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Horde 32px Leanthir Seidenstern
Rasse: IconSmall BloodElf MaleIconSmall BloodElf Female Blutelfen
Klasse: IconSmall Rogue Schurke
Charakterdaten:
Vorname: Leanthir
Nachname: Seidenstern
Alter: 134
Aussehen:
Größe: 5`7`` (ca. 170cm)
Gewicht: 104 lb (ca. 47kg)
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: felgrün
Besonderheiten: siehe Beschreibung
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: siehe Beschreibung

Aussehen und Auftreten Bearbeiten

Rein äußerlich zeigt Leanthir Seidenstern keine besonderen Auffälligkeiten. Mit einer Körpergröße von 5 Fuß und 7 Zoll und einem Gewicht von 104 Pfund liegt er im Rahmen der in seinem Volk üblichen Maße¹. Sein Körper strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, und wirkt trainiert und ansatzweise muskulös, kann jedoch bei weitem nicht mit dem eines Kriegers mithalten. Der Gang wirkt sehr geschmeidig und läßt gute Reflexe erahnen.

Leanthirs Gesicht ist zumeist entspannt, und zuweilen gewinnt ein Beobachter den Eindruck, es läge der Anflug eines leicht spöttischen Lächelns darauf. Seine angenehm weiche Stimme schmeichelt dem blutelfischen Ohr, während die Augen das für Sin´dorei charakteristische Felgrün zeigen. Die Hautfarbe ist weder besonders blass noch allzu stark gebräunt, und die stets zu einem hochgesteckten Zopf zusammengebundenen Haare sind nachtschwarz.

Wie alle Angehörigen seines Volkes legt auch Leanthir großen Wert auf sorgfältig gepflegte Kleidung, wobei eine besondere Vorliebe für Leder erkennbar ist. So gut wie immer ist der Blutelf mit einem oder sogar zwei Dolchen bewaffnet. Hin und wieder zieht er aus einer seiner Westentaschen eine kleine magische Sonnenuhr, die er mit einem gewissen Stolz zu tragen scheint.

Der Sin´dorei zeigt sich stets höflich und zuvorkommend, läßt sich nur selten aus der Ruhe bringen, und weiß sowohl seine Gefühle als auch seine wahren Gedanken oftmals gut zu verbergen, was es seinem Gegenüber nicht gerade leicht macht, ihn richtig einzuschätzen.


[die nun folgenden Informationen kann ein Char teilweise durch gute Elfenkenntnis bzw. logische Rückschlüsse erahnen, oder durch Leanthir selbst erfahren, ansonsten handelt es sich um Meta-Wissen; wer etwas durch andere Quellen über Leanthir erfahren möchte, möge dies zuvor mit mir absprechen]


Gesinnung Bearbeiten

Leanthir ist Neuem gegenüber durchaus aufgeschlossen, legt jedoch zugleich großen Wert auf die Traditionen seines Volkes.

Mag er Magistern und ranghohen Magiern auch stets mit Respekt und gebührender Höflichkeit entgegenkommen, so legt er dieses Verhalten doch nur aus reinem Kalkül an den Tag, wohlwissend, welche Konsequenzen Respektlosigkeit für ihn bedeuten würde. Insgeheim lehnt er das derzeit herrschende System der Magister entschieden ab und sehnt sich nach einer aristokratischen Herrschaft, davon überzeugt, daß der Adel weitaus eher im Interesse des Volkes handeln würde.

Grundsätzlich achtet Leanthir auf die Einhaltung der Gesetze, sieht jedoch kein Problem darin, diese zu brechen, solange es seinem persönlichen Vorteil oder (aus seiner Sicht) dem Interesse des blutelfischen Volkes dient. Er ist, wie er es selbst nennt, sehr flexibel in der Handhabung von Gesetzen.

Der Sin´dorei ist keineswegs egoistisch, und wen er als Verbündeten oder gar Freund bezeichnet, der kann sich seiner absoluten Loyalität gewiss sein. Andererseits hat Leanthir keine Scheu davor, andere für seine persönlichen Ziele einzuspannen - je weniger ihm eine Person nahe steht, desto eher ist er bereit, diese für sich auszunutzen.


