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Munzel/(Lügen)Geschichten

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Munzel (Lügen)Geschichten "Sach an"

Dies sind einige Geschichten über Munzel Rosthaube und sein Leben.Somit könnte man sie auf eine gewisse Weise als Anekdoten bezeichnen.Jedoch zweifelt ihr instinktiv an der Glaubwürdigkeit der Erzählungen oder Bestandteilen dieser.

Die Geschichten könnte man hier und dort aufschnappen,sei es in zwielichtigen Tavernen von zwielichtigen Personen an zwielichtigen Abenden oder in den Gassen (IC-Verwendbarkeit,außer gesondert angegeben).

Es liegt an euch,welche Geschichten einfach reiner Blödsinn sind und welche ihr für wahr haltet.Oder sind es nur einzelne Abschnitte der Geschichten,welche falsch sind?Findet es heraus und findet eure Erklärung!Manche Erzählungen sind im Kern vielleicht auch Wahrheit,doch mögen ein paar Lügen bekanntlich immer alles ausschmücken.

Der SturzBearbeiten

Schrilles Sirenenschreien schnitt ins Gehör eines jeden Gnomes,laute Alarmtöne dröhnten im Kopfe der kleinen Männer.Nichts war wie sonst,denn Zucht und Ordnung wichen dem Chaos,Ruhe und Organisation wichen der Panik.Während die einen hoffnungslos mit den Troggs kämpften,welche durch die ausgeschüttete Radioaktivität nur noch viel aggressiver waren,flohen die anderen um ihr Leben,verfolgt von Strahlung,Troggs und...Nun ja,strahlenden Troggs.Dieser eine Gnom,Munzel,gehörte ganz sicher zur zweiten Gruppe.Schild,Säge und einen Rucksack im Schlepptau,doch angeblich Frau und Sohn hinter sich gelassen,rannte Rosthaube um seine Existenz.Hoffnung war erloschen,jetzt half nur noch die stetig anpeitschende Todesangst.Munzel kannte den Weg gut... Den Weg,der ihn zur Oberfläche führen möge.Längst war er außer Atem,er schien sich selbst zu überraschen,doch es blieb keine Zeit,über solche Nichtigkeiten nachzudenken.Da war Munzel auch schon,Der Ausgangspunkt seiner Flucht war nicht weit entfernt,nun müsste ihn nur noch der Aufzug nach oben führen.Das Warten gab ihm die Zeit,um Luft zu ringen,er war völlig entkräftet.WUSCH!Der Aufzug kam unten zum Stillstand und Munzel stieg auf jenen.Er lächelte gar matt,war seine Flucht nun gelungen,der Aufzug fuhr langsam hoch.Doch er irrte,als er einen festen Griff vernahm,der sein linkes Fußgelenk zuschnürte.Das nächste,was er erkannte,war ein abscheuliches,gutturales Gurgeln eines Troggs.Dieser hing bodenlos an Munzel und war erpicht darauf,den flüchtenden Gnom mit in den Tod zu reißen.Munzel fällt auf den Steiß,quiekt und sucht vergeblich nach Halt.Irgendwann erwischt seine linke Hand die Sprosse des Außengeländers.Mehr Reflex als kühner Verstand lässt ihn zu seiner Sägeklinge greifen.Ungekonnt wuchtet er sie mit der Säge voraus auf die Elle des Troggs.Immer und immer wieder schlägt und schneidet er... Und behält Erfolg,als der wilde,verzweifelte Schrei des irdenen Unwesens ertönt.Blut spritzt aus den aufgeschnittenen Adern und Venen des Troggarms.Nur noch die rechte Hand des Verfolgers krallt sich an der Aufzugkante fest.Munzel zieht sein Bein an die Brust,um dann den Befreiungsschlag zu wagen.Die Schuhsohle stößt schwungvoll gegen den Zinken des Troggs.Voller Irritation stürzt dieser herab,während Munzel sich nach hinten rollt und mit der Sägeklinge in beiden Händen sich zum anderen Ende des Aufzuges begibt.Er war voller Blut und kraftlos,forderte ihn die Verteidigung doch mehr als erwartet.Der kleine Gnom kam oben an und die kalte Wehe Khaz Modans fegte seinen Kampfesschweiß vom Gesicht.Sicherheit.Die nächsten Schritte tat Munzel eher geistesabwesend als auf das Wesentliche konzentriert,doch wenige Minuten später ließ er sich in den weichen Schnee Dun Moroghs fallen.So angenehm fühlte sich das immerwährende,weiße Wunder in dieser Region an,es war ein kalter Kuss,der Erholung und Genesung versprach.Doch Munzel merkte schnell,dass dieser Trost nicht lange erhalten bleibt,denn als er sich erhob,spürte er bereits,wie nun die Kälte an seinem Körper zehrte und die Haut brannte.Das nächste Ziel war Eisenschmiede.Noch nie war dem alten Rosthaube ein Weg so lange und still vorgekommen.(IC-Unverwendbarkeit)


