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Orgrim Schicksalshammer

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Orgrim Schicksalshammer Erster und Zweiter Krieg Die Befreiung der Orcs Alternative Zeitlinie (Drachendämmerung) Warlords of Draenor
Horde banner.png Orgrim Schicksalshammer
Doomhammer.jpg
Rasse: IconSmall Orc Male.gifIconSmall Orc Female.gif Orcs
Zugehörigkeit: Alte Horde[1]
Schwarzfelsklan[2]
Donnerfürstenklan
Position: Häuptling des Schwarzfelsklans[1]
Kriegshäuptling[3]
Status: verstorben[1]
Familie: IconSmall Mag'har Male.gif Telkar () (Vater)[1][4]
WoWPedia: Orgrim Doomhammer
Für die gleichnamige Waffe, siehe Schicksalshammer (Waffe).

Orgrim Schicksalshammer war einer der bekanntesten Orcs überhaupt. Er kam durch den Klan der Donnerfürsten auf Draenor schon zu hohem Ansehen[Quelle?] und war während des Ersten Krieges die rechte Hand Schwarzfausts,[3] sowie Anführer des Schwarzfelsklans.[2] Seine legendäre Waffe, der "Schicksalshammer", wurde später von Thrall geführt.[5]

Hintergrund Bearbeiten

Draenor Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Als junger Bursche nahm Orgrim, wie auch viele andere Orcs, am Kosh'harg-Fest teil, welches zweimal jährlich in Nagrand gefeiert wurde. Seine Familie gehörte zum Schwarzfelsklan und obwohl sie nicht den Häuptling stellte, genoss sie großes Ansehen. Im Zuge der Feierlichkeiten traf er auf den jungen Durotan und gemeinsam wollten die neugierigen jungen Orcs den Gesprächen "der Erwachsenen" lauschen, von welchen sie üblicherweise ausgeschlossen waren. Beide wurden allerdings enttäuscht: es ging nur um Fieber und Suppen. So beschlossen beide, ihre geheimen nächtlichen Ausflüge anders zu verbringen und forderten sich in allerlei sportlichen Wettbewerben heraus, welche letztlich unentschieden ausgingen. Durotan schlug schließlich vor, sie sollten etwas Unglaubliches tun, nämlich Klansübergreifend Freunde werden.[4]

Der Wettbewerb hatte begonnen, der finale Test, so viel wichtiger als Rennen oder Steinewerfen, und keiner war gewillt, seine Niederlage einzugestehen, indem er zugab, dass die Freundschaft zwischen zwei Jungen aus unterschiedlichen Clans falsch war. Durotan hatte den Eindruck, dass dieser spezielle Wettbewerb erst enden würde, wenn einer von beiden tot war und vielleicht nicht einmal dann.[4]

Die Freundschaft der beiden gedieh über die Wochen und wenngleich sie von ihren jeweiligen Klansoberhäuptern beobachtet wurden, sprachen sich weder der Schwarzfelsklan noch der Frostwolfklan explizit gegen das Treiben der Burschen aus. Bei einem ihrer Ausflüge in die Wälder von Terokkar wurden sie von einem Gronn entdeckt und in die Flucht gejagt. Rettung in letzter Sekunde erreichte die jungen Orcs durch die Draenei. Restalaan, der Anführer der Gruppe der Draenei, bot den beiden an, über Nacht die Gastfreundschaft der Draenei in Anspruch zu nehmen und in Telmor zu verweilen, um am Morgen danach wohlbehalten zu den jeweiligen Klans zurückzukehren.[6] Damit zählten Durotan und Orgrim zu den wenigen Orcs, welche eine Draeneistadt vor Ausbruch des Krieges in all ihrer Pracht sahen. Als große Ehre sollten sie anschließend mit Velen zu Abend essen und in seinem Haus übernachten.[7] Noch im Sommer war anschließend die Zeit für sein Om'riggor gekommen, welches er erfolgreich bestritt.[8]

