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Horde 32px Nathanas
Titel: Adept
Rasse: IconSmall BloodElf MaleIconSmall BloodElf Female Blutelfen
Klasse: IconSmall Warlock Hexenmeister
Charakterdaten:
Vorname: Nathanas
Nachname: von Ryvengîrr
Alter: 97
Zugehörigkeit: Horde, Sin'dorei
Gilde: Haus Elrennon
Aussehen:
Größe: 1,65 m
Gewicht: 61 kg
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Smaragdgrün
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: rechtschaffen böse

Aussehen und Auftreten des Charakters Bearbeiten

Geringe Körpergröße, schmale Schultern, feingeschnittene, abweisende Gesichtszüge, stets geringschätzig erhobenes Kinn, nachtschwarzes Haar und bleiche Haut: alles an Nathanas wirkt feingliedrig, zerbrechlich oder wie er selbst es auszudrücken pflegt »aristokratisch«. Er pflegt diese Äußerlichkeiten für gewöhnlich noch durch einen speziell einstudierten Gang zu unterstreichen, bei dem er versucht, mit so wenig Sohle wie möglich den Boden zu Berühren.

Zudem hat er sich angewöhnt, jede Art von Emotion, die nicht aus Spott, Hohn oder Selbstzufriedenheit herrührt, aus dem Repertoire seiner Mimik zu streichen. Dass Nathanas im Grunde nur die Position eines Adepten einnimmt, ist ihm aufgrund seiner modischen Erscheinung keinesfalls anzumerken. Auch wenn seine finanziellen Mittel es eigentlich gar nicht zulassen, hat seine Gewandung seiner Meinung nach stets Extravaganz und Stil aufzuweisen. Beides Attribute, die ihm von so manchem Neider innerhalb des Hauses manchmal abgesprochen werden.

Vergangenheit Bearbeiten

Wenngleich niemals wirklich bestätigt, werden Nathanas´ Familienursprünge bei einem der kleineren Hochelfen-Häuser von Quel´Thalas vermutet, das jedoch bereits seit dem Krieg mit dem Amaniimperium als ausgelöscht gilt. Auch wenn Nathanas sich selbst zutiefst davon überzeugt zeigt, dass er einer mächtigen, hochadeligen Linie aus Nethermanten und Arkanisten entstammt, was er später in seinem 16-bändigen Werk »Von den frechen Freyheiten und Niedertraechtigkeiten meynes Volkes« zu beweisen versucht, gelten diese Behauptungen dennoch als zweifelhaft.

Es folgte eine tragische Kindheit als Waise, die der junge Hochelf in einem entlegenen Außenposten Lordaerons verbringen musste und die er vermutlich nur durch seine angeborene Fähigkeit, sich immer irgendwie durchzuschummeln so schadlos überstand. Er war im Lager unter anderem für die Pflege und Instandhaltung des Rüstzeugs und der Waffen zuständig. Unglücklicherweise bewies er dabei so wenig Geschick und Interesse, dass ihm stänig neue Aufgabengebiete zugewiesen wurden. Mit unglaublicher Eleganz wusste er sich schon damals immer wieder von jeder nur erdenklichen Aufgabe zu drücken und so kam es, dass man ihn eines Tages einfach mit der Tätigkeit betraute, bei der er am wenigsten Schaden verursachen konnte. Fortan sollte er nämlich täglich die Bücher eines aus Silbermond angereisten, höchst akkreditierten Magisters abstauben: Quael´Doran aus dem Hause Ryvengîrr.

Nathanas

Nathanas von Ryvengîrr

Der Jüngling fing zum ersten Mal in seinem Leben an, Neugierde für etwas zu entwickeln. Die geheimnisvollen Instrumente und Apparate, Fläschchen und Schriften im Zelt des alternden Magiers begannen in ihm die ersten neurotischen Keime von Macht und Beherrschung zu sähen. Der angesehene Magister, der von dem jungen Nathanas, dessen spitzer Zunge und seinen erstaunlichen angeborenen magischen Veranlagungen mehr als angetan war, beschloss bei seiner Rückkehr nach Silbermond den eifrigen Hochelf fortan als Lehrling bei sich aufzunehmen. Seinen vormaligen Gehilfen, Thalarath, entließ der launische Magier kurzerhand aus seinen Diensten. Dafür, vermutlich als Ausgeburt der ironischen Anwandlungen des Meisters, unterstellte er Thalarath seinem neuen Schüler, Nathanas, als Diener.

Trotz Adoption und der Aufnahme als Lehrling von Quael´Doran brachte man für den angehenden Arkanisten im Haus Ryvengîrr nur wenig spontane Zuneigung auf. Nathanas selbst schien dies nur geringfügig zu tangieren, denn er vermutete viel eher Neid und Missgunst hinter der Abneigung seiner neuen Verwandten, als seine arrogante, egozentrische Umgangsart. Schon nach wenigen Jahren erkannte der junge Nathanas, dass ihm das Praktizieren der Elementarmagie nur langsame Fortschritte bescherte. Folglich begann er sich intensiv mit Schriften über Dämonologie und Geißelmagie zu beschäftigen, ohne auch nur im Geringsten an die Folgen von unqualifiziertem Gebrauch derselben zu denken.

