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Die Ursprünge Bearbeiten

Vrykul001

Die Vrykul.

Woher die Menschen kamen liegt unter den Schleiern der Vergangenheit verborgen. Weder die Trolle, noch die Zwerge oder die Elfen berichten über eine Existenz vor oder kurz nach der Großen Teilung. Allerdings gibt es Gerüchte über eine nomadische, angeblich menschliche Rasse namens Azotha noch vor der Großen Teilung, die als Jäger und Sammler in Konflikt mit den Trollen lag. Weiteren Gerüchten zu Folge sind die Menschen wie die Zwerge und die Gnome Abkömmlinge der vom „Fluch des Fleisches“ betroffenen Titanendiener, im Fall der Menschen dem Volk der Vrykul.

Fest steht lediglich, dass sich die Hochkultur der Menschen aus einigen nomadischen Stämmen im Arathihochland zu der Zeit zu entwickeln begann, als die Hochgeborenen in ihr Exil in Lordaeron eintrafen. Fest steht aber auch, dass es einen primitiven menschlichen Nomadenstamm in Tanaris gibt. Dies lässt in meinen Augen den Schluss zu, dass die Menschen schon recht lange die Welt von Azeroth bevölkerten, als nomadische Stämme im Schatten der trollischen und nachtelfischen Hochkulturen, so schwach, dass sie den Geschichtsschreibern jener Epoche keinerlei Erwähnung wert waren. Ein Indiz für den Wahrheitsgehalt der Gerüchte.

Strom – Königreich der Menschen Bearbeiten

Stromgarde

Burg Stromgarde heute.

Ungefähr zum Zeitpunkt der Besiedelung Quel'Thalas' durch die Hochelfen gab es auch im Leben der auf Lordaeron ansässigen Menschen eine große Veränderung. Solange die Menschen denken konnten, hatten die einzelnen Stämme miteinander im Konflikt gelegen. Ein junger Stammesführer sah jedoch, dass es eine weit größere Bedrohung für seinen Stamm gab: die Trolle. Thoradin, Fürst der Arathi, träumte davon die Menschen gegen ihre Feinde zu vereinigen. Einen Stamm nach dem anderen besiegte der geschickte Stratege, gewährte ihnen jedoch volle Gleichberechtigung, waren sie erst einmal unterworfen. Bald hatte er alle Stämme unter seinem Banner vereinigt und gemeinsam gründeten sie im Arathihochland das Königreich Arathor. Ganz im Süden des Landes ließ er Strom errichten, die Hauptstadt des neuen Reiches und mächtige Festung der Menschheit. Wohlstand brachte die neue Nation ihren Bewohnern und König Thoradin schuf das erste stehende Heer der Menschen. Arathor blieb jedoch ständig im ständig schwelenden Konflikt mit den ansässigen Waldtrollen. Die junge Nation der Menschen befestigte das Arathihochland und errichtete gegen den Westen einen Wall, der das Land gegen Eindringlinge schützte. Ausgelöst durch die Konflikte mit den Waldtrollen von Amani begegneten die Menschen auch den Hochelfen, höchstwahrscheinlich Waldläuferkorps bei einem der Angriffe auf die Hochburg der Trolle im Hinterland. Beide Seiten misstrauten einander jedoch und so beschränkte sich der Kontakt auf ein Minimum.