Einige Zeit später nahmen Orgrim und Durotan das erste Mal als Erwachsene am Herbst-Kosh'harg teil.[9] Nachdem Ner'zhul einige Monate später aufgrund einer dringlichen Nachricht der Ahnen alle Orchäuptlinge und deren Schamanen nach Oshu'gun berief, begleitete Orgrim seinen Häuptling Schwarzfaust, zu dessen Stellvertreter er zwischenzeitlich geworden war. Durotan und Orgrim nutzten zudem die Gelegenheit, um kurz miteinander zu sprechen und ihre Bedenken miteinander zu teilen.[10] Als Ner'zhul schließlich vor einem "alten Feind" warnte, den Draenei, reagierten sowohl Orgrim als auch Durotan zunächst mit Unglauben, bis selbst Drek'Thar der Botschaft der Ahnen zustimmte, da er sie auch vernommen habe.[11]

Nachdem die Kriegsvorbereitungen gegen die Draenei vorangeschritten waren, zogen Schwarzfaust, Orgrim Schicksalshammer und weitere Mitglieder des Klans gegen eine Gruppe Draenei in der Nähe von Telmor.[12] Wenngleich die Kämpfe zunahmen, bekundete Kil'jaeden gegenüber Gul'dan, sich Orgrims Loyalität nicht ganz sicher zu sein, da dieser Kritik an der Vorgehensweise geübt habe.[13] Er missbilligte, wenngleich nicht offen, Gul'dans Vorführung der Künste der neuen Hexenmeister, aber verhielt sich letztlich still.[14]

Immerhin hatte Orgrim begriffen, dass diese Veranstaltung gegen ihren Ehrenkodex verstieß, auch wenn er sie unterstützte. Aber was sonst hätte Orgrim auch tun können? Er war der Stellvertreter Schwarzfausts. Er war durch einen Eid an seinen Häuptling gebunden. Wie Durotan war er für andere verantwortlich, und vor dieser Verantwortung konnte er nicht davonlaufen.[14]

Durotans beständige Widerworte missfielen sowohl Schwarzfaust, als auch Gul'dan und Orgrim wusste, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis sie seine Loyalität auf die Probe stellen würden. Mit einem kurzen Schreiben versuchte er, seinen Jugendfreund zu warnen, als auch schon der Befehl zum Angriff Telmors eintraf. Die Frostwölfe sollten dabei von weiteren Kriegern des Schwarzfelsklans, des Kriegshymnenklans sowie der Zerschmetterten Hand begleitet werden, für den Fall, dass sie zögern würden. Orgrim selbst, so Durotan, litt unter diesen Umständen, aber den Angriff auf die Draeneistadt sollte nichts mehr aufhalten.[15][16]

Nach der erfolgreichen Eroberung Telmors beschloss Gul'dan, dass sie für weitere Kämpfe Verbündete bräuchten und brachte die Oger ins Spiel. Als Schwarzfaust Orgrim von dem bevorstehenden Bündnis erzählte, fühlte sich dieser zunächst unbehaglich, da die Oger seit Jahrzehnten die Feinde der Orcs waren. Allerdings stellte er Schwarzfaust als Strategen nicht in Frage und unterstützte die Pläne. Er begab sich gemeinsam mit Schwarzfaust und dessen Söhnen Rend und Maim sowie drei gefangenen Ogern zum späteren Schergrat, wo das Bündnis besiegelt werden sollte.[17] Als Gul'dan die Klans zusammenrief, um ihnen den Kelch der Einheit anzubieten, weigerte sich Orgrim.[18]

