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Ein Werk von Germut von Norton, Paladin der Silbernen Hand und Feldkommandant der Krone von Sturmwind

Erklärung des ProtektorsBearbeiten

Leser dieser Zeilen, wisse! Ein Protektor ist jener Diener des Lichts, der sich mit all seinem Tun dem Schutze und des Abschirmens verschwor. Es gibt mannigfaltige Arten von Schutz, so wie es mannigfaltige Paladine und Priester gibt. Schutz bedeutet etwas vor äußeren Einflüssen zu bewahren, sowohl Guten als auch Schlechten. Somit unterscheiden wir zwischen totalen Schutz und sanftem Schutz.

Ein guter Protektor kann ganze Heere von Schaden bewahren, Segen sprechen, die jede Faser des Mitstreiters stärken, sowohl den Körper, als auch den Geist und die Seele. Mächtige Protektoren sind gar in der Lage Schilde und Wälle aus Licht zu beschwören und somit Gefahren von Verbündeten fern zu halten. Die reine Anwesenheit eines Protektors macht die Truppen widerstandsfähiger, denn ihr Geist wird gestärkt durch die Hoffnung und Zuversicht. Ein Protektor strahlt Rüststärke und Ausdauer aus. Dieses Buch wird jungen und alten Paladinen eine Handhabe sein, um den Weg des Protektors sicher zu gehen.

Sicherheit und Schutz durch die Hand des LichtsBearbeiten

Der totale SchutzBearbeiten

Totaler Schutz bedeutet die Abschirmung sämtlicher Dinge, die von Außen auf das Ziel des Schutzes einwirken. Also Schutz vor schlechten als auch vor guten Dingen. Dieser Schutz kommt als Erstes, da er zwar der Mächtigste, aber auch der Einfachste ist. Es ist für den totalen Schutz weder ein Siegel noch ein Segen notwendig. Einzig ein konzentrierter Geist ist von Nöten. Da ein Diener des Lichts dies aber beherrscht bevor er die Lehren des Protektors erlernt, werde ich dazu erst am Ende des Buches noch ein kleines Kapitel verwenden. Der totale Schutz bewirkt einen Zauber des Lichts, der das Ziel oder einen Bereich komplett von Allem abschirmt. Solange der Wirker diesen Zauber mit der Kraft seines Willens aufrecht hält, solange kann es kein Zauber durch diesen Schutz schaffen. Aber Vorsicht, es bedarf einen gestählten Geist um diesen Schutz länger als zehn Sekunden aufrecht zu erhalten.

Der totale Schutz wird gewirkt, indem sich der Diener des Lichts mit allen Fasern seines Geistes darauf besinnt, dass das Licht ihn/das Ziel/ein Gebiet umhüllt. Der Diener besinnt sich darauf, dass das Licht eine undurchdringliche Barriere bietet, undurchdringlich für Alles. Er schaffe sich ein Bild der Barriere und bete zum Licht, dass dieses Bild geschehe. Mit einem festen Glauben und starken Geist wird sich alsdann das Schild bilden, entspringend aus eurer Hand. Daher rührt der landläufige Name Hand des Schutzes. Vergesst jedoch nicht, ihr schützt vor Allem und müsst die Allumfassendheit spüren. Tut ihr das, so wird das Schild auch schützen vor Gefahren, die ihr nicht kennt, denn euer Herz und Geist waren rein, hatten den Wunsch zu schützen, vor Allem. Es gibt Geschichten von mächtigen Protektoren, die auf diese Weise trockenen Fußes einen Fluss durchschritten.

Der Nachteil des totalen Schutzes ist jener, dass das Ziel des Zaubers auch nicht von heilenden Zaubern zu treffen sein wird. Daher ist es ein Weiteres, den Zauber des sanften Schutzes zu erlernen.


