerst einmal in eine geräumige Empfangshalle, von der zahlreiche Gänge in unterschiedliche Richtungen abgehen. Im hinteren Teil dieses Raumes befindet sich ein schwerer marmorner Tisch, hinter dem eine gut gekleidete, aber dennoch den Großteil des Tages eher gelangweilt bis übellaunig wirkende Empfangsdame sitzt. Böse Zungen würden sie hinter vorgehaltener Hand vielleicht eine etwas bessere Pförtnerin schimpfen, da jeder, der die Halle passiert, sich zwangsweise durch ihr Blickfeld bewegen muss.

Die Archäologische Akademie, die bis zur Entdeckung der durch den Kataklysmus freigelegten Titanentechnologie im magievernarrten Quel'thalas eine eher unbedeutende Forschungsinstitution darstellte, ist zwar bei weitem kein so dekadenter Prunkbau wie der Sonnenzornturm, aber macht dennoch keinen ärmlichen oder heruntergekommenen Eindruck - schließlich handelt es sich immer noch um eine vom Regime abgesegnete, öffentliche Einrichtung. Dementsprechend ist der Boden mit Marmorfliesen ausgelegt, vergoldete Statuen einflussreicher Sponsoren und historisch bedeutender Persönlichkeiten aus Silbermond säumen die mit verschnörkelten Ornamenten verzierten Wände... und ohne durchscheinende Seidenvorhänge sowie bunt schimmernde Arkanlampen kommt ohnehin kein Gebäude in diesem Teil der Stadt aus.

Von den verzweigten, teilweise verwinkelten Gängen, die tiefer in die Räumlichkeiten der Archäologischen Akademie führen, gehen zahllosen Türen ab, die teilweise unterschiedlicher Machart sind und manchmal nummeriert, zuweilen sogar mit einem Namensschild versehen sind. Wer noch nie hier war und nicht das Glück hat, von der wenig engagierten Dame am Empfang zufällig den richtigen Weg gewiesen zu bekommen, könnte sich hier ganz fabelhaft verlaufen.

Kannaes BüroBearbeiten

Kannaes Büro liegt hinter einer massiven, konsequenterweise recht schweren Tür aus sehr dunklem, ins Rotbraun changierenden Holz, die von Schnitzereien in Form typisch thalassicher Schnörkel überzogen ist. Die Klinke sowie das kleine Schild mit Kannaes Namen und Titel bestehen aus einem grau schimmernden Metall, das der Kenner als Dunkeleisen oder eine seiner Legierungen erkennen könnte.

Tritt man durch diese Tür, findet man sich in der vorderen rechten Ecke eines etwa vier mal sechs Meter messenden Zimmers wieder, dessen hintere Wand ein breites Fenster mit einem Durchmesser von etwa drei Metern dominiert. Dieses Fenster besteht aus geschliffenem Kristallklas in einer diffus zwischen Gelb und Orange verlaufenden Tönung, durch das sich stabilisierende, verschnörkelte Streben aus Dunkeleisen in einem rankenähnlichen Muster ziehen. Zwei dunkelrote, durchscheinende Seidenvorhänge fallen rechts und links von diesem Fenster von der Decke herab - würde man sie zuziehen, überdeckten sie das Glas vollständig.

Bereits die hinteren beiden Ecken des Raumes nimmt eine Schrankwand aus demselben rotbraun gemaserten Holz ein, aus dem schon die Tür gefertigt war, und deren Regale sich an beiden Längsseiten des Zimmers entlangziehen. Der Großteil dessen, was in dieser Schrankwand wohl aufbewahrt wird, befindet sich hinter verschlossenen Türen, wovon die zwei äußeren jeweils massiv sind, während die mittlere aus Glas besteht - dieses Glas ist allerdings so stark verspiegelt, dass man von außen bestenfalls schemenhaft zu erkennen vermag, was dahinter verborgen ist.

Auf Höhe jener gläsernen Schiebetüren steht mittig im Raum der farblich passende, hölzerne Schreibtisch, ein Standardmodell mit mehreren Schubladen links und rechts. Davor sind zwei recht bequeme Lehnstühle platziert, die analog zu den Gardinen mit dunkelrotem Samt ausgekleidet wurden. Hinter dem Schreibtisch dagegen steht allen Ernstes ein großzügig bemessener Diwan, der mit seinem ebenfalls in Dunkelrot gehaltenen Polster und seiner schiefen Lehne, deren hohes Ende sich da befindet, wo normale Leute ihren Schreibtischsessel hinstellen würden, einen sehr bequemen Eindruck macht.

Ähnliche Inneneinrichtungs-Highlights stellen die beiden Topfpflanzen in der vorderen rechten und linken Ecke des Zimmers dar, es handelt sich dabei um rot blühende, leicht süßlich duftende Kletterpflanzen, die sich an einem zu diesem Zweck in die Erde des Blumentopfes gesteckten Gitter emporranken. Zwischen der Eingangstür und der vorderen linken Ecke des Raumes belegt eine zu den Schränken passende Kommode mit langen Schubkästen den freien Platz an der Wand.