Die Trollkriege und die Magie Bearbeiten

Bedrängt von ihren Feinden hatten es die Waldtrolle trotz allem geschafft, sich langsam von der Niederlage gegen die Elfen zu erholen. Jetzt endlich würde ihr Befreiungsschlag gegen die Hochelfen von Quel'Thalas gehen und im Anschluss würde man sich dann um die kleinere Bedrohung, die nervigen Menschen, kümmern. Jetzt, im Angesicht einer großen Invasion von Trollen und am Rande der Niederlage, vergaßen die Hochelfen ein wenig ihren Stolz und baten das in ihren Augen primitive, menschliche Königreich um Hilfe. Ein Pakt wurde besiegelt, der den Menschen nicht nur neue Verbündete bescherte, sondern auch eine wirksame Waffe: Die Magie. Hundert durch die Quel'dorei handverlesene Menschen wurden in die Geheimnisse der Magie eingeweiht werden. König Thoradin hielt zwar wenig von diesen neuen Magiern, doch er spürte die Ausmaße der Bedrohung durch die Trolle, die ihn schon früher dazu getrieben hatten, Verbündete zu suchen und in der Einheit der Menschen geendet hatte. Mitsamt den Hochelfenbotschaftern und dem gesamten Heer marschierte er nach Norden und am Fuße der Alteracberge kam es zur Entscheidungschlacht.
Menschen und Hochelfen ergänzten sich in ihren militärischen Fähigkeiten. Während die Stärke von Arathor und auch der meisten späteren Menschenkönigreiche in der standhaften Infanterie und der beweglichen Reiterei lag, waren die Hochelfen wahre Meister in den Künsten der Magie und des Fernkampfes. Hochelfenmagier nutzten Feuer, um zu verhindern, dass Verwundungen der Trolle heilten, während die Menschen die Sicherheit eben dieser Magier sicherten. Der vereinten Schlagkraft hatten die angeschlagenen Trolle wenig entgegen zu setzen und ihr anfangs erfolgreicher Vergeltungsschlag wurde niedergeschlagen. Zwischen Menschen und Hochelfen entwickelte sich Handel und ein Schwur wurde geleistet, dass in Zeiten der Not die Nation von Arathor immer auf die Hilfe der Hochelfen zählen konnte.

Die Sieben Königreiche Bearbeiten

Strom wuchs, doch dem Wachstum der Stadt waren Grenzen gesetzt. Auch führten Thoradins Erben ebenfalls ein strenges Regime und viele der Bewohner fühlten sich nicht nur räumlich eingeschränkt. Die Ersten, die Strom verließen, waren die Magier. Zu stark waren ihnen die Kontrollen und das Misstrauen durch die Könige von Strom. Sie reisten nach Norden, an die südlichen Ufer des Lordameresees am westlichen Fuße des Alteracgebirges und gründeten die Stadt Dalaran, künftiges Zentrum für die Ausbildung der Magie und Zufluchtsort der Gelehrten. Wenig später begann eine zweite Auswanderungswelle und die Staaten Kul Tiras, Gilneas und Alterac entstanden. Alle drei Staaten fühlten sich Strom eng verbunden und erkannten weiterhin die Oberherrschaft von Strom an, förderten den Reichtum ihrer Hauptstadt und füllten die Reihen von Stroms Armee, doch förderten sie gleichzeitig weiter den Unmut von Stroms Bewohnern. In dieser Zeit war es auch, dass die Menschen zum ersten Mal in Kontakt mit den Zwergen kamen, allen voran die Wildhammer- und Eisenschmiede-Zwerge. Besonders zu den Zwergen von Eisenschmiede entwickelte sich ein starkes Band.

Doch immer mehr Menschen befürworteten die Suche nach einer neuen Heimat und meinten, mit den fruchtbaren Ebenen nördlich des Lordameresees und des Alteracgebirges ein passendes Gebiet gefunden zu haben. Trotz der Aufforderung durch den Adel weigerte sich das Königsgeschlecht von Arathor jedoch, die Stadt in der die Größe der Menschen begonnen hatte aufzugeben. So kam es, dass sich schließlich die Adligen und viele Bewohner Stroms ohne ihr Königshaus aufmachten, den Norden zu besiedeln, wo sie den Stadtstaat Lordaeron mit den Gebieten Tirisfal und den Nordlanden begründeten. Zurückgelassen vom Großteil des Volkes und umgeben von bröckelnden Mauern, wandte sich das Königshaus mit seinen Getreuen Richtung Süden und begründete südlich der Berge von Khaz Modan das Königreich Azeroth und die neue Königsstadt Stormwind. Das Königreich von Arathor hatte aufgehört zu existieren und das alte Zentrum der Menschen wurde in Stromgarde umbenannt. Reichtum wuchs in den einzelnen Stadtstaaten, doch auch eigene Sitten und Gebräuche entwickelten sich. Effektiv war König Thoradins Traum von einer geeinten Menschheit gescheitert.

