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Lichkönig Zitate


Combat 64 Lichkönig
Lichkönig (Bolvar)
Volk: Unbekannt (Untot)
Zugehörigkeit: Geißel
Position: Herrscher über die Geißel
Lage: Nordend (Azeroth)
WoWPedia: Lich King

Der Lichkönig (auch Dunkler Lord der Toten[1]) wurde von Kil'jaeden aus dem Geist des orcischen Schamanen Ner'zhul als Waffe der Brennenden Legion geschaffen.[2] Ursprünglich auf dem Frostthron gefangen, löste sich der Lichkönig von seinen dämonischen Befehlshabern und verschmolz im Verlauf des Dritten Krieges mit Arthas Menethil.[3] Nach einem erneuten Aufbäumen der Geißel konnte Arthas schließlich von vereinten Kräften des Argentumkreuzzugs, der Schwarzen Klinge sowie Streitern von Allianz und Horde bezwungen werden. Den Platz als Herr über die Geißel nahm anschließend Bolvar Fordragon ein.[4] Weder Ner'zhul noch Arthas sollen je das volle Potential der Geißel ausgeschöpft haben.[5]

Hintergrund Bearbeiten

Die Geburt des Lichkönigs und die Erschaffung der Geißel Bearbeiten

Lichkönig002

Der Lichkönig inmitten des Frostthrons.

Als Ner'zhul die sterbende Welt Draenor verließ, wurde er augenblicklich von Kil'jaeden gefangen genommen. Der Dämon wollte sich an dem Orc rächen, welcher dem Blutpakt zwischen der Legion und den Orcs den Rücken zugekehrt hatte. So wurde Ner'zhuls Geist am Leben gehalten während sein Körper schmerzhaft zerfetzt wurde. Kil'jaeden völlig ausgeliefert willigte Ner'zhul ein, der Legion auf ein Neues zu dienen. Ner'zhuls Geist wurde im Frostthron eingefangen, einem mystischen Kristallblock. In jenem Eis gefangen bemerkte er, wie sich sein Verstand um das Tausendfache erweiterte, während er von Kil'jaeden mit Macht gespeist wurde. Der Orc Ner'zhul hörte auf zu existieren und der Lichkönig, ein Wesen von unbeschreiblicher Macht, war erschaffen.[2]

Der Lichkönig wurde nach Azeroth geschickt, wo er in Nordend landete. Das Eis um ihn herum begann die Form eines Throns anzunehmen und er begann mit der Erschaffung der Geißel, welche Azeroth schwächen und den Weg für eine neue Invasion der Brennenden Legion ebnen sollte. Um ihn im Auge zu behalten wurden die Schreckenslords unter Tichondrius ebenfalls nach Azeroth entsandt. Vom Frostthron aus experimentierte der Lichkönig damit, indigene Lebensformen durch die Kraft seines Geistes zu versklaven. Die Seuche des Untodes welche vom Thron ausströmte, verwandelte jene in untote Diener. So gelang es dem Lichkönig durch seine psychischen und nekromantischen Kräfte, den Großteil von Nordend zu erobern. Indem er mehr und mehr Seelen verschlang wuchs seine Macht stetig an, was auch den Schreckenslords nicht verborgen blieb.[6] Der Lichkönig begann anschließend einen Krieg mit dem Königreich Azjol-Nerub, dessen Einwohner gegen die Seuche immun waren, und unterwarf die Neruber.[7]

Nachdem nunmehr ein großer Teil Nordends unter seine Kontrolle stand, drängten die Schreckenslords den Lichkönig zur Einhaltung des Plans, den Weg für die Invasion der Legion zu ebnen. Der Lichkönig benutzte seine telepathische Macht um in Azeroth nach düsteren Gestalten zu suchen, welche seinem Ruf folgen würden und fand Kel'Thuzad, ein prominentes Mitglied der Kirin Tor aus Dalaran. Kel'Thuzad gründete auf des Lichkönigs Geheiß den Kult der Verdammten, welcher den Lichkönig als eine Art Gott verehrte, und plante die Vernichtung Lordaerons.[8][9]

Die Geißel von Lordaeron Bearbeiten

WC3Logo Folgende Informationen beziehen sich auf Warcraft III.
Lichkönig003

Der Lichkönig, eingesperrt auf dem Frostthron.

Nach mehreren Monaten der Planung holten Kel'Thuzad und sein Kult der Verdammten zum ersten Schlag aus und ließen die Seuche auf Lordaeron los. Arthas Menethil und Jaina Prachtmeer sollten die Begebenheiten untersuchen[10][11][12] und nahmen damit bereits unbewusst eine Rolle im Plan des Lichkönigs ein. So kam Arthas Kel'Thuzad auf die Schliche und tötete ihn in Andorhal[13][14], um schließlich Mal'Ganis in Stratholme zu konfrontieren.[15][16] Unwissentlich dem Plan des Lichkönigs folgend, verfolgte Arthas Mal'Ganis bis nach Nordend[17][18], wo er schließlich die verfluchte Waffe Frostgram an sich nahm und damit zu einem definitiven Instrument des Lichkönigs wurde.[19] Im Auftrag seines neuen Herrn lieferte Arthas Lordaeron zur Gänze der Geißel aus.[20]

Pfad der Verdammten Bearbeiten

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Im Zuge der Zerstörungen Quel'Thalas'[21][22] und Dalarans[23][24] offenbarte der als Lich wiedergeborene Kel'Thuzad Arthas die weitreichenderen Pläne des Lichkönigs, sich von seinen Gefängniswärtern, der Legion zu befreien. Archimonde, welcher sein Augenmerk auf Kalimdor gerichtet hatte, beachtete weder Arthas noch Kel'Thuzad sonderlich[25] und nachdem der Lichkönig aus seiner Sicht seine Aufgabe erfüllt hatte, übergab er die Kontrolle über die Geißel an die Schreckenslords.[26]

Wettlauf um den Frostthron und Triumph des Lichkönigs Bearbeiten

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Illidan gegen Arthas

Illidan und Arthas am Fuss des Eiskronegletschers.

