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Lordaeron

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Allianz 32px.png Lordaeron
LordaeronWappen.jpg
Zugehörigkeit: Allianz (ehem.)
Verlassene/Geißel[1]
Scharlachroter Kreuzzug[1]
Argentumkreuzzug[2]
Hauptstadt: Lordaeron City (ehem.)
Unterstadt[1]
Anführer: IconSmall Terenas.gif Terenas Menethil II.[3] (ehem.)
IconSmall Sylvanas.gif Sylvanas Windläufer[1]
Lage: Nördliches Azeroth
WoWPedia: Lordaeron

Das Königreich Lordaeron war einst eines der mächtigsten Menschenkönigreiche und befindet sich im Norden der Östlichen Königreiche, südlich von Quel'Thalas. Der Name geht auf einen General Thoradins zur Zeit der Trollkriege zurück: Lordain opferte sich in einem selbstlosen Akt, um den Menschen und Hochelfen zum Sieg zu verhelfen und ein fruchtbarer Landstrich Tirisfals wurde ihm zu Ehren "Lordaeron" genannt.[4] Lordaeron fiel im Dritten Krieg durch die Geißel[3] und wurde fortan von mehreren Fraktionen beansprucht: den Verlassenen unter Sylvanas Windläufer[1], dem Scharlachroten Kreuzzug[1], den Überresten der Geißel[1] sowie jüngst auch dem Argentumkreuzzug unter Tirion Fordring.[2]

Hintergrund Bearbeiten

Erster Krieg Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Lordaeron war im Ersten Krieg als solches nicht beteiligt, allerdings das Ziel der Überlebenden des gefallenen Sturmwinds unter Anduin Lothar. Terenas hieß die Flüchtlinge willkommen und beschloss, die Nachbarkönigreiche über das Berichtete zu informieren.[5] Nach Lothars Schilderungen einer ihm unbekannten Rasse, den "Orcs", beschloss Terenas, dass Varian an seinem Hof verbleiben könnte und sicherte ihm die Unterstützung bei der Rückeroberung seines Throns zu.[6] Zugleich nahm er die Warnung Lothars vor dieser "Horde" sehr ernst und ließ die Könige der Nachbarreiche zusammenrufen, um sich auf einen neuen Krieg vorzubereiten.[7]

Zweiter Krieg Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Die Horde ließ dann auch nicht allzulange auf sich warten, und nachdem Khaz Modan an die Orcs gefallen war[8] marschierten die Truppen Orgrim Schicksalshammers unaufhaltsam gen Norden. Aus Sicht der Menschenkönigreiche wurde Lordaeron Namensgeber der neugegründeten Allianz, welche sich den Orcs entgegenstellen sollte.[9] Nach mehreren Kämpfen im Hinterland[10] sowie in Quel'Thalas[11] marschierte die Horde schließlich auf Lordaeron-Stadt zu.[12]

Normalerweise hatte man von hier aus einen atemberaubenden Blick auf die Berge und den See. Das war auch heute so. Aber der grüne Streifen, der normalerweise zwischen Wasser und Bergen lag, war nun schwarz vor Orks.[12]

Innerhalb der Stadtmauern fanden die meisten Menschen aus dem Umland Zuflucht und Terenas übernahm selbst die Verteidigung der Mauern. Dank Turalyons Eintreffen mit den Armeeteilen aus Quel'Thalas gelang es, die Orcs in die Mangel zu nehmen zwischen Stadtmauern und Truppen im Rücken der Orcs. Die Stadttore waren allerdings noch nicht sicher, sondern drohten, unter den Angriffen der Horde, welche als Vorteil nebst kämpferischer Kraft nicht zuletzt auch ihre schiere Masse hatte, zu bersten.[12] Durch Gul'dans Verrat allerdings sowie durch das Eingreifen Thoras Trollbanns in Alterac, welcher den Orcs einen Rückzugsweg unmöglich machte, sah sich Orgrim Schicksalshammer gezwungen, die Belagerung abzubrechen.[13] Schicksalshammer wurde von Turalyon in Terenas' Obhut gebracht, welcher Angriffe auf die Kreatur verbot. Spott Buhrufe waren freilich gestattet, denn es wurde für gut befunden, die Moral der Truppen dadurch zu stärken. Allerdings sollte Schicksalshammer nichts geschehen, solange er sich in Lordaeron befand.[14]