Der erste Krieg Bearbeiten

Es war die Bedrohung durch die Horde, die wieder dafür sorgte, dass die Menschen sich wieder ihrer gemeinsamen Vergangenheit besannen. Der Hochmagier Medivh, Wächter von Tirisfal (mehr dazu bei Dalaran), war seit seiner Geburt vom Geist des dämonischen Titanen Sargeras besessen. Um jeglichen Widerstand außer den Nachtelfen auf Azeroth schon im Voraus zu unterbinden, waren die Orcs von Draenor zu einer blutrünstigen Horde verdorben worden und Sargeras selbst beschwor in Medivhs Körper ein Portal in den Sümpfen südwestlich von seiner Heimat Karazhan herauf. Die Horde, überzeugt davon einen weiteren einfachen Völkermord wie bei den Draenei begehen zu können, holte sich vor Stormwind eine blutige Nase. Chaos entstand und es dauert längere Zeit, bis sich die Horde erholt. Schließlich jedoch, nach internen Machtkämpfen und damit unter Führung von Orgrim Doomhammer war es der Horde möglich wichtige Siedlungen von Azeroth zu zerstören und Sturmwind zu erobern. König Llane Wrynn wurde ermordet. Hunderte von Flüchtlingen trieben sie nach Norden, unter ihnen auch spätere Helden wie Sir Anduin Lothar, letzten Spross des Königshauses von Arathor.

Der zweite Krieg Bearbeiten

König Terenas Menethil II von Lordaeron erhörte die Bitte um Beistand und berief sofort eine geheime Versammlung ein, um die Bedrohung durch die Orcs zu diskutieren. Dank seiner politischen Fähigkeiten schaffte er es, nicht nur die Menschennationen Gilneas, Stromgarde, Dalaran, Alterac und Kul Tiras zu gewinnen, nein, auch die Bronzebartzwerge von Ironforge, die Wildhammer Zwerge von Aerie Peak und die Gnome schlossen sich der Allianz an. Die Hochelfen lehnten einen Beistand mit der Begründung ab, Arathor existiere nicht mehr, und schickten lediglich einige wenige Truppen. Dies ist der Beginn der Allianz.

Zur gleichen Zeit rüstete auch die Horde auf. Sie versklavte die Drachenkönigin Alextrasza und unter dem Schutz der Drachen machte sich eine Flotte aus den Ruinen von Stormwind auf und landete Truppen im Sumpfland, dem Arathihochland und dem Süden Lordaerons an. Eine zweite Streitmacht marschierte vom Blackrock nach Norden und plündert Loch Modan. Hier teilte sich das Heer und während ein Teil weiter nach Norden marschierte, die Sumpflande mit allen Zwergenfestungen, unter ihnen auch Grim Batol, die alte Heimat der Wildhammer einnahm, versuchte der zweite Teil, Khaz Modan und die Nation von Ironforge sowie die Gnome zu unterwerfen. Die Zwerge widerstanden jedoch an den Toren ihrer großen Stadt erfolgreich und schafften es, große Teile des orcischen Heeres auf lange Zeit zu binden.