Der verheerende Einfall von Arthas Menethil in Quel´Thalas beendete die Ausbildung des jungen Ryvengîrrs abrupt. Mehr als die Hälfte der Mitglieder seiner neuen Familie wurden dabei getötet, darunter auch Quael´Doran, sein Lehrer. Nathanas jedoch gelang gemeinsam mit seinem treu ergebenen Diener Thalarath die Flucht aus Silbermond. In der Folge versuchten die beiden den Schrecken des Dritten Krieges so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen, was ihnen auch erstaunlich gut gelang. Der geflohene Ryvengîrr fasste seine Erfahrungen im Dritten Krieg in seinem späteren Werk »Die Geheymnisse der gräulichen Geyßel« zwar etwas subjektiv und aufgebauscht, jedoch durchaus lesenswert zusammen.

Nach dem Ende des Krieges kehrte Nathanas nach Silbermond zurück, nur um dort zu erfahren, dass die Verbliebenen des Hauses Ryvengîrr inzwischen zusammen mit Kael´thas Sonnenwanderer nach Draenor gezogen waren. Alles, was sie dem ehemaligen Lehrling hinterlassen hatten, war die schriftliche Nachricht, dass er nur niemals auf die Idee kommen solle ihnen jemals zu folgen. Nathanas, der hinter der Nachricht eher eine unglückliche Verwechslung sah als den inbrünstigen Wunsch seines Hauses, ihn niemals wieder zu sehen, machte sich fortan daran, nach Verwandten des Hauses Ryvengîrr zu suchen. Seine umfangreichen, jedoch fragwürdigen Nachforschungen in den Archiven von Silbermond förderten eine interessante Verbindung zu einem anderen Haus zutage. Denn angeblich war, gemäß plötzlich aufgetauchten Urkunden, sein ehemaliger Lehrer im sechsten Grad verwandt mit einer schon lange Zeit ausgestorbenen Seitenlinie des Hauses Elrennon.

Voll von sturer Überzeugung für die Rechtmäßigkeit seiner Familien-Ansprüche arrangierte der verbliebene Ryvengîrr ein Treffen mit Arislea Elrennon, der Enkelin des herrschenden Fürsten, in dem er auf einer großzügigen finanziellen Abgleichung für den Verzicht auf seine Rechte bestand. Doch unglücklicherweise verlief das Treffen für Nathanas und seinen treuen Diener ganz und gar nicht nach Plan. Aus unerfindlichem Grund wollte die Erbin der Elrennons die »mehr als eindeutigen und für jedermann ersichtlichen« Verbindungen zum Hause Ryvengîrr »nicht wahrhaben«, wie Nathanas später in seinem noch nicht fertig gestellten Werk »Die Dreystigkeiten der Seegeborenen« beteuerte.

Derzeitiges Leben Bearbeiten

Arislea bot Thalarath und ihm mit gewissem Nachdruck an, über den vorliegenden Betrugsfall zu schweigen und damit seine Hinrichtung zu vermeiden, wofür die beiden sich im Gegenzug zum Dienst im Haus Elrennon verpflichten sollten. Obwohl aufs Äußerste empört über die ihm entgegengebrachte Respektlosigkeit, sah sich Nathanas gezwungen, dieses Angebot anzunehmen und fortan als Anwärter im Haus tätig zu sein.

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Nathanas von Ryvengîrr

Seine einzige Chance sieht der ehemalige Ryvengîrr nur in seinem derzeitigen Studienplatz im Sanktum des Phönix, einer Einrichtung des Hauses zur Heranbildung zukünftiger Nethermanten und Blutmagier. Auch wenn er dort Tag für Tag unter der unbarmherzigen sowie lebensverachtenden Geißel von Magistrix Vecilis Whisperwell zu leiden hat, die ihn selbst in seinen wenigen freien Stunden mit umfangreichsten Hausaufgaben quält, so sieht er dennoch seine Chance auf diesem Weg endlich in die Position innerhalb des Hauses aufzusteigen, die ihm seiner Meinung nach zusteht…

Bekannte Bearbeiten

  • IconSmall BloodElf Male Thalarath, getreuer Leibwächter, Notar, Koch und Diener von Nathanas
  • IconSmall BloodElf Female Vecilis Whisperwell, gestrenge... aber im höchsten Maße kompetente Magistrix im Sanktum des Phönix

Zitate Bearbeiten

  •  »Sollte ich auch nur den geringsten Anschein erweckt haben, dass mich das interessiert, bitte ich inständigst um Verzeihung. Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss gedankenverloren in die Luft starren…«
  •  »*sarkastisch* Ach, ich bin nur ein gutmütiger, naiver Schüler der magischen Künste, der es heute erstmals geschafft hat, seine beide Socken ohne sein fettleibiges Kindermädchen anzuziehen… *erbost* und der sich jetzt scheinbar trotzdem von grobglotzigem, stinkendem Viehzeug sagen lassen muss, in welche Richtung er zu gehen hat!« 
  •  »Es möge sich entfernen!«

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