Die Allianz zerbricht Bearbeiten

Einige Angehörige des großen Bündnisses plädierten dafür, die Orcs wie wilde Tiere einfach abzuschlachten[15], während andere für eine lebenslange Gefangenschaft waren. König Terenas hoffte inständig, dass die Horde eines Tages ihre Kampfeslust verlieren würde. Doch die Nationen Stromgarde und Gilneas widersprachen ihm aufs heftigste. Sie sahen eine zu große Bedrohung in den verbliebenen Clans, um sie am Leben zu lassen.[Quelle?]

Der Streit, der die Allianz zerrüttete, wurde durch die Alterac-Krise und den kleinmütigen Zank um schwindenden politischen Einfluss noch geschürt. Lordaeron wollte das besetzte Land gegen den Willen der Nachbarnationen vollständig annektieren.[16] Der Konflikt schien erst gelöst, als Lord Prestor zum zukünftigen Herrscher des Königreiches bestimmt wurde.[17] Kurze Zeit später verschwand der Adelige jedoch spurlos und König Terenas behielt auch weiterhin die Kontrolle über Alterac.

Nach monatelanger Debatten zerbrach die Allianz von Lordaeron. Neben den überheblichen Hochelfen von Quel'thalas entschieden sich auch die Nationen Stromgarde und Gilneas für ihre Unabhängigkeit. Sie waren nicht mehr bereit, die enormen Kosten für den Wiederaufbau Azeroths und den Unterhalt der zahlreichen Internierungslager zu tragen. Doch obwohl sie ihren Beistand aufkündigten, hatte König Terenas noch Verbündete, auf die er sich verlassen konnte: Sturmwind, Dalaran und Khaz Modan.[18] Jahre vergingen, in denen die Spannungen nachließen und Frieden in Lordaeron herrschte. Die Menschen arbeiteten unermüdlich daran, das Königreich neu aufzubauen und die verbliebenen Nationen der Allianz zu unterstützen. Die Paladine bewahrten Recht und Ordnung im Land, indem sie zivile Dispute schlichteten und Aufstände im Keim erstickten.[Quelle?] Auch Prinz Arthas, der einzige Sohn des Königs, wurde in den heiligen Orden aufgenommen.[19] Als Kriegsmeuten der Waldtrolle die Siedlungen an der Grenze zu Quel'thalas überfielen, brachte er die Wilden rasch zur Strecke und machte ihrem wüsten Treiben ein Ende. Im Hinblick auf das Alter und die schlechte gesundheitliche Verfassung von König Terenas war das Volk erfreut, dass der junge Prinz den Fortbestand des königlichen Geschlechts sichern würde.[Quelle?]

Obgleich seit vielen Jahren Frieden geherrscht hatte, wuchs in Lordaeron die Angst vor erneuten Kämpfen. Orgrim Schicksalshammer, der alte Kriegshäuptling der orcischen Horde, war entkommen[19] und hatte sich lange Zeit verborgen gehalten. Gemeinsam mit Thrall vereinte er die verbliebenen Stämme wieder zu einer schlagkräftigen Armee. Ihr erklärtes Ziel war es, die Internierungslager zu erstürmen und die Orcs aus der Gefangenschaft zu befreien.[20] Als Schicksalshammer im Gefecht fiel, stieg der junge Thrall zum neuen Kriegshäuptling der Horde auf.[21] In den folgenden Monaten zerstörte er die bewachten Lager und vereitelte die Anstrengungen der Allianz, seiner Strategie etwas entgegenzusetzen.[22] Sogar Durnholde, die Festung, die für die Sicherheit der Internierungslager verantwortlich war, wurde von der "neuen Horde" zerstört.[23]

Die Seuche des Untodes und die Geißel von Lordaeron Bearbeiten

WC3Logo.png Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.

