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Nakhmorsha

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Horde 32px.png Nakh'morsha †
Ingame-Name: Nakhmorsha
Rasse: IconSmall Orc Male.gifIconSmall Orc Female.gif Orcs
Klasse: IconSmall Shaman.gif Schamane
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Nakh'morsha
Alter: Späte 60er
Aussehen:
Größe: ~1,80m
Haarfarbe: Schwarz mit weißen Strähnen
Augenfarbe: Blau
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: Chaotisch neutral

Aussehen des Charakters Bearbeiten

Breitschultrig und groß, entspricht diese Orkin nahezu dem Ideal ihres Volkes. Ihr Gesicht zeigt ihr Fortgeschrittenes Alter auf - es ist zerfurcht, von einigen Falten gezeichnet und trägt diverse Narben. Eine reicht von ihrer rechten Augenbraue quer über den beinahe völlig kahlrasierten Schädel, die andere von ihrem linken Auge bis zum rechten Unterkiefer. Dennoch wirkt sie nicht schwach oder in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt.

Ihre langes, zu einem geflochtenen Zopf zusammengefasstes Haar ist von silbrigweißen Strähnen durchzogen, und ist somit ein weiterer Zeuge ihres vorangeschrittenen Alters.

Ihre Stimme ist rauchig und tief, kratzig wenn sie spricht - und das meist relativ laut.

Am Gürtel der Orcin baumeln vier verzierte Totems - besonders jenes mit den Zeichen des Wassers darauf weist viele Gebrauchsspuren auf.


In der schamanistischen Wolfsgestalt tritt Nakh als alte, etwa Oberschenkelhohe Wölfin mit silbergrauem Fell auf. Ihre Konturen scheinen etwas unklar - und ihre Augen strahlen in einem hellen, Eisblau.

Auftreten Bearbeiten

Familie Bearbeiten

Geschichte Bearbeiten

Aus nachfolgendem Anlaß, vorerst nur ihre letzte Geschichte

Die Sonne stand tief.
Kein Lüftchen regte sich.
Nur wenig war zu hören.

Der Abend war ruhig gewesen, im nördlichen Teil von Garadar.
Seit Kael vertrieben und Illidan besiegt worden war, war es allgemein sehr ruhig geworden.
Sicher, die Zerstörung ihrer alten heimat war kaum aufzuhalten – und doch schien es ihr, als sollte sie, diese Welt, und auch sie selbst zum Ende ihrer Tage eine zeit des Friedens verbringen.
Vorbei die Zeit der Schlachtfelder.
Vorbei die Zeit in der ihre Axt ihre beste Freundin gewesen war.
Vorbei die zeit, in der sie Seite an Seite mit den kräftigsten, den größten und wildesten gekämpft, gesiegt hatte.

Vorbei.

Wie schon so lange, stand sie auch diesen Abend wieder auf dem Hügel, den sie vor langer Zeit als besten Aussichtspunkt auserkoren hatte.
Er bot einen großartigen Blick über das land, aber vor allem erlaubte er den Ausblick auf den langen Weg.
Den Weg, der von der Halbinsel durch die Marschen, bis hin nach Nagrand führte.
Der Weg, den er gehen musste, wenn er heimkehrte, wie er es einst vor langer zeit versprochen hatte.
Er, der er vom Blackrock-Clan war.
Er, der vor schier einer Ewigkeit ihr Herz, ihre Ehre und ihre Treue erkämpft hatte.
Er, der er ihr Hoffnung geschenkt hatte, nach so vielen Jahren voller Demütigung, Opfer und Enttäuschungen.

Silbergraues, gelocktes Haar wurde vom Wind getragen, umspielte das tief gegerbte, vom Alter zerfurchte Gesicht.
Ihre Haut war fahl geworden, hatte ihre Spannkraft verloren.
Ihr Haar grau, beinahe weiß.
Sie war kleiner geworden, doch hatte dieser Umstand ihren Stolz, ihre Haltung nicht brechen können.
Nie.
In ihren Augen funkelte noch heute der alte Zorn, die Kampfeswut, der Durst nach Blut und Ehre.
Relikte.

Die Fäuste geballt, klirrte ihre Rüstung leicht, als die pelzbesetzte Armschiene mit dem matten, eingravierten Emblem der Horde gegen den Schuppenpanzer kam.
Sie hatte die Rüstung nie abgelegt.
War nie ins Wanken geraten.

Sie dachte zurück an den Tag an dem sie einst hergekommen waren, und wie sie gemeinsam die Hütte gebaut hatten.
Sie hatte sogar geplant, ihm auf ihre alten Tage noch einen Welpen zu schenken; Doch ihr alter Körper hatte ihr die Leibesfrucht versagt.
Sie dachte an die Hütte, an die beiden Lager, an das eine, welches schon lange kalt und leer war.

Sie dachte an die alten, abgenutzten Totems und musste unweigerlich an ihren alten Mentor denken, der nun längst bei den Ahnen war.
Die Totems, die unbenutzt, unbeachtet in der Hütte lagen.




Sie spürt ein feines Zittern im Knie, kämpft es mit eine leisen Knurren nieder.

„Ich warte auf dich, Schgul. Ich werde immer auf dich warten, mein Häuptling.“

Ihre Stimme klingt rau und fast ein wenig hohl.
Sie spürt es.
Es ist da, scheint fern, aber sie weiß dass es näher kommt.
Schneller, als sie dagegen angehen kann.

Ihre Muskeln zittern sacht.
Nie war sie gewankt.
Viele Tage, Wochen, Monate, ja Jahre hatte sie auf diesem Hügel gestanden.
Hatte sich nur gebückt um von dem Dörrfleisch und Obst zu essen, das die Kinder ihr manchmal brachten.
War nur gewichen, um ihre Notdurft zu verrichten, um alle Tage ein paar Stunden Schlaf zu finden.

Wieder dieses Zittern.
Es kommt näher.

Ein Schnaufen, als sie wieder schwankt.

Sie hebt den Blick, blickt in die blutrote Sonne die nun langsam vom Horizont und seinen Schatten verschluckt wird.
Und sie weiß, es ist vorbei.

Der Boden wirft staubige Wolken auf, als die alte Orkin schwer und mit metallischem Scheppern auf die Knie fällt.
Sie knurrt, ballt die Fäuste fester, will nicht weichen, kämpft, wie sie früher kämpfte.
Und doch weiß sie, dass dieser ein Kampf ist, den sie nicht gewinnen kann.

Sie schnauft schwer, die Lungen weigern sich die Luft aufzunehmen die sie zu atmen versucht.

Schwer scheppert die Rüstung erneut, als sie langsam, schwer in ihrer Masse zur Seite kippt und dumpf auf dem staubigen Boden aufschlägt.

Die Hände vorgestreckt, liegt sie halb seitlich, die Beine halb ausgestreckt.
Sie dreht den Kopf, nur leicht, um wieder zur Sonne zu blicken.
’Vergib’ mir, Schgul. Vergib’ mir.’

Ein Beinahe friedliches Seufzen entweicht ihr, als ihr letzter, leichter Atemzug ihre Lippen verlässt.
Die Abendsonne, die ihre Augen in kämpferischem Feuer hatte lodern lassen, wird nun von zwei ermattenden Pupillen verschluckt.

Es war ihre letzte, große Schlacht gewesen.


Der Horizont hatte die Sonne verschluckt.
Kein Lüftchen regte sich.
Es war still.

Zitate Bearbeiten

"Kraft und Ehre, bis in den Tod!"

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