Lehren eines VrykulsBearbeiten

Dort trafen sich beide,Schüler und Meister,Ragnar und Munzel,auf dem Berge Hyjal.Ragnar war jahrelang Schüler von Munzel,welcher ihm den Faustkampf beibringen sollte.Munzel empfand Ragnar Haraldsson immer als seinen besten Schüler,doch versagte dieser immer gegen seinen Meister.Nach Jahren der Abwendung forderte der Vrykul seinen gnomischen Lehrmeister nun wieder heraus.Ungewollt sagte Rosthaube zu,ihm war nicht wohl bei dem Gedanken,seinen ehemaligen Schüler wieder mal verdreschen zu müssen.Doch so fanden sie sich wieder,dort am Hyjal:

M:Ragnar,mein alter Freund und Schüler.Ich warne dich ein letztes mal,senke die Fäuste,fordere es nicht nochmal heraus,es wird besser sein!

R:Was weißt du schon,mickriger Munzel!Du wirst sehen,ich werde deinen Schädel zermalmen!

M:Du begehst einen Fehler,Ragnar Haraldsson!

R:DU hast einen Fehler begangen,MICH zu lehren!Spüre meine neue Gewalt,Gnom!

Nach diesen wenigen Worten stürmte der Vrykul auf Munzel los und holte zu einem harten Schlag aus,der von unten her auftauchen sollte.Dieser Versuch entlockte dem unglaublichen Gnom nur ein Schmunzeln,als er majestätisch zur Seite wich und dem Angriff entging.Es folgte ein stundenlanger - nein - tagelanger Kampf um Leben und Tod.Sie schlugen sich windelweich,von West nach Ost,von Nord zu Süd.An der Klippe,die heruner zu Winterquell führte,holte Munzel jedoch zu einem Schlag aus,der allem ein Ende bereiten sollte.Ein rechter Kinn - ähm...Kniehaken traf den massigen Vrykul an besagter Stelle,sodass dieser mit einigen Rückwärtssaltos zehn Meter weit in einer schönen,bauchigen Parabel auf dem Rücken landete.Er lag schon halb über der Klippe,dem Tode so nah wie nie zuvor.Munzel trat seelenruhig heran,sein Kopf sah nach dem Duell nun eher aus wie eine missgeborene Kartoffel.

M:Ragnar,was sagte ich?!

R:Meister Munzel...Es...*er spuckt Blut*Es war mein Fehler,bitte verzeiht.

M:Du hättest einfach hören sollen,Ragnar Haraldsson.*Melancholie schwingt im Tonfall mit*

R:Nehmt meine Entschuldigung an und..*er reicht ihm seine riesige Vrykulpranke*Helft mir auf,bitte!

M:Es fällt mir schwer,mein Freund... Versprich mir eines:Wage es nie wieder,gegen mich kämpfen zu wollen!

R:Ich...Würde es nicht mehr schaffen können... Dafür seid ihr zu groß,breit gebaut,gutaussehend,muskulös und intelligent,Meister Munzel!

So rettete der alte Gnom dem jungen Vrykul das Leben und ließ ihn ziehen.Und während Munzel sich noch um die örtlichen Probleme des Hyjals kümmerte,zog sich Ragnar weinend nach Nordend zurück.


Der GoblinBearbeiten

Tief im Herzen des Schwarzfelses,im Ring des Gesetzes stand Munzel dort.Er war wild,er raste vor Blutlust und Brutalität.Der alte Herr stand dort mit nacktem Oberkörper,ein schwarzer Totenkopf zeichnete er sich mit Asche auf die Stelle über seinem Herzen.Die Menge an Dunkeleisenzwerge jubelte ihm zu:"Klabauter,Klabauter,Klabauter!",schrien sie.Ja,Munzel war hier als "Klabauter" bekannt,es war sein Kämpfername.Quietschend und schabend öffnete sich dann eines der Metallstrebentore.Aus dem Schatten entstieg eine zwielichtige Gestalt,ja,sie war für Munzel riesig und...Giftgrün.Ein für den Standard monströser Goblin grinste Munzel arrrogant an.Die grausige Gestalt war muskulös,breitschultrig und sah verstörend aus,die ekelhafte Fratze unterstrich dies.Seltsamerweise trug der Goblin knallpinkes Haar,doch erschütterte dieser Kontrast nicht die übrige,gefährliche Gestalt.Munzels Gegner blickte nur wenige Zentimeter von diesem entfernt zu ihm herab und flüsterte ihm folgende Worte zu:"Es ist sicherer,auf meinen Sieg zu hoffen,'Klabauter'!"

