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Pandorea/Geschichte

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Pandorea Geschichte Gemahl Galerie
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Pandoreas Geburt, Familie & KindheitBearbeiten

Pandoreas Geschichte beginnt in Gilneas. Als zweites Kind von Arijenne stand sie immer im Schatten ihrer Schwester Felicitace. Schon früh zeigte sich ein Talent zur Magie und für Pandorea stand nichts anderes fest, als das sie Magierein werden wollte. Doch ihre Mutter empfand dies als unsinnig und nicht rentabel, sich eine Zukunft aufzubauen. Als Tochter einer hochangesehenen Jägerfamilie sollte man sich einem Handwerk widmen. So brachte ihre Mutter ihr früh das Nähen bei, schalt sie für jeden Fehler, den sie beging. Als sie sich gegen ihre Mutter aufzulehnen begann, verstieß diese sie. Pandorea verließ mit knapp 5 Jahren Gilneas und kam in ein Waisenhaus. Dort wurde sie von der Familie Harris adoptiert, einer Schneiderfamilie aus Herdweiler. Die Jahre über verbrachte sie dort mit schneidern, bis sie am Hofe des dortigen Adels mit ungefähr 15 als Schneiderin angestellt wurde. Zur gleichen Zeit bekam sie, als sie sich Nachts draußen herumtrieb Kontakt zu einem Mitglied der brennenden Klinge. Ihre Gier nach Magie war über die Jahre hinweg nicht verebbt und sie willigte ein, dem Kult zu dienen, welcher sie im Gegenzug in die Kunst der Nethermanten einweisen würde. Tagsüber schneiderte sie Roben, Nachts lernte sie, die Macht des Arkanen zu nutzen. Drei lange Jahre dauerte es, bis sie ihre erste selbstständige Beschwörung zustande brachte. Ihre nächtlichen Aktivitäten zehrten natürlich an ihrer Kraft für tagsüber und so kam es, das sie über einem wichtigen Auftrag einschlief und sich mit der Nadel versehentlich in den Finger stach. Das Blut tröpfelte auf die fertigen schneeweißen Roben und Wochen der Arbeit waren ruiniert. Dafür hagelte es natürlich noch am selben Abend Schläge von ihren Adoptivltern. In ihrem Zorn und Schmerz schleuderte sie einige Flüche auf ihre Eltern und ließ sie Höllenqualen durchleiden, bis sie sie schließlich umbrachte und in einem Feuer der Qual verbrennen ließ. Danach floh sie und lebte einige Zeit im Wald. Dort eignete sie sich die Kürschnerei an und hielt sich mit dem Verkauf von Häuten über Wasser.

Die Gier nach Magie, führte rasch in den TodBearbeiten

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Pandorea und die Gier nach Magie

Im Laufe der Zeit kam sie zum Schattenhammer und stieg dort mittelst ihrer Künste rasch auf. Sie wurde auserwählt als Hülle für einen Dämonen zu dienen welcher sich in ihr einnistete und ihr somit noch mehr Macht verlieh. Eines Tages, sie war gerade mit einem Auftrag fertig begegnete sie Bogard Sturm, einem Holzfäller. Er schien reges Interesse an ihr zu haben und sie beschloss sich darauf einzulassen. Nicht wissend, dass er ein Hexenjäger war, rannte sie ihm blindlings in die Falle. Eine Reihe von Foltern folgte, welcher sie nur mit Mühe und Not entkam. In Richtung des Gebirgspass der Totenwinde flüchtend fand sie Zuflucht bei den gebrannten Jüngern, verscherzte es sich aber nach kurzer Zeit mit deren Meisterin, welche ihr daraufhin den Schriftzug auf dem Rücken verpasste.

Dies war der Moment als sie überlegte, vielleicht doch ein normales Leben zu wählen. Sie kratze ihr letztes Gold zusammen und kaufte die Schneiderei „Das feinste Band“ in Sturmwind. Mühsam baute sie sich somit ein Standbein auf… bis Laimos Freiherr durch ihre Tür schritt. Sie verliebte sich in ihn, doch als sie ihm Offenbarte, was sie einst war, stieß er sie zunächst von sich… behauptete, sie hätte ihn nur bezaubert um sich Schutz zu suchen. Zornig über seine Worte verfiel sie in ihr altes Selbst und folgte Laimos um ihn aus dem Weg zu schaffen, bevor er sie verraten würde. Doch dieser Mann war selbst nicht, was er vorgab. Als sie ihn derartig provozierte, das seine Wut kein Ausmaß mehr kannte, tötete er sie.

Verloren geglaubtes...Bearbeiten

Zumindest nahm er dies an. Pandorea hatte über die Jahre viel von den Hexenmeistern gelernt. Auch, wie man dem Tod entkam. Sie trug seit Jahren eine Kette um den Hals, an dieser einen violetten Stein. Dieser Seelenstein zerbarst als sie ihn im Moment ihres letzten Atemzugs aktivierte und rettete dadurch ihr Leben. Laimos zog, mit sich selbst im Zweifel über die Richtigkeit seiner Tat von dannen und ließ den reglosen Körper zurück.

