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Wotlk-mini.png World of Warcraft: Wrath of the Lich King


Nordend
Nordend001.jpg
Bevölkerung: IconSmall SpawnBlue.gifIconSmall DrakonidBlue.gifIconSmall DragonBlue.gif Blauer Drachenschwarm
IconSmall DireFurbolg.gifIconSmall Furbolg.gif Furbolgs
IconSmall IceTroll Male.gifIconSmall IceTroll Female.gif Eistrolle
IconSmall Nerubian.gif Neruber
IconSmall Taunka Male.gifIconSmall Taunka Female.gif Taunka
IconSmall Vrykul Male.gifIconSmall Vrykul Female.gif Vrykul
IconSmall Lich.gifIconSmall Banshee.gifIconSmall Ghoul.gifIconSmall Skeleton.gif Geißel
IconSmall Yeti.gif Yetis
IconSmall Human Male.gifIconSmall Human Female.gif Menschen
IconSmall Undead Male.gifIconSmall Undead Female.gif Verlassene
IconSmall FrostDwarf Male.gifIconSmall FrostDwarf Female.gif Frostzwerge
IconSmall Wolvar.gif Wolvar
Lage: Azeroth (Großes Dunkles Jenseits)
WoWPedia: Northrend

Nordend, das "Dach der Welt"[1], ist ein eisiger Kontinent im Norden Azeroths. Im Herzen des Landes liegt der Eiskronegletscher, die Festung des Lichkönigs und der Ursprungsort der Geißel. Ursprünglich ein Teil Kalimdors wurde Nordend durch die Große Teilung hinfortgerissen und driftete fernab nach Norden.[2] Auf dem Kontinent herrscht ewiger Winter.[3]

Hintergrund Bearbeiten

Der Fluch von Kristallsang (6.000 vDP) Bearbeiten

Als im Zuge der Großen Teilung Nordend zu einem eigenen Kontinent wurde, sahen sich jene Hochgeborenen, welche in Shandaral wohnhaft waren, vom Rest der Kaldorei abgeschnitten. Wie auch bei den späteren Hochelfen trug die Distanz zu Nordrassil dazu bei, dass sie Krankheiten anheim fielen; allerdings besaßen sie keine Phiole mit Wasser des Brunnens der Ewigkeit wie Dath'Remar Sonnenwanderer um Abhilfe zu schaffen, während sie über die Jahrhunderte versuchten, in den Mondsangwäldern zu überleben.[4]

Sie beobachteten Mitglieder des Blauen Drachenschwarms dabei, wie jene Lebewesen kristallisierten und aus ihnen Energie schöpften. Wenngleich die Drachen die Technik aus reiner Neugier ausprobierten, sahen die Hochgeborenen darin ein Ende ihres Leidens. Die Drachen zeigten allerdings kein Interesse daran, sich mit den Hochgeborenen abzugeben. In einem Akt der Verzweiflung drangen einige Hochgeborene daher in den Nexus ein, um die Techniken der Drachen zu studieren. Die Gier nahm überhand und als sie mehr stahlen, als gut für sie war, aktivierten sie damit die Verteidigungsmechanismen des Nexus'. Die Antwort der Drachen ließ nicht lange auf sich warten und sie griffen Shandaral an. Die Hochgeborenen gedachten, die Technik der Drachen als Verteidigung zu nutzen und einen Teil des Waldes zu kristallisieren und die daraus entnommene Macht als Waffe gegen die Drachen zu nutzen. Der Spruch ging allerdings gewaltig schief und in einer gewaltigen Explosion, welche sowohl von Kalimdor als auch von den Östlichen Königreichen zu sehen war, kristallisierten sie den gesamten Wald. Die Blauen Drachen kamen mit dem Leben davon, während die Geister der Hochgeborenen die Ruinen ihrer Stadt bis heute heimsuchen.[5]