Vor dem Schreibtisch werden die weißen Marmorfliesen am Boden von einem etwa zwei mal zwei Meter messenden, orangefarbenen Teppich bedeckt, während über dem Tisch eine flache, rautenförmige Arkanleuchte an der mit Seidenstoffbahnen behängten Decke befestigt wurde, die warmes, leicht golden getöntes Licht verströmt.

Belloks BüroBearbeiten

Belloks Büro liegt hinter einer fast schon imposanten Doppeltür - aus dunklem, glatt polierten Holz gezimmert und offensichtlich massiv. Links neben besagter Tür hängt ein im Vergleich dazu kleines Namensschild, auf dem in sauberen, vergoldeten Lettern "Bellok Leuchtklinge, Direktor Operationen" geschrieben steht. Abgesehen von einer ebenfalls vergoldeten, ansonsten recht schmucklosen Klinke fällt noch ein Schriftzug auf, der über der Tür angebracht ist: "Fremder, der du hier eintrittst, lass alle Hoffnung fahren."

Der Türflügel öffnet sich an der schmalen Seite eines rechteckigen, etwa fünf mal fünfzehn Meter messenden Raums. Als erstes fällt die gelblich-warme, dezente Beleuchtung ins Auge, die böse Zungen als "spärlich" oder "schummrig" bezeichnen würden. Die Seiten des Zimmers sind fast bis an das entfernte Ende von Regalen gesäumt, auf denen sich auf den ersten Blick neben Büchern, zusammengerollten Pergamenten und Tonvasen auch diverseste Fragmente unbekannten Materials und rätselhafter Herkunft, kleine Fläschchen, Gesteinsbrocken, Pinsel, Schäufelchen sowie in größerem Maße völlig undefinierbare Objekte ein Stelldichein geben. Dazwischen zieht sich ein schlicht und trist grauer, kurzfloriger Teppich wie eine Einbahnstraßenmarkierung in Richtung eines ausladenden Schreibtisches, der das Ende des Raums einnimmt.

Rechts von ihm tummelt sich ein Sammelsurium von Gefäßen, die wahrscheinlich zu hoch oder zu voluminös für die Regale waren: Vasen, Urnen, Töpfe und Amphoren verschiedenster Machart, Form, Farbe und Größe. Direkt darüber fallen durch ein vergleichsweise kleines Fenster tagsüber ein paar Sonnenstrahlen herein, in deren Licht man zahllose feine Staubpartikel tanzen sehen kann. Die linke Seite dagegen bietet einen Anblick, der so gar nicht zu der verstaubten Atmosphäre der sonstigen schmucklosen Funktionalität passen will: Dort steht ein ziemlich ausladender Diwan im typisch thalassischen Stil, gezimmert aus dem hellen Holz des Immersangwaldes, das von filigran gearbeiteten Silbereinlagen geziert wird. Die großzügig unterfütterten Polsterflächen sowie die Kissen, die auf der Sitzfläche des Möbelstücks liegen, sind mit blütenweißer Seide - bestickt mit Silberfäden - bezogen.

Vor dem wuchtigen Trumm nebenan, das trotz seiner Breite und Massivität gerade noch als Schreibtisch durchgeht, stehen zwei ungepolsterte Holzstühle, die ganz im Gegensatz zu dem formschönen Diwan beim besten Willen nicht den Eindruck erwecken, sonderlich bequem zu sein.

GeländeübungBearbeiten

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Der Eingang der Schlucht, in die sich der kleine, kaum sichtbare Pfad hinein schlängelt, ist etwa vierzig bis fünfzig Meter breit. Zu beiden Seiten ragen steile, durch den beständigen Wind von der See her glatt geschliffene und mit einer heimtückischen, dünnen Wasserschicht überzogene Sandsteinfelsen auf, deren zahlreiche kleine Bruchkanten und Absplitterungen wenig Vertrauen in ihre Stabilität aufkommen lassen. Sie recken sich am Anfang der Schlucht nur bis in eine Höhe von etwa zwei bis drei Metern – allerdings steigt ihre Höhe nach hinten hin stark an und misst am Ende des Tals über fünfzig Meter.

Der schmale Weg windet sich in den Schatten des Gesteins, als er eine Biegung nach rechts beschreibt, ehe man ihn dann im spärlichen Unterholz und zwischen den lose im Tal verteilten Bäumen aus den Augen verliert. Der Boden steigt in das Tal hinein sicht- und spürbar an; wo er nicht von Blättern und Ästen bedeckt ist, wuchern hier und da genügsame, schüttere Büsche und Sträucher. Ein Weg oder Trampelpfad ist bereits nach hundert Metern nicht einmal mehr zu erahnen. Die Abhänge links und rechts rücken weder näher heran, noch entfernen sie sich wahrnehmbar. Ab und an bietet ein Vorsprung, eine Spalte im Gestein oder ein größerer Brocken Geröll etwas Sichtschutz und Deckung.

Das Tal windet sich in Schlangenlinien im zunehmenden Schatten der Grate an seinen Seiten, bis schließlich, nach etwa vierhundert Metern, eine markante Felsformation eine Art "Feldherrenhügel" geschaffen hat, dessen Gipfel, unbewachsen und kahl zwischen den zerklüfteten Steilwänden links und rechts das Ende des Tals markiert.

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