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Orcs/Kultur

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Orcs Kultur & Charakteristika P&P Sprache
Thrall erfuhr, dass die Orks nicht die geistlosen Mordmaschinen waren, als die die Bücher sie darstellten. Sie waren ein edles Volk. Ja, sie waren Meister des Schlachtfelds und genossen die Gischt des Blutes und das Krachen zerberstender Knochen, aber ihre Kultur war reich und vielschichtig.[1]
Wesenszüge & Äußerlichkeiten
Magie & Glauben
  • Orcs sehen besser als Menschen[2], mögen allerdings Kälte nicht sonderlich, da ihnen jene eher Unbehagen bereitet.[3]
  • Ahnen: "Sowohl die Tauren als auch die Orcs glaubten, dass die Geister der Toten manchmal mit denen sprachen, die sie im Leben geliebt hatten. Sie sprachen Warnungen aus, erteilen Ratschläge oder spendeten Segen."[4] Auf Draenor, so Mutter Kashur, baten die Ahnen manchmal, ein Kind nach Oshu'gun zu bringen. Damit bekundeten sie, dass der Weg des Schamanen für dieses Kind vorgesehen war.[5]
  • Bestattung: Durotan fand es seltsam, dass die Draenei ihre Toten unter der Erde begruben, anstatt eine Feuerbestattung vorzunehmen. Demzufolge scheint, auf Draenor, die Feuerbestattung bei den Orcs üblich gewesen zu sein.[5] Unter Thrall, nach einem der Kämpfe um die Internierungslager, wurden die Orcs ebenfalls per Feuerbestattung den Ahnen zugeführt. Die Asche sollte dem Geist der Luft übergeben werden, welcher sie verteilen konnte, wie es ihm gefiel. Ein besonders prächtiger Scheiterhaufen wurde für Orgrim Schicksalshammer errichtet. Zudem wurden die Körper mit Ölen eingesalbt. "Tote Finger wurden gefaltet und dezent um ein zerschmettertes Schwert gebunden. Zu Doomhammers Füßen legte man die Leichen anderer tapferer Krieger, die in der Schlacht gefallen waren – die wilden, treuen weißen Wölfe, die nicht schnell genug gewesen waren, um den Waffen der Menschen auszuweichen. Einer lag zu Doomhammers Füßen, zwei weitere an jeder Seite, und über seiner Brust."[6]
Kulturelle Aspekte
Regierung & Gesellschaft
  • Architektur: Orchütten gelten generell als solide und wasserabweisend.[7]
  • Blut: "Für einen Orc gab es nichts Heiligeres als Blut. Sie schworen damit Eide, schmiedeten Allianzen, ein Krieger in der Schlacht wurde davon gestählt. Blutsbande zu beschmutzen galt als eines der verachtenswertesten Verbrechen."[8] "Davin schloss nicht aus, dass das Blut eines Unterlegenen bei Orks als Ruhmeszeichen galt."[9] Blut gilt ebenfalls als "angemessene Nahrung" für einen starken Krieger. Als Draka den jungen Thrall in einer Höhle des Alteracgebirges säugt, vermischt sie die Muttermilch mit ihrem eigenen Blut.[10]
  • Ehre: Die Ehre spielt in der orcischen Kultur eine herausragende Rolle. Koak vom Drachenmalklan weigerte sich beispielsweise, zu seinem Klan nach einer Gefangennahme durch die Allianz zurückzukehren, da das in Kette legen ihn entehrt habe.[11]
  • Kämpfe: Das Mak'gora gilt als traditioneller Kampf um die Führung der Horde (bis zum Tod). Unter Thralls Herrschaft wurde es zu einem Ehrenduell abgeschwächt.[12] Das Mak’Rogahn ist ein, beim Kriegshymnenklan verbreiteter, Kampf um die Ehre, welcher nicht zwingend bis zum Tod geführt wird, sondern bereits bei Bewusstlosigkeit und/oder diversen Knochenbrüchen entschieden ist.[13]
  • Lieder- und Dichtkunst: Zu orcischer Lieder- und Dichtkunst zählen vor allem das Lok'amon[2], das Lok'tra[2] sowie das Lok'vadnod.[2]
  • Reittiere: Als Reittiere benutzen die meisten Orcs Wölfe, auch die Mag'har. Die Talbuks aus Nagrand sind nur wenigen Auserwählten vorbehalten.[14]
