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Horde 32px Melanar Ariel Sonnenpfeil
Melanar
Ingame-Name: Melanar
Rasse: IconSmall BloodElf MaleIconSmall BloodElf Female Blutelfen
Klasse: IconSmall Hunter Jäger
Spezialisierung: Jäger
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Melanar / Mel
Nachname: Sonnenpfeil
Alter: 64 Jahre
Gilde: Haus Sonnenfeuer
Aussehen:
Größe: 1,90 Meter
Gewicht: 85 Kilogramm
Haarfarbe: dunkelblond, teils sonnengebleicht
Augenfarbe: grasgrün
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: chaotisch neutral

Melenar Sonnenpfeil ist ein junger Jäger und Tierbändiger, der die meiste Zeit seines Lebens außerhalb Quel'thalas verbrachte.

ÄußeresBearbeiten

Dieser Elf scheint viel Sonne zu sehen. Seine Haut brannte sie nussbraun, bleichte jedoch Strähnen seiner goldblonden Mähne zur Farbe von Pergament. Bewegungen und Gesten vermitteln Ruhe und Selbstsicherheit.

Das Gesicht entbehrt nicht elfischer Eleganz, besitzt aber einen harten Zug. Die Kieferlinie ist klar geschnitten und markant, die Dolchnase zu gerade und zu lang. Lächelt er, erkennt man aber Grübchen in den Wangen. Seine Mandelaugen leuchten in sattem Grasgrün und stehen selten still, außer er findet sich im Gespräch mit jemandem. Seinen rauchigen Bariton erhebt er selten zu einem lauten Wort, doch auch so hört man den Gemeinsprachen-Akzent heraus.

Hochgewachsen und drahtig wie er ist, wirkt er beinahe schon mager. Dazu passt jedoch nicht die V-Form seines Rumpfs mit der schmalen Taille, auch nicht die scharf definierte Muskulatur, als hätte er keinen Gramm Fett am Leib. Sorgen, der nächste Windhauch könnte ihn umstoßen, erweisen sich also als unbegründet. Diffus verteilt entdeckt man Narben auf seiner Haut, besonders an den Unterarmen. Einzig das Gesicht scheint noch verschont. Ein Geruch nach Tier haftet meistens an ihm.

Seine Kleidung besteht primär aus robusten Lederhosen und -westen, festen Leinenhemden und ähnlich pflegeleichter und praktischer Kleidung, die teils Nähte und Flicken zeigen. Aber scheint er ein reinlicher Kerl, denn sie ist stets sauber und die Flicken harmonieren immerhin farblich mit dem Rest. An der rechten Seite des Gürtels sind meist zwei flache Ledertaschen befestigt, die aussehen wie selbstgenäht. Dem gegenüber ist ein Dolch in einer kunstvoll bestickten Lederscheide festgemacht, sowie eine leicht verzierte Okarina aus tiefbraunem Holz.

Kurzer Abriss des CharakterhintergrundsBearbeiten

Melanars Geburtsort ist die Quel'lithien Lodge, sein Vater Ariel ein Waldläufer, seine Mutter vor Ort eine Quartiermeisterin. Schon vor seiner Geburt wurde seinem heroischen Erzeuger der Kopf abgerissen und auf einen Trollspeer gerammt; dementsprechend begann sein Leben ohne Vater. Schon in frühen Tagen wollte er in dessen kalte Fußstapfen treten, aber die besorgte Mutter machte ihm einen Strich durch die Rechnung; sie wollte nicht noch einen Mann an die Trolle verlieren. So lernte er viel über das Leben in und um die Weltenwanderer Lodge, aber durfte nie offiziell eine Ausbildung beginnen.

Als gerade zwölf Jahre alt wurde, war das auch nicht mehr möglich. Seine Mutter hatte sich verliebt, in einen gutaussehenden und zuverlässigen Stallmeister eines recht wohlhabenden Adligen. Das einzige Problem dabei war; er war ein Mensch. Melanar machte ihm das Leben schwer, aber der gute Mann ließ keine Ruhe und gewann nach seiner Mutter auch den 'Mann im Haus' für sich. Gemeinsam zogen sie in den Weiler Brunnstein, an dem die Burg des Ritters stand. Hier lernte Mel für einige Jahre die Kultur der Menschen kennen, was ihn nachhaltig prägte, übernahm viel von den Werten und dem Wissen seines "Ziehvaters", indem er in den Ställen mithalf und versuchte sich, mit den Menschen zu arrangieren. Für sie war er dennoch immer 'der Elf'. Vor allem guckten sie verwundert, dass er mit bald dreißig Jahren noch immer nicht seine eigenen Wege ginge.

