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Allianz 32px.png Pheiron Mondsichel
Phei3.jpg
Ingame-Name: Pheiron
Titel: Shan'do
Rasse: IconSmall NightElf Male.gifIconSmall NightElf Female.gif Nachtelfen
Klasse: IconSmall Druid.gif Druide
Spezialisierung: Klauendruide
Charakterdaten:
Vorname: Pheiron
Nachname: Mondsichel
Geburtsdatum/-ort: Nahe des Berges Hyjal
Alter: darüber schweigt er sich aus
Aussehen:
Größe: 2,30m
Haarfarbe: Weiß
Augenfarbe: Bernstein, leicht gold schimmernd
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: recht Neutral eingestellt. Hat jedoch eine Abneigung gegen Orcs und Ritter der schwarzen Klinge

ÄußerlichkeitenBearbeiten

Der Kal'Dorei vor Euch ist sehr offensichtlich ein Druide. Er hat sich dem Weg des Klauendruiden zugewandt, was in seiner Elfengestalt nicht minder ersichtlich ist als in seinen Tiergestalten. Der überdurchschnittlich hochgewachsene Nachtelf weist einen muskulösen aber ansprechend geformten Oberkörper auf, der zahlreiche Narben vergangener Kämpfe trägt. Obwohl er keinesfalls entstellt wirkt, zeigen sie doch deutlich, dass seine Vergangenheit voller Gewalt und und Anstrengung sein muss.

Nichts deutet aber mehr auf diese Vergangenheit hin als der verschlossene, von manchen als abweisend interpretierte Blick. Die einst so freundlichen Züge, scheinen nun nach und nach wiederzukehren. Bei genauem hinsehen, könnte man vielleicht sein hohes Alter erahnen. Jedoch machen die typisch feinen Züge der Kal'dorei, ein genaues schätzen schwer.

Pheiron, dessen tiefe Stimme auf viele bedrohlich, auf manche beruhigend wirkt, bemüht sich, nicht unhöflich zu sein, was im Gespräch schnell deutlich wird - eine besondere Freundlichkeit kann man von ihm allerdings nur dann erwarten, wenn man ihn näher kennt. Um den Hals trägt er ein ledernes Band. Ein blauer Stein, in Form eines Sichelmondes hängt daran. Zudem ein weiteres Lederband, an dessen Ende ein aus Holz geschnitztes Blatt hängt. Auf dem linken Schulterblatt findet man ein Tattoo in Form eines ebensolchen Blattes. Es wird von einem Geweih umgeben.


GeschichteBearbeiten

"Lauf weg" schrie sie. Doch der große Druide stand da wie ein Baum. Er bewegte sich nicht, starrte nur auf die herran nahenden Gegner. Khareia war ungalublich wütend, doch auch Angst spiegelte sich in ihrem Blick wieder. Lange hatte es den Anschein als wolle der Druide einfach nur dastehen, sich nicht bewegen. Zusehen wie die Heerschar von Orcs und Rittern der Schwarzen Klinge auf ihn zukam. Er wendete den Kopf in ihre Richtung und sprach mit leiser, gedämpfter Stimme: "Lauf Khareia, lauf so schnell du nur kannst. Ich werde sie aufhalten." Ihre Augen weiteten sich. Die Angst in ihnen schien mehr und mehr zu wachsen. Wie wild zerrte sie an seinem Arm. Flehend war ihr Blick, doch er weigerte sich mit ihr zu gehen. Ehe sie noch etwas sagen konnte schrie er sie an: "Nun lauf schon. Geh Mutter, Vater und die anderen warnen. Wenn ich sie nicht aufhalte werden sie alles niederbrennen. Du mußt zu ihnen gehen. Ich werde nachkommen sobald ich das hier hinter mir habe, lauf!"

Und so lief sie. So schnell sie nur konnte. Sie wagte es nicht sich umzusehen. Rannte einfach nur, den Blick nach vorn gerichtet. Sie konnte das Fauchen einer Katze hören. Das Geräusch die Krallen sich in die Angreifer schlugen und das ächzende Stöhnen jener, die wohl zu langsam gewesen waren und geschlagen zu Boden gingen. Nach einigen metern kam sie zum stehen. Pheiron war bereits dabei ihr zu folgen, jedoch konnte er sie nicht erreichen. Einige Ritter hatten ihn überwältigt und hielten ihn fest. Sie stütze sich an einen Baum, vollkommen ausser Atem, holte tief Luft und setzte zu einem weiteren Spurt an. Doch ehe ihre Beine sie davon tragen konnten spürte sie diesen stechenden Schmerz. Es fühlte sich an als würde man ihr die Eingeweide von innen nach aussen ziehen. Ihr Magen drehte sich und sie hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen. Dann sank sie in sich zusammen. Das Letzte was sie warnahm war das Blut, welches sich über den Waldboden ergoß, als die scharfe Klinge ihr den Bauch aufschlitze. Ein Schleier zog sich über ihren Blick und so war sie sich schlußendlich nichteinmal sicher, wessen Blut es war das sie mit ihren Händen ertastete. Ihr war kalt und die Sicht verschlechterte sich mehr und mehr, bis es schließlich gänzlich dunkel wurde und der Tod wie die finstere Nacht über sie herrein zu brechen schien. Es war das laute brüllen Pheirons, welches durch die Nacht hallte. Dann brach er in sich zusammen.