Die Gefahr Illidans wurde allerdings vom Lichkönig deutlich unterschätzt, da jener in der Folge im Auftrag Kil'jaedens Eiskrone mit einem Zauber angriff, welcher den Lichkönig erheblich schwächte.[27] Archimonde hatte zwar versagt und die Legion wurde zurückgeschlagen[28], allerdings war der Lichkönig selbst in Gefahr. Illidans Zauber hatte einen Riss im Frostthron verursacht, durch welchen stetig mehr Macht entfleuchte, so dass er sich hilfesuchend an Arthas wandte und ihn nach Nordend beorderte.[29] Ner'zhul hatte nicht unrecht mit der Befürchtung, dass es auch die Legion auf ihn abgesehen hatte. Im Auftrag Kil'jaedens war Illidan gemeinsam mit Lady Vashj und ihren Naga sowie Kael'thas und dessen Blutelfen nach Nordend aufgebrochen, um dem Treiben des Lichkönigs ein Ende zu bereiten. Arthas und Anub'arak erreichten gerade noch rechtzeitig den Frostthron, um sich jenen entgegen zu stellen.[30] Nachdem Arthas über Illidan triumphiert hatte, erfüllte er auch den letzten Schritt des Plans des Lichkönigs und befreite ihn aus seinem eisigen Grab, um mit ihm zu verschmelzen.[3]

Arthas ging wie in Trance den Tunnel entlang, der immer tiefer ins Innere der Erde führte. Seine Schritte schienen geleitet zu werden, und obwohl es kein Geräusch gab, niemand hier war, der ihm sein Recht, hier zu sein, streitig machen konnte, spürte er die tiefe dröhnende Macht, noch bevor er sie hören konnte. Er ging weiter, spürte, wie der Ruf der Macht ihn immer näher an seine Bestimmung heranführte. [...] Das Gefängnis des Lichkönigs lag auf einem gewundenen Turm, die Spitze bestand aus blaugrün schimmerndem Eis, das eigentlich kein Eis war. Sie ragte hoch auf und schien die Decke der Höhle durchstoßen zu wollen. Ein enger Pfad wand sich serpentinenartig um die Spitze herum und führte Arthas nach oben.[31]

Begleitet von unwillkommenen Erinnerungen an jene, die er auf dem Weg bis zum Lichkönig verraten hatte, ging Arthas unermüdlich weiter bis zur Spitze.

"Bring die Klinge zurück", erklang eine tiefe, kratzende Stimme in Arthas' Geist. Sie war fast unerträglich laut. "Schliesse den Kreis. Befreie mich aus diesem Gefängnis!"[31]

Nordendkampagne Bearbeiten

Wrath-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

Nach Angriffen auf Sturmwind und Orgrimmar sowie eine Invasion durch Nekropolen beschlossen Allianz und Horde dem Treiben des Lichkönigs im kalten Norden ein Ende zu setzen.[32][33]

Der-lichkönig

Der Lichkönig kurz vor seinen Untergang.

Arthas' Ende Bearbeiten

Wrath-Icon Folgende Informationen beziehen sich auf das Addon Wrath of the Lich King.

Nach mehreren erbitterten Kämpfen konnte der ursprüngliche Lichkönig in Gestalt von Arthas Menethil/Ner'zhul schließlich geschlagen werden. Allerdings sprach die Seele von Terenas Mentehil zu Tirion und warnte diesen, dass um die Kontrolle über die Geißel erhalten, es stets einen Lichkönig geben müsse. Ohne eine solche Kontrolle würde die Geißel rücksichtslos sämtliches Leben vernichten.[34] Obwohl Tirion zunächst selbst dieses Opfer bringen wollte, wurde er nur wenige Momente nach diesem Entschluss vom zuvor totgeglaubten Bolvar Fordragon davon abgehalten. Bolvar, dessen Gestalt auf Grund seiner Niederlage gegen den Lichkönig und des anschließenden Kontakts mit den Flammen der Roten Drachen massiv gelitten hatte, forderte Tirion auf, ihm diese Last aufzuerlegen. Trotz anfänglichen Zögerns, willigte Tirion schließlich ein und setzte die Krone des Lichkönigs auf Bolvars Kopf. Als neuer Lichkönig schwor er bis in alle Ewigkeit über die Geißel zu wachen, verlangte jedoch als Gegenleistung, dass er selbst - sowohl in seiner neuen Rolle als Lichkönig, als auch als Hochlord Bolvar Fordragon - für tot gelten und vergessen werden müsse. Über Bolvars Schicksal sowie die Existenz eines neuen Lichkönigs sind somit nur einige wenige Personen - unter anderem Tirion und Sylvanas Windläufer sowie Varian Wrynn und Jaina Prachtmeer[34] - im Bilde. Der Rest der Welt hält den Lichkönig für endgültig vernichtet.[4]

Anmerkungen Bearbeiten

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