Hintergrundgeschichte Bearbeiten

Leanthir
Geboren im südlichen Quel`Thalas als einziger Sohn des Hochelfenpaares Ethalas und Menaia Seidenstern, wuchs Leanthir wohlbehütet auf und genoß eine umfassende Schulausbildung. Die Eltern gehörten der wohlhabenderen Bürgerschicht an und führten mit großem Erfolg eine Schneiderei, die sich auf edle Gewänder und Roben für Magier und Priester spezialisiert hatte.

Mit Enttäuschung mußten seine Eltern im Laufe der Jahre feststellen, daß Leanthir sich weniger für die Schneiderei, als vielmehr für die Kampfkünste mit verschiedenen Waffen interessierte. Schweren Herzens gestatteten die Seidensterns ihrem Sohn, sich bei einem angesehenen Schwertmeister zu bewerben. Doch so weit sollte es nie kommen.

Der junge Seidenstern war zu Besuch bei Freunden, als das Anwesen der Familie völlig niederbrannte und seine Eltern dabei ums Leben kamen. Vieles deutet darauf hin, daß es sich um Brandstiftung handelte. Ein Umstand, der umso merkwürdiger erscheint, da die Familie keine offenen Feinde hatte. Leanthir zog es von da an vor, bei Freunden unterzutauchen und lebte lange Zeit unter falschem Namen, aus Angst, auch er könne einem Anschlag zum Opfer fallen.

Während dieser Zeit hatte sich der Elf einen Großteil seines heutigen Wissens durch Selbststudium angeeignet und eine Lehre zum Lederer begonnen. Mochte die Schneiderei auch nicht sein Metier sein, so wollte er das Andenken seiner Eltern doch zumindest ansatzweise in Ehren halten und strebte seitdem danach, die Profession des Lederers mehr und mehr zu vervollkommnen.

Die Kunst des Schwertkampfes schien für Leanthir nach dem Tod seiner Eltern in weite Ferne gerückt, da er nun keine finanzielle Unterstützung mehr erhielt und völlig auf sich selbst angewiesen war. Wegen seiner falschen Identität konnte er zudem keine Erbansprüche stellen und galt offiziell als verschollen.

Da Leanthir weiter in Angst vor einem Anschlag lebte, führten zwielichtige Kontake ihn rasch zu einer Gruppe von Assassinen, die ihn gründlich in der Kunst des "stilvollen" Tötens ausbildete - die Custodes Traditionis. Der Elf gab vor, und glaubte es wohl lange Zeit selbst, die Ausbildung stets nur zu seiner eigenen Sicherheit zu absolvieren. Doch kaum war die langwierige Ausbildung abgeschlossen, erhielt Leanthir auch schon die ersten Mordaufträge. Schnell verlor er jegliche Skrupel und warf seine ursprünglichen Prinzipien über Bord - was ihm durch eine fürstliche Entlohnung sicher erheblich erleichtert wurde.

Der erste Krieg zwischen Menschen und Orcs interessierte Leanthir nur wenig, und er hatte für die Menschen nicht viel übrig. Vielmehr hielt er es von Anfang an für einen Fehler, mit ihnen eine Allianz einzugehen, schienen sie doch in seinen Augen dumm und schwach. Doch bereits im zweiten Krieg brannte der Elf darauf, sich am Kampf zu beteiligen, vor allem, als die alte Horde begann, die Wälder von Quel´Thalas zu zerstören. Es wurde ihm schließlich gestattet, sich von den Custodes Traditionis loszusagen und sich der Schlacht gegen die alte Horde anzuschließen. Inzwischen traute er sich auch aus seiner Deckung heraus und legte seine falsche Identität ab, um wieder voller Stolz den Namen Seidenstern zu tragen.

In der Armee der Hochelfen wurden seine Fähigkeiten als Meuchelmörder jedoch mit großer Skepsis betrachtet, und so wandte sich Leanthir enttäuscht ab und schloss sich einer Gruppe unabhängiger Kämpfer an.