Indes erhielt König Terenas auch von anderer Seite schlechte Nachrichten. Gerüchten zufolge war in den nördlichen Provinzen ein "Totenkult" entstanden, der die unterdrückten Bürger von Lordaeron in seinen Bann zog.[24] Er versprach seinen Jüngern gesellschaftliche Gleichstellung und "ewiges Leben" auf Erden als Alternative zur Knechtschaft unter dem König.[Quelle?] Im Laufe der Monate hatte die geheime Bruderschaft an Einfluss gewonnen, war aber zugleich darauf bedacht, ihre Aktionen noch verborgen zu halten. Unbemerkt traf der Kult der Verdammten letzte Vorbereitungen für einen Großangriff gegen die menschliche Zivilisation. In zahlreichen von getreuen Kultisten beherrschten Dörfern wurden sogenannte Seuchenkessel versteckt. Diese tragbaren Artefakte sollten die Seuche des Untodes unter den ahnungslosen Bürgern der Landstriche und Städte Lordaerons verbreiten.[24] Der Kult verseuchte das Getreide in Andorhal, dem Umschlagsplatz für Lordaerons landwirtschaftliche Produkte[25], und ließ es in den nördlichen Gemeinden verteilen. Durch die infizierten Kornkisten dehnte sich die Seuche des Untodes langsam im Königreich aus. Als immer mehr Menschen an der drohenden Pest starben, begaben sich die Zauberer der Kirin Tor daran, nach dem Ursprung der mysteriösen Seuche zu suchen. Antonidas beauftragte seine Schülerin Jaina Prachtmeer sowie Terenas Prinz Arthas damit, Ermittlungen anzustellen und den Gerüchten aus den Nordländern nachzugehen.[26][27]

Andorhal[28] und Herdweiler[29][28] wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen, doch Prinz Arthas konnte den Totenbeschwörer Kel'Thuzad stellen und töten.[28] Der gefallene Erzmagier hatte Ner'zhuls dunklen Willen in die Tat umgesetzt und war für die Ausbreitung der Seuche verantwortlich gewesen.[24] Nun machte sich Arthas nach Stratholme auf, um den Schreckenslord Mal'Ganis, den er für den Gebieter der Untoten hielt, ebenfalls zu vernichten.[30]

Als der junge Prinz entdeckte, dass die Bewohner Stratholmes bereits infiziert waren, fasste er den schweren Entschluss, die Stadt zu reinigen. Wäre es Mal'Ganis gelungen, die unschuldigen Bürger in seine untoten Diener zu verwandeln, hätte man seine Armeen kaum mehr aufhalten können. Prinz Arthas richtete ein schreckliches Gemetzel in Stratholme an und legte die Stadt in Trümmer.[30][31] Anschließend führte er die lordaeronische Flotte nach Nordend, um den flüchtigen Schreckenslord zur Strecke zu bringen.[32]

Arthas' Verrat Bearbeiten

In Nordend wurde der einst tugendhafte Verteidiger des Lichts wurde durch das subtile Ränkespiel des Lichkönigs verdorben und auf seine finsteren Pläne eingeschworen. Zwar behielt Arthas sein Menschsein, doch er verlor seine Seele und unterwarf sich Ner'zhuls Willen, als er Frostgram aufnahm.[33] Zurück in Lordaeron bewies er dem Lichkönig seine Loyalität, indem er seinen eigenen Vater tötete und Lordaeron den Untoten auslieferte.[34][33]

Was eine Feier gewesen war, war in Wahnsinn ausgeartet. Ein Fest wurde zum wilden Kampf ums Überleben. Nur wenige entkamen. Die meisten derer, die stundenlang gewartet hatten, um ihren Prinzen willkommen zu heißen, waren nun tot. Blut rann aus hässlichen Wunden, Gliedmaßen waren ausgerissen, Körper zerschmettert. Botschafter lagen bei gemeinem Volk, Männer und Frauen und Kinder zusammen. Der Tod machte keinen Unterschied zwischen ihnen. [...] Noch während seines Vaters Blut an Frostgram klebte, kam der Tod über das Land das er, Arthas, nun beherrschte. Die Veränderung nahm ihren Gang.[33] [...] Nachdem die Hauptstadt gefallen war, war Arthas zu einer Art düsterer Pilgerreise der Paladine aufgebrochen. Er war kreuz und quer durch das Land gezogen, hatte seine Untertanen von Stadt zu Stadt gebracht und sie auf die Bevölkerung losgelassen.[35]

Die Invasion der Brennenden Legion Bearbeiten

Viele Kultanhänger, die sich als einfache Dorfbewohner unter der Bevölkerung versteckt hatten, wurden von Prinz Arthas wieder zusammengerufen. Selbst Kel'Thuzad, der Ner'zhul über seinen Tod hinaus treu ergeben war, erlebte als Lich seine Wiedergeburt.