Er holte tief Luft, ehe er sich dazu entschloß nach Darnassus einzutreten. Er war lange nicht in dieser Stadt gewesen. Hatte sich nur im Eschental aufgehalten. Er wollte ihr nahe sein, wollte dort sein wo sie ihr Leben ließ. Zum ersten mal trat er aus den dichten Wäldern, schnallte die lederne Rüstung fest und legte die Waffe an die er so lange niedergelegt hatte. Bilder schossen ihm durch den Kopf. Hätte er sie retten können? Hätte er mit ihr gehen sollen statt zu versuchen die Orcs aufzuhalten? Fragen die ihn Nacht für Nacht nicht schlafen ließen. Sie kamen über ihn wie die Alpträume die er seit jener Nacht hatte. Als wäre es gestern gewesen, sieht er Khareia auf dem Waldboden liegen. Das Schwert des Gegners tief in ihren Rücken gebohrt. Doch er konnte sie nicht retten. Er hatte sich für den falschen Weg entschieden, hatte er das? Welcher Weg wäre der Richtige gewesen? Fragen die er sich nicht beantworten konnte und auch niemand sonst. Er stützte sich auf den großen Zweihänder und starrte in die Ferne. Einen Moment lang überlegte er ob er zurück gehen sollte, doch er schüttelte den Kopf und trat seinen Weg in Richtung Darnassus an. Was auch immer ihn dort erwarten würde...




Pheiron wurde als Sohn eines Druiden und einer Priesterin geboren. Er wuchs wohl behütet im Eschental auf, lernte von seinem Vater wie man eine Waffe zu führen hatte und wie man die Kräfte der Natur für sich gewann. Schon im Kindesalter begegnete er Khareia. Anfänglich interessierte sie sich nicht für ihn. Doch umso älter sie beide wurden, umso mehr sah sie den Mann in ihm der er langsam wurde. Und als beide alt genug waren willigte sie schließlich ein und ging mit ihm den Bund ein. Pheirons Weg führte ihn in die verschiedensten Kontinente dieser Welt. Der Zirkel des Cenarius hatte viele Aufgaben für den damals noch jungen Druiden. Er folgte dem ihm vorgeschriebenen Weg. Wärend Khareia zu Hause auf ihn wartete, hochschwanger mit seine Tochter unter ihrem Herzen. Doch der junge Druide kam vom Weg ab. In der Gestallt einer Katze ging das eigene Ich verloren. Er brauchte Monate um sich selbst wiederzufinden. Als er zurück nach Hause kam war es schon fast zu spät. Die Geißel hatte sich mehr und mehr ausgebreitet und griffen nun auch vermehrtn an. Jene Nacht in der er zurückkam, sollte die letzte sein in der er seine Familie noch einmal lebend sehen durfte...


Familie & FreundeBearbeiten

  • Mutter: Tiarah Morgentau (verstorben)
  • Vater: Karnur Mondsichel (verstorben)
  • Schwester: Laphia Mondsichel (verstorben)
  • Ex-Gefährtin: Khareia Silberschein
  • Bruder: Amár Mondsichel, Asarael Dämmerklang

Notizen und AnmerkungenBearbeiten

Hin und wieder wird alles überarbeitet. Aktuelle Geschehnisse werden niedergeschrieben (Siehe "Tagebuch") Pheiron hat seinen Wohnsitz in Darnassus. Es ist das Haus mit der Nummer 15 auf der Terasse der Händler. (http://diealdor.wikia.com/wiki/Darnassus_(Wohnen)#Allgemeine_Information)


TagebuchBearbeiten

Er schreckte hoch. Irgendetwas holte ihn aus dem Schlaf. Er blinzelte und sah sich um. Es war schon hell, niemand sonst war da. Es dauerte eine weile bis er realisierte das dies nicht sein eigenes Bett war in dem er schlief. Er erinnerte sich. Da war diese junge Druidin, die ihm half. Er traf sie vor geraumer Zeit. Und als ihn das Fieber holte kümmerte sie sich um ihn. Doch sie war es nicht die ihn aufweckte. Wo auch immer sie grad war, er wußte es nicht. Mühsam richtete er sich auf, sah sich abermals im Haus um. Er hatte wahrlich große Mühe aus dem Bett zu steigen, doch da war etwas das ihn vorran trieb. Er kannte den Grund nicht, doch er wußte das es wichtig war. Und so zog er sich an, lief nachdenklich durch Darnassus bis ihn am Briefkasten eine Eule stoppte. Das Tier ließ sich auf dem Briefkasten nieder und schaute ihn unverwand an. Pheiron wußte instinktiv, dass jener Brief den das Tier bei sich trug für ihn bestimmt war. Und so nahm er diesen an sich. Noch an Ort und Stelle öffnete er diesen und begann zu lesen...

Es war jetzt gut eine Stunde her, dass er den Brief an sich nahm. Immerwieder starrte er ungläubig auf das Pergament. Sollte er sich geirrt haben? Hatte er sie tatsächlich ihrem Schicksal überlassen? War es überhaubt SIE? Wie konnte das sein? Immer wieder stellte er sich diese Fragen. Sie bat um ein Treffen, wolle ihm alles erklären. Doch er war sich selbst nicht sicher ob er bereit dafür war, ob er bereit war eine vermeintlich Tote zu treffen. Doch er wußte das ihm keine Wahl blieb. Würde er den Brief ignorieren, so würde er niemals erfahren was damals geschen war. Er war sich doch so sicher. Er hatte sie im Arm gehalten als sie ihren letzten Atemzug machte. Er hatte ein Versprechen abgelegt, ihr ewige Liebe geschworen. Fast ein Jahrzehnt hielt er dem Stand. Doch nun wo er dabei war dieses Versprechen zu brechen, tauchte sie wieder auf. Das konnte nicht wahr sein. Damals mußten sie fliehen. Er wollte ihren toten Körper mitnehmen, doch er mußte die anderen beschützen. Aelrion versprach ihm zurückzugehen um sie zu holen. Pheiron selbst hätte das nicht geschafft, er war zu schwer verletzt. Doch was passierte dort? Hatte er sie geholt oder gar die Falsche mitgenommen? Wußte er das sie noch lebte? Er würde ihn gern fragen, doch war sein alter Freund längst verstorben. Wieder fixierte sein Blick das Pergament, jedes Worte sog er in sich auf und überprüfte immer wieder die Handschrift. Er konnte es nicht glauben, es war ihre Schrift!