  • Rituale & Feste: Das Om'riggor galt bei den Orcs auf Draenor als Ritus der Volljährigkeit.[15] Das Kosh'harg-Fest wurde als Feier der Tag- und Nachtgleiche im Frühling und Herbst auf Draenor von allen Klans in Nagrand begangen.[15] Ebenfalls auf Draenor galt eine gemeinsame Jagd eines Orcs und einer Orcin, ohne sonstige Anwesende, als Werberitual.[16]
  • Sauberkeit: Durotan erwähnte gegenüber Velen, dass Orcs nicht baden würden und lediglich im Sommer in Flüssen schwimmen würden.[5] Auch scheint nicht jeder Orc seine Hauer zu reinigen und generell scheint das Konzept der Pflege eher fremdartig zu sein.[17]
  • Schmiedekunst: Schmiedekunst war auf Draenor nicht sonderlich verbreitet, so dass im Zuge der Vorbereitungen auf den Krieg gegen die Draenei ein Schmiedemeister dutzende Schüler unterrichten musste, um den benötigten Materiallieferungen gerecht zu werden.[18]
  • Schmuck & Zierde: Beim Kriegshymnenklan auf Draenor war es Tradition, dass ein junger Krieger die Knochen seines ersten selbst erlegten Wilds trug, verziert mit seinen eigenen Runen.[16]
  • Selbstmord: Auf Draenor galt Selbstmord als unehrenhaft und Ner'zhul zufolge wurde einem Orc, welcher Selbstmord beging, der Weg zu den Ahnen verwehrt.[19]
  • Speis & Trank: Auf Draenor kochten die Orcs ihr Essen ab und an, oder brieten es auf offener Flamme. Hin und wieder aßen sie das Fleisch auch schlicht roh.[5] Bei den Feierlichkeiten zur Rückkehr der Hordestreitkräfte aus Nordend wurden in Bier marinierte Schweinerippchen, gebratene Bären, Rotwild, Keulen von Zhevras und herzhaftes Brot mit pikanten Soßen serviert. Als Getränke wurden Wein, Rum und Bier gereicht.[20]
  • Klansoberhaupt: Auf Draenor war es unüblich, dass Schamanen Klansoberhäupter waren, da viele Orcs der doppelten Belastung nicht gewachsen waren.[5]
Militärische Aspekte
Beziehungen
  • Vor einem Kampf davonzulaufen, gilt als schändlich.[21] Mindestens als ebenso schändlich gelten Angriffe von hinten in den Rücken[22] oder Attentäter, welche sich aus dem Hinterhalt anschleichen.[10]
  • Sehr widersprüchlich verhalten sich wiederum Orcs verschiedener Klans, wenn es um "Gnade" geht. Als Thrall zum Kriegshymnenklan geführt wurde, hatten jene Orcs ein Menschenkind gefangengenommen, welches Thrall töten sollte, um seinen Willen zu beweisen. Als Grom dazwischenging - nachdem sich Thrall geweigert hatte - schienen einige der anderen Orcs zumindest verwirrt darüber, dass dies Grom nicht gefiel.[23] Der Ehrenkodex der Frostwölfe wiederum beinhaltete, jenen zu helfen, die Hilfe benötigten.[24]
  • Es galt zudem für Orcs als ehrenvoll, den Tod auf dem Schlachtfeld zu finden, nicht mit Holzbein weiter im Lager zu verweilen. Im Zuge des Zweiten Krieges hatten sich einige Orcs, welche derart schwer verwundet worden waren, dass sie niemals wieder ein Schlachtfeld sehen würden, das Leben genommen, um so ihre Ehre wieder herzustellen.[25] Allerdings sollte es, auch auf dem Schlachtfeld, kein grundloser Tod sein.[26] Cairne zufolge halten Orcs nicht viel von Notfallplänen in einer Schlacht, da sie nicht gerne über eine mögliche Niederlage nachdenken.[27]
  • Auf Draenor begannen Orcs, klansunabhängig, das Waffentraining im Alter von sechs Jahren.[16][18]
  • Im Zuge der Vorbereitungen auf den Krieg gegen die Draenei wurden erstmals Blutfalken zur Nachrichtenübermittlung eingesetzt.[18]
  • So die Orcs auf Draenor Gefangene machten, dienten jene vor allem als Geiseln oder Tauschobjekte.[28]
  • Klansübergreifende Freundschaften waren auf Draenor eher selten. Auch wenn man sich nicht zwangsläufig bekriegte, schien man sich auch nicht übermäßig miteinander abzugeben.[29]
  • Draenei: Bis zum Krieg gegen die Draenei waren die Beziehungen "freundschaftlich, aber distanziert".[30] Im Verlauf der Geschehnisse wurden sie anschließend von Ner'zhul zum "alten Feind" deklariert.[31]

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