Die stetig wachsende Armee der Geißel traf die letzten Vorbereitungen für eine gewaltige dämonische Invasion. Sie marschierte zu den Toren des Elfenreiches Quel'thalas und legte es in Schutt und Asche. Keine Macht konnte sich nun noch der Ankunft der Brennenden Legion widersetzen.

Durch die verlorenen Beschwörungen des legendären Hexenmeisters Medivh erhielt der Dämonenlord Archimonde Zutritt zur Welt der Sterblichen. Die Magier von Dalaran entfesselten zwar ihre geballte Macht gegen die Untoten, doch ihre Stadt war die erste, an der Archimonde ein Exempel statuierte. Unter seiner Führung stürmten die Dämonen nach Lordaeron, um die Nationen der Menschheit vom Anglitz der Welt zu tilgen.

Da der Lich-König seine eigentliche Aufgabe erfüllt hatte und für die Brennende Legion nun nicht mehr von Nutzen war, sollten die Nathrezim fortan die Geißel kontrollieren. Nachdem Archimonde und die Legion aber in der Schlacht am Berg Hyjal besiegt wurden, kehrte Arthas in die Hauptstadt zurück, um die Schreckenslords zu entmachten.

Lordaerons neuer König Bearbeiten

Als selbst ernannter König von Lordaeron trieb er die Untoten weiter an, um die letzten Spuren des Widerstands gegen seine eiserne Herrschaft zu beseitigen. Sein Königreich - einst die stolze Bastion menschlicher Macht und Ideale - war nun ein geplagtes Land voller Tod und Leid.

Lordaeron war im Chaos versunken. Nur wenige Menschen hatten die erste Säuberung überlebt, doch in ihrem Kampf ums Überleben wandten sie sich nun gegeneinander. Um das Land zu sichern, befahl König Arthas, auch den letzten von ihnen zu töten

Unter dem Schutz der Paladine, deren Orden sich einmal mehr aus den Trümmern des Königreiches erhoben hatte, versuchten die Menschen, sich Arthas' Zorn zu entziehen. Die Stadt Dalaran, die kürzlich von den verbliebenen Streitkräften der Allianz befreit worden war, stellte eine letzte Zuflucht für die Überlebenden dar. Doch bevor sie über die sicheren Gebirgspässe entkommen konnten, wurden ihre kümmerlichen Dörfer und Lager niedergebrannt - Arthas ließ alle abschlachten.

Zu Beginn seiner Herrschaft hatte Arthas dem Lich-König einen angemessenen Tribut dargebracht, dennoch wurde er von quälenden Visionen des Frost-Throns heimgesucht. Ner'zhul warnte ihn, dass seine Macht und die Fähigkeit, über die Untoten zu gebieten, nachließen.

Obwohl mächtige Zauber in Arthas' Runenklinge Frostmourne gewirkt waren, würden auch seine Kräfte mit der Zeit schwinden. Eine unbekannte Gefahr näherte sich dem Frost-Thron und der Lich-König rief Arthas zu sich nach Northrend. Um Vorbereitungen für seine Abreise zu treffen, kehrte er in die Hauptstadt Lordaerons zurück.

Ein geteiltes Königreich Bearbeiten

Ner'zhul hatte seine bislang uneingeschränkte Kontrolle über die Geißel verloren. Die Schreckenslords, die Archimonde einst eingesetzt hatte, um über Lordaeron und die Untoten zu wachen, konnten dank seines geschwächten Zustandes die Macht über eine Vielzahl seiner Krieger gewinnen. Auch die Banshee Sylvanas Windläufer, ehemals General der Waldläufer-Korps von Quel'thalas, befreite sich von der tyrannischen Herrschaft des Lich-Königs und erlangte ihren freien Willen wieder.