Er wartete im Tempel, betete zu Elune sie möge ihm die Kraft schenken all das zu überstehen. Nachdenklich starrte er in den Mondbrunnen, war in Gedanken versunken als Khareias einst so sanfte Stimme ihn hochschrecken ließ. Mit einem Satz sprang er auf, dreht sich ihr zu und starrte sie an. Tatsächlich, sie war es. Er wollte etwas sagen, doch die Kraft entschwand aus seinen Beinen und ließ ihn zu Boden sinken. Sie wollte ihn auffangen, doch er wehrte ihre Hände ab. "Wo bist du gewesen..? All die Jahre.." Seine Stimme war heiser, er konnte kaum ein Wort sagen. Khareias Gesicht war mit Tränen überströhmt. Sie ließ sich auf den Boden fallen und fing hemmungslos zu weinen an. "Es.. es tut mir so leid.." Sie wollte eine Hand nach ihm ausstrecken, ließ jene aber wieder kraftlos sinken. Er holte tief Luft und hob den Kopf an. Er musterte ihr Gesicht, lange ohne etwas zu sagen. Nach einer weile fuhr er fort. "Ich habe dich sterben sehen.. Khareia.. dich und unsere Tochter. Sag mir was geschehen war."

Mehr als 5 Stunden hatten sie im Tempel gesessen. Immer und immer wieder erzählte sie ihm die Geschichte. Ihre großen Augen schauten ihn dabei die ganze Zeit an. Doch er wußte nicht was er ihr antworten sollte. Irgendwann hob er die Hand, unterbrach sie: "Du hättest mir eine Eule schicken können. Warum hast du nicht..?" Sie senkte den Blick ab, seufzte einige Male ehe sie weitersprach: "Nachdem soviel Zeit vergangen war habe ich mich nicht mehr getraut. Ich dachte du könntest böse sein. Eine zeitlang glaubte ich sogar das es besser so wäre. Denn ich wollte dir den Schmerz ersparen den ich.." Sie zuckte kurz zusammen als Pheiron sie abermals unterbrach. Er sprang auf, beugte sich ihr zu. Man sah ihm an das er zornig war: "Soviele Jahre.., Khareia.. So verdammt viele Jahre habe ich geglaubt das du tot bist.. das ich dich nie wieder sehen werde. Ich habe die ganze Zeit an dem Versprechen festgehalten nur dich zu lieben. Keine sonst und jetzt wo ich dabei bin es zu brechen.. jetzt kommst du an und tischt mir diese Geschichte auf? Das Aelrion dich nicht gefunden hat? Das du dich fortgeschleppt hast und unsere Tochter geboren hast? Ich habe mich in die Wälder zurückgezogen und meinen Glauben an Cenarius verloren. Elune war meine einzige Stütze in dieser Zeit. Und nun kommst du her und meinst darüber urteilen zu können das es besser war sich nicht zu melden? Das ist noch schlimmer als dein Tod. Du solltest nicht erwarten das wir dort anknüpfen können wo es endete, verzeih." Seine Ohren zuckten, die Mundwinkel flatterten, doch er schwieg. Kein weiteres Wort kam über seine Lippen. Stattdessen ließ er sie zurück. Er erhob sich und ging...


Er ging auf und ab. Starrte immerzu in das Wasser welches vor ihm lag. Was sollte er sagen? Und vorallem, wie? Er wußte das es richtig war. Es fühlte sich einfach so an, also mußte es so sein. Als er den Weg zum Tempel antrat ging er in Gedanken das durch was er vielleicht sagen könnte, was er tun könnte. Er war unsicher, aber dennoch fest davon überzeugt die richtige Wahl getroffen zu haben. Am Tempel angekommen schielte er vorsichtig hinein, schüchtern und fast wie ein kleiner Junge der zum ersten Mal das Mädchen seiner Träume traf. Erst konnte er sie nicht sehen, doch da stand sie. Er erblickte sie in all ihrer Schönheit, Reinheit und Ruhe, die sie für ihn ausstrahlte. Und er war so faszieniert von ihr, wie schon am ersten Tag ihrer Begegnung. Er erinnerte sich an all die Gespräche die sie führten, an den Tag an dem der Regen sie überraschte und das Fieber ihn in Folge dessen holte. Und er konnte nicht aufhören zu lächeln. Langsam trat er in den Tempel ein, verbeugte sich sorgsam und erwies somit Elune den nötigen Respekt. Kurz hinter ihr blieb er stehen, seine Stimme war etwas kratzig. Vielleicht auch weil er so aufgeregt war. "Ishnu.." brachte er leise hervor. Langsam wendete sie sich ihm zu und das Lächeln was er so liebte, kam zum vorschein. "Elune Adore, Pheiron". Er konnte nicht aufhören sie anzustarren. Dann blinzelte er kurz, versuchte einen klaren Kopf zu bekommen. "Kann ich dich kurz sprechen, bitte?" Abwartend sah er sie an. Ohne zu zögern nickte sie "Natürlich.. was kann ich für dich tun?" Er zögerte einen Moment ehe er weitersprach. "Lass uns ein stück gehen..". Sie nickte und folgte ihm aus dem Tempel hinaus. Er ging nicht weit weg, nur ein paar Schritte hinter den Tempel wo wenig los war. Er hatte nicht viel Zeit, mußte noch Dinge erledigen. Aber diese eine Sache war ihm sehr wichtig und er wollte gleich jetzt mit ihr sprechen. Als er stehen blieb, wendete er sich um und stand ihr dicht gegenüber. Er nahm ihre Hände in seine und begann leise zu sprechen: "Khareia war bei mir.. sie hat so unglaublich viel erzählt. Das Aelrion sie nicht gefunden hätte und sie sich fortgeschleppt hat. Irgendwann hatte sie sich nichtmehr getraut sich zu melden und sie sagte auch sie hätte unsere Tochter geboren.." Er machte eine lange Pause und seufzte. "Ich sagte ihr das wir nicht zusammen sein können, das ich mein Herz bereits an eine Andere verschenkt habe." Langsam hob sich ihr Blick, sie schien überrascht, aber vielleicht täuschte er sich auch. "Hast du das..?" Mit fragendem Blick sah sie ihn an. Er nickt und schob sein Gesicht dicht vor ihres. "Ja, habe ich." Eine Hand löste sich aus der Ihren und stricht ihr vorsichtig über die Wange. Er zögerte und überlegte was er tun sollte, doch im selben Moment schaltete sich sein Verstand aus. Er überbrückte die letzten Zentimeter die sie trennten und legte so seine Lippen sanft auf die Ihren. Warm und Süß schmeckte der Kuss und er wußte genau: Hier war er richtig!


