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Ein unvergessliches Picknick Bearbeiten

BruuksTaverne

Bruuks Taverne

Es war wieder ein schwerer Tag gewesen für Mirth, einem Paladin des Lichts. So freute er sich schon sehr auf Labsal und Kurzweil in Bruuks Taverne; ein bekannter Treffpunkt in Eisenschmiede und häufig Ort von allerlei Spässen, Gesang und hitzigen Gesprächen. Gerade als er seinen Bierkrug abstellte und sich den frischen, würzigen Schaum vom Barte wischen wollte legten sich zwei zarte Hände von Hinten auf seine Augen und eine Stimme flüsterte ihm ins Ohr: „Wer ist das?“ „Oh nein… ein Oger“, erwiderte Mirth und grinste dabei spitzbübisch. „Falsch“ säuselte es in seinem Ohr. „Nun… der Duft“, Mirth sog den verführerischen Duft geniessend ein. „Ylang-Ylang“ erklang wieder die ihm so vertraute, süße Stimme. Mirth wusste genau wer sich aus den großen, gelben Blättern des Ylang-Ylang Baumes solch intensiv duftendes Parfüm erstellte; Huld. Huld war die Dame seines Herzens, und nichts passte besser zu ihr als der Duft von Ylang-Ylang, welches übersetzt bedeutet: die Blume der Blumen. Mirth zog ihre Hände beiseite, stand auf und mit einem Strahlen im Gesicht wandte er sich seiner Liebsten zu. „Sonne meiner Tage“, sprach er sie an, nahm sie dabei fest in seine Arme um sie stürmisch zu küssen. „Oh…das schmeckt nach mehr.“, ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen bei diesen Worten. „Nun…ich hatte Dich für heute zu einem Picknick eingeladen, meine Liebe. Im Wald von Elwynn gibt es eine lauschige Lichtung an einem Bach, beim silbrigen Glanz des Mondes, nur wir beide?“ fragte Mirth. Huld nahm die Einladung gerne an, freute sie sich doch auf ein längeres Beisammensein mit Mirth. Viel zu selten waren diese Momente. So gingen beide von Bruuks Taverne zum Greifenmeister welcher einen Flug nach Sturmwind ermöglichte.

Gemeinsam in Sturmwind angekommen schlenderten sie Hand in Hand verschlungen durch das große Tor Richtung Wald. Mirth schaute Huld von der Seite an:“Ich habe dich sehr vermisst, während den letzten Tagen, meine Liebe.“ Huld drückte zärtlich seine Hand, lächelte ihm zu, „Ich dich auch, Mirth.“






Wald von Elwynn

Wald von Elwynn

Mirth ging ruhigen Schrittens, aber zielstrebig, durch den Wald bis sie zu einer Stelle kamen welche er schon vorher für dieses besondere Picknick auserkoren hatte. Einige Schritte von ihnen plätscherte ein Bach vorbei und sang gluckernd sein lustiges Lied. Die Dunkelheit des Waldes wurde von den silbrigen Strahlen des Vollmondes erhellt, welcher die Lichtung magisch erscheinen lies. Im nahen Gebüsch leuchteten kurz zwei Augen gelb auf, um direkt wieder zu verschwinden. „Schön ist es hier.“ Meinte Huld und lächelte Mirth dabei sanftmütig an. Mirth breitete eine große, flauschige Decke auf dem grasigen Waldboden aus, „Setz dich doch bitte.“ Am nahen Bach holte Mirt einen Krug gekühlen Weißweins welcher dort in einem Weidenkorb gelegen. Wieder bei Huld angekommen reichter ihr einen Becher und schenkte ein. „Ohh… wo ist..“ fieberhaft sucht Mirth in einem weitern Korb. Währenddessen beobachtet Huld, wie so oft, ihren Geliebten, lässt zärtlich ihre Blicke über seinen Körper schweifen. „Ah…hier, noch etwas Dalarankäse und frisches Brot.“ Meinte Mirth mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. Er legte die gefundenen Sachen zusammen mit einem Messer auf die Decke bereit. Huld schmunzelte:“Das hast du gut geplant.“ Über den Rand seines Bechers hinweg erwiderte Mirth mit einem verliebten Lächeln, „Nur für dich.“ Von nahen See, welcher vom Bach gespeisst wurde, erklang das Quaken eines Frosches, Grillen antworteten mit einem Zirpen. Die Geräusche des nächtlichen Waldes bildeten für zwei Verliebte eine eigene Komposition. „Der Mond scheint wunderschön“, bei diesen Worten lehnte Huld ihren Kopf an Mirths Schulter. Das Gefühl von Geborgenheit durchflutete sie. Mirth blickte zum Nachthimmel hoch: „Schau Dir den Sternenhimmel an… wie wunderschön. Obwohl“, stockte er und blickte sie zärtlich an, „Du bist der schönste Stern. Du leuchtest mir in dunkelster Nacht und führst mich so immer sicheren Weges nach Hause. Aber schau“, sagte Mirth. „Dort oben siehst Du das Sternbild der Arachne“. Huld kuschelte sich bei seinen Worten in seinen Arm, genoss seine Wärme. „Ach… wie schön“, hauchte sie. „Kennst du die Geschichte von Arachne?“, fragte Mirth. „Nein, noch nicht. Aber ich bin gespannt sie zu hören.“, erwiderte Huld.