Aus Angst, bei einer Niederlage seine Machtposition zu verlieren, verriet Lord Perenolde von Alterac die Allianz und versorgte die Horde heimlich mit Vorräten und logistischen Informationen. Es kam am Thandol Übergang zu einem Stellungskampf, über Monate mit keinerlei Gebietsgewinnen aber hohen Verlusten. Die Landoffensive der Horde war zwar gestoppt, aber währenddessen kämpften sich die angelandeten Truppen durch das Land westlich und nördlich, das Alteracgebirge als Rückzugsgebiet nutzend. Zu diesem Zeitpunkt schloss sich auch Zul'jin mitsamt seiner Waldtrolle der Horde an, befreit durch Doomhammer und nun in dessen Schuld. Ein Pakt wurde ausgearbeitet, der die fruchtbaren Täler Lordaerons der Horde überlassen würde, während die Wälder wieder an die Amani gehen sollten. Verstärkt durch das gesamte Heer der Waldtrolle fiel die Horde in Quel'Thalas ein und marschierte auf Silvermoon zu. Erst bei den Runensteinen des Immersangwaldes konnte die Horde von den Kämpfern der Hochelfen und dem zu Hilfe eilenden Heer der Allianz gestoppt werden. Die Horde hatte den Zorn der Hochelfen auf sich gezogen und in Windeseile schlossen sich die Heere der Hochelfen in voller Stärke der Allianz an. Die Invasion Lordaerons war vorerst gescheitert und die angelandeten Hordetruppen mit ihren Schiffen nach Süden vertrieben. Nun, durch die Niederlage der Horde in Lordaeron wurden große Mengen an Truppen frei und die Verteidiger des Thandol Übergangs für ihre Ausdauer belohnt. Das Heer der Allianz eroberte den Brückenkopf vollständig und marschierte gegen Süden, die Horde vor sich hertreibend. Das war auch das Ende der Belagerung von Ironforge, denn mit einer Bedrohung im Norden konnte die Belagerung nicht aufrecht erhalten werden.

Eine kurze Pause trat in den Kämpfen ein. Während die Horde Verstärkungen im Süden sammelte, war die Allianz damit beschäftigt Überbleibsel der Horde im Norden auszurotten. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch zum ersten Mal der Orden der Paladine in den Schlachten eingesetzt. Dabei kam es auch durch Zufall zur Entdeckung des Verrates von Lord Perenolde und Alterac. Das eigenständige Reich wurde zerschlagen und Lordaeron als Protektorat zugeteilt. Orgrim Doomhammer hatte die Zeit jedoch gut genutzt. Sein zahlenmäßig überlegenes Heer hatte sich am Blackrock gesammelt und war bereit, die Allianz zu vernichten. Doch Gul'dan, neben Doomhammer der bedeutendste Orcführer, zerschmetterte die ehrgeizigen Pläne. Seine Gier nach Macht führte ihn dazu, mit einem großen Teils des Heeres abzureisen und nach dem Grabmal von Sargeras zu suchen. Das war die Gelegenheit, auf die die Allianz gewartet hatte. Sie nutzten die Chance um die im Stich gelassenen Überreste der Horde anzugreifen und den Widerstand restlos zu vernichten.

Doomhammer ließ die Verräter verfolgen und diese sahen sich zwischen den ausbrechenden Dämonen aus Sargeras Grab sowie ihren Verfolgern eingekesselt. Der Großteil von Gul'dans Stormreaver- und Twilighthammer-Clans überlebte die Kämpfe nicht. Entfliehende Schiffe wurden wenig später von der Kul'Tiras Marine aufgespürt und versenkt. Dieser Truppen entblößt kam es zum Entscheidungskampf zwischen Doomhammer und Lothar. Nach Lothars Tod übernahm Turalyon die Führung und die Allianz siegte am Blackrock, nahm Doomhammer gefangen, die Horde floh in Richtung des Portals und leistete dort ein letztes Mal erbittert Widerstand. Doch auch hier siegte die Allianz. Als aber die Horde erneut nach Azeroth vorzudringen drohte, durchschritten bedeutende Helden das Portal um es von der anderen Seite zu versiegeln.