Er strich sanft durch ihr mondweißes Haar. Sie sah ihn an. Ihr Lächeln erhellte seinen Abend. "Würdest du mich begleiten? Zum Tempel, bitte." Sie legte den Kopf schief, nickte kaum merklich. "Natürlich, wohin du willst." Seine Mundwinkel zogen sich zu einem Lächeln nach oben. Er erhob sich, ergriff sogleich ihre Hand um sie mit sich zu ziehen. Auf dem Weg zum Tempel schwieg er, sagte kein einziges Wort. Im Tempel angekommen stellte er sich auf den Rand des Mondbrunnens. Ihr genau gegenüber. Er hielt ihre Hände fest in den Seinen und sah sie eine weile schweigend an, ehe er fortfuhr. "Ich bin mir nicht so sicher ob dies der passende Moment dafür ist. Wobei ich glaube, daß es garkeinen passenden oder unpassenden Moment geben kann. Es liegt allein im Auge des Betrachters was man zu tun gewillt ist und was nicht." Sie nickte nur, sah ihn aus ihren wunderschönen, großen Augen an. Leise räusperte er sich und sprach mit gedämpfter Stimme weiter: "Du warst es, dir mir das Leben gerettet hat, war ich eine zeitlang doch nur eine leere Hülle meiner selbst. Du standest urplötzlich vor mir. Mit all deiner Schönheit, Reinheit und Ruhe." Er machte eine Pause, suchte offensichtlich nach den passenden Worten. Immernoch schwieg sie, schaute zu ihm auf, war er doch um einiges größer als sie. "Wäre ich einer dieser Menschen, so würde ich jetzt wohl vor dir knien, zu dir aufschauen und dich bitten mich zu heiraten" Man sah ihm seine eigene Verlegengheit nun deutlich an, fest drückte er ihre Hände. "Ich weiß nicht ob es unpassend oder verfrührt wäre, doch kann ich mir nichts schöneres vorstellen, als dich als meine Frau zu sehen. Nunja.. also ich.." Verlegen kratzte er sich am Kinn. Fixierte mit seinem Blick ihre Augen, offensichtlich abwarten was sie sagen würde. Deutlich spürte er den festen Druck ihrer Hände. Sie lächelt weit und ihre Stimme glich dem flüstern der Blätter, welche der Wind leise streichelt: "Wie.. sag mir wie.. könnte ich da nein sagen...."


Unruhig ging er im Haus auf und ab. Heute war der Tag auf den er solange warten mußte. Der Tag des Bundes. Immer und immer wieder strich er seinen Kilt glatt. Betrachtete sich selbst und war sich unschlüssig ob er die Kleidung passend gewählt hatte. Nun gab es kein zurück mehr. Wollte er denn eines? Er schüttelte den Kopf um diese Gedanken loszuwerden, denn er war sich seiner Sache sicher....

Auf der Mondlichtung angekommen wurde er immer nervöser. Langsam Schritt er den Weg entlang, der ihn zu der passenden Stelle führen sollte. Einige waren schon dort angekommen. Nie hätte er angenommen, dass soviele erscheinen würden. Sein Blick wanderte unruhig umher. Wo war sie? Hatte sie letztlich doch kalte Füße bekommen? Unruhe machte sich breit, doch jene legte sich sehr schnell wieder als er sie erblickte. Bezaubernd schön sah sie in ihrer Robe aus. So schön das ihm fast der Atem stockte. Die ganze Zeit über hielt er ihre Hand, lauschte schweigend den Worten des Druiden und der Priesterin. Immer mal wieder spürte er den leichten Druck ihrer Hand, erwiederte diesen jedesmal sanft. All der Ärger der Vergangenheit, schien sich in Luft aufzulösen. In diesem Moment war er einfach nur wunschlos glücklich. Mit jeder Minute die verstrich, wurde er etwas ruhiger. Das Lächeln, welches seine Lippen zierte, wurde zusehens weiter. Die Zermonie zog sich hin. Es wurden Segen gesprochen, Glückwünsche ausgeteilt und Geschenke gemacht. Doch ehe die Gäste sich davon machten hob er die Hand, wohl um etwas sagen zu wollen. Und so nahm er ihre Hände in seine, stellte sich ihr genau gegenüber. Ihm war gleich wer alles um ihn herum stand. Für diesen Augenblick gab es nur sie und ihn. All das kam ihm wie ein Traum vor, nahm er doch nicht einmal richtig war was um ihn herum eigentlich gerade passierte. Und so erhob er die kräftige, tiefe Stimme: "Du hast mir gezeigt was Liebe ist, hast mich aus der Dunkelheit geführt in der ich verloren schien. Mit all deinher Schönheit, Reinheit und Ruhe. Dafür möchte ich dir danken. Ich liebe dich." Kurz beugte er sich zu ihr herunter, hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn. Dann hatten sie sich von den Gästen verabschiedet, hatte er sie an einen kleinen Teil des großen Sees geführt. Alles schien sorgsam vorbereitet. Die große Decke, das Picknick... einfach alles. Auf dem Wasser schwammen überall kleine Kerzen. Er hatte wirklich an alles gedacht. Auch an das Geschenk. Für ihn war es ein perfekter Tag, ein perfekter Abend und wie es aussah schien es auch eine perfekte Nacht zu werden...