Der Sanfte SchutzBearbeiten

Dieser Zauber ist der vielfältigste Schutz und dadurch auch der Schwerste. Wenn er richtig ausgeführt wird, dann werden schlechte Mächte fern gehalten und gute Kräfte durchgelassen. Es gilt also zu unterscheiden, was gut ist und was nicht. Dies ist allein durch Wissen zu erwirken und durch das Achten der Tugenden des Lichts. So kann ein Lichtzauber ein Segen sein, aber auch eine Pein. Einfacher wird es dann schon gegen den Schatten zu schützen, denn kein Schattenzauber ist gut. In Kombination mit einem weitgreifenden Geiste lässt sich so ein guter Widerstand gegen alle Arten von Feuer-, Frost- und Schattenzauber errichten. Wirkweise: Der Protektor verfällt in Konzentration und befreit seinen Geist von Ängsten und Zweifeln und schadenfrohen Rachegedanken. Einzig der Wille zu schützen muss in ihm wohnen. Er erfüllt seinen Geist und seinen Körper mit dem Licht, durch Gebete und Siegel. Anschließend hebe er das Haupt und die Arme in die Höhe, dem Lichte sich darbietend. Nun gilt es einen umfassenden Wunsch an das Licht zu richten. Der Protektor benötigt dazu ein Siegel auf sich, welches ihm klare Gedanken bringt und im Geiste stärkt um sich dort frei zu bewegen. Hat er dieses Siegel nicht, so besteht die Gefahr, dass er versehendlich und unwissentlich einen totalen Schutz wirkt. Das Siegel hilft dem Protektor die Gedanken klar zu halten und zu vervielfältigen. Je weiter er seine Gedanken fächern kann, desto mehr Dinge wird sein Schutz abhalten. Konzentriert er sich nur auf Schatten, so wird sein Schutz den Schatten abhalten. Konzentriert er sich zusätzlich auf Feuer, dann wird sein Schutz auch Feuer abhalten. Und so kann man seine Gedanken fächern. Ein geübter Denker ist in der Lage gar heilende Lichtsprüche von schadenden Lichtsprüchen zu trennen, etwas was besonders beim Kampf gegen verblendete Glaubensbrüder wichtig ist. Weiteres über Siegel und Gedankenübungen erfahrt ihr auf den hinteren Seiten.

Macht der AusstrahlungBearbeiten

Zur höheren Lehre des Protektors gehört es nicht nur zeitweise einzelne oder Gruppen von Verbündeten vor Schaden zu bewahren, sondern auch dauerhaft den Mitstreitern Schutz zu geben. Dabei muss es jedoch gegeben sein, dass man selbst mitkämpfen oder Befehle erteilen kann. Man darf in einer Schlacht nicht dauerhaft darauf konzentriert sein, Zauber zu wirken, sonst stagniert der Kampf. Somit ist ein Wirken von Nöten, welches nahezu selbstständig anhält. Es liegt am Protektor allein durch seine Anwesenheit die Freunde zu stärken. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Der Protektor muss darauf achten selbst so zu sein, wie das was er ausstrahlen möchte. Ein starker Glaube ist ebenso wichtig wie das Erscheinungsbild. Kraftvolle Schlachtrufe und -reden und eine gute und stabile Rüstung, gern auch verziert, sind da wichtig. Ebenso ist es wichtig einen Schild zu tragen, denn der Schild ist das mächtigste Symbol eines Protektors und ebenso auch die mächtigste Waffe. Der Protektor muss durch eigenes Gebaren und Wirken Sicherheit ausstrahlen. Er kennt keine Zweifel und keine Furcht. Er ist vorsichtig und wachsam, doch geht er stets voran und weicht nicht zurück. Selbstverständlich gibt es noch andere Arten wie man auf seine Mitstreiter wirken kann, doch ist die Sicherheit unser Ziel. Alles Andere erlernt in anderen Lehren.

SiegelBearbeiten

Der Protektor arbeitet mit Siegelsprüchen. Anders als bei dem Vergeltungssuchenden, werden diese Siegel jedoch nur selten gebrochen, da unser Ziel nicht in erster Linie ist, den Feind zu zerschmettern, sondern ihn aufzuhalten. In diesem Kapitel stehen die beiden Siegel, die dem Protektor am besten dienen. Die genannten Siegelsprüche sollen dem Lernenden als Grundgerüst dienen, welches er im Laufe seines Werdens erweitert und verstärkt.