Erster Krieg Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Orgrim Schicksalshammer war der Horde unter Schwarzfaust durch das Dunkle Portal bei ihrem Eroberungszug nach Azeroth gefolgt. Im Gegensatz zu seinem Meister stand Schicksalshammer nicht so sehr unter der Kontrolle Gul'dans, wie viele andere Orcs. Nachdem er durch Durotan erfahren hatte, dass Gul'dan mit Dämonen paktierte, beschloss er gegen Gul'dan vorzugehen.[19][20] Er merzte den Schattenrat aus, tötete Schwarzfaust und nahm den Posten des Kriegshäuptlings an sich. Gul'dan gelang es allerdings Schicksalshammer von seiner Nützlichkeit zu überzeugen, und obwohl er kein Freund der Hexenmeister war, wusste er um ihre Fähigkeiten im Kampf und so ließ er Gul'dan am Leben.[3]

Nuvola apps xmag.png Die Ereignisse im Detail

Zweiter Krieg Bearbeiten

WC2Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft II.

Nach einem Bündnis mit den Amani unter Zul'jin[21] und gestärkt durch die von Gul'dan erschaffenen Todesritter zog die Horde unter Schicksalshammers Führung weiter nach Norden. traf auf Waldtrolle, deren Gerissenheit ihn bei einem ersten Aufeinanertreffen bereits beeindruckt hatte.[22] Nach der Einnahme der Schwarzfelsspitze[22] gelang es Zuluhed durch die Dämonenseele die Kontrolle über Alexstrasza und damit über den Roten Drachenschwarm zu übernehmen, was die Schlagkraft der Orcs zusätzlich verstärkte.[23] Während die Orcs mit einem Teil ihrer Armee im Hinterland die Wildhammerzwerge angriffen, marschierte Orgrim Schicksalshammer mit weiteren Truppen bereits nach Quel'Thalas[24] und schließlich nach Lordaeron.[25]

Gul'dans Verrat setzte der bis dahin erfolgreichen Belagerung ein jähes Ende und Schicksalshammer sah sich gezwungen, die Truppen der Horde aufzuteilen, um den Verräter zu verfolgen.[26] Schließlich sah sich die Horde gezwungen, zur Schwarzfelsspitze zurückzukehren, wo es zur entscheidenden Schlacht gegen die Allianz kommen sollte.[27]

Nach der Niederlage der Horde wurde Schicksalshammer am Hof von König Terenas eingesperrt und als Kuriosität dem Spott und Hohn der Soldaten freigegeben.[28] Schicksalshammer entkam aber schließlich der Gefangenschaft und tauchte unter.[29]

Nuvola apps xmag.png Die Ereignisse im Detail

Die Befreiung der Orcs Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Nach Thralls Geburt beschloss Durotan, der mit seinem Klan im Exil des Alteracgebirges lebte, nachdem er Gul'dans wahre Machenschaften und den Pakt mit Kil'jaeden aufgedeckt hatte, Schlicksalshammer zu suchen.[30] Über Grom erfuhr er von Thrall und suchte schließlich den Frostwolfklan auf.[31]

Schicksalshammer organisierte zusammen mit Thrall Angriffe auf die Internierungslager, die Rund um die Festung Durnholde eingerichtet waren. Unter seinem Befehl hatten sich auf die Frostwölfe sowie der Kriegshymnenklan eingefunden.[29] Er wurde allerdings bei einem dieser Angriffe tödlich verletzt.[5] Seine Rüstung war hinterhältig im Rücken von einem Speer durchbohrt worden.[32] Mit letzter Kraft gab Schicksalshammer sein Amt, seine Rüstung und seine Waffe an Thrall weiter, bevor er starb.[5]

Nuvola apps xmag.png Die Ereignisse im Detail

Zitate Bearbeiten

  • "Ich befehlige die Horde jetzt, Gul'dan. Nicht du, nicht deine Hexenmeister - sondern ich, Orgrim Doomhammer! Es wird keine Ehrlosigkeit mehr geben! Keinen Verrat mehr! Keine Hinterlist und keine Lügen!"[3]

Anmerkungen Bearbeiten


IconSmall Orc Male.gif Themenportal Orcs

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