Er erinnerte sich wie er sie bei der Hand nahm. Wie er ihr dankte und sich an diesem kleinen teil des Sees niederließ. Die vielen Kerzen die er au dem Wasser plaziert hatte. Die Decke und all die anderen Sachen. Und an das Geschenk was er ihr machte. Und er erinnerte sich an die wundervolle Nacht. Doch der Sand war es, der ihn aus dem Traum riss. Ein Sturm peitschte um ihn herum, hatte der Zirkel ihn einberufen und nach Silithus geschickt. Er haste diese Gegend, wollte baldmöglichst nach Hause zurück. Doch er verharrte auf seinem Posten. So wie die Nächte und Tage zuvor schon. Wochen war er nun schon hier und tat was ihm aufgetragen wurde, bemühte sich stets allem Folge zu leisten. Auch wenn es ihm nicht immer leicht fiel. Denn seine Gedanken waren in jeder Minute bei ihr. Schloß er die Augen, so erblickte er die feinen Züge ihres Gesichtes und die unbändige Ruhe die es für ihn ausstrahlte. In Gedanken strich er durch ihr mondweißes Haar, liebkoste ihre samtweichen Lippen mit den eigenen. Wie lange war er nun schon hier? Er kratzte sich nachdenklich am Bart, war dieser doch mittlerweile schon recht lang geworden, als eine Hand sich auf seine Schulter legte. "Mondsichel.. packt eure Sachen.. ihr werdet zurück nach Darnassus geschickt". Erleichterung machte sich in seinem Innern breit. Endlich, auf diesen Tag hatte er so lang gewartet. Ohne zu zögern erhob sich der hochgewachsene Mann, straffte die Schultern und holte tief Luft. "Nach Hause..". flüsterte er leise, lächelte dabei zufrieden. Darauf hatte er wahrlich gewartet.


Es war noch hell als er in Darnassus eintraf. Die Stadt schien wie ausgestorben. Und so machte er sich vorerst auf den Weg nach Hause. Doch niemand war dort. Eine Tatsache die ihn unruhig werden ließ, hatte er doch schoneinmal seine Familie verloren. Gedanken schlichen sich in seinen Kopf, Gedanken die er nicht hören wollte. Hatte sie ihn vielleicht verlassen? Weil er so plötzlich aufgebrochen war? Energisch schüttelte er den Kopf und trat aus dem Haus. Langsamen Schrittes ging er durch die Stadt, ließ sich dann auf dem Rand einer Brücke nieder. Wie schon die ganze Zeit, war sein Blick sehr nachdenklich dabei. Zu seiner Rechten saß eine junge Kal'dorei. Im Augenwinkel hatte er sie gemustert, nicht mehr und nicht weniger. Einige Zeit verging, bis sie miteinander ins Gespräch kamen. Er war nicht der Elf, der recht schnell irgendwelche Konversationen führt, jedoch ließ er sich auf ein Gespräch ein. Es war eine für ihn nette Unterhaltung. Die junge Frau lenkte ihn von seinen Sorgen ab, auch wenn sie nicht im Stande war ihm jene zu nehmen. Gleich zu Anfang hatte er ihr von Thélya erzählt. Das er fort mußte und das er sie nun suchte.

So schien alles normal, bis zu dem Tag an dem eine Truppe der Horde in Darnassus einfiel. Eine Jägerin hatte ihn angeschossen. Der Pfeil steckte noch in seinem Unterleib, kurz unterhalb des Bauchnabels. Er stand in der Tür zu seinem Haus, laut fluchend, als sie zufällig vorbei lief. Das Ende des Pfeils hatte er bereits abgebrochen und die Lederrüstung ausgezogen. Nun stand er da, vollkommen verloren und betrachtete "das Ding" in seinem Leib. Vorsichtig war sie näher gekommen: "Pheiron?" erklang die ruhige Stimme. "Was ist mit dir? Kann ich dir helfen.. irgendwie?" Brummend drehte er sich um, noch immer fluchend. "Das Ding da muß raus.." senkte er den Blick nun wieder ab auf den Pfeil. Carielle presste sich sogleich die Hand auf den Mund. Sofort trat sie etwas näher an ihn heran. "Lass mich dir helfen." Ihre Stimme geriet ins stocken. Pheiron wollte gerade ansetzen und den Pfeil selbst heraus ziehen, als sie auf ihn zu eilte. "Lass das, leg dich hin ich helfe dir." Er hob den Blick und sah sie an, wieder brummte er. Diesmal sichtlich unzufrieden. Eine weile stand er einfach nur da, sah sie an. Doch dann trat er ins Haus, legte sich auf dem Bett nieder, was ihm sehr schwer fiel. Da lag er nun, fühlte sich nicht sonderlich wohl mit einer Frau an seiner Seite die nicht die Seine war. Kurz deutete er, nach ihrer Frage ob er Verbände hätte, auf die Komode links neben dem Bett. Sein Atem ging schnell und unruhig. Immer wieder fiel sein Blick auf den Pfeil. Cari trat an das Bett heran, legte einige Verbände darauf ab. Dann nahm sie ein Fläschchen mit rötlicher Flüssigkeit, tränkte einen der Verbände damit. Aufmerksam beobachtete er sie dabei. Als er kurz den Blick zur Zimmerdecke hob, war es auch schon passiert. Sie hatte den Pfeil gepackt und mit einem schnellen Ruck herausgezogen. Er biss sich auf die Unterlippe, doch den lauten Fluch konnte er nun nichtmehr unterdrücken. Sofort presste sie den getränkten Verband auf die nun offene Wunde. "Halte das.. fest drücken" Er nickte nur, drückte das Tuch fest auf den eigenen Leib. Eine weile schien er sehr nachdenklich, sah ihr zu wie sie die Verbände wegräumte, die nicht gebraucht wurden. Sie war zwar eine Druidin des Zirkels, aber konnte sie keine Wunden heilen. Sie hatte es versucht, aber mehr wie ein paar grünlich schimmernde Funken waren ihren Händen nicht zu entlocken. Mit schmerzverzerrtem Gesicht richtete er sich auf. Wenigstens sitzen wollte er. So gut es eben ging wurde die Wunde versorgt und verbunden. Und dann saßen sie da. Schweigen machte sie breit. Sie war seltsam an diesem Tag und er hatte nicht verstanden warum. Mehrfach hatte er sie gefragt, doch wollte sie es nicht sagen. Eine Weile hatte sie sich einfach nur unterhalten, so wie Freunde. Doch irgendwann begann er zu verstehen, wich sie doch immer wieder seinem Blick aus. Und so streckte er die Hand nach ihrem Gesicht aus, drehte es in seine Richtung und zwang ihr so den Blickkontakt auf. Nach einigen weiteren Momenten des Schweigens, brach er die Stille und erhob die tiefe Stimme zu einem Flüstern: "Cari.. bist du doch eine wundervolle Frau. Doch ist mein Herz nicht frei. Ich habe es fest an sie gebunden. Es gibt nur diese Eine für mich. Und so kann ich dir nur ein Freund sein." Er bemühte sich um ein höfliches, gar mildes Lächeln. Sie versuchte wie immer seinem Blick auszuweichen, drehte den Kopf weg von ihm. Schließlich erhob sie sich langsam. "Ich sollte besser gehen," wisperte sie leise. "Wenn das dein Wunsch ist," antwortete er, machte dann eine Pause ehe er fortfuhr "wenn du reden willst so kannst du immer zu mir kommen." Dann sah er ihr nach, als sie ohne ein weiteres Wort das Haus verließ...