Mit noch größerer Leidenschaft und seinen Kampfgefährten aus dem zweiten Krieg an seiner Seite zog der Elf schließlich gegen die Geißel. Von seiner Vergangenheit als Assassine hatte er sich inzwischen mehr und mehr distanziert, vertraute im Kampf aber weiterhin auf seine aus jener Zeit erlernten Fähigkeiten. Mit Entsetzen und tiefster Trauer nahm er den Tod von Sylvanas Windläufer und die beinahe völlige Zerstörung seines geliebten Landes wahr und lebte einige Jahre lang zurückgezogen in der Wildnis.

Der Sin´dorei kehrte schließlich mit neuen Plänen nach Silbermond zurück, um einen Schlußstrich unter sein bisheriges Leben zu ziehen. In der Hauptstadt der Sin´dorei lernte er seine zukünftige Geliebte Sorentiel Schwarzzorn kennen. Kurze Zeit später eröffnete Leanthir den Salon "Phönixfeder" für die gehobene Schicht, welcher einige Zeit mit großem Erfolg lief. Unterstützt wurde er im Salon von Elydia Flammenhain und Aeshlynn Wintermond. Einer der Höhepunkte des "Phönixfeder" war die Veranstaltung einer Modenschau unter der Leitung von Lady Schwarzzorn. Für eine kurze Phase schien Leanthir auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen.

Doch während einer längeren Reise durch Kalimdor kamen Leanthir zunehmend Zweifel an seinem neuen Lebenspfad auf. Während andere ihr Leben riskierten, um das Volk der Sin´dorei zu seiner einstigen Macht zu verhelfen, fühlte er sich im Salon zunehmend nutzlos.

Einen endgültigen Sinneswandel zurück zu alten Pfaden löste schließlich die Erkundung der uralten Ruinen in Feralas aus. Zutiefst beeindruckt von den alten Bauwerken, beschloss Leanthir, den Salon aufzugeben und sich wieder mit ganzem Herzen dem Kampf für sein Volk zu widmen. Shalessa Winterherz, eine ehemalige Mentorin, nutzte die Gelegenheit und machte ihrem Schützling das Angebot, eine offizielle Schurken-Schule zu leiten.


Verhältnis zu den übrigen Völkern Bearbeiten

  • Die Allianz lehnt der Sin´dorei rundweg ab und betrachtet ihre Völker als dumm und ignorant. Er hält es für Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben und macht auch keinerlei Hehl daraus. Vor allem auf die Menschen hat er einen unbändigen Hass, hält er sie doch für die Verantwortlichen für alles Leid, welches Quel´Thalas ertragen mußte.
  • Als der Sin´dorei zum ersten Mal einen weiblichen Tauren sah, brach er lauthals in minutenlanges Gelächter aus, bevor er sich schließlich wieder beruhigen konnte. Auch heute noch fällt es ihm schwer, gegenüber Tauren, vor allem weiblichen, ernst zu bleiben. Ein Umstand, der ihm bereits oft Ärger eingebracht hat.
  • Trollen gegenüber ist er zwar nicht feindselig eingestellt, doch sehr mißtrauisch, und er meidet ihre Gesellschaft, wo immer möglich.
  • Obwohl Leanthir die ersten beiden Kriege mitbekommen und im zweiten selbst gekämpft hat, hegt er gegenüber den Orcs eine erstaunliche Toleranz. Für ihn sind es einfach Kriegshunde, laut, stinkend, und unkultiviert zwar, aber eben doch Kriegshunde, die von einer zukünftigen blutelfischen Aristokratie mit viel Geschick gegen die Menschen aufgehetzt werden könnten, ohne daß Quel´Thalas sich selbst an einem Krieg beteiligen müßte.
  • Goblins wiederum sind dem Blutelfen relativ gleichgültig. Manchmal ganz nützlich, manchmal einfach nur eine lästige Plage.
  • Die Verlassenen schließlich sind das einzige Volk, welches Leanthir als ebenbürtige Partner ansieht - vielleicht, weil sie bei weitem nicht so primitiv wirken wie die übrigen Horde-Völker, mit Sicherheit aber, weil er Sylvanas Windläufer zu ihren Lebzeiten stets bewundert und als tapfere Waldläuferin verehrt hat.



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