Umso erstaunter war er, als er ihr in Sturmwind einige Zeit später begegnete. Sie sagte ihm, sie würde ihre Rache schon noch bekommen. Fortan war es ein regelrechtes Katz und Maus Spiel mit den beiden, bis sie eine Nachricht erhielt. Sie sollte sich zu einem Treffen des Schattenhammers einfinden. Doch diese Nachricht erwies sich als Hinterhalt. Man wollte sie, das sie sich ja eigentlich von der Hexerei lossagen wollte, aus dem Weg haben. So verübte man einen Anschlag auf sie als sie mit ihrem Greifen über Un’Goro flog und sie stürzte. Als sie wieder zu sich kam wusste sie nicht, wer sie war.

Durch Zufall begegnete sie Bogard, welcher seine Chance witterte, ihr ein für allemal den Garaus zu machen. Doch er hatte die Rechnung ohne Laimos gemacht. Als er Pandorea nach Sturmwind brachte, den direkten Weg zur Kathedrale ansteuernd, um sie öffentlich der Hexerei anzuklagen fing Laimos sie im letzten Moment ab und nahm sie mit sich. Anscheinend bereute er seine Tat, welche er begangen hatte und versuchte nun sich selbst wieder ins rechte Licht zu rücken. Er verhalf Pandorea zu einem Beitritt in Tyralions Garde.

Die Männerscharen & der VerratBearbeiten

Dort als Feuermagierin eingestellt lernte sie das erste Mal Raykor kennen. Damals war er noch ihr Vorgesetzter. Doch schien sie zunächst mehr Interesse an einem Jungspund namens Tiranios McRoy zu hegen, welcher ihr auch nicht abgeneigt war. Die beiden waren ein nettes Päarchen und verstanden es Dienst und Privates zu trennen.

Langsam aber allmählich lernte Pandorea einige ihrer alten Zauber, welche ihr vertraut schienen, doch sie konnte sie nicht richtig kontrollieren. Einer ging schief und verletzte sie, sodass sie ins Lazarett musste, in dem sich Raykor zu diesem Zeitpunkt auch befand. Neugierig begutachtete sie den Mann und kam ein wenig mit ihm ins Gespräch.

Später als es ihr besser ging, sprach sie mit Laimos über die Zauber, welche ihr durch die Sinne wanderten. Er erzählte ihr von ihren einstigen Taten und das sie jetzt doch soviel andere Möglichkeiten hätte, doch sie wollte es ihm erst nicht glauben, bis er es schaffte sie vom Gegenteil zu überzeugen. Ungünstiger weise war zu dem Zeitpunkt Aragones Lichtfaust in der Nähe und bekam die Unterhaltung und das Wirken eines Schattenzaubers mit. Entsetzt, er könnte sie verraten, begab sich Pandorea zu Lichtfaust und erkaufte sich sein Schweigen, indem sie sich ihm hingab. Allerdings traf sie beim gehen auf dessen Frau Ashley, welche mit der Neuigkeit nicht hinterm Berg halten konnte, und es Tiranios verriet, welcher sie daraufhin zu Hause zur Rede stellte. In seiner Wut, wollte er die Tür aufreißen und hinausstürmen, doch sie glitt ihm aus der Hand und traf Pandorea hart am Kopf. Ein Schlag, der ihr Gedächtnis wieder hervorrief. Sie wusste wieder wer sie war und sie war voller Zorn und Trauer, dass er sie nun von sich wies. Einige Zeit später wurde deutlich, dass die Nacht mit Aragones nicht ohne Folgen geblieben war. In etwa der selben Zeit verlor die Garde bei einem Angriff der Horde einige Männer und kurz darauf schien es auch Raykor erwischt zu haben. Sie kam eines Tages in den Krankenflügel, da lag er. Verwundet und immerzu schlafend. Wenn nicht gerade Ashley, welche die Stabsärztin der Garde war, in der Nähe war, kümmerte sie sich um seine Versorgung, selbst als er ihm Wahn aus dem Bett fiel. Sie wollte wissen, was ihn dermaßen in Aufruhr versetzte und schlich sich in seine Träume, zutiefst bestürzt über das, was sie dort sah. Doch konnte sie ihm nicht helfen da kurz darauf ihr Rauswurf aus der Garde erfolgte. Sich nun ihrer Schneiderei wieder zuwendend, versuchte sie die ganze Sache zu vergessen. Bis Raykor, nach einer längeren Zeit, sie in der Schneiderei aufsuchte.