Zu dieser Zeit kamen die Orks. Sie schleiften Brunnstein und rotteten beinahe das gesamte Dorf aus; seine Mutter, sein Ziehvater, auch sein kleiner Halbelfenbruder fiel dem Massaker zum Opfer. Er überlebte nur, weil er rannte, und sich besser im Wald auskannte als die Orks. Er konnte niemanden retten, und er war feige. Den zweiten Krieg überlebte er, indem er sich in den nördlichen Wäldern versteckte und erst, als die ersten Reisenden davon erzählten, dass die Orks geschlagen seien, wagte er sich wieder aus der Deckung hervor.

Es folgen Jahre der Rastlosigkeit. Er durchreist die gesamten östlichen Königreiche, von Norden nach Süden und auch irgendwann wieder zurück. Unterwegs nimmt er immer wieder kleinere Arbeiten an, die ihn mal für einige Tage, mal ein halbes Jahr an Ort und Stelle verweilen lassen. Manche kennen ihn aus dieser Zeit, wie er ein Lagerfeuer oder eine Route mit jemandem teilte, wie er kleinere Truppen fahrender Spielleute begleitete oder wie er in Stormwind ein paar Schmugglern half, ihre Waren unentdeckt durch die Wälder und in die Stadtmauer zu bringen. Er war genügsam, freundlich und gesellig, aber das hielt ihn nicht davon ab, nach einiger Zeit doch wieder das Weite zu suchen. Und das im wahrsten Sinne.

Einige Zeit vor dem Dritten Krieg beschloss er, sein Glück zu versuchen und sich nieder zu lassen. Es war mehr ein Impuls als eine wohl überlegte Entscheidung. Dalaran war sein Ziel, wo er Menschen hatte, die ihm noch vertrauter waren als die Quel'dorei, und wo doch sein eigenes Volk nicht zu fern war. Als Stallbursche hatte er bei einem Fernhändler sein Auskommen und begleitete die große Handelstrosse bis nach Lordaeron und Menethil hinunter.

Wieder, als er sich gerade eingelebt hatte, kam der Krieg. Arthas griff Dalaran an. Nur dieses Mal entkam er mit einigen Magiern und Bewohnern der Zaubererstadt den Attacken der Geißel und führte sie durch die ihnen fremden Wälder in die Berge, wo sie sich Verstecke suchten. In Zeiten der Not schloss er Freundschaftsbande, sogar zu den Elfen, mit denen er unter Entzug litt. - Alles änderte sich, als die ersten Widerstände aufblühten. Unter Garithos sammelte sich Widerstand. Auch gegen die neuen Blutelfen. Gemeinsam mit dem Prinzen und vielen anderen wurde er in die Kerker der Stadt geworfen und floh auch mit ihnen.

Er gliederte sich in die überlebenden Blutelfen um Kael'thas ein, selbst wenn er auch hier nicht wirklich dazugehörte. Sein Thalassisch war ungeschliffen und klang beinahe wie das eines Menschen, er kannte wenige der elfischen Bräuche und war allem einfach viel zu lange fern geblieben. Auch hier übernahm er das, was ihm am besten lag; sich um die Tiere zu kümmern, die Gegend erkunden, Fleisch erjagen.

Schließlich trennte er sich von dem Tross um Kael. Die Scherbenwelt lockte, und der Pakt mit den Dämonen trieb den letzten Keil zwischen ihn und die Blutelfen. In den folgenden Jahren schwomm er auf der Bugwelle der verschiedenen Kriege. Meist verdingte er sich als Jäger und verkaufte Pelz und Fleisch an die hungrigen Heere, manchmal Spähberichte. Gefahren ging er aus dem Weg, nutzte seine Geländekenntnis und seinen Verstand. Wurde er angegriffen, floh er meist, außer eine andere Möglichkeit bestand. So lernte er die Scherbenwelt kennen und danach Northrend. Seine letzten Jahre führten ihn über den sagen umwobenen neuen Kontinent mit den alten Vettern seines Volks.

Doch auch sie und die neue Horde lehrten ihn rasch, dass er hier nicht willkommen war, oder gar eine Heimat finden würde. Er zog weiter, und schließlich, je mehr Blutelfen er des Weges traf und sich mit ihnen unterhielt, beschloss er, seinen Weg in die Heimat zu setzen, in die er noch nie einen Fuß gesetzt hatte. Vielleicht fand er dort ein Heim und vielleicht konnte er eine Menge Kapitel abschließen, die sein Leben ihm geöffnet hatte.

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