Das ließ sich Munzel nicht gefallen,sein Gesichtsausdruck verzerrte sich zu einer zornigen Grimasse und seine linke Faust schnellte rasend zum Pinkhaar hoch,sodass die Gnomenfaust das Jochbein des Goblins sogleich in tausende Splitter zerschlug.In Rage holte Munzel zu einem Hieb von unten heraus Richtung Solarplexus des Goblins aus,doch jener wehrte mit Leichtigkeit ab und holte selber zu seinem Hieb aus,welcher Munzels Rippen traf.Die Luft wurde aus den kleinen Lungenflügeln des Gnomes gepumpt,sein Gegner war nicht zu unterschätzen,so holte er zu einem unverschämt schnellen Tritt aus.Welch Glück!Oder doch Können?Der alte Mann machte einen Seitenschritt und entging dem flinken Verhängnis.Nun war es Zeit für einen Konter.Ja,Munzel schrie laut und machte Höllschrei Konkurrenz,als die Halle bebte und der Putz von der Decke rieselte.Ein rechter Schwinger kam wie eine Abrisskugel angeflogen und schlug in der Seite des Gegners ein.Der Goblin ging laut klagend einen Schritt zurück und knickte dann überwältigt ein.Er hielt sich die Stelle,seine Fratze war schmerzverzerrt.Eine Minute später zuckte er nur noch wie ein Karpfen an Land.Munzel spuckte in des Goblins Gesicht und hob jubelnd beide Fäuste."Klabauter,Klabauter,Klabauter!",schrie die überzeugte,erheiterte Masse.Dies war der Tag,an dem Munzels rechter Haken gleich viel Ruhm wie Furcht erlangte.

Der muntere GreifenrittBearbeiten

Es war ein milder Tag im Herzen Lordaerons,im Hügelland,als ein Wildhammer,viermal so breit wie Munzel,muskelbeladen und zopfbärtig an den Gnom trat.Er führte seinen eigenen Greifen an einer Leine mit sich und starrte den alten Gnom grimmig an,als er zum Stillstand kam.Der an diesem Tag penibel gepflegte und einfach hinreißende Munzel Rosthaube musterte Zwerg wie Greifen,ihm entlockte es nur ein höhnisches Lächeln."Du kleiner Wicht wirst niemals einen Greifen so gut reiten können,wie ein Wildhammerzwerg es kann!",grölte der Zopfbärtige,welcher nur einen luftigen Kilt aus Federn trug."Ein Gnom kann datt,watt von Natur aus leicht is',Fettsack!",erwiderte Munzel schlicht und sprang aus zwei Metern Entfernung und mit einer halben Schraube auf den Rücken des geflügelten Tieres.Der Greifen strampelte und stieß einen verwirrten Schrei aus,dann hob sich das  Wesen in die Lüfte und rempelte vorher den braungebrannten Zwerg zu Boden.Hoch stiegen sie in die Lüfte,den Wolken so nah wie sonst kaum.Naturtalentiert führte Munzel die (für ihn) fedrige Flugmaschine einhändig und jubelte erheitert,sie flogen über Tarrens Mühlen,Rabenholdt,Süderstade,sie erkundeten einfach jeden Winkel des Hügellandes.

Doch irgendwann schien sich der Greifen zu wehren und stieß Munzel unzufrieden vom Rücken.Völlig überrumpelt von dieser Aktion fiel der alte Haudegen vom Himmel und landete unsanft auf einer weiten Wiese.Er hielt sich den Kopf,taumelte umher und fluchte,es fühlte sich alles an wie Katerstimmung.Als er den Blick hob,entdeckte er die unschöne Wahrheit:Yetis,Verlassene und Murlocs rasten schreiend und wütend auf Munzel zu,ganze Horden umzingelten den versifften Sack."Anfänger",murmelte der zur Fassung gekommene Rosthaube und winkelte die Knie an,schwingte die Arme nach hinten,um dann eine lupenreine,sprunghafte Streckung hinzubekommen,die ihn weit in den Himmel katapultierte,wo er zielgenau auf dem Greifen landete,welcher ihn vorher so schamlos abwarf.Nun mit festem Griff manövrierte Munzel sich und das Federvieh gen Osten.Unglücklicherweise wurde Munzel vom Rücken des Tieres geschüttelt,als es den Sturzflug ansetze.Nun kam Munzel auf einem Markt an,durch das erste Flugunglück geübt landete er sanft auf beiden Füßen.Verwundert schweifte der Blick des Gnomes umher,der Greifen war ebenso dort und mutige Schaulustige schienen jetzt um die Wette zu fliegen.Manche warf das Flugtier schnell ab,manche hielten sich sehr gut.Der anfänglich erwähnte Zwerg schien seinen Greifen mit einer seltsamen Methode stufenweise wilder zu machen,sodass ein Ritt sich als schwieriger gestaltete.Er benutze einen ominösen Apparat...Sehr seltsam für Munzel,er schüttelte den Kopf und wendete sich ab,damit er sich auf dem Markt umsehen konnte.

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