Siegel des RechtschaffenenBearbeiten

Dieses Siegel verstärkt die Wirkung eines jeden Schutzes und sein Wirken erhellt den Protektor im Glanz des Lichts. Mit diesem Siegel auf dem Protektor wird seine Ausstrahlung stärker und sein Wille getrieben von dem Gedanken Gerechtes zu tun.

"Licht, gib mir die Kraft deine Jünger zu wahren, sie in deinem Glanze wandeln zu lassen und mit deiner Macht die Schilde zu halten."


Siegel des EinsichtigenBearbeiten

Halten wir dieses Siegel auf uns, so werden wir die Gedanken klar und rein sehen. Der Protektor kann dank der Kraft dieses Siegels gegen geistige Beeinflussung bestehen und sich zur Gänze auf seine Gebete an das Licht konzentrieren.

"Licht, gib mir Klarheit und Weisheit, auf das mein Geist besteht gegen das Dunkel und führen kann wo es Führung bedarf."

GeisteskraftBearbeiten

Egal ob Mensch, Zwerg, Gnom, Nachtelf, Orc, Troll oder sonstige Wesen und Tiere, jeder benötigt einen mehr oder minder starken Geist um überhaupt handeln zu können. Glaubt man den Nachtelfen, dann haben selbst Pflanzen einen Geist. Der Protektor schult seinen Geist stets, da er komplexe Gebete und Zauber mit ihm lenkt und wirkt. So ist es wichtig stets den Kopf klar zu halten und sich frei von zweifelnden Gedanken zu machen. Es ist wichtig ausgeglichen zu sein, Freude zu haben, Trauer zu empfinden und auch Zorn. Doch egal welche Emotion der Protektor hat, er muss sich ihrer gewahr sein und sie nicht aufstauen, denn sonst brechen sie unkontrolliert vor. Dies kann sehr gefährlich für den Paladin und seine Verbündeten werden. Regelmäßige Meditationen dienen als gutes Mittel um den Geist zu entspannen, Gedanken zu sortieren und den Kopf für wirklich Wichtiges frei zu machen. Jeder hat seine eigene Methode zum Meditieren. Doch für Jene, die darin Neuland sehen, werde ich hier eine Möglichkeit beschreiben. Der Protektor sucht sich einen Ort, wo es ruhig ist und keine Stimmen auf ihn einreden. Die Umgebung sollte ein gleichmäßiges Geräuschbild hergeben. Ein Wasserfall kann ideal sein, da er laut ist und andere Störgeräusche übertönt. Nun setzt sich der Protektor bequem und stabil hin. Er kann die Augen schließen. Er möge ruhig atmen, den gleichmäßigen Klang des Wasserfalls oder seiner eigenen Atmung lauschen und zur Ruhe kommen. Stelle er sich anschließend vor, er wäre in einem leeren Raum. Seine Gedanken sind Möbel, Kleine Dinge oder Bilder an der Wand, die es alle zu betrachtet und an den richtigen Fleck zu legen gilt. So möge sich der Protektor seinen Geist sortieren. Er schaut sich jedes Möbelstück an, jeden Gedanken, ganz in Ruhe, betrachtet es von allen Seiten, Stück für Stück. So der Gedanke gut ist, so lege er ihn an einen guten Ort, so er schlecht ist, lege er ihn fort. So findet der Protektor zu innerer Ruhe und Kraft. Dies ist sehr wichtig um sicher schützen zu können. Nur wer von Herzen wirklich schützen will, der gehe diesen Weg des Paladins.


Er gehe ihn Ganz und in Gänze.

Er hege keine Zweifel.

Er sinne nicht nach Vergeltung.

Er pflege sich und seine Verbündeten.

Er hebe das Schild zum Schutz.

Er hebe das Schwert zu Schutz.

Er hebe den Blick zu Licht.

Er hebe die Arme zum Gebet.

Er strebe nach Weisheit.

Er strebe nach Gerechtigkeit.

Er führe die, die Führung brauchen.

Er lasse sich führen, so er es braucht.

Er strebe vor, nicht zurück.

Er hege Geduld wo Andere lahmen.

Er eile sich, wenn er zurück bleibt.

Er lebe wohl und lerne stets

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