Sylvanas' Hass auf Arthas, der ihr Volk ausgerottet und sie in ein Monstrum verwandelt hatte, diente dem Zweck der Schreckenslords. Die dunkle Waldläuferin unterstützte ihren blutigen Umsturz. Arthas musste vor den Streitkräften der Nathrezim fliehen und brach zu den eisigen Küsten von Northrend auf. Zuvor beauftragte er jedoch seinen Majordomus Kel'Thuzad, über das Land zu wachen und sein Erbe zu bewahren.

Schreckenslord Balnazzar und seine Brüder, die sich als Wächter der Pestländer von Lordaeron sahen, forderten Sylvanas auf, sich ihrem neuen Orden anzuschließen. Doch die Untoten waren lange genug Sklaven gewesen und viele wollten ihre neu gefundene Freiheit nicht der Abhängigkeit von diesen jämmerlichen Dämonen opfern. Sylvanas hatte ihre eigenen Pläne mit der Geißel und beabsichtigte, Lordaeron auch ohne die Hilfe der Nathrezim zu erobern.

Krieg der VerdammtenBearbeiten

Sie besiegte die Armee des Schreckenslords Varimathras und konnte den arglistigen Dämonen auf ihre Seite ziehen. Um den nächsten Schlag gegen die Macht der Nathrezim zu führen, folgte Sylvanas ihrem neuen Verbündeten zur Hochburg des Schreckenslords Detheroc.

Durch seine Geisteskräfte hatte dieser den hochrangigen Kriegsherrn Garithos, einen Großmarschall der zerschlagenen Allianz, manipuliert und seinem Willen unterworfen. Statt das letzte Zentrum des Widerstands der Menschen in Lordaeron zu vernichten, hatte Detheroc es übernommen.

Sylvanas erkannte, dass ein direkter Angriff auf die Festungsmauern aussichtslos war. Sie benutzte einige der glücklosen Menschen, um die Tore des Stützpunktes zu öffnen, und die schlafenden Streitkräfte zu überraschen. Bevor die Soldaten von ihrer Anwesenheit erfuhren, konnte sie viele Feinde beseitigen.

Nach Detherocs' Tod war Garithos wieder frei. Sylvanas überzeugte den Großmarschall, dass Balnazzar - der letzte Schreckenslord, der mit eiserner Faust über Lordaeron herrschte - ihr gemeinsamer Feind sei. Sie versprach, den Menschen ihr Land wiederzugeben, falls Garithos ihr helfen sollte, den Nathrezim zu töten. Nur mit seiner Hilfe konnte Sylvanas hoffen, das Regime des mächtigen Dämonen zu stürzen, ihn in die Knie zu zwingen und so ein für alle Male den Fängen der Geißel zu entkommen.

Der Kriegsherr rief den Rest seiner Truppen zusammen und bereitete sich am Rande der Hauptstadt auf die Belagerung von Balnazzars beeindruckenden Verteidigungslinien vor. Nur durch Zermürbung konnten die Verbündeten schließlich den Sieg davontragen. Doch in Sylvanas' Augen hatten die Menschen ihre Zweck erfüllt - sie ließ Garithos töten und übernahm selbst die Herrschaft über das verwüstete Königreich.

Eine neue Macht in LordaeronBearbeiten

Die Verlassenen, wie die abtrünnigen Untoten unter ihrer Führung sich fortan nannten, legten unter den Ruinen der ehemaligen Hauptstadt eine geheime Festung an. Tief unter den verfluchten Tirisfal Glades verborgen, war diese labyrinthartige Untergrundstadt bald eine ausgedehnte Bastion des Bösen. Innerhalb der schattigen Grenzen Lordaerons bereiten sich die Untoten nun auf ihren Rachefeldzug gegen den Lich-König und den Kampf gegen jeden anderen vor, der sich ihnen in den Weg stellt.

Kultur Bearbeiten

In Lordaeronischer Tradition wurden Pferde nach ihren Eigenschaften benannt. So hieß Uthers Pferd "Steadfast", das von Terenas "Courageous" und jenes von Arthas "Invincible".[14] Die Glocken wurden nur zu Staatsanlässen geläutet, wie beispielsweise einer königlichen Hochzeit, der Geburt eines Erben, der Beerdigung eines Königs.[33]

Anmerkungen Bearbeiten

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