Nachdenklich ging er im Haus auf und ab. Es war schon seit einiger Zeit so, dass er sich nichtmehr sehr wohl fühlte. Das Refugium sollte seine neue Heimat sein. Zusammen mit seiner Frau und dem ungeborenen Sohn. Aber etwas hatte sich verändert. Er wußte nicht was und er wußte nicht wann es passiert war. Doch er wußte, das es Zeit war etwas zu verändern, das es Zeit war, zu gehen. Seine Entscheidung fiel ihm nicht leicht und er hatte viele Nächte deswegen wach gelegen. Jedoch überkam ihm mehr und mehr das Gefühl, das es so wie es war eben nicht bleiben konnte. Auch wenn er sich darüber im klaren war, das er damit seine Familie auseinander riss.

Er hatte von einer Gemeinschaft gehört, welche sich im Eschental aufhielt. Sie nannten sich "Bund des Eschentals". Er wußte das eine ihm bekannte Person Teil dieser Gemeinschaft war, doch fragte er sich ob es gut war ihr zu schreiben. Vorallem nach dem was geschehen war. Wie würde sie auf ihn reagieren? Würde sie mit ihm sprechen oder ihn gar fortschicken?

Er fasste schließlich den Entschluß und schrieb ihr einen Brief. In der Hoffnung auf Antwort. Es vergingen einige Tage, ehe sein Wunsch erhört wurde und so trafen sie sich.


Langsam ließ der alte Druide sich im Gras nieder, musterte ihr Gesicht eine weile. "Es ist schön dich zu sehen Cari..". Er neigte den Kopf eine Idee wärend er darauf wartete das sie etwas sagen würde. "Das ist es wohl," sprach sie leise. "Aber ich freue mich dich zu sehen.. Wie ist es dir ergangen?" Er schwieg eine weile, wartete den Moment der Stille ab, solange er eben andauerte. Dann erhob er seine Stimme: "Es ist viel passiert. Ich fühle mich nichtmehr wohl, dort wo ich bin. Es läuft alles etwas aus dem Ruder und ich weiß nicht wohin ich gehen soll." Er senkte den Blick, musterte den Boden vor sich, faltete dabei die Hände zusammen. Carielle schwieg ebenso eine weile, dann begann sie ihm von Bund zu erzählen. Und von allem, was dieser an Aufgaben mit sich brachte. Pheiron wurde von Minute zu Minute interessierter, hob dann langsam den Blick wieder.

Die Stunden vergingen. Es wurde viel gesprochen und diskutiert. Immer mehr, war er sich sicher, das es ihm dort gut gehen würde. Und so fasste er den Entschluß ihnen beizutstehen.


In seiner Zeit beim Bund des Eschentals, war es ihm eigentlich ganz gut ergangen. Er hatte geglaubt das es ihm helfen würde sich selbst zu finden. Das es besser wäre sein altes Leben gänzlich zu vergessen. Und dann war da ja noch Cari. Sie war ihm eine Stütze, oder besser.. sie wollte ihm immer eine sein. Zu Anfang hatte er geglaubt, das er sie so lieben könnte, wie sie ihn. Jedoch merkte er von Tag zu Tag mehr, dass es wohl nicht allein der große Altersunterschied war. War sie doch im Gegensatz zu ihm, der schon einige Jahrtausende hinter sich hat, gerade erst dem jugendlichen Alter entsprungen und zur Frau geworden. Er war ihr immer sehr dankbar gewesen, das sie sich um ihn gekümmert hatte, in einer Zeit in der er glaubte allein zu sein. Auch wenn es viel zu tun gab und er stets bemüht war seine Aufgabe zu erfüllen, so nagte die Vergangenheit an ihm und wollte ihn einfach nicht loslassen.

Es verging einige Zeit, bis er allen Mut zusammen nahm und auf die Suche ging. Auf die Suche nach seiner verschwundenen Frau. Es waren so unsagbar viele Fragen die ihn noch plagten und wollte Antworten darauf haben. Er war sich nicht sicher wo er hätte suchen sollen und so ging er an den Ort, an dem er den Bund geschlossen hatte. An den Ort, an dem soviele Erinnerungen hingen. Er fühlte sich unwohl, war er doch so verdammt lang nichtmehr dort gewesen....