Zusammenbruch der Allianz Bearbeiten

Der Krieg war gewonnen und während die Städte und Dörfer wiedererrichtet wurden, brachte man die Orcs in Internierungslager. Der Unterhalt dieser Lager war jedoch kostenintensiv und so erlegte König Terenas eine neue Steuer auf sein Volk, sehr zum Unwillen der Bevölkerung. Grenzstreitigkeiten zwischen den unterschiedlichen Nationen kamen auf. Gilneas und Stromgarde verließen die Allianz, wenig später gefolgt von Kul Tiras, wohl aus Gründen der Unzufriedenheit über den Umgang mit den Orcs. Kul Tiras ist inzwischen jedoch wieder Teil der Allianz, wobei es jedoch keine Informationen darüber gibt, warum Kul Tiras wieder beitrat. Ich persönlich halte die Flucht der Orcs aus den Lagern für den Auslöser, möglicherweise aber auch die Bedrohung der nahegelegenen Hafenstadt Süderstade durch die Geißel.

Die Unzufriedenheit führte dazu, dass sich viele kriminelle Organisationen in den Reichen der Menschen bildeten, am bekanntesten das Syndikat als Zusammenschluss ehemaliger Adliger von Alterac, die sich mit stehlen über Wasser hielten und Kriminelle in ihre Banden aufnahmen und der Kult der Verdammten - Anhänger des Lichkönigs - der die Invasion der Geißel vorbereitete.

Invasion der Geißel Bearbeiten

Während Thrall die Horde sammelte und nach Kalimdor floh, brach in den Nordlanden (heutige Pestländer) eine geheimnisvolle Seuche aus. König Terenas entsandte den Adligen Uther Lightbringer, ersten der Paladine, und seinen Sohn Arthas, Schüler von Uther, die Ereignisse zu untersuchen. Bald fanden sie heraus, dass die Seuche von einem Kult verbreitet wurde, der sich Kult der Verdammten nannte, und über das Getreide verbreitet werden sollte. Doch die beiden, inzwischen von Jaina Proudmoore begleitet, erreichten Stratholme, wo das Getreide verteilt werden sollte zu spät. Die Bewohner waren schon infiziert. Um zu verhindern, dass die Bewohner sich in willenlose Zombies verwandelten, befahl Arthas, die Bewohner abzuschlachten, im dauernden Wettkampf mit dem Schreckenslord Mal'Ganis, der versuchte, so viele Untote wie möglich um sich zu sammeln. Entsetzt von der Grausamkeit dieses Befehls wandten sich Uther und Jaina von ihm ab, erst später an die Stätte der Greueltat zurückkehrend und das Ausmaß betrachtend.

Zu diesem Zeitpunkt bereitete Arthas schon eine Expedition nach Northrend vor, wohin Mal'Ganis geflohen war, nicht ahnend, dass er damit dem Lichkönig in die Falle ging. Dort gelang es Arthas die Untoten zurückzuschlagen und Mal'Ganis zu töten, doch um einen hohen Preis. Arthas hatte die verfluchte Runenklinge Frostmourne an sich genommen, das Schwert des Lichkönigs, und so seine Seele verloren. Er kehrte als Held nach Lordaeron zurück, ermordete jedoch seinen Vater und begann die Menschen Lordaerons zu erschlagen, während die Geißel im bisher unberührten Tirisfal einfiel.

Nach der Eroberung Lordaerons begann er die Invasion von Quel'Thalas, um Kel'Thuzad, Anführer des Kult des Verdammten und früheren Gegenspieler wiederzubeleben, damit dieser die Beschwörung Archimondes durchführen könne. Er war erfolgreich, benötigte jedoch einen passenden Ort für die Beschwörung. Am passendesten erschien den beiden Dalaran, da durch die dortigen Experimente und Dämonenbeschwörungen Risse in die Dimension gekommen waren. Die Beschwörung gelang, Dalaran wurde eingeäschert, und zusammen mit Archimonde überquerten große Teile der Geißel das Meer nach Kalimdor um an der Seite der Brennenden Legion den Weltenbaum anzugreifen. Dort wurde die Legion jedoch von den vereinten Heeren der Horde, der Nachtelfen und der Menschen von Theramore - Flüchtlingen Lordaerons unter Jaina Proudmoore - geschlagen. Die Geißel kehrte nach Lordaeron zurück, eine neue Welle von Flüchtlingen auslösend, von denen viele nicht mehr die schützenden Pässe des Alteracgebirges erreichten, nachdem Arthas die Jagd auf sie eröffnete. Arthas war jedoch gezwungen nach Northrend zurückzukehren, Lordaerons untote Truppen dadurch schwächend. Auch gelang es den Verlassenen, ihre mentalen Fesseln abzuwerfen, was zum Bürgerkrieg unter den Untoten führte.