Das Fällen von Andrassil (4.500 vDP) Bearbeiten

Die Große Teilung und die tektonische Verschiebung rüttelte ordentlich an den Gefängnissen der Alten Götter. Über die folgenden Jahrtausende stießen sie ihre Tentakel durch die tiefen Bereiche Azeroths und begannen auf ein Neues, die Welt zu korrumpieren. Die schlimmsten Auswüchse zeigten sich in Nordend, wo sich Yogg-Sarons Gefängnis befand: ein seltsames Erz namens Saronit infizierte Flora und Fauna. Eine kleine Gruppe des Zirkels des Cenarius wurde darauf aufmerksam und beschloss, dieses "Saronit" auszumerzen. Nachdem Nordrassil im Stande war, die um den Hyjal befindlichen Ländereien zu heilen befanden sie, dass ein weiterer "Großer Baum" selbiges in Nordend bewerkstelligen könne. Fandral Hirschhaupt, der die Gruppe anleitete, war schon bald von der Idee besessen.[5] Wenngleich die anderen Druiden ihm rieten, sich an die Drachenaspekte zu wenden, war Hirschhaupt überzeugt, man habe dazu keine Zeit, da sich das Saronit bereits über Nordends Grenzen hinaus ausbreitete. Insgeheim schnitten die Druiden um Hirschhaupt sechs Äste Nordrassils ab, und pflanzten damit weitere "Große Bäume" im Eschental, dem Kristallsangwald, Feralas, dem späteren Dämmerwald und den späteren Hinterlanden (unter welchen Umständen die Druiden die Östlichen Königreiche erreichten, ist nicht bekannt). Die Bäume, welche wie Nordrassil über eine Verbindung zum Smaragdgrünen Traum verfügten, ließen das Leben gedeihen und merzten die Saronitspuren restlos aus. Beflügelt von ihrem Erfolg nutzten sie den größten Ast für das größte Saronitvorkommen und pflanzten Andrassil in Nordend.[6]

Obschon Malfurion und weitere Mitglieder des Zirkels ihr Einverständnis nicht gegeben hatten, mussten sie zugeben, dass der Plan zu funktionieren schien. Nach einer Weile kam es allerdings zu blutigen Kämpfen zwischen den ansässigen Taunka und Waldnymphen, welche beide nicht für ihr gewalttätiges Verhalten bekannt waren. Der Zirkel beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen. Vor Ort fanden sie heraus, dass Andrassils Wurzeln derart tief in den Boden eingedrungen waren, dass sie Yogg-Sarons unterirdisches Gefängnis berührten. Schweren Herzens fällten sie den Baum, der nunmehr als Vordrassil bekannt sein sollte, und die Ausbreitung des Saronits hörte auf. Was den Druiden allerdings nicht bewusst war, war dass Yogg-Saron über Andrassil längst begonnen hatte, den Smaragdgrünen Traum selbst zu infiltrieren und der Smaragdgrüne Alptraum nahm seinen Ursprung.[6]

Der Lichkönig und die Geißel Bearbeiten

Kil'jaeden erkor den unwirtlichen Kontinent als Gefängnis des neuerschaffenen Lichkönigs aus, welchen er in einem Kristallgefängnis dort einsperrte.[7] Das Gefängnis grub sich tief in den Eiskronegletscher ein, von wo aus Ner'zhul seine ersten Versuche mit der Seuche des Untodes wagte.[8] Zu der Zeit, als Thrall die Orcs aus den Internierungslagern in Lordaeron befreite, baute Ner'zhul seine Macht in Nordend aus. Im sog. Krieg der Spinne wurde schließlich das Reich der Neruber unterworfen und es sollte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Seuche die Menschlichen Königreiche erreichen würde.[9]

Dritter Krieg Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Als Arthas mit der lordaeronischen Flotte Nordend bei seiner Verfolgung von Mal'Ganis erreichte, war der Kontinent noch weitgehend unerschlossen. Zu den Pionieren gehörte die Forscherliga mit einem Trupp unter Muradin Bronzebart, welche den Kontinent schon einige Male zuvor bereist hatten.[10]

Gegen den Lichkönig Bearbeiten

Wotlk-mini.png Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

[...]

Jüngere Ereignisse Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

[...]

Anmerkungen Bearbeiten


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