Er schloß einen Moment die Augen, als er dort ankam. Dann holte er tief Luft und sah sich um. Was wollte er eigentlich hier? Hatte er wirklich geglaubt sie hier finden zu können? Was genau versprach er sich davon? Vielleicht wußte er es selbst nicht genau. Rastlos striff er durch die Mondlichtung. Wie lange genau? Eine gute Frage, hatte er doch jegliches Zeitgefühl verloren. Vielleicht waren es nur ein paar wenige Stunden, vielleicht aber auch weitaus mehr.

Er ging langsamen Schrittes über eine der vielen Brücken, der nachdenkliche Blick auf den Boden gerichtet. Da saß sie. Wie erstarrt blieb er stehen, wußte nicht was er sagen würde oder gar könnte. Erst war er versucht einfach wieder zu gehen, doch dann holte er tief Luft und flüsterte leise ihren Namen. "Thélya... ?" Der Klang seiner Stimme, hatte etwas ehrfürchtiges in sich. Fast so, als stünde man vor einer Gottheit. Er wollte noch etwas anfügen, doch das Sprechen fiel ihm unglaublich schwer. Sehr langsam hob sie den Kopf und sah ihn für einen Moment an. "Pheiron..", brach es leise aus ihr hervor. Sie sah unglücklich aus. Zumindest hatte er den Eindruck das es so war.

Es vergingen mehrere Stunden, in denen sie sprachen. Er wußte zu Anfang nicht weshalb er gekommen war. Hatte er wirklich geglaubt er könne einfach so nach Haus gehen? Das sie mit offenen Armen dastehen würde und sich freuen würde ihn zu sehen? Glücklich sah sie die ganze Zeit über nicht aus. Schien sie sich doch Vorwürfe zu machen, weil sie den gemeinsamen Sohn nicht hatte bei sich halten können. Auf einer Lichtung stand er ihr gegenüber, hatte ihre Hände genommen und sie lange Zeit einfach nur angesehen. Bis es irgendwann aus ihm herraus brach: "Ich liebe dich.. und ich möchte bei dir sein." Thélya selbst schien wohl ein wenig überrascht, hob sie doch den Kopf und sah ihn erst einfach nur an. Er hatte sie zuvor gefragt, ob sie ihn noch lieben würde. Doch anhand ihres Blickes wußte er schon vor ihrer Antwort, das er diese Frage garnicht erst hätte stellen müssen. Unglaublich fest hatte er sie danach an sich gedrückt. Mußte er doch aufpassen, das sie noch genug Luft bekam. Nachdem er sein Gesicht einige Momente lang in ihren Haaren vergraben hatte, hob er langsam den Kopf wieder. Eine weile sah er sie einfach nur an. Dann beugt er sich ihr ein Stück weit entgegen, hielt kurz inne und ließ den Blick prüfend über ihr Gesicht wandern. Ehe er dann ihre Lippen mit einem Kuss verschloß.


War es die Richtige Entscheidung? War es gut wieder zu ihr zu gehen? Sie darum zu bitten wieder Nach Haus kommen zu dürfen. Nach allem was er getan hatte...

Für ihn schien es richtig und er merkte auch schnell, das Thélya unglaublich glücklich schien ihn wieder an ihrer Seite zu haben. Nocheinmal wollte er sich nicht umentscheiden. Er war sich dieses Mal sicher. Sicher das gefunden zu haben, was er all die Jahre gesucht hatte. Denn sie war seine Familie. Und mehr brauchte er nicht..


  • Einige Seiten fehlen bzw. sind unleserlich. Man kann nur Teile des Textes lesen*

Sie hatte ihm einen Brief geschrieben. Das sie ihn verlassen will. Er...

laut geflucht... ging ins Eschental... Sein Weg führte ihn später nach Tiefenheim... Er war mit Têris und Asarael auf dem Weg dorthin, wollten sie ihn doch so unbedingt begleiten.. Er wollte sie schützen, hatte er den Verfolger doch längst bemerkt. Bereits einmal hatte dieser versucht sie zu überfallen, hatte dabei Têris leicht verletzt. Erfolgreich konnte er ihn in die Flucht schlagen, jedoch hatte der Unbekannte sich wieder an ihre Fersen geheftet. Und so schickte er sie zurück in den Tempel der Erde, dort war es wohl sicherer. Asarael sollte bei ihr bleiben.. Und so zog er alleine los.. gegen ihren Willen... den Angreifer suchen...