Die neue Allianz Bearbeiten

Längere Zeit war Theramore nominelles Zentrum der Allianz. Die persönliche Freundschaft zwischen Lady Jaina Proudmoore und Kriegshäuptling Thrall verhinderte mehrere Jahre lang den erneuten Ausbruch eines Krieges zwischen Horde und Allianz, führte aber zu einer inneren Spaltung von Theramore selbst und von der Allianz in einen Westblock, der hoffte die Konflikte durch Verhandlungen lösen zu können und einen Ostblock unter Führung von Sturmwind, der einen zukünftigen Krieg als unausweichlich sah. Diese inneren Spannungen, die fast zu einer Spaltung der Allianz geführt hatten, haben sich mit dem Kataklysmus schlagartig entladen. Ohne Thrall an der Spitze und ohne die weise Zurückhaltung Cairne Bloodhoofs gibt es bei der Horde keine offensichtlichen Führungspersönlichkeiten mit denen Verhandlungen möglich sind. In Kalimdor herrscht offener Krieg zwischen Theramore und Ogrimmar und während sich Abenteuerer beider Seiten gegen die Elementare und alten Götter in den Krieg werfen, rüstet Sturmwind seine Truppen für den Marsch nach Norden, während es die Kriegsanstrengungen in Kalimdor mit Soldaten und Ressourcen unterstützt.

Prognosen für die Zukunft Bearbeiten

Die Allianz hatte unter den Auswirkungen des Kataklysmus ganz besonders zu leiden. Der Angriff von Todesschwinge auf Sturmwind verhinderte oder zumindest verlangsamte den Angriff auf Lordaeron, was den Verlassenen ermöglichte, die Bastionen der Allianz im Hügelland und in Andorhal zu schleifen. Auch profitierten die Verlassenen von dem durch die Beben zerbrechenden Riffe, die Gilneas so lange vor einem Angriff von See aus bewahrt hatten. Von besonderem Interesse für die Allianz ist die zukünftige Handlung ehemaliger Allianzgruppen wie den Magiern von Dalaran und dem Argentumkreuzzug. Der Eroberungsfeldzug der Verlassenen führt zumindest zu äußerstem Unwohlsein bei den Führern der beiden Fraktionen und zumindest die Bürger Dalarans, die sich in Lordaeron aufhielten, mussten einen heftigen Preis zahlen. Möglicherweise zeigen die Ereignisse um Ambermill schon einen Wechsel in der Politik von Dalaran an. Mindestens genauso interessant ist auch die Einstellung Silbermonds zur Horde. Der Lichtglaube, die Kontakte zu den Naaru und damit auch den Draenei, die allgemeine Geringschätzung gegenüber den Völkern der Horde und der sich anbahnende Konflikt mit den Verlassenen lassen es unsicher erscheinen, auf wessen Seite (außer der eigenen) die Blutelfen stehen werden, wenn es eines Tages zum Showdown in Lordaeron kommt.

Für eine Koexistenz von Horde und Allianz sieht es nach den Kriegsverbrechen der Horde und den harten Gegenoffensiven der Allianz so düster wie nie aus, während gleichzeitig Freundschaften wie jene zwischen Tauren-Häuptling Baine Bloodhoof und Prinz Anduin Wrynn Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufleuchten lassen.

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