Die einzig wahre... Liebe?Bearbeiten

Doch auch Raykor, war nicht mehr der, der er einst war. Er war anders, als sie ihn bisher kannte. Vom Tageslicht sachte erleuchtet, stand er in einer weißen Ordenstracht vor ihr. Neben seiner weißen Kapuze, trug er den rein weißen Wappenrock mit einem Roten Kreuz drauf. Er war ein Bruder des Ordens, der Ritterschaft des Lichts. Sie führten einige Gespräche, dabei stieß sie immer wieder die alten Erinnerungen der Garde an. Aber Raykor erinnerte sich kaum. Er war netter, führsorglicher und mitfühlender, als er damals in der Garde war. Doch dies war allerdings in keiner Weise schlecht, im Gegenteil. Es stärkte die damalige Neugier Pandoreas ungemein, weshalb sich beide nahezu täglich, zu Spaziergängen und Gesprächen innerhalb der Stadt Sturmwind verabredeten. Eine lange Zeit ging das Umeinanderscharwenzeln der Beiden hin und her, bis sie letzendlich ihre Pferde sattelten und in Richtung des Rotkammgebirges ritten. Als sie im Holzfällerlager eine kurze Rast einhielten, erzählte Raykor ihr, welche Verbindungen seine Erinnerungen mit diesen Ort hatten. Er erzählte ihr von seiner ermordeten Frau, welche er hier kennen lernte und auch zu Gemahlin nahm. Es bedrückte Pandorea, als er ihr erzählte wie seine ehemalige Gemahlin durch den Schattenhammer gejagd, vergiftet und letzendlich ermordet wurde. Der Rest der Reise waren beide sehr schweigsam. Gedanken versunken in Momente und Ereignisser vergangener Tage, ritten sie immer tiefer in das Gebirge hinein. Doch letzendlich brach sie das Schweigen beider, indem sie die Köstlichkeiten, die sie mitgenommen hatte, als ein Picknick für beide servierte. Langsam kamen sie wieder ins Gespräch und lernten sich weiter kennen, doch beide unterlagen ihrer Schüchternheit. Das Lächeln Raykors, veranlasste sie zu seinem, recht kindischem aber effektiven Spiel, um welches sie ihn bat. Es schimpfte sich „Wahrheit oder Pflicht“, und genau wie der Name es schon sagt, spielt es sich auch. Das Ziel hingegen war aber oftmals das gleiche und so auch hier wurde das Ziel erreicht. Es kam zum Kuss zwischen den beiden und sie verliebten sich letztendlich ineinander.

Die Rechnung der damaligen LastBearbeiten

Das Ziel des Spiels erreicht, wuchs die Liebe der beiden zueinander, von Tag zu Tag. Doch auch diese Liebe hatte ihre Schattenseiten, schließlich war er ein Lichtgläubiger und sie Hexenmeisterin. Zumal sie auch noch das Kind Lichtfausts in ihr trug. Sie beschloss es zu entfernen, allerdings hatte diese scheußliche Magie einen hohen Preis. Sie nährte mit dieser unschuldigen Seele ihren inneren Dämon Celophes, welchen sie nun schon so lang in sich trug und diesem somit Kraft verlieh wieder zu erstarken. Seitdem rumort er wieder in ihr, versucht ihren Verstand zu benebeln und sie wieder auf die Seite des Bösen zu ziehen. Noch kann sie sich dagegen wehren, es fragt sich nur, wie lang. Noch etwas kommt dazu. In ihr wächst nun ein neues Leben, welches sie nun vor Celophes zu schützen versucht. Mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen werden.

Doch lang sollte sie dafür nicht mehr Zeit haben. Hexenjäger wurden auf sie aufmerksam, sei es durch ihre ab und an ändernde Verhaltensweise, als auch durch einen anonymen Tipp. Sie stand seitdem unter Beobachtung.

Als Raykor dann auch noch verschwand, wohl gebeutelt vom Wahnsinn... sie konnte es sich kaum erklären... war sie wieder allein. Unfähig, noch einmal einen solch engen Kontakt zu zulassen vertiefte sie sich wieder in die Bemühugen, Celophes in Schach zu halten... und dann stolperte auch noch dieser Kerl in ihr Leben....

Molta'ir war Raykor in vielerlei Hinsicht ähnlich. Gutherzig, mutig und es interessierte ihn keinen Deut, was Pando vorher gewesen ist. Endlich, nach so langer Zeit glaubte sie sich wieder sicher und geborgen zu sein... doch sie hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Hexenjäger lauerten ihr auf und pressten unter Folter ein Geständnis aus ihr heraus. Als sie feststellten, das Pandorea von Celophes besessen war, versuchten sie diesen zu zerstören. Pandorea starb unter den Strapazen des Exorzismus und wurde auf dem Friedhof in Sturmwind beigelegt.

Sie hinterließ einen jungen Mann, Alecxandir, ihre Schöpfung. Geformt aus den Überresten ihres verlorenen Kindes und einem Untoten.... und einen unwissenden Molta'ir, den die Nachricht von ihrem Tod wohl bald ereilen würde.  

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