Und so erzählte Mirth seiner Liebsten die Sage von Arachne. „Nun, sie war eine Menschenfrau. In einem anderen, fremden Land in grauer Vorzeit. Sie war Weberin und konnte die erlesenste Stoffe weben. Doch sie war auch sehr eitel.“ Huld wurde bei diesem Satz gleich wacher und gespannt. Mirth erzählte weiter: „Sie glaubte feinere Fäden spinnen und feinere Stoffe weben zu können als selbst die Götter. Dies erzürnte selbige.“ „Sehr eitel, die Gute.“, meinte Huld. „Und so kam es zu einem Wettkampf zwischen einer erzürnten Göttin und der Weberin Arachne.“, erzählte Mirth, „Oh, was konnte Arachne für wundervolle Stoffe weben.“ Huld nahm ihren Becher zu Hand und trank einen kleinen Schluck kühlen Weisweins. Gebannt hingen ihre Blicke an den Lippen Mirths. Er erzählte weiter: „Doch es half nichts. Die Stoffe der Göttin waren von noch erlesenerer Güte. Aus Zorn von einer gewöhnlichen Menschenfrau herausgefordert worden zu sein verfluchte und verzauberte die Göttin Arachne.“ „Oh“, meinte Huld, „was machte sie genau?“ „Die Göttin beschloss Arachne sollte fortan ein Dasein als Spinne fristen, von allen Menschen gejagt, ihre erbärmlichen Fäden nur noch in dunklen, staubigen Ecken spinnen. Und so geschah es.“ erklärte Mirth. Hulds Augen weiteten sich, „Das ist aber nicht das Einde, oder?“ „Doch“, sagte Mirth, „die Götter sind grausam“ und nippte an seinem Wein.
Blumen 005

In ewiger Liebe


Mirths Gedanken kehrten zu der Waldlichtung zurück, zu dem liebreizenden Wesen an seiner Seite. Er atmete tief den Geruch des abendlichen Waldes ein und genoss den Augenblick innigen Zusammenseins. „Da“, zeigte er zum Himmel, „Eine Sternschnuppe, du musst dir was wünschen.“ Huld schloss verträumt ihre Augen, ein Lächeln zauberte sich auf ihr Gesicht. Mirth schaute Huld neugierig an. Als Huld ihre Augen wieder öffnete und die sah müsste sie leise kichern. „Nun“, fragte Mirth sehr neugierig. Huld schmunzelte, „Das darf man doch nicht sagen. Sonst erfüllt sich der Wunsch doch nicht.“ Eine lauer Wind strich über die Lichtung und lies das nahe Gebüsch rascheln. Huld lauschte diesen Geräusch, „Ich mag es hier. Mit dir fühle ich mich… so… frei.“ Zärtlich strich ihr Mirth durchs Haar, „Ja Liebste, ein Ort voller Magie, in dieser Nacht.“ „Die schönste Magie ist die der Liebe“, meinte Huld, „Liebe und Leben finden immer ihren Weg.“ Mirth nahm ihre Hand und hauchte ihr zärtlich ein Kuss auf. Huld fühlte wie sich ihr Puls beschleunigte und blickte Mirth tief in die Augen.

Diese Nacht hielt für die zwei Liebenden noch viele Stunden des Glücks bereit!



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