Er fluchte lauthals, versuchte sich dem Angreifer zuzuwenden. Jener hatte ihn mit der Waffe erwischt und so zog sich eine tiefe Schnittwunde über seine rechte Seite. Knurrend blickte er dem Sin'Dorei entgegen. "Ich werde dich in Stücke reissen.." brummte er ihm entgegen. Doch der Elf, welcher offensichtlich ein Schurke war, gab keinen Laut von sich. Stattdessen grinste er nur. Doch es war kein gewöhnliches Grinsen, wohl er das eines Mannes der sich seines Sieges sehr sicher zu sein schien. Noch ehe Pheiron auf ihn zustürmen konnte, verschwand jener Schattenläufer in der Dunkelheit. Abermals fluchte er, versuchte den Angreifer ausfindig zu machen. Aber er konnte ihn nichtmehr entdecken. Er zog die Augenbrauen eng zusammen und dachte nach. Warum war der Mann verschwunden ohne ihn zu töten? Stirnrunzelnd zuckte er mit den Schultern und wollte sich an einen sicheren Ort begeben. Doch weit kam er nicht. Es waren vielleicht zwei oder auch drei Schritte die er machte, als ihm schwindelig wurde. Seine Sicht verklärte und er war kaum mehr im Stande sich zu bewegen. "Verflucht.. was zum..." Er verdrehte die Augen und sackte langsam in sich zusammen. Keuchend stützte er sich mit den Händen auf dem kalten Boden ab und sofort schoß ihm ein Gedanke in den Kopf: Gift!
Wie zur Hölle konnte er vergessen das ein Schattenläufer die meiste Zeit seine Klingen vergiftet? "Du alter.. dummer.. Druide.." keuchte er - wohl mit sich selbst sprechend. Und so bemühte er sich darum nicht gänzlich umzufallen. Letztlich jedoch gab sein Körper nach und er ließ sich auf den Boden sinken. Er rollte sich auf den Rücken und starrte in den Nachthimmel. Fest hatte er dabei den schweren Eichenstab im Griff. Schlangen seine rauen Finger sich um das glatte Holz. Und so drückte er ihn fest an seinen Leib. Der Wind ließ seine Haare ein wenig durcheinander wirbeln und es zog eine kühle Briese auf. Er kniff die Augen zusammen, konnte kaum etwas in der Dunkelheit erkennen. Alt war er geworden, zogen sich doch tiefe Furchen über seine Stirn. Von den einst so alterlosen Zügen dieses Kaldorei, war nichtmehr allzu viel übrig geblieben. Wieder kniff er die Augen zusammen, drehte den Kopf etwas und versuchte in die Tiefe zu blicken. Die Klippe an welcher er lag war hoch. Schroff zog sich das Gestein durch die karge Landschaft. Im Laufe seines Lebens war er einen ebenso steinigen und schweren Weg gegangen und so verstrichen Jahrtausende. War es das nun? Musste es hier enden? Hier an den Klippen von Tiefenheim? Finstere Gestallten tummelten sich in dieser so eigenartigen Welt, welche trotz ihrer Ödnis doch etwas faszinierendes an sich hatte. Oft hatte er sich gefragt wie sein Leben enden würde. Würde er umgeben von seiner Familie sterben? Als alter Mann in seinem Sterbebett? Seine Kinder säßen dann am Bettende, ihr Gesicht von Trauer gezeichnet und seine Frau. Sie würde seine Hand halten und bitterlich zu weinen beginnen.
Felsbrocken, welche von einer höherliegenden Plattform stürzten, ließen ihn zusammenzucken. Und so wurde er ins Hier und Jetzt zurück gerissen. Er rieb sich die Augen, versuchte abermals in der Tiefe, welche vor ihm lag, etwas zu erkennen. Er hatte sie so sehr geliebt, alle. Und er liebte sie noch. Nur hatte sie ihn im stich gelassen. In ihrem Brief hieß es das sie unglücklich sei. Das sie gehen müsse um sich selbst zu finden. Er hatte doch alles versucht um sie zu halten, um sie glücklich zu machen.. oder nicht? In all den jahren die er nun schon lebte, hatte ein wundervolles Kind gezeugt. Er zog die Stirn in tiefe Falten und dachte an sie. Konnte er ihr das antun? Konnte er das ALLEN antun? Nur wusste er keinen Ausweg mehr. Zum ersten Mal wußte der große Druide keine Antwort auf seine Fragen. Hatte er doch das Gefühl das er mit allem was er tat die Situation noch verschlimmerte. Mühsam versuchte er sich vom Boden hoch zu drücken. Doch er war zu schwach. Den Stab, welcher er die ganze Zeit an sich gedrückt hatte, ließ er los. Und so rollte dieser von ihm herunter, glitt über die Klippe und fiel in die Tiefe. Ein leises Fluchen ging von ihm aus, endete jedoch in ungesundem Aufhusten. Und so versuchte er sich abermals aufzusetzen, hatte noch immer sichtlich Mühe dabei. Sein Magen zog sich zusammen und er musste sich übergeben. Das Gefühl des Erstickens überkam ihn dabei und so verkrampfte sich sein ganzer Körper. Nie hatte er gewollt das es so endet. Aber war es nicht auch gut so? Er war tapfer gewesen, in vielen Augen gar ein großer Krieger. Er hatte soviele Jahrtausende durchgehalten, soviele Schlachten geschlagen. Irgendwann musste es ja ein Ende finden. Wenn nicht hier, wo denn dann? Hustend kippte er auf die Seite, spuckte Blut auf das kalte Gestein unter ihm. Müde war er, so unglaublich müde. Langsam schloß er die Augen und atmete tief durch. Er musste an sie denken, an jene Schönheit und so formten seine Lippen ein tonloses: "Andu Alah..Nei shano Dieb ala andu..". Er hatte das Gefühl, als würde sich ein Schleier über seine Sicht ziehen. Obwohl er die Augen geöffnet hatte, konnte er nichteinmal mehr seine eigene Hand erkennen. Dann nahm er einen unglaublich tiefen Atemzug. Stille kehrte ein. Einzig das Heulen des Windes, einem Trauerlied gleich, war es das man in dieser Ödnis hören konnte...
Einige Meter entfernt konnte ein geübtes Auge die Umrisse eines Elfen erkennen. In schwarzes Leder schien er gehüllt, hatte etwas unheimliches an sich. Das schiefe Grinsen welches sich über seine Lippen zog, wurde nun mehr und mehr breiter. Bis diese düstere Gestallt in lautes, unheimlich anmutendes, Lachen ausbrach und abermals mit den Schatten verschmolz...





Einschneidende Erlebnisse Bearbeiten

  • Tod seines Sohnes: *Kommandant Nachtnebel kommt mit mehreren Bündeln bepackt ins Eschental. Er fragt sich seinen Weg bir zu Pheiron durch und sucht nach Worten.* "Es tut mir leid..." Mehr kann er anscheinend nicht sagen. Er übergibt Pheiron eine Tasche in der sich ein Ring, ein Armband und ein lederband an dem eine Klinge baumelt, befindet. *Euer Sohn sollte wie ihr wisst ja erst zum Sonnenwendfest auf die Welt kommen, er hat es nicht geschafft. Elune sorgt für ihn, und wir beten für ihn und Eure Frau. *Er will offensichtlich noch etwas anfügen, aber er tut es nicht. Er drückt Pheiron voller Mitgefühl an der Schulter bevor er wieder verschwindet*

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